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Leben im Kartäuserkloster – Ort der Stille?

21. März 2015 | 10:00 - 18:00

- kostenlos
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, für alle SchulabgängerInnen, die nicht gleich mit Studium oder Ausbildung beginnen wollen bietet sich die aufregende Chance für ein Jahr, optional bis 31.08.2015) Kulturarbeit praktisch im Kloster Chorin kennen zu lernen und selbst zu gestalten. Für junge Menschen zwischen 16-26 Jahren ist das Jahr in der Kultur eine willkommene Gelegenheit, sich zu Methoden der Kulturarbeit und persönlichen Kompetenzen weiterzubilden, sich beruflich zu orientieren und zu erproben. Die Freiwilligen erhalten monatlich 300 € Taschengeld und sind sozialversichert. Die Aufgaben für die/den Freiwilligen wären: Betreuung der Tourismusinformation, Führungen in der historischen Anlage, Aufbau von Ausstellungen, Unterstützung bei der Organisation und Koordination von Veranstaltungen, Zielgruppenspezifische Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Gewünscht sind: Kommunikationsfreude gegenüber Gästen und MitarbeiterInnen.Die Einsatzstelle unterstützt die/den Freiwillige/n bei der Wohnungssuche. Weitere Informationen: www.lkj-berlin.de. Wir freuen uns auf Eure Bewerbung per Email an verwaltung@kloster-chorin.org. Wir freuen uns, wenn Sie/ ihr das Angebot an Interessierte weiterleitet. Wir danke Frau Ulrike Schuhose vom Kloster Chorin für die Information

Ausstellungsdauer 21.3. bis 15.06.2015

Wie könnte in unserer heutigen Zeit ein Ort der Stille aussehen? Wie viel und welchen Lebensraum benötigt eineLogo_BP- 8cm - KALENDER Person für eine menschenwürdige Existenz? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 50 ArchitekturstudentInnen der TU Berlin im Wintersemester 2014/ 2015. Ihre Konzepte für einen Ort der Stille, ein fiktives Kartäuserkloster des 21. Jahrhunderts auf der Halbinsel Pehlitzwerder, werden vom 21.3. bis 15.6. 2015 im Kloster Chorin ausgestellt.

Das Leben im Kartäuserkloster geht einher mit einer strikten Abkehr von der Welt, Schweigen und Stille, weshalb sich viele Kartausen in schlecht erreichbaren Lagen befinden. Wegen ihrer Abgeschiedenheit wurde im 13. Jahrhundert die Halbinsel Pehlitzwerder am Parsteiner See in der Schorfheide als Standort eines Zisterzienser-klosters ausgewählt. Nach wenigen Jahren wurde das Kloster aufgegeben, nach Chorin verlagert und 1542 säkularisiert. Heute gehört das Kloster Chorin zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik. An diesem Ort wird die (Architektur-)Geschichte der ehemaligen Zisterzienserabtei vermittelt. Die ehemalige Abtei ist heute sowohl Veranstaltungs- und Ausstellungssort als auch ein Ort der Stille. Die gegenwärtige Auseinandersetzung mit Orten der Stille und fremden Lebenswelten ist für die Architekten und Dozenten Guido Neubeck, Daniel Korwan, Arda Karasu und die StudentInnen im Zeitalter der Urbanisierung auch außerhalb der kirchlichen Thematik von großer Relevanz.Seit Le Corbusier existiert eine Kontinuität vom auf das Existenzielle reduzierten mittelalterlichen Kloster hin zur modernen Raumbildung. Themen wie das Nebeneinander von Isolation und Gemeinschaft oder Prinzipien der Selbstversorgung sind noch heute Gegenstand der Architekturdiskussion. Die Modelle und Visualisierungen, die bis zum 15.6.2015 im Kapitelsaal des Klosters Chorin zu sehen sind, berücksichtigen die Einbettung des Klosters in eine bestehende Kulturlandschaft, die Organisationsschemen einer Kartause und das Material, das ganz wesentlich zu der Verräumlichung beiträgt.

EKP-Modell 1000, © Auda + Goller

Das Leben im Kartäuserkloster geht einher mit einer strikten Abkehr von der Welt, Schweigen und Stille, weshalb sich viele Kartausen in schlecht erreichbaren Lagen befinden. Wegen ihrer Abgeschiedenheit wurde im 13. Jahrhundert die Halbinsel Pehlitzwerder am Parsteiner See in der Schorfheide als Standort eines Zisterzienser-klosters ausgewählt. Nach wenigen Jahren wurde das Kloster aufgegeben, nach Chorin verlagert und 1542 säkularisiert. Heute gehört das Kloster Chorin zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik. An diesem Ort wird die (Architektur-)Geschichte der ehemaligen Zisterzienserabtei vermittelt. Die ehemalige Abtei ist heute sowohl Veranstaltungs- und Ausstellungssort als auch ein Ort der Stille.

Die gegenwärtige Auseinandersetzung mit Orten der Stille und fremden Lebenswelten ist für die Architekten und Dozenten Guido Neubeck, Daniel Korwan, Arda Karasu und die StudentInnen im Zeitalter der Urbanisierung auch außerhalb der kirchlichen Thematik von großer Relevanz.Seit Le Corbusier existiert eine Kontinuität vom auf das Existenzielle reduzierten mittelalterlichen Kloster hin zur modernen Raumbildung. Themen wie das Nebeneinander von Isolation und Gemeinschaft oder Prinzipien der Selbstversorgung sind noch heute Gegenstand der Architekturdiskussion. Die Modelle und Visualisierungen, die bis zum 15.6.2015 im Kapitelsaal des Klosters Chorin zu sehen sind, berücksichtigen die Einbettung des Klosters in eine bestehende Kulturlandschaft, die Organisationsschemen einer Kartause und das Material, das ganz wesentlich zu der Verräumlichung beiträgt.

Ausstellungsdauer 21.3. bis 15.06.2015

Symposium: 17.5.2015, 14 Uhr

Öffnungszeiten: 10 bis 16 Uhr (bis 28.3.2015)/ 9 bis 18 Uhr (ab 29.3.2015)

Eintritt: im Eintritt zum Kloster Chorin enthalten (4 / 2,50 Euro)

 

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Veranstalter

Kloster Chorin

Veranstaltungsort

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
Chorin, Brandenburg, Barnim 16230 Deutschland
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Webseite:
http://www.kloster-chorin.org/