Eberswalder Stadtmodell-

Eberswalder Stadtmodell

Das Eberswalder Stadtmodell

befindet sich in zentraler Lage der Stadt und dient der allgemeinen   Information von Bürgern und Gästen der Stadt. Es ist barrierefrei zugänglich und   lässt sich ertasten. Das Modell soll alle Bevölkerungsgruppen zum Kennenlernen der   Stadt, speziell der Stadtentwicklung einladen.

 

Die Modellinhalte:

 Dargestellt wird die historische Altstadt von Eberswalde in den Grenzen der ehemaligen Stadtmauern und in bestimmten Bereichen darüber hinaus (z.B. Finowkanal, Synagogen-Standort…). Zeitlich wird Eberswalde um 1938 gezeigt, um das städtebauliche Bild vor den Zerstörungen der Progromnacht und dem 2. Weltkrieg in Erinnerung zu rufen.

Die Modellentwicklung erfolgte in zwei Detaillierungsgraden. Einzelgebäude sind als   Massenmodell mit Dachformen herausgearbeitet. Stadtbildprägende Gebäude sind entsprechend ihrer Funktion und besonderen Wirkung im Stadtraum detaillierter gefertigt worden. Dabei wurden Strukturen herausgearbeitet, die das Gebäude besonders auszeichnen (z.B. Kirche, Synagoge, Rathaus…). Wichtige Orte und topografische Elemente sind besonders gekennzeichnet worden.

Das Modell hat einen Maßstab von 1:500 und eine ovale, der Altstadt angepasste Form

und ist ein Bronzeguss.

Die Oberfläche des Sockels ist von einer Original-Eiche (Rinde) abgenommen worden

und symbolisiert den vielfältigen Bezug zum Holz, z. B.

– Eberswalde – Stadtname

– Forsttradition

– auf Holzpfählen gegründet

– Waldreichtum

– Hochschule für nachhaltige Entwicklung

– „Eberswalder Baumstamm“ – Gebäck

 

Die Modellentstehung:

  1. In einem Beteiligungsworkshop wurde die grundlegende Zielausrichtungen erarbeitet und festgelegt.
  2. Durch die Einbindung von Zeitzeugen und des Vereins für Heimatkunde wurden

Materialrecherchen und -sammlung,

  1. Erstellung eines digitalen Modells
  2. Beauftragung einer Gießerei mit der Erstellung eines Gussmodells
  3. Gießprozess und Nachbearbeitung
  4. Fundament und Aufstellung

 

Gesamtkosten:                                                 63.105,00 € davon

für den Guss des Modells                                             39.024,00 €

 

Das gesamte Vorhaben konnte über die Städtebauförderung finanziert werden.

Der Eigenanteil der Stadt betrug 21.035,00 €.

 

 

Wir danken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Eberswalde

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