Geflügelpestvirus H5N im Barnim nachgewiesen

H5N8-Virus im Barnim nachgewiesen

Toter Wanderfalke in Groß Ziethen positiv getestet

Im Landkreis Barnim wurde erstmalig das Geflügelpestvirus H5N8 nachgewiesen. Das bestätigte das Barnimer Veterinäramt am Freitag. „Bei einem am 30. Januar tot aufgefundenen Wanderfalken im Bereich der Gemarkung Groß Ziethen wurde das aggressive Virus nachgewiesen“, erklärte Amtstierarzt Dr. Volker Mielke.

 

Das Virus grassiert mittlerweile im Wildvogelbereich in ganz Deutschland flächendeckend. Tot aufgefundene Wildvögel sind nur die Spitze des Eisberges. Bundesweit wurden etwa 90 Ausbrüche bei gehaltenen Vögeln und über 1100 Nachweise bei Wildvögeln registriert. Von den Ausbrüchen beim Nutzgeflügel waren überwiegend große Bestände, aber auch diverse Kleinsthaltungen sowie mehrere Zoos betroffen. Täglich werden bundesweit rund 20 Wildvogeltodfunde gemeldet, die nachweislich an der Seuche verstorben sind.

 

Allen Geflügelhalter wird daher dringend nahegelegt, die angeordneten Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten. Sowohl beim Nutzgeflügel als auch bei den Wildvögeln ist die Tendenz der Ausbrüche weiter steigend. „Aus diesem Grund ist wichtig, dass die alle Nutzgeflügelhalter die Stallpflicht weiterhin konsequent einhalten“, so Mielke weiter. Aus genannten Gründen sei momentan nicht absehbar, wann die Stallpflicht aufgehoben werden könne.

Quelle; Kreisverwaltung Barnim

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