Hier berichten wir über die Stadt Werneuchen, ihre Bewohner und deren Erlebnisse und Ereignisse

Kutschenralley in Werneuchen

Wir waren aktuell dabei. Eine wunderbare Veranstaltung, fast familiär, die Kutscher waren mit Begeisterung dabei. Was will man mehr. Einfach zur näcbsten Ralley hingehen.Wir informieren hier darüber

Fotos von Barnim+

Tempo 30 vor Schulen und Seniorenheimen

Tempo 30 wird jetzt zur Regel vor Schulen und Seniorenheimen

Gute Nachrichte für Kinder, Eltern und ältere Menschen: Auf Straßen vor sozialen Einrichtungen in Brandenburg gilt demnächst generell Tempo 30. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift wurde kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nun müssen die Straßenverkehrsbehörden die Änderung umsetzen, die die bisherige Ausnahme einer Geschwindigkeitsbeschränkung zur Regel macht. Umgekehrt ist künftig jede Abweichung von Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen besonders zu begründen. „Damit sind die Nutzer von Kitas, Schulen, Seniorenheimen oder Krankenhäusern besser vor Gefahren und möglichen Unfällen geschützt“, ist die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark überzeugt. „Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer müssen vor Risiken wirksam bewahrt werden.“

Das Land Brandenburg hatte sich in der Verkehrsministerkonferenz für die Neuregelung eingesetzt, um den Kommunen die Ausweisung von Tempolimits ohne konkreten Gefahrenbezug zu erleichtern. Vor allem vor Kitas und Schulen haben sich Eltern an vielen Orten die Beschränkung gewünscht. In Brandenburg verunglückten voriges Jahr laut Unfallstatistik fast 500 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren im Straßenverkehr. Überwiegend ereigneten sich die Unfälle auf dem Weg der Kinder zur Schule oder von dort nach Hause. „Die Unfallzahlen müssen sinken“, so Britta Stark. „Ich hoffe, dass das Tempolimit durch ausreichende Geschwindigkeitskontrollen unterstützt wird.“ Die unteren Straßenverkehrsbehörden sind verpflichtet, die Neuregelung möglichst zeitnah umzusetzen. Zum kommenden Schuljahr, ab September, kann also Tempo 30 flächendeckend eingeführt sein.

Quelle: Britta Stark MdL, Foto: Stefan Schmiedel

Wanderweg hinter dem Zoo Eberswalde ab sofort gesperrt

 

Der Wanderweg hinter dem Zoo Eberswalde wird von der Herthateichbrücke, entlang des Herthafließ und entlang der Schwärze bis auf weiteres gesperrt. Aufgrund von Biberschäden könnten Buchen auf den Weg fallen, deshalb ist der Wanderweg nicht mehr nutzbar. Nach Informationen von Stadtförster Mattes Krüger ist der Wanderweg um den Eberswalder Zoo nicht von der Sperrung betroffen. Der zum Teil parallel verlaufende und auf der Karte rot markierte Weg ist ab sofort gesperrt.

Quelle, Foto: Stadt Eberswalde

Landeshilfe für Äpfel an Schulen

Britta Stark (MdL) informiert:

 

Schulen können mit Landeshilfe Äpfel an Kinder ausgeben

 

Barnim: Grund- und Förderschulen in der Region können sich ab sofort um Unterstützung bewerben, um im Herbst erstmals Obst an Schülerinnen und Schüler zu verteilen. Das Land Brandenburg hat dazu jetzt ein eigenes Programm aufgelegt. „Im September oder Oktober können Äpfel an Kinder im Barnim ausgegeben werden“, teilte die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark mit. Geplant ist, das Programm 2018 fortzusetzen. Der Landtag hatte die Regierung in Potsdam gebeten, ein eigenes Schulobst-Programm zu beginnen. „Das Apfel-Programm ist ein Schritt hin zu gesünderer und besserer Ernährung für die Schülerinnen und Schüler in Brandenburg“, sagte Britta Stark.

 

Pro Schule ist ein Höchstbetrag von 500 Euro vorgesehen. Insgesamt stehen in diesem Jahr 100.000 Euro für die Verteilung von Äpfeln zur Verfügung. Die Schulen sollen selbst für den Einkauf sorgen und dabei vor allem regionale Produkte nutzen. „Wichtig ist, dass das Obst aus der Nähe kommt und auf Nachhaltigkeit geachtet wird“, so Britta Stark. „Kinder brauchen Vitamine und eine ausgewogene Ernährung. Die Schulen sind nun aufgerufen, sich bis Ende Juni um die Landeshilfen zu bewerben.“

 

Hintergrund:

Die Bewerbungsfrist für das Brandenburger Schulobstprogramm 2017 läuft ab sofort bis zum 30. Juni. Beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gibt es dazu online Informationen

(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Informationen%20des%20LELF.pdf)

Sowie die Antragsunterlagen für Schulen

(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Anmeldung_Schulobst_2017.pdf)

Herrentag – Alkohol und Fahrrad sind auch keine Lösung

Rettungshundeprüfung bei der BRH Rettungshundestaffel Barnim

Rettungshundeprüfung

(Werneuchen) Am 15. & 16. April veranstaltete die BRH Rettungshundestaffel Barnim eine Rettungshundeprüfung für angehende Rettungshundeteams und bereits geprüfte Teams, die ihre Prüfung alljährlich wiederholen müssen. Unter den Augen vom Leistungsrichter-Obmann des Bundesverbandes Rettungshunde, Volker Marx, sowie Leistungsrichter-Anwärter Gabriel Fibinger und Leistungsrichterin Sandra Hoffmeier mussten die Teams ihre Fähigkeiten in der Flächensuche unter Beweis stellen. Die Hundeführer sollten mit ihrem Hund ein unbekanntes Waldgebiet unter Anwendung der  korrekten Einsatztaktik nach vermeintlich vermissten Menschen absuchen. Die Rettungshunde mussten jeden Fund durch eine Anzeige ihrem Hundeführer melden.

18 Teams bestanden die Püfung

Zu den zahlreichen Teams aus Barnim nahmen weiterhin ein Team der BRH Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein sowie 4 Teams der BRH Rettungshundestaffel Vier-Tore teil. Insgesamt konnten 18 Teams die Prüfung erfolgreich bestehen. Besondere Freude bereitet der Barnimer Staffel, dass sie nun zu ihren bereits geprüften Teams eine hohe Anzahl an neu-geprüften Teams zum Einsatz zur Verfügung hat.

Aktuell bietet die BRH Rettungshundestaffel Barnim geprüfte Rettungshunde für die Suche nach vermissten Menschen in der Flächensuche, dem Mantrailing, der Wasserortung und der Trümmersuche an. Wer die ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchte oder  weitere Informationen zur Rettungshundearbeit sucht, kann sich direkt melden unter der  Telefonnummer: 0152 032 80 189, oder eine E-Mail schreiben an: info@rettungshunde-barnim.de

Weitere Infos zur Rettungshundearbeit gibt es unter www.rettungshunde-barnim.de

Quelle: BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V

Zur Rettungshundestaffel des BRH Barnim:

Der BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V. betreibt die ehrenamtliche Suche nach vermissten Menschen und steht der Polizei für Sucheinsätze, kostenfrei 24h am Tag und ganzjährig zur Verfügung. Neben zertifizierten Zugführern stehen weiterhin geprüfte Hunde für die Flächensuche, der Trümmersuche, dem Mantrailing und der Wasserortung für Behörden bereit. Bisher wurden mehr als 160 Einsätze durch die Staffel bewältigt und mehrere Menschenleben gerettet seit dem Jahre 2011.

BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V.

 

Quelle: BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V.

 

Polizei

Am 19. April 2017 der nächste europaweite Blitzmarathon

Blitzmarathon

Am 19. April 2017 findet der nächste europaweite Blitzmarathon statt. Der Landkreis Barnim beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion.

24-Stunden-Blitzermarathon im Barnim

Landkreis beteiligt sich an bundesweiter Aktion

Bei der Verkehrsüberwachung geht es in erster Linie um die Verkehrsunfallprävention. Grund für den einheitlichen europäischen Blitz-Marathon sind die Verkehrsunfälle und deren Unfallfolgen durch zu schnelles Fahren. Die gefahrene Geschwindigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf den Bremsweg und auf die schwere der Unfallfolgen.

Polizei

Verkehrssicherheit liegt in der Verantwortung einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure. Eine entscheidende Rolle spielt das Verhalten des einzelnen Verkehrsteilnehmers. Das System Straßenverkehr in seiner weiterhin wachsenden Bedeutung und Komplexität ist nur mit Hilfe aller Beteiligten beherrschbar. So kann jeder Fahrzeugführende mit Rücksicht, Umsicht und einer angemessenen Geschwindigkeit seinen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten.

 

Messstellen Geschwindigkeitskontrollen

Am 19. April werden durch den Landkreis Barnim an folgenden Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

 

Nr. Örtlichkeit Grund
1 Ahrensfelde OT Lindenberg,

Ahrensfelder Straße

Unfallhäufungsstelle
2 Ahrensfelde OT Lindenberg,

Lindenberger Weg

Kindertagesstätte
3 Bernau,

Blumberger Chaussee (L 31)

Unfallhäufungsstelle (UHS)

 

Durch den Blitzmarathon Unfälle rückläufig

Bei der Aktion zum europaweiten Blitzmarathon beteiligen sich sowohl die Polizei, als auch die Kommunen. Mit der gemeinsamen Durchführung des 24-Stunden-Blitz-Marathon wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Verkehrssicherheit geleistet. Seit Einführung der Aktion sind die geschwindigkeitsbedingten Unfälle rückläufig.

Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Barnim an drei verschiedenen Standorten in 10 Stunden 1 806 Fahrzeuge gemessen. Von diesen Fahrzeugen konnte bei 69 eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt werden. 61 Überschreitungen befanden sich im Verwarngeldbereich und 8 im Bußgeldbereich. Im Jahr 2015 wurden 1 147 Fahrzeuge gemessen. Von diesen Fahrzeugen hatten 176 die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 149 Überschreitungen befanden sich im Verwarngeldbereich und 27 im Bußgeldbereich.

Wirkung des Blitzmarathon deutlich zu erkennen

Die erfolgreiche Wirkung des Blitzmarathons ist am Aktionstag deutlich zu erkennen. Die geringe Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen und das umsichtige Fahren sind auf die flächendeckende Überwachung sowie auf die überdurchschnittliche mediale Begleitung zurückzuführen. Eine Verringerung dieser Faktoren führt gleichbedeutend zu einer Verringerung der Regelakzeptanz. So war im Verlauf des letzten Jahres an den ausgewählten Messstellen ein Anstieg der Überschreitungsquoten zu verzeichnen.

 

Nr. Örtlichkeit Grund Überschreitungen Blitzmarathon

am 21. April `16

Überschreitungen

Aktionstag

13. Juli `16

Überschreitungen

Aktionstag

14. September `16

1 Lindenberg, Lindenberger Weg Kita 6,14 % 10,94 % 19,62 %
2 Bernau,

Ladeburger Chaussee

Schule 5,04 % 5,90 % 8,86 %
3 Bernau,

Blumberger Chaussee (L 31)

UHS 1,40 % 1,35 %

 

Die Messstelle an der Unfallhäufungsstelle (UHS) Blumberger Chaussee (L 31)/ Börnicker Landweg zählte mit 16 Messtagen zu den Schwerpunkten im vergangenen Jahr. Durch den regelmäßigen Einsatz der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung war es möglich im vergangenen Jahr die Überschreitungsquote konsequent unter 3 Prozent zu halten.

Infolge der Jahresauswertung 2016 wird die Verkehrsbehörde für dieses Jahr die  Überwachungen vor Schulen und Kitas verstärken ohne die Präsenszeiten an den Unfallhäufungsstellen zu minimieren.

 

Besondere Schwerpunkte Schule und Kita

 

Nr. Örtlichkeit Grund Durchschnittliche Überschreitungsquote

im Jahr 2016

1 Amt Britz-Chorin-Oderberg

Oderberg, Schwedter Straße (B 158)

Schulweg

Bushaltestelle, Straßenquerung

20,8 %
2 Gemeinde Wandlitz

Lanke, Lanker Dorfstraße 2

Kindertagesstätte 19,7 %
3 Ahrensfelde OT Lindenberg,

Lindenberger Weg

Kindertagesstätte 15,2 %
4 Sydower Fließ OT Grüntal,

Dorfstraße (L 29)

Schule 13,6 %
5 Gemeinde Schorfheide

Groß Schönebeck, Berliner Straße (L 100)

Schule 9,8 %

 

 

Quelle: Landkreises Barnim

Kindertagesstätten im Barnim mit guten Standards

Standards bereits zu über 75 Prozent erfüllt

Die Qualität von Kindertagesstätten im Landkreis Barnim wird immer besser. „Die Kindertagesstätten und ihre Träger haben sich seit der Qualitätserhebung deutlich auf den Weg gemacht“, erklärt Renate Wolter, Leiterin der Bildungsinitiative Barnim. Insgesamt zeigten die Untersuchungen, dass bereits drei Viertel der untersuchten Standards erfüllt werden. „Dabei setzt fast die Hälfte der Kindertagesstätten bei über 75 Prozent aller Bewertungen die zugrunde gelegten Qualitätsstandards bereits um“, so die Expertin weiter.

Viele Einrichtungen systematisierten beispielsweise die Dokumentation der individuellen Entwicklung der Kinder. Auch an der Definition von Bildungs- und Erziehungszielen als Leitfaden der pädagogischen Praxis wird verstärkt gearbeitet. Einige Kindertagesstätten nehmen außerdem gezielt ihre sprachfördernden Angebote beziehungsweise den bewussten Umgang mit Schrift im Alltag in den Blick. Darüber hinaus verankern immer mehr Einrichtungen gezielt Zeiten zur Vor-und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit im Dienstplan. Die Qualifizierung der Leitungskräfte, der Erzieherinnen und Erzieher wird ferner anhand eines Weiterbildungskonzeptes kurz- mittel- und langfristig geplant. Unterstützt werden die Kindertagesstätten dabei vom Landkreis Barnim durch die Sprach-und Praxisberaterinnen, die Organisation von Fortbildungen und die Bereitstellung von Materialien, zum Beispiel zur Beobachtungs- und Entwicklungsdokumentation oder zur Sprachförderung.

Zur Steuerung des Qualitätsentwicklungsprozesses stellten viele Träger zudem finanzielle und personelle Ressourcen bereit. So hat unter anderem die Gemeinde Ahrensfelde eine Qualitätsbeauftragte benannt und eine Arbeitsgemeinschaft „Qualität“ ins Leben gerufen. Ähnlich sieht es bei der Stadt Eberswalde aus, die durch eine pädagogische Fachkraft den Qualitätsprozess zur Thematik Entwicklungsdokumentation zentral moderiert. Die Gemeinde Wandlitz setzte für jede Kita eine eigene Leitungskraft ein, intensivierte ihre eigene fachliche Begleitung und erhöhte das Budget für Fortbildungen. Darüber hinaus unterstützen viele öffentliche und freie Träger ihre Einrichtungen durch das Angebot von Fachforen und Bildungstagen. Auch werden gezielt Mittel für Teilnahmen an spezifischen Weiterbildungsangeboten und zur Verbesserung der Ausstattung zur Verfügung gestellt. Vorreiter im Qualitätsentwicklungsprozess sind unter anderem das Kompetenzteam zur Qualitätsentwicklung der Johanniter-Unfall-Hilfe und die trägereigene Praxisberatung des AWO Kreisverbandes Bernau.

Quelle: pressestelle kvbarnim