Die Eisenbahnstraße in Eberswalde kann wieder durchgehend befahren werden

Eröffnung Eisenbahnstraße

Eröffnung Eisenbahnstraße

Eberswalde, 29. August 2014. Die Eisenbahnstraße in Eberswalde kann wieder durchgehend befahren werden. Bürgermeister Friedhelm Boginski hat den letzten Bauabschnitt gemeinsam mit Bauleiter Hans-Jürgen Otte vom brandenburgischen Landesbetrieb für Straßenwesen eröffnet. Die Sicherung Radverkehrs entlang der Bundesstraße auf beidseitig verlaufenden Radstreifen, die Reduzierung des Verkehrslärms, mit Blick auf die Anwohner, sowie die Optimierung des Verkehrsflusses waren Ziele der aufwendigen Arbeiten.

„Ich freue mich, dass diese große und dringend notwendige Baumaßnahme nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Eisenbahnstraße gehört zu den wichtigsten Verkehrsadern unserer Stadt. Von der neuen Stadtpromenade bis zum Bahnhof sind Straße und Gehwege nun in einem modernen Zustand. Dies unterstreicht die Bedeutung der Eisenbahnstraße für Eberswalde, die nach meiner festen Überzeugung in den kommenden Jahren weiter wachsen wird“, so Bürgermeister Boginski.

Der nun fertig gestellte vierte Bauabschnitt zur Sanierung der Eisenbahnstraße in Eberswalde umfasste insgesamt 582 Meter. Die Fahrbahn ist nun durchgehend mit geräuscharmem Asphalt 6,50 Meter breit ausgebaut. Somit konnte die Geräusch Entwicklung beim befahren der Straße im Vergleich zum vorherigen Granitsteinpflaster um zwei Dezibel gesenkt werden. Zudem war es bereits stark ausgefahren. Den Verkehrsfluss wird nun durch Einbindung der Ampeln in eine grüne Welle sowie Abbiegespuren an den Knotenpunktbereichen optimiert. Geh- und Radwege wurden aus grauem und rotem Betonpflaster mit sogenannten Bischofsmützen am Rand hergerichtet. Die Radwege haben eine Breite von 1,60 Metern und die Gehwege variieren zwischen anderthalb und zwei Metern in der Breite. Mit insgesamt 1059 Quadratmetern Granitmosaik wurden die Unter- und Oberstreifen zur Straße und entlang der Häuser befestigt. Die Fahrbahn ist nun 6,50 Meter breit. Neu ist auch das unterhalb der Straße verlaufene Kanalsystem zur Entwässerung.

Eine Vielzahl verschiedener, unter der Straße verlaufener Versorgungsleitungen, etwa für Wasser, Strom und Kommunikation, die gesichert und zum Teil neu verlegt werden mussten, haben den Arbeitsablauf an dem Bauabschnitt verzögert. Vorbereitend für die Arbeiten an der Eisenbahnstraße sind die Brunnnen- und Bergerstraße als nördliche und südliche Umgehungsstraßen in Eberswalde instandgesetzt worden. Die Eisenbahnstraße ist ein Teil der Bundesstraße 167 und wird somit durch den Landesbetrieb Straßenwesen verwaltet, wie auch die neu gebauten Radwege. Für die Gehwege, Stellflächen sowie die Straßenbeleuchtung und zum Teil die Ableitung des Regenwassers ist die Stadt zuständig.

Daher haben Stadt und Landesbetrieb die Arbeiten an der Eisenbahnstraße als Gemeinschaftsmaßnahme in Federführung der Straßenbauverwaltung des Landes betrieben. Für die Arbeiten war ein Auftragsvolumen von 1,6 Millionen Euro vorgesehen. Circa ein Drittel der Baukosten trägt die Stadt. Allerdings werden zwei Drittel des städtischen Kostenanteils aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost getragen. Ein Drittel wird aus dem Budget der Stadt finanziert.

Die Arbeiten an der Straßenbeleuchtung im Wert von 100.000 Euro hat das Ingenieurbüro Schirrmeister aus Finowfurt geplant und wurde von der Elektro Schröder GmbH aus Bad Freienwalde aufgestellt. Hierfür wurden 630 Meter Kabel verlegt. Sechs Leuchten vom Typ City-Line und eine vom Typ Genius wurden neu aufgestellt und sieben instand gesetzt.

An der Brücke über die Schwärze wurden Dichtungen, Kappen und Geländer erneuert beziehungsweise an die neue Fahrbahnhöhe und Gehwegbreite angepasst. Das Geländer ist jetzt – auch zur Sicherung der Radfahrer – 1,20 Meter hoch. Im Bereich der Kreuzung Eisenbahnstraße/ Bergerstraße wurden 5 Bäume sowie beidseitig zwischen Michaelisstraße und Schwärzebrücke Hecken gepflanzt.

Gehwege:

– 1.762 m² Betongehwegplatten 35/35/ 5 mit Bischofsmützen

– 2.821 m² Schottertragschicht

–   1059 m² Mosaikpflaster

–   500 m Regenkanal verlegt

–   eine Sedimentationsanlage errichtet (Vorreinigungsanlage)

 
 Wir danken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Eberswalde

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