Fragen zur Flüchtlingsproblematik – Landtagspräsidentin stand Panketaler Schülern Rede und Antwort

Presseinformation Britta Stark MDL

 

Fragen zur Flüchtlingsproblematik – Landtagspräsidentin stand Panketaler Schülern Rede und Antwort

Kaum eine Nachrichtensendung beginnt in diesen Tagen ohne eine dramatische Meldung zur Flüchtlingswelle. Auch wenn sie den Niederbarnim noch nicht direkt erreicht hat und die Zahl der Menschen, die hier Schutz vor Krieg und Gewalt gefunden haben, noch gering ist, machen sich die Abiturienten der Röntgen-Gesamtschule Panketal Gedanken zu den Ursachen und Folgen von Flucht und Vertreibung.

Antworten erhofften sich die jungen Leute deshalb am vergangenen Mittwoch von Landtagspräsidentin Britta Stark, die der Einladung zu einem Schülerinterview gefolgt war.

2015-09-08-Interview Gesamtschule_020915_Paul_Heesing„Ich habe mir gern die Zeit genommen, mich den Fragen der Schüler zu stellen. Als ehemalige ehrenamtliche Ortsvorsteherin von Zepernick und jetzige SPD-Landtagsabgeordnete für den Bereich Bernau und Panketal verbindet mich mit der Röntgen-Gesamtschule zudem eine lange und gute Zusammenarbeit“, so Britta Stark.

Im Mittelpunkt der Befragung stand die Sorge der Jugendlichen, wie es Deutschland und dem Bundesland Brandenburg gelingen kann, sich der Herausforderung zu stellen und die vielen schutzsuchenden Menschen angemessen und menschenwürdig unterzubringen bzw. später auch zu integrieren.

Landtagspräsidentin Britta Stark machte deutlich, dass Brandenburg willens und in der Lage ist, diese Aufgabe zu meistern. „Das Boot“, so Britta Stark, „ist noch lange nicht voll.“ Sie erinnerte in diesem Zusammenhang auch an das Jahr 1989, als tausende DDR-Bürger ihr Land verließen und in der Bundesrepublik Aufnahme fanden: „Asyl ist ein Recht der Menschen, die an unsere Tür klopfen. Politik darf aber nicht schön reden, sondern muss sich auch den Problemen stellen, die damit zusammenhängen“.

Britta Stark lobte auch das ehrenamtliche Engagement der vielen Brandenburgerinnen und Brandenburger, die aktiv in Willkommensinitiativen mitarbeiten und so das Bild eines weltoffenen und toleranten Landes prägen. Sie gab den Panketaler Jugendlichen mit auf den Weg, sich in der Welt umzuschauen, die Zeit aktiv für Auslandsaufenthalte und –praktika zu nutzen und sich, wo immer nötig, aktiv für Weltoffenheit und Toleranz einzusetzen

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