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Nabucco Sommer Open Air – Neuruppin –Schulplatz

21. Juli | 20:00 - 23:00

Nabucco Sommer Open Air – Neuruppin –Schulplatz Neuruppin, Freitag, 21.07.2017 – 20 Uhr

 

Mehr Infos und Fotos finden Sie unter:

http://presse.paulis.de/sommer-klassik-open-air-nabucco.html

Sommer Klassik Open Air Highlight 2017

Nabucco

von Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdis weltberühmter Gefangenenchor unter freiem Himmel!

 

Karten an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen und Konzertkassen!
Weitere Infos und Ticketverkauf unter 0531 34 63 72 und www.paulis.de

Karten gibt es ab 44€!

 

Aktuelle Besetzung (Änderungen vorbehalten):

 

Musikalische Leitung:    Richard Hein

Nabucco:                               Nikolaj Nekrasov

Abigaille:                                Liana Sass

Zaccharia:                              Jurij Kruglov
Ismaele:                                  Dušan Růžička
Fenena:                                   Šárka Hrbáčková
Hoher Priester:                                    Oldrich Kríž

 

Mehr Infos zum Ensemble siehe unten!

 

Nabucco bei YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=4rycj20e2XY

Diese prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht begeisterte bisher Hunderttausende von Zuschauern. Der Besucher wird von Beginn an durch die wunderschönen Stimmen, die Handlung, die prächtigen Kostüme und das eindrucksvolle Bühnenbild in den Bann gezogen. Es erwartet den Klassik-Besucher mit Giuseppe Verdis Nabucco eine der größten Opern der Musikgeschichte und zugleich ein wunderbares Open Air-Spektakel.

Man muss NABUCCO mit dem weltberühmten Gefangenenchor wenigstens einmal unter freiem Himmel und in einer grandiosen Inszenierung erlebt haben. Der gewaltige Chor der Gefangenen wird erklingen mit einem Aufgebot an klangstarken und facettenreich singenden Solisten. Open Air-Produktionen bedeuten für jedes Opernensemble eine besondere künstlerische Herausforderung. Hier gilt es Aufführung und Ambiente der Spielstätte zu einem unvergesslichen Opernspektakel zu vereinen. Sänger, Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Dies ist der Oper bei ihren bisherigen Sommer Open Air Aufführungen mit bisher über 2 Millionen Zuschauern hervorragend gelungen.

Überblick über das Werk – Grundlage der Oper ist das Libretto des Italieners Temistocle Solera (1816–1878). Die Handlung speist sich aus Legenden um den biblischen Herrscher Nabucco (dt. Nebukadnezar II), König Babylons von 605 bis 562 vor Christus. Mit seiner Herrschaft sind Bauten wie das Ischtartor, die Hängenden Gärten und der Babylonische Turmbau verbunden. Hintergrund der Opernhandlung sind die Eroberung Jerusalems 587 v. Chr. und die Wegführung des jüdischen Volkes in babylonische Gefangenschaft 586 v. Chr. (2. Könige 25). Das Libretto übernimmt daraus nur wenige Motive. Die Handlung besteht aus vier Akten.

 

  1. Akt: Jerusalem – Nabucco belagert Jerusalem. Die Einwohner beten unter dem Hohepriester Zacharias um Gottes Schutz. Zacharias sagt den Hebräern, dass ihnen Fenena, die Tochter Nabuccos, als Geisel dienen soll. Er überantwortet sie Ismael, dem Neffen des Königs von Jerusalem. Fenena und Ismael lieben einander, seit Fenena einst Ismael aus dessen babylonischer Gefangennahme befreit hat und mit ihm nach Jerusalem gekommen ist. Doch auch Abigail, vermeintliche Erstgeborene Nabuccos, verliebt sich in Ismael. Es gelingt ihr, das liebende Paar im Tempel gefangen zu nehmen. Abigail ist bereit, Ismael freizulassen, wenn er sie liebt und Fenena verlässt. Doch Ismael weist sie zurück. Er will das Schicksal seines Volkes teilen. Nabucco erobert Jerusalem. Zacharias offenbart ihm, dass Fenena Geisel der Hebräer ist. Als Nabucco, um seine Tochter zu retten, daraufhin die Stadt nicht mehr plündern will, entlässt Ismael Fenena in die Freiheit. Da verbrennen die Babylonier den Tempel, und die Hebräer verfluchen Ismael.

 

  1. Akt: Der Frevler – Abigail erfährt, dass sie eigentlich eine Sklavin ist und Fenena die echte Königstochter und Thronfolgerin. Sie lässt sich vom babylonischen Hohepriester in Nabuccos Abwesenheit die Macht übertragen und will Fenena beseitigen. Da erscheint der schon Totgeglaubte Nabucco. Voller Zorn ruft er sich selbst zum Gott aus. Ein Blitzstrahl Jahwes schlägt ihn mit Wahnsinn. Abigail nimmt seine Stelle ein.

 

  1. Akt: Die Prophezeiung – Abigail hat den umnachteten Nabucco in ihrer Hand. Sie bringt ihn dazu, den Befehl zur Hinrichtung der Hebräer auszustellen. Das würde auch Fenenas Ende bedeuten, denn sie ist inzwischen zum Judentum übergetreten. Abigail vernichtet den Beweis ihrer niederen Herkunft. Die gefangenen Hebräer beklagen am Ufer des Euphrat ihr Schicksal. Doch ihr Hohepriester Zacharias prophezeit das bevorstehende Ende Babylons.

 

  1. Akt: Das zerbrochene Götzenbild – Fenena wird zur Hinrichtung geführt. Als Nabucco dies sieht, unterwirft er sich Jahwe, dem Gott der Hebräer, und bittet ihn um Beistand. Sofort fällt die Umnachtung von ihm ab. Mit seinem Getreuen Abdallon befreit er im letzten Augenblick seine Tochter Fenena und alle Hebräer. Abigail sieht, dass alles verloren ist, vergiftet sich und fleht um Verzeihung. Nun offenbart sich auch Gottes Macht und der Sieg über den babylonischen Gott Baal. Dessen Götzenbild stürzt machtlos zu Boden.

 

Giuseppe Verdi – Entstehung des Werkes: „Nabucco“ markiert den Beginn der „Galeerenjahre“ Verdis, in denen er sich von immer neuen Verträgen zum Schreiben von nicht immer erfolgreichen Opern treiben ließ. Der Begriff geht auf einen Brief Verdis von 1858 zurück: „Seit Nabucco habe ich sozusagen keine ruhige Stunde mehr gehabt. Sechzehn Jahre Galeerenarbeit“, schrieb der Komponist da – also von 1842 bis 1858. Zugleich war „Nabucco“ der erste, ganz große Erfolg Verdis auf der Opernbühne.

 

Giuseppe Verdi – Die Person: Giuseppe Fortunino Francesco Verdi wurde am 10.10.1813 in Le Roncole bei Parma geboren. Als Sohn eines Gastwirts kam er aus einfachen Verhältnissen. Dennoch zeigte sein Vater Verständnis für seine musikalische Neigung und gab ihn dem Dorforganisten an die Hand. Mit zwölf Jahren erlangte er die Aufmerksamkeit von Antonio Barezzi, einem wohlhabenden Kaufmann aus Busseto. Dieser nahm ihn zu sich und ließ ihn musikalisch ausbilden. Er förderte Verdi weiterhin, da dieser kein Stipendium des Konservatoriums erhielt. So konnte Verdi sein Studium bei dem Paisiello-Schüler Vincenzo Lavigna (1776–1836) absolvieren. Seit 1836 als “Maestro di Musica” wieder in Busseto, heiratete Verdi Margherita Barezzi, die Tochter seines Förderers. 1839 begann seine Laufbahn als Opernkomponist mit Oberto, conte di San Bonifazio an der Mailänder Scala. Es folgte die bisher größte Krise seines Lebens. Seine beiden Kinder und seine Frau starben bis 1840. Seine zweite Oper, Un giorno di regno, wurde ein Reinfall. Verdi verzweifelte an sich selbst und nahm zunächst keine weiteren Aufträge der Scala mehr an. Erst 1842 erschien mit Nabucco sein nächstes Werk und wurde sofort zu einem rauschenden Triumph. Verdi, selbst glühender Anhänger des “Risorgimento”, der italienischen Einigungsbewegung, hatte den Lebensnerv der Italiener getroffen. Der berühmte Gefangenenchor, Va, pensiero, sull’ ali dorate (Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen), wurde sofort zur heimlichen Nationalhymne. In den folgenden acht Jahren schuf Verdi mit I Lombardi, Ernani, I due Foscari und Macbeth weitere patriotische Opern, die alle sehr erfolgreich waren. Verdi war nun so wohlhabend, dass er sich ein Landgut in Sant’ Agata kaufen konnte, sein bevorzugter Wohnsitz von da an. Sein Name diente den Italienern schon zu dieser Zeit als Kürzel der Parole “Vittorio Emanuele Re d’Italia”, “Viktor Emanuel, König Italiens”. Verdi lebte seit 1847 mit der Sängerin Giuseppina Strepponi zusammen, die er 1859 heiratete. Giuseppina hatte in der Ouvertüre des Nabucco 1842 die Partie der Abigail gesungen. Mit Rigoletto begann 1851 Verdis zweite Schaffensperiode. Nun entstanden seine bis heute beliebtesten Werke: Il Trovatore, La Traviata und I vespri siciliani. Eine Schaffenspause legte Verdi 1860/61 ein, den Jahren der italienischen Einigung. Er wurde Abgeordneter für Busseto im Regionalparlament von Parma, wurde vom König empfangen und war bei dessen Krönung zum ersten König Italiens dabei. Wieder folgte eine intensive Schaffenszeit in den so bedeutenden Werken wie La forza del destino, Don Carlos Aida entstanden. Doch nach 1874 zog Verdi sich für lange Jahre ganz auf sein Landgut zurück, enttäuscht von der sozialen Stagnation Italiens nach der Einigung. Erst mit Otello und Falstaff gelangen ihm noch zwei sehr reife Alterswerke. Als seine Frau Giuseppina verstarb, erlosch Verdis Lebenswille. Krank zog er nach Mailand und erlag dort am 27.01.1901 den Folgen eines Schlaganfalls. Über 300.000 Menschen aus ganz Europa nahmen an seiner Beerdigung teil. Arturo Toscanini dirigierte als letzten Gruß einen Chor von 900 Sängern mit dem berühmten Chor aus Nabucco: Va, pensiero, sull’ ali dorate. (1865)

Mehr Infos und Fotos finden Sie unter:

http://presse.paulis.de/sommer-klassik-open-air-nabucco.html

 

 

 

Die Festspieloper Prag präsentiert Giuseppe Verdis „Nabucco“ – Open Air

 

Die renommierte Festspieloper Prag präsentiert eine der weltweit meistgespielten Verdi-Opern: „Nabucco“ – unter freiem Himmel, auf romantischer Naturbühne und in einer brillanten, bewegenden Inszenierung. Dies ist eine Erfahrung, die einen noch lange und nachhaltig begeistern und bereichern wird. Jetzt steht auch die Besetzung für dieses musikalische und theatralische Großereignis fest, das hochkarätige Musiker und Sänger in diesem monumentalen Open-Air-Ereignis vereint.

 

Die musikalische Leitung übernimmt Richard Hein.

 

Richard Hein ist seit 1997 Dirigent der Staatsoper Prag.  Er studierte bei an der Hochschule für Musik in Graz Dirigieren, seine musikalische Ausbildung hat er im Jahre 1989 mit Auszeichnung abgeschlossen. Er arbeitete mit mehreren Opern- und symphonischen Orchestern zusammen, mit denen er auch Schallplatten aufgenommen hat und gastierte u.a. in den Niederlanden, im ehemaligen Jugoslawien, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien und Japan. Als Operndirigent kam er 1993 an das Schlesische Theater in Opava, weiter war er an den Opern in Olomouc, Plzeň, Brünn und Prag tätig. Seit 1999 wirkt er auch als Dirigent des Prager Sommerfestivals Opera Mozart am Ständetheater Prag.  Richard Hein widmet sich weiter auch der symphonischen Musik, er dirigierte u. a. die Janáček-Philharmonie in Ostrava, die Mährische Philharmonie in Olomouc, die Pilsner Philharmonie und das Westtschechische Orchester in Mariánské Lázně.

Als Interpret und Pädagoge nimmt er auch am Projekt „Toujours Mozart“ in Salzburg und Prag teil. Er ist ein Vorstandsmitglied der internationale Klavier-und Dirigentenwettbewerb „Symphonic Workshop“ in Kroměříž. Seit Jahre 2001 ist er künstlerischer Leiter der Harmonia Mozartiana Pragensis.  Im Jahre 2007 erhielt er den renommierten Kulturpreis der Stadt Augsburg in Deutschland.

Die Regie liegt in den Händen des bekannten tschechischen Baritons und Regisseurs Oldřich Kříž.

Kříž, Absolvent der Prager Musikhochschule,arbeitete unter anderem am Böhmischen Theater in České Budějovice, an der Prager Staatsoper und am Nationaltheater Prag, wo er an zwei Weltpremieren beteiligt war. Der vielseitige Sänger und Darsteller dehnte sein Repertoire bis in die Welt der Operette und des Musicals aus und gastierte in Europa, in Japan und

in den USA. Auch als Regisseur hat sich Oldřich Kříž mit mehreren großartigen Inszenierungen einen Namen gemacht. Kříž ist zudem Preisträger in verschiedenen internationalen Musikwettbewerben.

 

In der mächtigen Paraderolle der Oper, in der Titelfigur Nabucco, dem König von Babylonien, können die Operngäste die kraftvolle Baritonstimme und das souveräne Spieltalent von Nikolaj Nekrasov genießen.

 

Sein Musikstudium schloss der hochbegabte Bariton Nikolaj Nekrasov an der Hochschule für Musik in Ufa (Baschkirische Republik, Teilrepublik der ehemaligen Sowjetunion) ab. Bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben, unter anderem in Toulouse und Russland, kam er ins Finale; er wurde viermal für den renommierten Thalia Musical Award nominiert. Seit zwölf Jahren ist Nikolaj Nekrasov Solist und Mitglied am Nordböhmischen Theater in Usti nad Labem. Er gastiert außerdem an vielen weiteren tschechischen Opern. Auch in ganz Europa, in den USA und in Südamerika schätzt man den stimmgewaltigen Sänger und sein leidenschaftliches und intensives Spiel.

 

Eine der anspruchsvollsten Sopranpartien im Opernrepertoire ist die Rolle der vermeintlichen Tochter von Nabucco, „Abigaille“.

 

Diese Rolle vereint unvorstellbar schwierige Koloraturpassagen mit ausgedehnten Momenten stimmlicher Intensität; außerdem ist „Abigaille“ eine sehr anspruchsvolle Schauspielrolle, die ein großes emotionales Spektrum umfasst. In dieser Aufführung trägt diese Rolle mühelos die Vollblutsopranistin Liana Sass. 1996 begann Liana Sass Gesang an der Musikhochschule Prag zu studieren. Ihr Operndebüt feierte sie am F.X. Šalda Theater in Liberec: Ihre Violetta in Verdis „La Traviata“ wurde ein großer Erfolg. Es folgten viele bedeutende Rollen in tschechischen, aber auch in großen weltbekannten Opernhäusern. Ihre künstlerische Heimat ist das Nationaltheater Prag. Für die Rolle der Agathe in Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ erhielt sie 2010 den renommierten Thalia-Preis.

 

Ein unvergessliches Highlight des Abends wird der Auftritt des begnadeten russischen Bassisten Jurij Kruglov sein – in der Rolle des Nabucco-Antipoden „Zaccharia“, des geistlichen Führers und seelischen Hoffnungsträgers der Hebräer.

 

Sowohl die mächtige, ausdrucksstarke Stimme von Jurij Kruglov als auch seine leidenschaftliche Bühnenpräsenz versprechen Gänsehaut. Nach dem Studium von Gesang und Dirigat an der Musikhochschule Kiew trat Jurij Kruglov zunächst an der Kiewer Oper, später in anderen Ländern der GUS und der ehemaligen Sowjetunion auf. Dann wurde er für die internationale Bühne entdeckt. Mit seinem markanten Bass konnte er viele bedeutende Preise erringen, so zum Beispiel im Internationalen Gesangswettbewerb „Giuseppe Verdi“ in Barcelona. Zurzeit ist Jurij Kruglov ständiger Gast auf allen großen Opern- und Konzertbühnen Tschechiens, aber auch in nahezu allen europäischen Ländern.

 

Den männlichen Part des Liebespaares „Ismaele und Fenena“ singt

Dušan Růžička.

 

Dušan Růžička studierte zunächst in Prag am Konservatorium und an der Akademie der Künste, bevor er seine musikalische Ausbildung an der Sibelius-Akademie in Helsinki abschloss. Der talentierte Sänger erhielt mehrere hoch dotierte Preise: Beim Internationalen Antonín Dvořák-Gesangswett-bewerb in Karlovy Vary wurde er mit dem III. Preis in der Kategorie Junioren und mit dem Vilém-Zítek-Preis ausgezeichnet.  Seine zahlreichen Gastspiele führten ihn hauptsächlich an die bedeutendsten Bühnen der Tschechischen Republik.

In der Rolle der „Fenena“ als weiblicher Part des Liebespaares „Ismaele und Fenena“ wird der schöne Sopran von Šárka Hrbáčková brillieren.

Die Rolle des Hohen Priesters singt der bekannte tschechische Bariton und Regisseur Oldrich Kríž, der in dieser Inszenierung auch die Regie führt.

„Nabucco“ bringt mit einer Geschichte aus dem Alten Testament große Gefühle auf die Opernbühne: Liebe, Verrat, Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Rachsucht, Machtstreben und Wahnsinn. Der Inhalt der Oper spricht die verschiedensten Menschen an. Es geht im Kern um den Freiheitswillen eines unterdrückten Volkes: Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in

Gang. Der beeindruckende „Gefangenenchor“ aus dem 3. Akt – „Va, pensiero, sull’ali dorate“ („Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen“) – wurde seinerzeit zur heimlichen Nationalhymne der Italiener, die sich besonders mit dem Thema der Freiheit identifizierten. „Nabucco“ bietet aber auch für jene, die eine romantische Geschichte lieben, eine

aufwühlende Handlung mit Liebes-Leid und der Freude eines glücklichen Ausgangs. Wer an kirchlichen Inhalten interessiert ist, wird sich an der am Ende eintretenden göttlichen Gerechtigkeit erfreuen.

 

Giuseppe Verdi hatte sich vor dem Schreiben der Oper auf einem Tiefpunkt befunden, beruflich und privat. Innerhalb weniger Jahre waren seine beiden Töchter und seine Frau gestorben. Das Textbuch für „Nabucco“ brachte Verdi die Begeisterung für seine Passion zurück. Diese Oper wurde der erste große Erfolg des noch jungen Verdi auf der Opernbühne. 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt, war „Nabucco“ so erfolgreich, dass die Oper in der darauffolgenden Spielzeit 57 Mal wiederholt wurde. Mit dem grandiosen Triumph von „Nabucco“ begann die große Ära der Verdi-Opern.

 

 

 

 

 

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Datum:
21. Juli
Zeit:
20:00 - 23:00
Veranstaltungskategorien:
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