der Mittelbereich Eberswalde setzt sich im Wettbewerb durch

Ausgezeichnete Stadt-Umland-Kooperation: der Mittelbereich Eberswalde setzt sich im Wettbewerb durch

 

Die Stadt-Umland-Kooperation des Mittelbereiches Eberswalde ist eine von zwölf Kooperationen, die im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs bis zum Jahr 2020 gefördert werden. Die Stadt Eberswalde und ihre Nachbarn Amt Biesenthal-Barnim, Amt Britz-Chorin-Oderberg, Amt Joachimsthal (Schorfheide) und Gemeinde Schorfheide haben sich erfolgreich mit dem Slogan „Grün. Clever. Gemeinsam.“ am Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg beteiligt. Von den 160 Millionen Euro EU-Fördermitteln fließen 20 Millionen Euro in den Oberbarnim. „Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Wettbewerb verstehen wir als Erfolg der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit und darauf sind wir sehr stolz. Allein die vielen Bewerber zeigen, wie wichtig der Wettbewerb für die Kommunen ist. Immerhin ist er eine der letzten Möglichkeiten, um an EU-Fördermittel zu gelangen“, so Friedhelm Boginski, der Bürgermeister von Eberswalde.

34 Stadt-Umland-Verbünde hatten sich am Wettlauf um Fördermittel aus den drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER) beworben. Umso größer ist die Freude bei den fünf Partnern, dass die gemeinsame Strategie von der Jury mit einem dritten Platz und der zweithöchsten Förderung ausgezeichnet wurde. Im vergangenen Jahr wurde intensiv an dem Wettbewerbsbeitrag gearbeitet, der zum Ziel hat, die Lebensqualität aller Generationen in der Region zu verbessern.

 

„Eberswalde ist sich seiner Verantwortung als Lead-Partner und Mittelbereichszentrum bewusst und wird diese als solche auch wahrnehmen. In unserer Region ist in den vergangenen Jahren viel erreicht worden. Mit der SUW-Förderung werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und in Punkto Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit für die Bürger sichtbar vorankommen“, so Friedhelm Boginski. Die SUW-Mittel sollen in Eberswalde beispielsweise für die Sanierung und Entwicklung verschiedener Konversionsflächen eingesetzt werden. In der Märkischen Heide können die seit Jahrzehnten belastenden Altlasten beseitigt werden, wodurch nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung sondern auch der Natur und dem Tourismus als wichtige Faktoren Rechnung getragen wird. Neben der Verbesserung der Barrierefreiheit und der Elektromobilität ist die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt mit Europäischen Sozialfondsmitteln ein sehr wichtiges Projekt.

 

„Es ist erfreulich, dass nach den Jahren der Arbeit, die die Stadt und die Umlandkommunen in diesen Wettbewerb gesteckt haben, nun ein erfolgreicher Abschluss erreicht wurde. Wünschenswert ist, dass die Fördermittel auch bald fließen werden. Das sage ich gerade auch im Hinblick darauf, dass wir uns im dritten Jahr des Wettbewerbs befinden und mit Blick auf die sogenannten Schnellläufer, die bisher noch immer auf ihre Fördermittel warten“, so Uwe Schoknecht, Bürgermeister der Gemeinde Schorfheide. Prioritär sind in der Gemeinde Schorfheide die Entwicklung der Konversionsfläche Biesenthaler Straße in Finowfurt und der Radweg zwischen Groß Schönebeck und Eichhorst.

 

„Ich freue mich – auch im Namen unserer amtsangehörigen Gemeinden – über die erfolgreiche SUW-Teilnahme, weil es die wichtige und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit mit den umliegenden Partnern und zugleich die Entwicklung im Amtsgebiet in vielfältigen Bereichen unterstützt. Mit den gemeinsamen Projekten stärken wir zudem nachhaltig unsere Region“, so André Nedlin, Amtsdirektor des Amtes Biesenthal-Barnim. In seinem Gebiet sollen im Zuge des Stadt-Umland-Wettbewerbes mehrere Vorhaben realisiert werden. Im Jahr 2016 kann mit der Installation der E-Bike-Ladestationen in der Stadt Biesenthal und der Gemeinde Marienwerder begonnen werden. Zudem soll die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Breydin im Bereich der Klobbicker Straße neu geordnet und auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt werden.

Foto: Unter dem Slogan "Grün.Clever.Gemeinsam" hat es der Mittelbereich Eberswalde geschafft. Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Oberbarnims André Nedlin, Dirk Protzmann, Uwe Schoknecht, Astrid Gohlke und Friedhelm Boginski freuen sich über den dritten Platz

Foto: Unter dem Slogan „Grün.Clever.Gemeinsam“ hat es der Mittelbereich Eberswalde geschafft. Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Oberbarnims André Nedlin, Dirk Protzmann, Uwe Schoknecht, Astrid Gohlke und Friedhelm Boginski freuen sich über den dritten Platz

„Aus Sicht des Amtes Joachimsthal (Schorfheide) spiegelt der Stadt-Umland-Wettbewerb eine zusätzliche Möglichkeit wider, den Mittelbereich Eberswalde mit dem Umland, im besonderen Fall mit den Ämtern Joachimsthal (Schorfheide), Britz-Chorin-Oderberg und Biesenthal zu vernetzen und über Fördermittel im Interesse aller Beteiligten zu entwickeln. Dieses macht sich notwendig aus der Tatsache der neuen Landesentwicklungsplanung, welche in ihrer Ausrichtung immer mehr Aufgaben aber auch deren Finanzierung in die Mittelzentren verlegen möchte. Somit ist ein Miteinander unabdingbar und auch sinnvoll, jedoch immer mit dem Hintergrund, dass die Eigenständigkeit unserer Ämter nach wie vor durch diese gemeinsamen Ausrichtungen nicht in Frage gestellt wird“, so Dirk Protzmann, Amtsdirektor des Amtes Joachimsthal (Schorfheide), wo die teilweise Erneuerung beziehungsweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in Joachimsthal zu den Starterprojekten gehört.

 

Auch im Amt Britz-Chorin-Oderberg ist die Freude über den Sieg groß: „So vielfältig sich die Gemeinden des Amtes Britz-Chorin-Oderberg präsentieren, so vielfältig und anspruchsvoll sind auch die anstehenden Aufgaben. Neben der Verbesserung der touristischen Infrastruktur geht es vor allem um die Verbesserung der Lebensqualität und Infrastruktur in den acht Kommunen mit insgesamt 16 Orten. Ohne die Inanspruchnahme von Fördermitteln sind die wichtigen Vorhaben nicht mehr umsetzbar. Mit der Stadt Eberswalde als LEAD-Partner wurden die Kräfte der Gemeinden und Ämter des Mittelbereiches gebündelt. So können wir uns heute gemeinsam über das Ergebnis des Wettbewerbs freuen. Unser Ziel ist es, zum Beispiel mit der Umrüstung von Straßenbeleuchtungsanlagen auf LED- Leuchtmittel in der Gemeinde Chorin und mit der Sanierung im Bereich der Schule Oderberg zu starten“, so Astrid Gohlke, die amtierende Amtsdirektorin.

 

Das Arbeitspensum der fünf Partner ist anspruchsvoll. Aber die Verwaltungschefs sind sich einig, dass sie die Projekte gemeinsam genauso erfolgreich umsetzen werden, wie die Bewerbung zum Wettbewerb selbst.

 

 

Quelle Stadt Eberswalde

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