Heimniederlage zum Saisonauftakt

Heimniederlage zum Saisonauftakt

Im Duell der Aufsteiger zwischen dem FSV Bernau und SV Grün-Weiß Lübben mussten sich die Hussitenstädter mit einer Heimniederlage begnügen. In seiner ersten Brandenburgliga-Saison wollte der FSV an seine starke Leistung der Vorsaison anknüpfen und den 160 Zuschauern einen schönen Fußballnachmittag präsentieren. Eine neu formierte Mannschaft mit den Neuzugängen Philipp Januschowski, Jean-Pierre Dellerue, Kim Schwager, Richard Bergmann und Mamadou Oury Sylla sahen dabei die die Bernauer Fans. Stammspieler der Vorsaison, Patrick Toepfer und Christian Amuri, nahmen zunächst auf der Auswechselbank Platz. Beide Spieler konnten die Vorbereitung nur bedingt mitmachen. So führte Damir Coric als Mannschaftsführer das Bernauer Team aufs Feld. Der Schiedsrichter Eric Tegge eröffnete um 15:00 Uhr die neue Saison.

Einen Start nach Maß erwischte nicht der Gastgeber sondern die Lausitzer. Antonio de Brito Jr. Fackelte in der 5. Minute nicht lange und versenkte das Spielgerät zur 0-1 Führung. Damit war der Plan der Hussitenstädter, das schnelle Tor daheim zu machen, hinfällig. Lübben war nach der Führung wie entfesselt. In der 12. Minute zog Tony Ziegler einfach mal ab. Nur das Aluminium rettete den FSV. Bernau legte eine Schippe drauf und wurde in der 24. Minute belohnt. Ümit Ejder wurde durch seinen Gegenspieler unsanft im Lübbener Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Georg Machut zum 1-1. Kurz vor der Halbzeitpause waren die Südbrandenburger wieder am Drücker. Antonio Pereira de Brito Jr. drosch aus kurzer Distanz den Ball in Richtung Bernauer Schlussmann. Der Ball prallte von der Latte nach unten senkrecht in den Strafraum und von dort zurück ins obere rechte Toreck. Ein Wembley-Tor konnte damit ausgeschlossen werden, da das Spielgerät in den Bernauer Maschen zappelte. Mit der Lübbener Führung von 1-2 ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff machte Lübben erneut Druck. Romano Linder (53.) verpasste das Bernauer Tor nur um Zentimeter. Die Bernauer um Lenny Canalis Wandel (57.) und den zuvor eingewechselten Lukas Bianchini (58.) nutzen ihre Torchancen nicht. Die nächsten Minuten plätscherten dann vor sich hin. In den letzten 10 Minuten des Spiels kamen Jean-Pierre Dellerue (81.) und erneut Lukas Bianichini (83.) gefährlich vors Tor vom Lausitzer Schlussmann Patrick Michaelis. Bernau warf alles nach vorn. In der Nachspielzeit liefen die Hausherren in einem Kontor, den Romano Lindner zum 1-3 abschloss. Nach Abpfiff meinte der Bernauer Coach Christian Städing, „Leider haben wir heute verdient verloren“. Auf der anderen Seite vergab der Lübbener Trainer Thomas Schmidt Bestnote an seinem Spieler Romano Lindner.

 

Statistik

1.Spieltag, Brandenburgliga-Saison, 19.08.2017, 15:00 Uhr

 

FSV Bernau

Niendorf – Coric, Heidrich, Bemmann (46. Bianchini), Januschowski, Canalis Wandel, Machut (67. Sylla), Bergmann, Ejder, Dellerue, Schwager

 

SV Grün-Weiß Lübben

Michaelis – Guttke, Rattei, Alves Ferreira (73. Menzlow), Herms, Müller, Leschnik, Ziegler (75. Köhler), A. Zelder. Lindner, Pereira de Brito Jr. (88. B. Zelder)

 

Tore:

0-1 Pereira de Brito Junior (5.), 1-1 Machut (24./FE), 1-2 Pereira de Brito Junior (40.), 1-3 Lindner (90.+2.)

 

 

Quelle: Marco Ritzki

HERTHA BSC Fussball Ferienschule

Am Mittwoch(16.8,17) Mittag war HERTHINHO im Rahmen der HERTHA BSC Fussball Ferienschule auf dem Sportplatz in Schönow zu Gast. Die Kinder konnten sich Autogrammkarten geben lassen, konnten Autogramme auf Trikots und Schuhen erhalten sowie Fotos mit ihm machen. Die Ferienschule hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Hier einige Fotos:

 

Fünf ALBA-Talente erhalten ProB-Erfahrung in Bernau

Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau

 

Im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau erhalten talentierte Nachwuchs-Albatrosse in dieser Saison wieder die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum ALBA-Profispieler in der BBL zu gehen. Ferdinand Zylka, Kresimir Nikic, Badu Buck, Bennet Hundt und Robert Glöckner werden mit einer Doppellizenz ausgestattet, die ihnen Einsätze sowohl in der ProB als auch in der easyCredit BBL und im EuroCup möglich macht. Zudem werden je nach Bedarf weitere ALBA-Talente am Lok-Training teilnehmen und im Kader stehen.

 

Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Wir freuen uns für die fünf Jungs. Wir wollen junge Spieler entwickeln und geben ihnen die Möglichkeit, professionellen Basketball zu spielen und sich dem BBL-Niveau bei ALBA anzunähern. Sie werden bei uns trainieren und sich in Bernau mit starken und erfahrenen Gegnern in der ProB messen. Ein gutes Beispiel ist Tim Schneider, der letztes Jahr als Doppellizenzspieler in Bernau Verantwortung übernommen hat und nun im ALBA-Profikader steht.“

 

René Schilling (Cheftrainer Lok Bernau): „Mit Bennet Hundt und Badu Buck werden diese Saison zwei sehr junge Guards die Verantwortung in unserem Spielaufbau übernehmen. Beide gehören in ihren Jahrgängen zu den Besten in Deutschland und sollen bei uns den nächsten Schritt in Ihrer Entwicklung machen. Dazu verstärkt uns mit Kresimir Nikic ein junger, talentierter Inside Spieler, der eine gute Grundausbildung aus Zagreb mitbringt. Ihm zur Seite steht Robert Glöckner, von dem ich in dieser Saison den nächsten Schritt erwarte, wenn er verletzungsfrei bleibt. In sein zweites Jahr mit uns wird Ferdinand Zylka gehen, der bei der U19-Weltmeisterschaft diesen Sommer wieder einmal sein offensives Talent zeigte. Jetzt gilt es für ihn, dieses konstant über eine ganze Saison abzurufen und weiter an seinen Schwächen zu arbeiten, um den nächsten Schritt zu den Profis so schnell wie möglich zu schaffen.“

 

Weitere Infos

 

Der 2,15 Meter große Center Kresimir Nikic gehört zu den vielversprechendsten europäischen Talenten und spielte zuletzt für das kroatische Traditionsteam Cibona Zagreb. Die Bernauer Zone bewachen, soll auch  Robert Glöckner. Das Berliner Eigengewächs, das bereits als Siebenjähriger zu ALBA kam, streifte sich bereits in der vergangenen Saison das Lok-Trikot über. Ebenfalls aus dem ALBA-Nachwuchs kommen die deutschen Nachwuchs-Nationalspieler Ferdinand Zylka, Badu Buck und Bennet Hundt. Während Hundt und Zylka mit der U19-Nationalmannschaft  unlängst WM-Fünfter wurden, belegte Badu Buck mit der deutschen U18-Auswahl bei der Europameisterschaft den 11. Platz. Ferdinand Zylka gehörte bereits letzte Saison zu den Leistungsträgern Lok Bernaus – in der ProB erzielte der Guard zwölf Punkte pro Partie.

 

Über die Kooperation

Die vier bis fünf größten Talente des ALBA-Nachwuchsprogramms sind seit der Saison 2016/2017 fester Teil des ProB-Teams des nordöstlich an Berlin angrenzenden Bernau. Gleichzeitig bleiben sie Teil des ALBA-Programms, trainieren und spielen bei den ALBA-Profis. In diesem Rahmen findet auch ein intensiver Austausch zwischen den Trainerteams beider Vereine statt. ALBA-Coach Sebastian Trzcionka arbeitet in Bernau als Assistenztrainer.

 

Neben der Kooperation in der Leistungsspitze arbeiten beide Clubs auch im Breitensport intensiv zusammen. In den Bereichen Kitasport und Schulbasketball entstehen gemeinsame Initiativen. Die „kinder+Sport Basketball Academy“ ist mittlerweile Teil der Jugendarbeit beider Vereine.

 

Der Kader des SSV LOK BERNAU 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Dexter Werner, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Ferdinand Zylka*, Kresimir Nikic*, Badu Buck*, Bennet Hundt* und Robert Glöckner*

 

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

Redaktion & Bildrechte: ALBA BERLIN

 

Kurve zeigt nach oben beim FSV

Die Kurve zeigt nach oben beim FSV

Am gestrigen Mittwochabend gastierte der Berlinligist SV Tasmania Berlin in Bernau auf Rehberge. Unter Flutlicht wollte die Brandenburgliga Mannschaft vom FSV Bernau nach dem letzten Heimspiel in der Vorbereitung den Fans am Abend nach dem desolaten Auftreten gegen SV Lichtenberg 47 so etwas wie eine Wiedergutmachung zeigen. Nach dem Unentschieden bei SV Sparta Lichtenberg vom letzten Wochenende gingen die Spieler um Trainer Bodo Scheffler selbstbewusster in die Spielpaarung. Die Tasmania aus Berlin, in der letzten Saison viertplatzierter der Berlin-Liga, kam in Bestbesetzung nach Bernau. Die Fans sahen damit ein Duell unter Verbandsligisten. Robert „Bemme“ Bemmann trug an dem Abend die Kapitänsbinde. Neben dem etatmäßigen Mannschaftskapitän fehlten auch der Cheftrainer Christian Städing und Stammkräfte wie Patrick Toepfer, Christian Amuri, Nicolai Heidrich, Ümit Ejder, Lenny Canalis Wandel sowie die Verletzten Justin Pehl und Hares Bosharat. Damit agierte Trainer Bodo Scheffler erneut an der Seitenlinie als Chefcoach. Um 19:00 rollte dann der Ball. Bereits nach 3 Minuten klingelte es im Kasten Tasmania. Georg Machut verwandelte einen Strafstoß zum 1-0. Herausgeholt hatte den Elfmeter Lukas Bianchini, der durch seinen Gegenspieler im Strafraum zuvor gelegt wurde. Mit der Führung agierten die Bernauer druckvoll in der ersten Halbzeit. Tasmania mühte sich, konnte jedoch die Angriffsbemühungen nicht abschließen. In der 34. Minute hatte Tasmania nach einer Flanke die Möglichkeit, als der Bernauer Schlussmann den Ball im Hochsteigen durch seine Finge rutschen ließ. Den Ball konnte Robert Bemmann aus der Gefahrenzone schießen. Einen ganz starken Auftritt von Eric Niendorf sahen die Fans kurz vor Pausenpfiff (41., 42.), als er auf der Linie blitzschnell reagierte. Mit der knappen Führung für Bernau ging es in die Halbzeit. Nach Wiederanpfiff kam Tasmania stark aus der Kabine. In der 56. Minute wurde erneut Eric Niendorf mit einem 25 Meter Hammer getestet. Glanzparade und ein Applaudieren ging auf der Tribüne umher. Lukas Bianchini (58.) mit einem straffen Schuss am Keeper Robert Schelenz von Tasmania noch gescheitert, lenkte er den Ball vor die Füße vom Neuzugang Jean-Pierre Delleure, der auf 2-0 erhöhte. Ein weiter Abschlag vom Bernauer Keeper setzte Jean-Pierre Dellerue in Szene, der für Lukas Bianchini auflegte. Er fackelte nicht lange und schoss in der 68. Minute aus halblinker Position zum 3-0 ein. In der 75. Minute vollendete Kim Schwager zum 4-0 nach Vorlage von Georg Machut. Nach dem vierten Treffer spielte die Mannschaft ihren Stiefel herunter. Nach 90 Minuten pfiff der Offizielle Michael Nickusch die Spielbegegnung ab. Der Bernauer Trainer Bodo Scheffler meinte nach Abpfiff, „Die Mannschaft hat die Vorgaben richtig umgesetzt. Eric Niendorf hat stark gehalten. Heute gaben einige Spieler ihre Visitenkarte ab. Ein Spiel zu Null ist immer ein sehr gutes Zeichen.“ Am Sonntag geht es zum letzten Heimspiel in der Vorbereitungszeit. Gegner sind die Reinickendorfer Füchse. Anstoss ist um 13:00 Uhr. Nach dem Spiel zeigt die Bernauer Kreisoberligamannschaft um 16:00 Uhr gegen Blau-Weiß Wriezen ihr Können vor dem Ligastart.

Verstärkung für die Bernauer Basketballer

Dexter Werner verstärkt die Bernauer Basketballer unter den Körben

Der SSV Lok Bernau besetzt vier Wochen vor dem Start der Saisonvorbereitung die zweite US-Position mit Dexter Werner. Der 23-jährige Collegeabsolvent aus North Dakota spielt auf der Position des Power Forwards und soll das Team mit seiner physischen Spielweise stärken.

Dexter Werner heißt die neuste Verpflichtung der Bernauer Basketballer. Der US-Amerikaner kommt als Rookie von der North Dakota State University in die Hussitenstadt und soll für Stabilität auf den großen Positionen sorgen. Dass genau dies die Stärke des 1,98 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpakets ist, hat Werner in der abgelaufen Saison eindrucksvoll in der ersten College Division NCAA I unter Beweis gestellt. Der effektiv und überlegt agierende Brettspieler sammelte in nur 25 Minuten Spielzeit durchschnittlich 12,0 Punkte, 7,3 Rebounds, 1,3 Assists, 1,5 Ballgewinne und 1,0 Blocks für NDSU Bisons. Honoriert wurden diese Leistungen auch von den Coaches und Medienvertretern der „Summit League“, die ihn mit zwei prestigereichen Auszeichnungen belohnten. Dexter Werner wurde zum einen als „Sith Man of the Year“ ausgezeichnet, sprich zum besten Bankspieler der Liga, als auch ins „All Summit League 2nd Team“ berufen und zählt damit zu zehn besten Spielern der Conference.

Beim Kontakt via Telefon und Email machte der heimatverbundene US-Amerikaner einen sehr sympathischen Eindruck und äußert sich zum Engagement bei den Hussitenstädtern wie folgt:
„Ich bin erfreut und dankbar mich dem SSV Lokomotive Bernau anzuschließen. Der Verein ist eine gut etablierte und sehr erfolgreiche Organisation und ich hoffe, dass wir weiterhin so erfolgreich sein werden. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für diese Chance bedanken. Es ist eine große Ehre für mich meinen Heimatstaat North Dakota als Profisportler zu repräsentieren. Ich danke Gott, meiner Familie und Freunden, und allen meinen Trainern für Ihre Unterstützung in meiner bisherigeren Amateurkarriere. Ich blicke voraus auf den ersten Schritt in meiner Profikarriere und bin gespannt wohin diese mich führen wird.“

Headcoach René Schilling gibt einen kleinen Ausblick was das Bernauer Publikum von der Neuverpflichtung erwarten kann: „Mit Dexter haben wir einen auf den ersten Blick etwas unorthodox wirkenden Spieler verpflichtet. Aber auf den zweiten Blick ist er ein sehr effektiver Spieler, der auf dem Feld viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Er spielt mannschaftsdienlich und fühlt sich sowohl offensiv als auch defensiv in Korbnähe wohl. Diese Eigenschaften passen perfekt in die Art wie wir Basketball spielen wollen und werden uns helfen eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

Quelle: @ssv-lok-bernau

Logo SSV Lok Bernau

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

 

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

 

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

 

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

 

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

 

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

 

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

 

 

Ricardo Steinicke

steinicke@ssv-lok-bernau.de

Erster Neuzugang bei Lok Bernau

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

 

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

 

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

 

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

 

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

 

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

 

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

Text und Foto Ricardo Steinicke

FSV Bernau Aufstiegsparty

Aufstiegsparty mit Heimsieg

Der FSV Bernau begab sich am gestrigen Samstag auf Abschiedstour. Leise sagt der Tabellenführer  der Landesliga Nord „Auf Wiedersehen“. Denn bereits am letzten Saisonspiel gegen den Verfolger RSV Eintracht 1949 sicherte sich der FSV Bernau die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Brandenburgliga. Nach dem sportlich größten Erfolg in der Vereinsgeschichte sollten nun auch die Fans, Zuschauer und Bernauer Anteil nehmen. Doch vor der großen Aufstiegsfeier stand noch einmal eine Pflichtaufgabe an.

Der Offizielle Andy Schmidt gab den 29. Spieltag pünktlich frei. Gegner zum vorletzten Saisonspiel waren die Kreisnachbarn aus Hennigsdorf. Kaum nahmen die 75 Zuschauer ihren Platz ein, so knallte es bereits im Kasten des FC 98 Hennigsdorf. Ein Zuspiel über die Mitte durch Lukas Bianchini setzte den Toptorjäger Ümit Ejder vom FSV Bernau über die rechte Seite in Szene, der einfach eiskalt abzog und in der 1. Minute für die Hausherren die Führung zum 1-0 besorgte. Selbst der Bernauer Stadionsprecher wurde vom Blitzstart überrascht, da er noch fleißig die Startaufstellung der Gäste verlas. So schnell und einfach kann Fußball funktionieren. Hennigsdorf ließ sich nicht unterkriegen und versuchte es in der 4. Minute mit einem Distanzschuss sowie in der 31. Minute nach einer Flanke über rechts mit einem Kopfball. Der Tabellenführer kam in der ersten Hälfte durch Lukas Bianchini mit einem Flachschuss (7.) und abermals Ümit Ejder (23.) per Direktabnahme zu den größten Chancen. Der Tabellenführer machte nicht mehr als er musste, Hennigsdorf hingegen versuchte es, baute jedoch keinen zwingenden Druck auf. So blieb es beim 1-0 zur Halbzeit. Nach der Pause wechselte der Bernauer Trainer. Lukas Bianchini ging vom Platz. Für ihn kam Victor John ins Spiel. Hennigsdorf versteifte sich in den ersten Minuten der zweiten Hälfte auf die Defensive, da Bernau die Schlagzahl erhöhte. Tassilo Mahnke (47.) prüfte mit einem Distanzschuss den Hennigsdorfer Schlussmann, Viktor John (52., 57.) versuchte es aus spitzen Winkel gleich zweifach sowie packte der Mannschaftskapitän Patrick Toepfer mit einem direkten Freistoßversuch den Offensivhammer aus. Der Knoten platzte dann in der 61. Minute. Georg Machut verwandelte nach einem langen Ball von Robert Bemmann per Direktabnahme zum 2-0. Nach der Führung war bei den Bernauern irgendwie die Luft raus. So schlichen sich kleine Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft der Rehberger ein. Ein weiter Ball, der von seinem Mitspieler mit der Brust weitergeleitet wurde, nahm der Hennigsdorfer Niko Jose in der 70. Minute dankend auf und zog aus halblinker Position ab. Der Ball zappelte im Bernauer Netz. Hennigsdorf verkürzte auf 2-1. Nach dem Anschlusstreffer brachten die Oberhavelländer nicht mehr viel zu Stande. Bernau versuchte sich weiterhin, konnte am Ende das Ergebnis nicht weiter ausbauen. Wenig später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Mit dem Sieg tüteten die Bernauer bereits den 23. Sieg in der Saison ein. Nur ein Ziel blieb dem Erfolgstrainer noch vergönnt. „Die Zielmarke von 100 Tore könnte nun beim letzten Spiel in Zehdenick schwer werden“, antwortete Christian Städing mit einem breiten Grinsen nachdem er den Pokal zum Gewinn der Meisterschaft in den Händen hielt. Die Spieler und Funktionäre feierten im Anschluss mit den Fans an diesem Abend die Meisterschaft und ließen die Saison mit viel Aufstiegssekt hochleben.

 

Statistik

  1. Landesliga Nord, Saison 2016/2017, 10.06.2017

FSV Bernau

Brüggemann – Coric, Heidrich (66. Savkovic), Mahnke, Bemmann, Toepfer, Troschke (78. Motuk), Canalis Wandel, Ejder, Machut, Bianchini (46. John)

FC 98 Hennigsdorf

Brosius – Schaumburg (87. R. Dietrich), Lebus, Schubert, Kreimeier (17. Jose) , König, Platte, Beqiri, Schmidt (80. Pionke), Vergin, T. Dietrich

Tore

1-0 Ejder (1.), 2-0 Machut (61.), 2-1 Jose (70.)

 

Dank an Marco Ritzki für Text und Bild