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Lok Bernau lässt jungen Charlottenburgern keine Chance

Lok Bernau lässt jungen Charlottenburgern keine Chance

Mit einem 107:46 (52:21) Auswärtssieg überrollte der SSV Lok Bernau am Samstagabend den DBV TuSLi Berlin in eigener Halle. Gegen die dezimiert angetretenen Berliner dominierten die Lok-Basketballer von Beginn an das Spiel und zeigten eine überragende Mannschaftsleistung. Bester Werfer beim SSV war Pierre Bland, der bei 20 Punkten aus dem Feld ohne jeglichen Fehlwurf blieb.

 

Lok Bernau lässt jungen Charlottenburgern keine Chance Mit einem 107:46 (52:21) Auswärtssieg überrollte der SSV Lok Bernau am Samstagabend den DBV TuSLi Berlin in eigener Halle. Gegen die dezimiert angetretenen Berliner dominierten die Lok-Basketballer von Beginn an das Spiel und zeigten eine überragende Mannschaftsleistung. Bester Werfer beim SSV war Pierre Bland, der bei 20 Punkten aus dem Feld ohne jeglichen Fehlwurf blieb.  Manch einer der rund 25 mitgereisten Fans musste sich beim Blick auf den Halbzeitstand von 52:21 die Augen reiben. Genau wie vor einer Woche deutete sich ein mehr als deutlicher Sieg des SSV an. Dennoch war es nicht dasselbe Spiel und auch der Gegner war im Vorfeld stärker eingeschätzt worden. Die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling setzte auf dem Feld genau da an, wo sie beim Heimsieg über den BBC Magdeburg aufgehört hatte. Intensive Verteidigung und konzentrierte und geduldige Offensive. Die Gastgeber vom DBV TuSLi Berlin starteten allerdings bereits dezimiert in das Spiel. Nur acht Spieler standen Charlottenburgs Trainer Jan Eichberger zur Verfügung, der mit ansehen musste wie der Lok-Express mit einem 14:0-Lauf das Spiel an sich riss und den jungen Berlinern keine Chance ließ. Auch eine frühe Auszeit der Hausherren konnte den Bernauer Frühstart nicht aufhalten. Es dauerte fast sechs Minuten ehe Charlottenburg durch ihren bisherigen Topscorer Kevin Schaffartzik per Dreier ein Lebenszeichen in Richtung Anzeigentafel sendeten. Langsam kämpfte sich der DBV gegen die starke Bernauer Verteidigung in das Spiel und konnte zum Viertelende auf 17:9 verkürzen. Hier saß Schaffartzik bereits auf der Bank, der im Rest des Spiels offensichtlich verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kam. Weniger Sorgen hatte Bernaus Trainer Schilling auf der anderen Seite. Er konnte munter durchwechseln und die Intensität im Spiel hoch halten. Zur Halbzeit stand bereits ein stattlicher Vorsprung von 31 Zählern zu Buche (52:21, 20. Minute). Die Bernauer Dominanz setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Vor allem beim Rebound nutzen die Brandenburger Gäste die körperliche Überlegenheit. Dennoch zeigten die tapfer kämpfenden Charlottenburger Kampfgeist und Gegenwehr, auch wenn der Vorsprung der Lok uneinholbar anwuchs. Geburtstagskind Felix Schekauski besiegelte mit der Schlusssirene des dritten Viertels und seinem zweiten Dreier im Spiel die Vorentscheidung. Von den mitgereisten Fans und den Spielern wurde der 75:29 Zwischenstand laut umjubelt. Statt den Vorsprung zu verwalten legte Bernau in der Defensive noch einmal nach. Reihenweise Ballverluste der Berliner nutze der SSV zu einem 10:0-Lauf zu Beginn des Schlussviertels (85:29, 32. Minute). Jonas Böhm machte gut drei Minuten vor Spielende per Dunking die Hundertermarke voll (100:42, 37. Minute). Der Schlusspunkt des Spiels gehörte Pierre Bland vom Halbkreis, der mit einem fehlerfreien Auftritt aus dem Feld ohne Fehlwurf blieb. Bland markierte am Samstag 20 Punkte, sieben Rebounds, fünf Assists und ebenso viele Ballgewinne. Dennoch wollte Lok-Trainer René Schilling nach dem verdienten 107:46 die Mannschaftsleistung in den Vordergrund stellen. „Wir haben heute wieder einen überzeugenden Auftritt abgeliefert. Egal wer bei uns auf dem Feld stand und eingewechselt wurde, alle haben ohne wenn und aber gekämpft. Bei Charlottenburg fehlten allerdings auch wichtige Leistungsträger, so dass wir das Ergebnis nicht überbewerten“, sagte ein sichtlich erfreuter Trainer nach dem Auswärtsspiel und richtet den Fokus direkt auf die letzte Bewährungsprobe des Jahres am nächsten Sonntag. Im zweiten Brandenburg-Derby treffen die Lok-Basketballer nach Königs-Wusterhausen nun auf die White Devils Cottbus. Die Lausitzer stehen trotz dünner Personaldecke im sicheren Mittelfeld der Tabelle und sind damit auf Kurs, was den Klassenerhalt angeht. Nach zwei umkämpften Spielen in der vergangenen Saison, erwartet die Lok auch in dieser Saison viel Gegenwehr in den Spielen, zumal mit Thomas Krausche, Dominique Klein und René Schilling drei ehemalige Cottbusser Akteure an ihre alte Wirkungsstätte reisen. Das Advents-Derby findet am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr im Grundschulzentrum Cottbus statt (Muskauer Platz 1, 03042 Cottbus).  Ricardo Steinicke

Foto_Ricardo-Steincke-Pierre Bland DBV-Lok

Manch einer der rund 25 mitgereisten Fans musste sich beim Blick auf den Halbzeitstand von 52:21 die Augen reiben. Genau wie vor einer Woche deutete sich ein mehr als deutlicher Sieg des SSV an. Dennoch war es nicht dasselbe Spiel und auch der Gegner war im Vorfeld stärker eingeschätzt worden. Die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling setzte auf dem Feld genau da an, wo sie beim Heimsieg über den BBC Magdeburg aufgehört hatte. Intensive Verteidigung und konzentrierte und geduldige Offensive. Die Gastgeber vom DBV TuSLi Berlin starteten allerdings bereits dezimiert in das Spiel. Nur acht Spieler standen Charlottenburgs Trainer Jan Eichberger zur Verfügung, der mit ansehen musste wie der Lok-Express mit einem 14:0-Lauf das Spiel an sich riss und den jungen Berlinern keine Chance ließ. Auch eine frühe Auszeit der Hausherren konnte den Bernauer Frühstart nicht aufhalten. Es dauerte fast sechs Minuten ehe Charlottenburg durch ihren bisherigen Topscorer Kevin Schaffartzik per Dreier ein Lebenszeichen in Richtung Anzeigentafel sendeten. Langsam kämpfte sich der DBV gegen die starke Bernauer Verteidigung in das Spiel und konnte zum Viertelende auf 17:9 verkürzen. Hier saß Schaffartzik bereits auf der Bank, der im Rest des Spiels offensichtlich verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kam. Weniger Sorgen hatte Bernaus Trainer Schilling auf der anderen Seite. Er konnte munter durchwechseln und die Intensität im Spiel hoch halten. Zur Halbzeit stand bereits ein stattlicher Vorsprung von 31 Zählern zu Buche (52:21, 20. Minute).

Die Bernauer Dominanz setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Vor allem beim Rebound nutzen die Brandenburger Gäste die körperliche Überlegenheit. Dennoch zeigten die tapfer kämpfenden Charlottenburger Kampfgeist und Gegenwehr, auch wenn der Vorsprung der Lok uneinholbar anwuchs. Geburtstagskind Felix Schekauski besiegelte mit der Schlusssirene des dritten Viertels und seinem zweiten Dreier im Spiel die Vorentscheidung. Von den mitgereisten Fans und den Spielern wurde der 75:29 Zwischenstand laut umjubelt. Statt den Vorsprung zu verwalten legte Bernau in der Defensive noch einmal nach. Reihenweise Ballverluste der Berliner nutze der SSV zu einem 10:0-Lauf zu Beginn des Schlussviertels (85:29, 32. Minute). Jonas Böhm machte gut drei Minuten vor Spielende per Dunking die Hundertermarke voll (100:42, 37. Minute). Der Schlusspunkt des Spiels gehörte Pierre Bland vom Halbkreis, der mit einem fehlerfreien Auftritt aus dem Feld ohne Fehlwurf blieb. Bland markierte am Samstag 20 Punkte, sieben Rebounds, fünf Assists und ebenso viele Ballgewinne. Dennoch wollte Lok-Trainer René Schilling nach dem verdienten 107:46 die Mannschaftsleistung in den Vordergrund stellen. „Wir haben heute wieder einen überzeugenden Auftritt abgeliefert. Egal wer bei uns auf dem Feld stand und eingewechselt wurde, alle haben ohne wenn und aber gekämpft. Bei Charlottenburg fehlten allerdings auch wichtige Leistungsträger, so dass wir das Ergebnis nicht überbewerten“, sagte ein sichtlich erfreuter Trainer nach dem Auswärtsspiel und richtet den Fokus direkt auf die letzte Bewährungsprobe des Jahres am nächsten Sonntag.

Im zweiten Brandenburg-Derby treffen die Lok-Basketballer nach Königs-Wusterhausen nun auf die White Devils Cottbus. Die Lausitzer stehen trotz dünner Personaldecke im sicheren Mittelfeld der Tabelle und sind damit auf Kurs, was den Klassenerhalt angeht. Nach zwei umkämpften Spielen in der vergangenen Saison, erwartet die Lok auch in dieser Saison viel Gegenwehr in den Spielen, zumal mit Thomas Krausche, Dominique Klein und René Schilling drei ehemalige Cottbusser Akteure an ihre alte Wirkungsstätte reisen. Das Advents-Derby findet am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr im Grundschulzentrum Cottbus statt (Muskauer Platz 1, 03042 Cottbus).

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto

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