Europäische Route der Backsteingotik erweitert

Die Stadt Eberswalde ist, gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Kloster Chorin der Gemeinde Chorin, seit dem 1. Juli 2017 Mitglied des Vereins „Europäische Route der Backsteingotik“. Der Beschluss zum Beitritt in den Verein wurde von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Eberswalde vom 29.06.2017 befürwortet. Auch der Werksausschuss des Klosters Chorin hat am 28.6.2017 und in der Gemeindevertretersitzung Chorin am 29.6. 2017 den Beitritt einstimmig beschlossen.

Das ehemalige Zisterzienserkloster Chorin ist ein Schlüsselwerk der frühen Backsteingotik in Brandenburg und die Entwicklung der frühen Denkmalpflege in Deutschland. Viele weitere Kirchenbauten der Umgebung wurden nach dem Vorbild der Choriner Zisterzienserkirche errichtet. Als askanischer Bau trägt auch die Eberswalder Maria-Magdalenen-Kirche aus dem 13. Jahrhundert die Handschrift der Choriner Baumeister. Ziegler aus der Klosterbauhütte haben die gotische Formensprache in Eberswalde weiter geführt. Die denkmalgeschützte Kirche gehört zu den bedeuten hochgotischen Stadtpfarrkirchen der Mark Brandenburg.

Der Verein „Europäische Route der Backsteingotik e.V. engagiert sich für die Erhaltung des Kulturerbes Backsteingotik. Der Verein mit Mitgliedsstädten und Regionen aus Dänemark, Deutschland und Polen vertritt seine Mitglieder auf touristischen und denkmalpflegerischen Messen und Veranstaltungen und betreibt eine gemeinsame Öffentlichkeits- und Pressearbeit für alle Städte und Regionen der Route. Zudem veröffentlicht der Verein Reiseführer und entwickelt Angebote für kulturinteressierte Touristen.

Die Backsteingotik ist eine in Norddeutschland, den Nord-Niederlanden und dem Ostseeraum verbreitete Bauweise der Gotik.

Quelle: Kloster Chorin

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