Polizei

Geld von der KfW für Einbruchschutz

Hilfe bei Vorbeugung gegen Wohnungseinbrüche

Potsdam.  Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat jetzt ihr Programm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ gestartet. Damit tragen die Bemühungen der SPD-Fraktion im Landtag Früchte, die sich für ein Bundesprogramm gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche eingesetzt hat. Bis 2017 stehen insgesamt 30 Millionen Euro für Mieter und Eigentümer von Wohnungen oder Häusern zur Verfügung. Sie bekommen durch das Programm finanzielle Unterstützung, um in die Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser zu investieren, etwa in Alarmanlagen oder bessere Türen und Fenster. Die SPD hat besonders darauf geachtet, dass auch Mieterinnen und Mieter von dem neuen Präventionsprogramm profitieren können.

„Ich freue mich, dass den Bürgerinnen und Bürgern geholfen wird, sich wirksamer gegen Einbrecher zu schützen“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller. „Es ist richtig, die Sicherheit durch zusätzliche Präventionsmaßnahmen zu stärken, zumal bundesweit diese Form der Kriminalität zugenommen hat. Die Erfahrung lehrt, dass Einbrecher oft schnell aufgeben, wenn sie auf gut gesicherte Wohnungen oder Häuser stoßen.“ Das Förderprogramm des Bundes erleichtere es den Mietern ebenso wie Haus- oder Wohnungseigentümern im Landkreis Barnim, selbst vorbeugend aktiv zu werden, so Britta Müller weiter: „Jeder kann etwas tun, um Einbrechern ihr kriminelles Handeln zu erschweren.“

Gefördert werden können Investitionen in Sicherheitstechnik wie Nachrüstung von Türen und Fenstern, Bewegungsmelder, Alarmanlagen und anderes. Förderfähig sind die Materialkosten und die Arbeiten durch ein Fachunternehmen, die Zuschussgrenze liegt bei zehn Prozent der Summe von höchstens 15.000 Euro. Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag hatte im Januar 2014 beschlossen: „Für Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer müssen Bundesprogramme zur finanziellen Förderung von Einbruchschutz- und Sicherheitsmaßnahmen geschaffen werden.“ Diese Forderung  steht auch im Koalitionsvertrag vom November 2014.

Details des KfW-Programms unter:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

Britta Müller MdL

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