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Lok Bernau <> Rendsburg 107 : 59

Ihr Plus für den BarnimLok mit tadelloser Vorstellung gegen Rendsburg

Der SSV Lok Bernau sichert sich gegen Aufsteiger BC Rendsburg mit 107:59 (52:31) den bisher höchsten Heimsieg dieser Saison. Die Bernauer zeigten bis zum Ende des Spiels eine geschlossene Mannschaftsleistung und ließen den Gästen dank starker Verteidigung keine Chance. Bester Werfer war Felix Schekauski mit 23 Punkten, davon fünf Dreier.

 

Foto Ricardo Steinicke - FelixS chekauski1_Lok-BCR

Foto Ricardo Steinicke – FelixSchekauski1_Lok-BCR

Dass es im Spiel gegen den stärksten Aufsteiger in der 1. Regionalliga Nord eine so deutliche Angelegenheit werden würde, hatten im Vorfeld nur die Wenigsten erwartet. Die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling hatten als Favorit aber offensichtlich keinerlei Motivationsprobleme. Für den SSV schickte der Trainer mit Pierre Bland, Benito Barreras, Felix Schekauski, Alexander Rosenthal und Jonas Böhm eine leicht veränderte Startformation aufs Feld. Mit einer bissigen Defensive ließen die Bernauer den Gästen aus dem hohen Norden nicht den Hauch einer Chance. Die Lok nahm von Beginn an direkt volle Fahrt auf und nutze auch in der Offensive die Chancen hochprozentig. Felix Schekauski stach im ersten Viertel besonders heraus, als er mit seinen Punkten acht und neun zur 18:6-Führung traf. Da waren noch nicht einmal sechs Minuten gespielt. Die Rendsburger kamen gegen die starke Verteidigung nicht ins Spiel. Vor allem die beiden Leistungsträger Peter Marcic und Eric Kibi wurden von den Lok-Basketballern an der kurzen Leine gehalten und blieben deutlich unter ihrem bisherigen Saisonschnitt. Auch der Bernauer Neuzugang Julius Zurna blitze bei seiner Heimpremiere mit seinem Können auf. Zurna ließ die Fans nach schönen Vorlagen auf Oumar Sylla jubeln, der die Bälle routiniert im Korb versenkte. Bereits nach dem ersten Viertel lag der SSV mit 29:9 vorn. Die Rendsburger stemmten sich auf dem Feld gegen die Bernauer Übermacht und fanden im zweiten Abschnitt besser ins Spiel. Nach einem 11:4-Lauf der Gäste rief Schilling seine Spieler zur Auszeit. Die Lok nahm die Zügel danach wieder in die Hand und konnte das Aufbäumen der Gäste stoppen. Die komfortable 20-Punkte-Führung stand zur Halbzeit wieder (52:31).

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren von Beginn an mit Leidenschaft und Kampfgeist auf dem Feld. Bernaus Trainer schickte mit Thomas Krausche einen weiteren Verteidigungsspezialisten und Scharfschützen ins Spiel, der mit sicherem Händchen direkt vier Zähler markierte. Mit zwei Dreiern in Serie ließ Felix Schekauski dann die Halle aufjubeln und schraubte die Führung uneinholbar nach oben (65:33, 23. Minute). Die Lok ließ in der Folge nicht locker und dominierte das Spiel weiter. Mit Punkten von Alexander Rosenthal und Pierre Bland zogen die Bernauer vor dem letzten Viertel bereits auf 43 Punkte davon. Das offensive Feuerwerk der Gastgeber ließ auch im Schlussabschnitt nicht nach. Fünf Minuten vor dem Ende machte Rosenthal mit einem

Foto Ricardo Steinicke - JonasBoehm_Lok-BCR_Korbcam

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Hakenwurf die 100 Punktemarke voll (101:49). Hier hatten sich die Rendsburger bereits ergeben, die gegen die Lok-Defensive keinerlei Mittel fanden. Mit stehenden Ovationen fieberten die Bernauer Fans lautstark der Schlusssirene entgegen. Den Schlusspunkt zum 107:59-Heimsieg setzte am Samstag Thiemo Williams. Entsprechend begeistert zeigten sich nicht nur die Fans, sondern auch Mannschaft und Verantwortliche waren zufrieden. „Das war ein mannschaftlicher Auftritt nahe an der Note sehr gut“, freute sich Lok-Headcoach René Schilling. Alle Spieler bei den Bernauer haben gepunktet, gleich fünf Akteure weisen sogar zweistellige Werte auf. Allen voran war Schekauski mit fünf Dreiern und 23 Punkten erfolgreichster Lok-Werfer. Jonas Böhm kam mit 16 Punkten und elf Rebounds sogar zu einem Double-Double. „Wir haben bis zum Schluss konzentriert und fokussiert verteidigt, genau so hatten wir uns das auch vorgenommen. Die Fans haben uns großartig über das ganze Spiel hinweg gepusht und offensiv lief bei uns sehr viel zusammen“, lobt der Trainer die gezeigte Leistung und hofft zudem, dass seine Spieler „die Konsequenz in der Verteidigung für die kommenden Partien konservieren“ und mit dem gleichen Selbstbewusstsein wie am Samstag auflaufen. Mit dem Sieg festigt der SSV Lok Bernau den dritten Tabellenplatz und bleibt dem Spitzenduo Wolfenbüttel und Aschersleben auf den Fersen.

Foto Ricardo Steinicke - Pierre Bland Lok-BCR Korbcam

Foto Ricardo Steinicke – Pierre Bland Lok-BCR Korbcam

Schon am Wochenende treffen die Bernauer auf das nächste Aufsteigerteam und dem dritten Brandenburg-Vertreter in der Regionalliga. Die Lok-Basketballer gastieren im ersten Brandenburg-Derby dieser Saison bei den Red Dragons Königs Wusterhausen. Das Spiel am kommenden Sonntag beginnt um 18.00 Uhr in der Paul-Dinter-Halle (Jahnstraße, Königs Wusterhausen).

Viertelstände: 29:9, 52:32, 83:40, 107:59

SSV Lok Bernau: Felix Schekauski (23 Punkte), Oumar Sylla (18), Pierre Bland (16), Jonas Böhm (16), Thiemo Williams (7), Thomas Krausche (6), Benito Barreras (4), Julius Zurna (3), Dominique Klein (2)

BC Rendsburg Twisters: Eric Kibi (18 Punkte), Peter Marcic (10), Jannek Schmitt (8), Christoph Brunk (6), Michael Brodersen (5), Alexander Schlemmer (5), Max Hillner (3), Patrick Sopha (3), Björn Rohwer (1), Tim Störtenbecker (0), Dietrich Basylev (0), Christian Rinner (0)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto

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