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Lok Bernau gelingt Kantersieg im Brandenburg-Derby

Lok Bernau gelingt Kantersieg im Brandenburg-Derby
Der SSV Lok Bernau ist mit einem unerwartet hohen 99:52 (55:16) Kantersieg gegen den RSV Eintracht in die 2. Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Gastgeber RSV musste im Brandenburg-Derby wegen fehlender Freigaben auf seine drei US-Spieler verzichten. Entsprechend hatte die Lok in dem ungleichen Duell von Beginn an ein leichtes Spiel. Am kommenden Sonntag im ersten Heimspiel gastiert dann der FC Schalke 04 Basketball in Bernau.ferdinandzylka_rsv-lok

Die Bernauer Basketballer melden sich mit dem höchsten Sieg des Spieltages in der ProB zurück. Im ersten Aufeinandertreffen des SSV Lok Bernau und des RSV Eintracht nach mehr als vier Jahren konnten die Bernauer ein Achtungszeichen setzen. Während beim SSV wie angekündigt Nino Valentic, Robert Glöckner und Nico Adamczak fehlten, traf es die Gastgeber noch härter. Alle drei US-Amerikaner hatten wegen fehlender Freigaben ihrer Colleges keine Spielerlaubnis für den Ligaauftakt bekommen und dürften nicht auflaufen. Das Fehlen von gleich drei wichtigen Leistungsträgern konnte die junge Mannschaft von RSV-Trainer Thomas Roijakkers nicht kompensieren. Lok-Headcoach hatte dagegen drei Nachwuchskräfte aus der Jugend von ALBA BERLIN in den Kader berufe. So gaben neben Ferdinand Zylka und Tim Schneider auch Kevin Wohlrath, Lukas Herwig und Jacob Knauf ihr Debüt in der ProB im Lok-Trikot.

Die erste Führung des Spiels gehörte zunächst noch den Gastgebern, bevor die Lok ihre Fahrt aufnahm und zur Mitte des Viertels schon zweistellig führte (17:6, 5. Minute). Die Bernauer nutzten ihre Überlegenheit aus und punkteten fast nach Belieben. Auf der anderen Seite gab es für den RSV phasenweise keinen Weg durch die Bernauer Verteidigung. Entsprechend fiel das Ergebnis zur ersten Viertelpause, als Ferdinand Zylka mit der Pausensirene aus der Distanz traf, mit 30:8 schon sehr deutlich aus. Zylka war am Sonntag mit insgesamt 17 Punkten bester Werfer der Lok. Beim Gastgeber war es in der ersten Halbzeit einzig Joey Ney der offensiv Akzente setzen konnte und am Ende auf 22 Zähler kam. Bis zur Halbzeit ließ Bernau nicht locker und schraubte die Führung laut umjubelt weiter nach oben. Lok-Headcoach René Schilling konnte munter durchwechseln, ohne dass ein Bruch bei seinem Team erkennbar wurde.  Beim 55:16 zur Halbzeitpause war das ungleiche Duell bereits entschieden.

Nach dem Seitenwechsel kam Gastgeber Stahnsdorf wacher aus der Kabine. Der RSV wollte sich vor der großen Kulisse im Brandenburg-Derby nicht aufgeben und kämpfte sich in die Partie. In dieser Phase ließen die Bernauer zu viele Chancen zu, was auch dem Bernauer Trainerteam René Schilling und Sebastian Trzcionka nicht gefallen hatte. Der dritte Spielabschnitt ging mit 20:25 an den RSV. Es dauerte fast das gesamte Viertel, ehe die Bernauer ihre Halbzeitmüdigkeit abgelegt hatten. Die deutliche Führung war allerdings zu keiner Zeit gefährdet. Auch weil die Schützlinge von René Schilling im Schlussviertel die Zügel noch einmal anzogen. Routinier Robert Kulawick sammelte nicht nur 12 Punkte, sondern setzte auch seine Teamkollegen immer wieder Szene. Sieben Assists standen am Ende allein auf seinem Konto. Auf Bernauer Seiten konnten alle Spieler punkten und ihren Beitrag zum unerwartet deutlichen 99:52 Auftaktsieg in der ProB beitragen.

„Ich kann mit der Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden sein. Unser Ziel war es, das erste Spiel zu gewinnen. Entsprechend fokussiert sind wir auch in das Spiel gestartet. Bis auf das dritte Viertel habe wenig zu kritisieren. Das Ergebnis fiel am Ende geschuldet der fehlenden Leistungsträger beim RSV sehr deutlich aus“, analysierte René Schilling nach dem Spiel. RSV-Trainer Thomas Roijakkers war zumindest mit dem Aufteten seiner Mannschaft zufrieden, weil „wir uns nicht aufgegeben und trotzdem bis zum Schluss gekämpft haben“, erklärte er auf der Pressekonferenz.

Das erste Ligaheimspiel der Bernauer Basketballer findet am kommenden Sonntag statt. Der SSV Lok Bernau empfängt dann im Duell der ProB-Aufsteiger den FC Schalke 04 Basketball. Die Schalker mussten sich gegen den hohen Favoriten in der Nordstaffel  Artland Dragons aus Quakenbrück nur knapp mit 63:72 geschlagen geben. Das erste Bernauer Heimspiel der Saison beginnt am Sonntag (2.10.) um 16.00 Uhr.

Viertelstände: 30:8, 55:16, 77:41, 99:55

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (17 Punkte), Pierre Bland (15), Timahj Parker-Rivera (13), Robert Kulawick (12), Jonas Böhm (10), Kevin Wohlrath (7), Tim Schneider (7), Jacob Knauf (6), Jannes Hundt (6), Lukas Herwig (4), Konstantin Kovalev (2)

RSV Eintracht: Ney (22 Punkte), Craven (12), Schumann (6), Teucher (5), D. Herwig (5), Paul (2), Yer (0), Hildebrandt (0), Riedel (0), Jonah (0)

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Fotos

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