Auwaldzecke

Die Auwaldzecke

Die Auwaldzecke
auch Buntzecke genannt nach ihrem Aussehen. Da sich vermehrt Berichte häufen und vor der Auwaldzecke gewarnt wird haben wir uns für euch mal etwas schlau gemacht.

Sie war bis vor kurzen in Deutschland nahezu unbekannt. Seit 2006 tritt sie häufiger auch im Raum Berlin auf. Sie sticht Tiere genauso wie Menschen. Wobei der Mensch bisherher nur selten gestochen wurde. Hunde können nach dem Stich an der „Hundemalaria“ erkranken. Auf Menschen kann sie durch Rickettsien-Bakterien Fleckfieber übertragen. Die Auwaldzecke ist von unserem altbekannten Holzbock (gemeiner Holzbock) leicht zu unterscheiden durch die Färbungen des Rückens und sie wird größer. Sie wird bereits ab einer Temperatur von ca. 3°C aktiv. Das heisst sie ist schon jetzt auf Futter (Blut) Suche.

Was heisst das für uns?

Wir müssen mit der Zeckensuche früher anfangen. Nach Wanderungen/Spielen im Wald, auf feuchten Wiesen, auch in den Gärten, die Kinder gründlich absuchen. Die Erwachsenen natürlich auch. Tägliche Kontrolle der Hunde und Katzen. Bei den Tieren kann man auf Zeckenmittel zurückgreifen. Menschen können sich impfen lassen. Ist eine längere Wanderung geplant, kann man sich helfen indem die Strümpfe über die Hosen gezogen werden. Helle Kleidung ist bei der Nachsuche von Vorteil. Zecken stechen nicht sofort sondern wandern bis zu 2 Stunden um sich eine passende Stelle zu suchen.

Vor allem gilt aber:

Keine Panik, Mitführen einer Zeckenzange, Menschen impfen lassen, Hunde mit Zeckenschutz versehen, bei unklaren Erkrankungen nach einem Zeckenstich sofort zum Arzt.

Weitere Beiträge:

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.