Finowfurter SV <> HSV Bernauer Bären / 29 – 26

Finowfurter SV  : HSV Bernauer Bären

29 : 26 (16 : 11)

 

Die Handballmänner des HSV Bernauer Bären sind als Tabellen-Siebter nach Finowfurt gefahren und haben als Tabellen-Achter die Heimreise antreten müssen. Zuvor hatten sie schon Anfang November in Liebenwalde, dann in heimischer Halle gegen das Reserveteam aus Neuruppin und nun auch noch das Barnimderby in Finowfurt verloren. Verständlich, dass in den Reihen der mitgereisten Anhänger schon vom „schwarzen November“ gesprochen wurde.

Das Spiel begann mit einem schnellen Torerfolg für die Gastgeber, bereits nach 39 Sekunden musste Jens Schönstädt im Tor der Bernauer zum ersten Mal hinter sich greifen. Bis zum 7:7 in der 18. Spielminute konnten seiner Vorderleute das Spiel offen halten, den folgenden Sturmlauf der Finowfurter aber nicht verhindern. Mit vier Toren ohne Gegentreffer konnten sie sich zum ersten Mal deutlich von den Bären absetzen. Beim 15:11 gingen die Teams in die Pause. Ausschlaggebend für den Rückstand war die schlechte Chancenverwertung der Bernauer. Zum Teil frei vor dem gegnerischen Gehäuse gelang es 18-Mal nicht, das Tor zu treffen oder den guten Torhüter der Finowfurter zu überwinden.

Nach dem Wiederanpfiff musste der HSV in doppelter Unterzahl beginnen, weil die Unparteiischen Dennis Bohne und Krishan Gunawan kurz vor dem Pausenpfiff mit Zeitstrafen belegten. Diese kritische Phase überstanden die HSV’er mit viel Einsatz; so beantworteten sie das 16. Gegentor mit 4 Treffern in Folge und waren beim 15:16-Zwischenstand wieder im Spiel. Jetzt erlebte der Bernauer Anhang die beste Phase im Spiel des HSV Bernauer Bären an diesem Tage. Aufbauend auf eine, gegen die körperlich überlegenen Finowfurter aufopferungsvoll kämpfende Abwehrreihe und dem großartig agierenden Jens Mucha im Tor, waren es jetzt die Jüngsten im Bärendress, die für Torgefahr sorgten. Neun Spielminuten vor dem Schlusspfiff ging die Mannschaft zum Ersten und leider auch zum letzten Mal in Führung, den längeren Atem hatten jedoch die Gastgeber. Der Interims-Trainer, Christopher Metzdorf, musste für dieses Spiel nicht nur Daniel Meier, den bisher erfolgreichsten Werfer, den verletzten Abwehrchef David Schleicher, auch noch mit  Holger Findeisen und David Hausdorf zwei weitere Spieler der ersten Reihe ersetzen. Wenn man das berücksichtigt und miterlebt hat, welche Einsatzbereitschaft alle gezeigt und dabei das Spielen nicht vergessen haben, macht sich trotz „schwarzem November“ weniger Sorgen um den Rest der 1. Halbserie und der Rückrunde. Sorgen macht sich der Coach Christopher Metzdorf, wegen der Verletztenliste, die bei der Begegnung am Samstag mit Maximilian Prüfer und Krishan Gunawan um zwei weitere Leistungsträger angewachsen ist. Über die Schwere der Verletzungen liegt noch kein Bescheid vor. Die jetzt folgende lange Spielpause bis zum 10. Januar 2016 berechtigt zur Hoffnung, dass bis dahin alle wieder dem Team zur Seite stehen können. Die Aktivposten des HSV beim Spiel gegen den Finowfurter SV waren Krishan Gunawan, Maximilian Prüfer, Dennis Bohne, Maximilian Sprengel, Thomas Wissinger und wie bereits hervorgehoben der Torhüter Jens Mucha.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielten:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andrè Billeb, Krishan Gunavan (5), Maximilian Sprengel (4), Markus Lenz, Thomas Wissinger (6), Dennis Bohne (2), Jerome Roder (3), Maximilian Prüfer (6) und Dirk Brendel.

 

Danke Günter Herzberg

Weitere Beiträge:

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.