Lok Bernau <> Alba Berlin 71:59

Lok gewinnt in der ausverkauften Halle gegen Alba Berlin.

 

Vor dem Spiel überreichte der Lionsclub Bernau einen Scheck in Höhe von 1000,00 Euro für Lok Bernau Kids Nachwuchsarbeit

151003-lok bernau-4642

Dann ging das Super-Spiel los, Spielbericht folgt noch:

151003-lok bernau-

Lok siegt vor ganz großer Kulisse gegen ALBA

Der SSV Lok Bernau kann seine Heimfestung weiter verteidigen. In einem spannenden Spiel vor ausverkauftem Haus gewannen die Bernauer am Samstag in der 1. Regionalliga Nord gegen ALBA Berlin 71:59 (29:32). In der zweiten Halbzeit erkämpfte sich der SSV die Spielkontrolle und konnte sich absetzen. Beste Werfer waren Pierre Bland (18 Punkte) und Sebastian Fülle (14 Punkte).

 

Mehr als 500 Zuschauer sind am Samstag dem „Lokruf“ in die Erich-Wünsch-Halle gefolgt. Entsprechend meldete der SSV Lok Bernau kurz nach Spielbeginn ein ausverkauftes Haus im Derbyheimspiel gegen die Nachwuchsbasketballer von ALBA Berlin. Lok-Headcoach René Schilling schickte zu Beginn Pierre Bland, Felix Schekauski, Friedrich Lotze, Jonas Böhm und Sebastian Fülle aufs Feld, der sein Heimspieldebüt beim SSV feierte. Gegen die Basketballtalente aus der Hauptstadt taten sich die Bernauer anfangs schwer. Vor allem in der Offensive fehlte der Lok sprichwörtlich Dampf auf dem Kessel. So führte ALBA Berlin schnell mit 7:2 (4. Minute), konnte sich aber gegen die gut stehende Bernauer Defensive nicht absetzen. Mit einem 11:0-Lauf, den Alexander Rosenthal mit seinem ersten umjubelten Dreier in dieser Saison krönte, gaben die Hausherren Mitte des ersten Viertels auch in der Offensive ein Lebenszeichen von sich. Es blieb aber ein offenes Spiel, auch weil Bernau das Wurfglück fehlte und die Berliner energischer zum Rebound gingen. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 29:32.

 

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Bernauer einige Punkte liegen. Auf der anderen Seite sorgten Ferdinand Zylka und Robert Glöckner für die höchste ALBA-Führung des Spiels (31:39, 23. Minute). Insgesamt war die Bernauer Wurfquote vor allem aus der Distanz schwach. Und auch an der Freiwurflinie zeigten die Hausherren Nerven. Angetrieben von der lauten Kulisse drehte der SSV nun auf. Mit 12 Punkten binnen zwei Minuten kippte das Spiel. Und wieder war es Alexander Rosenthal, der vom Halbkreis traf (43:41, 26. Minute). Aber auch Sebastian Fülle legte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen nach. Ihm gelang zum Ende des dritten Viertels die spektakulärste Szene des Spiels. Bei weniger als einer Sekunde Spielzeit bekamen die Bernauer noch einen Einwurf. Der Ball ging zu Fülle, der direkt abdrückt und von der Dreierlinie zum umjubelten 55:46 trifft. Berlin wehrte sich in den Angriffen immer wieder über Robert Glöckner, der am Korb nur schwer zu stoppen war und bei den Gästen mit 17 Punkten und acht Rebounds herausragte. ALBA stoppte die Bernauer Angriffe früh mit Fouls und schickte die Hausherren an die Linie, wo die Hände trotz Führung noch immer zitterten. Der Vorsprung hielt aber bis zum Schluß. Nico Admaczak machte dann per Dreier den Sack zu (67:59, 38. Minute). In den letzten Minuten lief bei den jungen Berlinern dann nichts mehr zusammen, so dass die Lok-Basketballer das Ergebnis verwalten konnten und verdient mit 71:59 gewannen.

 

Der SSV Lok Bernau bleibt somit seit einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Nach dem dritten Spieltag führen die Bernauer die Tabelle der 1. Regionalliga Nord zusammen den BSW Sixers an. Lok-Headcoach René Schilling zeigte nach der Schlusssirene erleichtert und lobte die Defensiveinstellung seiner Mannschaft. „Das war die Grundlage für den Sieg heute. ALBA hat wie erwartet stark aufgespielt. Offensiv hätten wir uns noch souveräner präsentieren können“, analysierte er kurz nach dem Spiel. Beim SSV fehlten verletzungsbedingt Nino Valentic und Islem Ajmi. Zumindest Valentic wird in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

 

Am nächsten Samstag steht ein weiteres Derby an. Der SSV Lok Bernau gastiert in Cottbus bei den White Devils, die erst gestern in die Saison gestartet sind. Bei RW Cuxhaven war für die Brandenburger aber nichts zu holen. Cottbus kassierte eine deutliche 97:54-Niederlage.

 

Viertelstände: 16:14, 29:32, 55:46, 71:59

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (18 Punkte), Sebastian Fülle (14), Nico Adamczak (9), Friedrich Lotze (8), Oumar Sylla (8), Jonas Böhm (7), Alexander Rosenthal (7), Felix Schekauski (0), Thiemo Williams (0), Christoph Meiling (dnp)

 

ALBA Berlin: Robert Glöckner (17 Punkte), Ferdinand Zylka (11), Benedict Turodic (8), Moses Pölking (7), Tim Schneider (5), Aleksandar Dimitrijevic (4), Rijad Avdic (3), Marco Krstanovic (2), Lukas Herwig (2), Jannes Hundt (0), Filip Stanic (dnp)

Ricardo Steinicke

Weitere Beiträge:

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.