Ehrenamtskarte – für alle ein Gewinn

 

Britta Stark ruft öffentliche Einrichtungen und private Unternehmen zum Mitmachen auf

Jeder dritte Brandenburger engagiert sich bereits ehrenamtlich. Damit sind die Brandenburgerinnen und Brandenburger Vorreiter in Sachen Freiwilligkeit. Um dieses Engagement stärker zu würdigen, hat das Land Brandenburg vor einigen Jahren die Ehrenamtskarte eingeführt: Inhaber der Karte erhalten damit Vergünstigungen und spezielle Angebote in öffentlichen Einrichtungen und privaten Unternehmen.

Ehrenamtskarte mit Leben erfüllen

Die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark möchte die Ehrenamtskarte mit noch mehr Leben erfüllen und hat deshalb vorgeschlagen, den Inhabern der Karte zukünftig kostenlose bzw. kostengünstigere Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen: „ Viele Trainer, Chorleiter oder Vereinsvorsitzende nutzen Busse und Bahnen, um ihre Sporthalle, ihren Proberaum oder ihr Vereinsheim zu erreichen. Da wäre es doch ein toller Zug und eine Anerkennung herausragenden bürgerschaftlichen Engagements, wenn die Inhaber der Ehrenamtskarte öffentliche Verkehrsmittel kostenlos oder kostengünstiger nutzen könnten.

Die Idee der Ehrenamtskarte lebt davon, dass möglichst viele Einrichtungen und Unternehmen mitmachen, Vergünstigungen anbieten oder ganz auf die Erhebung von Eintritts-, Teilnahme und Nutzungsgebühren verzichten“, ist Britta Stark überzeugt.

Weitere Partner für Ehrensamtkarte werden gesucht

Sie will deshalb in ihrem Wahlkreis weitere Partner gewinnen und läuft mit dieser Idee im Panketaler Rathaus bereits offene Türen ein. So hatte die Panketaler Gemeindevertretung kürzlich beschlossen, den Inhabern der Ehrenamtskarte die Nutzungsgebühr für die Bibliothek zu erlassen.

Britta Stark könnte sich gut vorstellen, dass diese Idee auch in Bernau Schule macht. Mit ihrem Vorschlag, den Inhabern der Ehrenamtskarte die kostenlose Nutzung der Bernauer Schwimmbäder „Plansche“ und „Waldfrieden zu ermöglichen, ist sie bei Bürgermeister André Stahl jedenfalls schon auf offene Ohren gestoßen. Er hat signalisiert, eine entsprechende Information an das DRK, als Betreiber der Bäder, weiterzuleiten.

 

„Applaus“ für die Ideen von Britta Stark, ehrenamtlich besonders Engagierten in diesem Sommer die kostenlose Nutzung der Bernauer Schwimmbädern zu ermöglichen, kommt u.a. von Bürgermeister André Stahl

 

Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen übrigens, dass die Vergünstigungen für Ehrenamtliche nicht zu Mindereinnahmen bei Unternehmen oder kommunalen Einrichtungen führen. Oft belohnen die Kunden das Engagement und sorgen so für Mehreinnahmen.

In Brandenburg können Einrichtungen und Unternehmen dadurch sogar den öffentlichen Ritterschlag „Engagiert für Brandenburg“ erhalten, den sie als Label am Eingang, in Prospekten, im Internet oder an der Kasse zu Werbezwecken anbringen können.

Britta Stark würde sich deshalb über Vorschläge weiterer lokaler Partner freuen. britta.stark@spd-fraktion.brandenburg.de

Hintergrund:

Die Staatskanzlei des Landes Brandenburg würdigt mit der Ehrenamtskarte in herausragender Weise überdurchschnittlich engagierte Bürgerinnen und Bürger,

  • die sich drei Jahre lang im Umfang von monatlich 20 und mehr Stunden bzw. 240 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert haben oder
  • fünf Jahre lang im Umfang von monatlich 10 und mehr Stunden bzw. 120 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagierten und
  • ihr Ehrenamt in Brandenburg ausüben,
  • die Absicht haben, das Engagement fortzusetzen,

für das ehrenamtliche Engagement kein Entgelt und keine Aufwandsentschädigung erhalten, die über die Erstattung von Auslagen hinausgeht

 

Quelle: Britta Stark, MdLBritta Stark, MdL

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