Unterhaltsvorschuss wird bis zur Volljährigkeit gezahlt

Starke Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

 

Rückwirkend zum 1. Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss ohne zeitliche Begrenzung bis zur Volljährigkeit gezahlt

 

Alleinerziehende leisten enorm viel – jetzt werden sie besser unterstützt. In den bisherigen Regelungen war der Vorschuss auf sechs Jahre begrenzt und mit dem 12. Lebensjahr, wenn die Kosten für Kinder eher größer werden, ersatzlos weggefallen.

Rückwirkend zum 1. Juli 2017 ändert sich dies nun. Der Unterhaltsvorschuss wird bis zur Volljährigkeit gezahlt und auch die Begrenzung von sechs Jahren entfällt.

 

Für die SPD-Fraktion hatte die Landtagsabgeordnete Britta Müller im Januar 2017 im Plenum des Landtages Brandenburg Position bezogen. Die Forderung war: Der Unterhaltsvorschuss soll ausgeweitet werden, denn allein in Brandenburg sind 26 Prozent der Mütter und Väter alleinerziehend. Nicht wenige von ihnen sind auch alleine für die Finanzierung der Erziehung verantwortlich. Die geforderte Ausweitung des Unterhaltsvorschusses soll schlussendlich auch die Kinderarmut bekämpfen.

 

„Ich freue mich sehr über die Stärkung der alleinerziehenden Elternteile. Kinder sind unsere Zukunft und sie benötigen den bestmöglichen Start in das Leben. Nun ist sichergestellt, dass der Staat – wenn nötig auch dauerhaft – einspringt, wenn Kinder Unterstützung brauchen.“, so die Landtagsabgeordnete Britta Müller und fügt hinzu: „Jetzt sollten Betroffene Kontakt mit dem zuständigen Jugendamt aufnehmen, damit sie und ihre Kinder auch die Leistung bekommen, die ihnen zusteht.“

 

Die neuen Regelungen wurden von Bundestag und Bundesrat noch vor dem 1. Juli 2017 beschlossen. Anträge auf Unterhaltsvorschuss können bis Ende September 2017 rückwirkend für die Zeit bis 1. Juli 2017 gestellt werden. Diese Information geht aus einem Rundschreiben des zuständigen Referats im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an die Landesbehörden hervor.

 

Weitere Informationen zum verbesserten Unterhaltsvorschuss und den Voraussetzungen für diese Leistung finden sich auch im Internet auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.bmfsfj.de) und des Familien-Wegweisers (www.familien-wegweiser.de).

 

Quelle: Britta Müller Mitglied des Landtages Brandenburg

D / Warendorf 3.Platz

Mit dem Voltipferd durch halb Europa

Diana Harwardt, Peter Künne und Team auf Europatour

Brandenburger Akrobaten in Europa mit ihrem Pferd erfolgreich unterwegs

Diana Harwardt und Peter Künne erfolgreich international unterwegs in Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Deutschland

 

 

Auch in diesem Jahr sind die voltigierenden Junioren des Reitvereins Integration aus Bernau bei Berlin wieder durch halb Europa unterwegs. Zusammen mit Longinus, dem 12 jährigen Oldenburger Lancado-Sohn turnten sich die Jugendlichen Diana Harwardt und Peter Künne (beide 16) durch die verschiedenen Hauptstädte Europas. Stetig an ihrer Seite, Teamchefin, Voltigiertrainerin und Mutter von Diana, Andrea Harwardt.

Dabei ist  immer auch  Hendrik Falk. Er ist der Pferdefachmann, Longenführer, Mentaltrainer der Jugendlichen und Fahrer bei den tausenden Kilometern.

Komplettiert wird das Team von Irmgard Harwardt, Oma von Diana, die für das leibliche Wohl von Mensch und Pferd zuständig ist. Sie ist die gute Seele und immer dabei. Zuständig für die logistischen Spezialaufgaben sind Peters Eltern, Katrin und Michael Künne.

Longinus, Hendrik, Diana und Andrea können schon auf reichhaltig Erfahrungen zurückgreifen. Sind sie doch im letzten Jahr, wenn auch mit anderem Voltigierpartner für Diana, Europameister im Doppelvoltigieren geworden.

 

In diesem Jahr voltigiert nun Peter an Dianas Seite. Und das mit Erfolg. Peter ist sehr zielstrebig, fleißig, nervenstark und immer wieder begeistert von den hervorragenden Trainingsbedingungen des Bernauer Voltigierteam.

Peter voltigiert in Blankenfelde in einer L- Gruppe, hatte aber in der Vergangenheit immer wieder Verletzungspech.

Die Anfrage aus Bernau kam im November 2016 sehr überraschend. Aber Peter erkannte seine große Chance und griff zu.

Viel Zeit, sich aneinander zu gewöhnen hatten Diana und Peter nicht. War aber auch nicht notwendig, sie verstanden sich auf Anhieb.

 

Das diesjährige Kürthema entstand  aufgrund der bewegten Weltpolitischen Situation. Die Trikots, welche die Weltkontinente darstellen, wurden im Team entworfen, mit viel Liebe gestaltet und in Baden Württemberg bei Ute Bächer angefertigt. Zur Titelmusik „we are  the World we are the Children“ und Zitaten von Michelle Obama, Angelina Jolie als UN-Botschafterin und Emma Watson, verkörpern die Voltigierer die kinderfeindlichen Krisen der globalisierten Welt .

 

Im März mussten die Beiden bei der Regionalsichtung vor den Augen der Bundestrainerin zeigen was sie konnten. Diese war mit der Darbietung zufrieden und schickte das Team wieder in die Welt um sich auf internationaler Bühne zu beweisen.

 

Los ging es in Portogruaro nahe Venedig/Italien. 1400km von zu Hause entfernt in 2 Etappen mit Zwischenstopp in der Olympiareitanlage München und pferdefreundlichen Nachtfahrten. Das intensive viermonatige schwere  Wintertraining, unter der pädagogischen Regie von Andrea Harwardt, wurde gleich beim ersten internationalen Start in Venedig  mit dem Kürsieg und  Gesamtzweiten Platz belohnt. Das  konnte  man als sehr gelungenen Auftakt bezeichnen.

Das nächste Ziel waren die Niederlande und das Sportzentrum Ermelo. Sehr dicht an den Intentionen der Bundestrainerin wurde sogar noch an den Prüfungstagen die Kür verfeinert und umgestellt, um Peter mit Hebefiguren noch mehr auf das internationale Niveau weiter zu entwickeln. Das gesamte Team freute sich über einen Gesamt dritten Platz und dem spezifischen Urteil der Bundestrainerin „Ihr entwickelt Euch gut, und Hendrik – das Pferd war super“.

Zwei Wochen später ging es zum Preis der Besten nach Warendorf. Auch hier begeisterte das gesamte Team durch das  beständige Abliefern von Hochleistung und stetig steigenden Noten. Der ehemalige Weltcupsieger Daniel Kaiser sagte dazu: „keiner hat damit gerechnet dass dieses Team nach dem  der EM-Sieg und der überraschenden Trennung, nun mit neuem Partners gleich so international erfolgreich ist und Dritter beim Preis der Besten würde – sehr außergewöhnlich  und lobenswert“.

Eine Woche später ging es zum Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaft nach Ebreichsdorf vor den Toren von Wien in Österreich.

Unter der beeindruckenden Kulisse der wahrscheinlich größten Pferdesportanlage  Europas musste sich das Team der Weltelite aus Österreich und weiteren 8 Nationen  stellen. Auch hier brillierten Voltigierer, Pferd, Longenführer und Team durch Professionalität und Nervenstärke und platzierten sich in einem Starterfeld von 12 Juniorenpaaren auf Platz 2, sogar vor den späteren Weltmeistern 2017.
Weiter ging die Reise.

Von Bernau ging es dann zwei Wochen später  zum CVI nach  Bern  in die Schweiz. Die Zollbestimmungen machte diese Reise zur intensivsten hinsichtlich Organisation und Kosten. Im Reigen der vielen Nationen gelang es wieder gleich beim ersten Durchlauf sich unter den besten Zwei Paaren zu profilieren.

Anfang Juli stand dann das internationale Turnier in Krumke an. Wenige Startplätze hatte die Bundestrainerin  hier vergeben.
Ein sehr liebevolles Turnier jedoch diesmal mit 4 Tage Regen. Mit einer beeindruckenden Performance sorgte das Team aus Berlin Brandenburg wieder für einen notentechnisch gesteigerten 2.Platz im Gesamtklassement.

Daraufhin folgte der erste Start in dieser Saison vor heimischen Publikum, die Landesmeisterschaft in Berlin Brandenburg in der Olympiareitanlage Berlin. Die Trainer sagen dazu „die heimischen Starts in Deutschland sind die Schwersten“. Doch die methodische Professionalität schafft die Konstanz.  Vor jeder Prüfung gibt es ganz klare ritualähnliche Abläufe mit dem Focus „das Beste fürs Pferd und die Turner“.
Diana und Peter können sich momentan blind aufeinander verlassen. Hendrik steuert Longinus wie immer sicher durch die Prüfung. Dazu letzte Instruktionen von Trainerin Andrea Harwardt. So kam es zu einem deutlichen Sieg und dem Landesmeistertitel im Doppel-Voltigieren. Als Fleißbonus gab es dann für Diana den Meistertitel im Einzelvoltigieren noch oben drauf.

Nun ist auch Peter in den internationalen Voltigierzirkeln zu Hause und dank der hervorragenden Plätze, Teil des Bundeskader.
Es folgt die Deutsche Juniorenmeisterschaft Anfang September in Aachen.

 

Quelle: Johannes Wallbrecht

Straßensanierung beendet / Einweihung und Anwohnerfest

Freie Fahrt auf der Walzwerkstraße in Finowfurt

Straßensanierung beendet / Einweihung und Anwohnerfest am 14. Juli 2017
Mit einer feierlichen Straßeneinweihung und einem Anwohnerfest wird am Freitag, den 14. Juli 2017, um 17 Uhr der Abschluss der Ausbauarbeiten in der Walzwerkstraße im Schorfheider Ortsteil Finowfurt gefeiert. Der 1. Bauabschnitt von rund 700 Meter Länge wurde bereits im Januar 2016 übergeben. Nun ist auch der rund 1,2 Kilometer lange zweite Bauabschnitt mit einem Kostenumfang von rund 1,12 Millionen Euro neu hergestellt. Treffpunkt für die Einweihung ist die Straßeneinmündung Brückenstraße/Walzwerkstraße. Anschließend laden die Anwohner zu einem kleinen Fest ein, bei dem sich die Gemeinde Schorfheide und der Baubetrieb RASK Brandenburg an der Getränke- und Essenversorgung beteiligen.
Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Walzwerkstraße hatten am 2. Mai 2016 begonnen. Die neue geräuscharme Asphaltfahrbahn hat eine Breite von 5,50 Meter und ersetzt das alte Pflaster. Auf beiden Seiten der Straße gibt es nun auch mit Rechteckpflaster gestaltete Gehwege. Zudem wurde eine Regenwasserleitung eingebaut. Darüber hinaus haben die Anlieger der Walzwerkstraße im Zuge der Straßensanierung einen Anschluss an das Schmutzwassernetz des ZWA Eberswalde erhalten.
„Das Beispiel Walzwerkstraße beweist, dass am Ende etwas Gutes herauskommt, wenn alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren und sich an einen Tisch setzen“, betont Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht mit Blick auf die anfänglichen Bedenken von Anliegern gegen eine Straßensanierung. Zugleich dankt er den Anliegern dafür, dass sie die um mehrere Monate verlängerte Bauzeit mit der Unterbrechung im Winter durchgestanden und an der Lösung von Problemen mitgearbeitet haben.
Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt liegen bei rund 1,12 Millionen Euro. Die Walzwerkstraße ist eine Haupterschließungsstraße. Das bedeutet: Die Gemeinde trägt 65 Prozent der Kosten und die Anlieger bezahlen einen Ausbaubeitrag von 35 Prozent der Kosten. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt somit rund 730.000 Euro. Davon sind rund 278.000 Euro Fördermittel des Landesbetriebes Straßenwesen. Auf die Anlieger entfallen 390.000 Euro. Bauamtsleiterin Manuela Brandt erklärt dazu, dass die Baukosten trotz der Verzögerungen eingehalten und sich damit auch die angekündigten Anliegerbeiträge nicht erhöhen werden.

Strassensperrung

Straße „Bei den Buchen“ | Vollsperrung zwischen 24.7. und 3.9.2017

Neue Fahrbahn zwischen Fliederallee und Ortseingang Lichterfelde
450 Meter neue Decke für Straße „Bei den Buchen“ / Vollsperrung zwischen 24.7. und 3.9.2017
Die Ortsverbindungsstraße „Bei den Buchen“ erhält während der Sommerferien zwischen dem Ortseingang Lichterfelde und der Fliederallee/Clara-Zetkin-Siedlung eine neue Fahrbahndecke. Der rund 450 Meter lange und 5,50 Meter breite Straßenabschnitt wird im Auftrag der Gemeinde Schorfheide erneuert. Die Gesamtkosten für Planung, Vermessung, Bau und Entsorgung des teilweise abzufräsenden Altmaterials betragen rund 250.000 Euro. Die Gemeinde konnte für das Projekt rund 170.000 Euro Fördermittel von Land Brandenburg beschaffen.
„Der Abschnitt ist ein Teil der wichtigen Verbindungstraße zwischen den Ortsteilen Finowfurt und Lichterfelde“, betont Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht und fügt hinzu: „Von den verbesserten Verkehrsbedingungen werden übrigens nicht nur die Einwohner unserer Gemeinde, sondern auch die Bewohner der zur Stadt Eberswalde gehörenden Clara-Zetkin-Siedlung profitieren.“
Ausführender Baubetrieb ist die Firma Strabag aus Templin. Die Bauarbeiten beginnen am 24. Juli 2017 und sollen bis zum 3. September 2017 abgeschlossen sein. Während der gesamten Bauzeit ist der Straßenabschnitt für den Verkehr voll gesperrt.
Wegen der Baumaßnahmen muss auch der Ferienfahrplan der Barnimer Busgesellschaft zwischen Lichterfelde und der Clara-Zetkin-Siedlung angepasst werden. Von Montag, den 24. Juli 2017, bis Sonntag, den 3. September 2017 können die Haltestellen „Steinfurter Allee“ und „Eiscafé“ in Lichterfelde nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen die Haltestelle „Lichterfelde, Bauernstube“ zu nutzen und die geänderten Abfahrtzeiten im Umleitungsfahrplan der Linie 864 zu beachten. Der detaillierte Umleitungsfahrplan ist auf den Internetseiten der BBG und der Gemeinde Schorfheide einzusehen.

Wegen der Baumaßnahmen muss auch der Ferienfahrplan der Barnimer Busgesellschaft zwischen Lichterfelde und der Clara-Zetkin-Siedlung angepasst werden. Von Montag, den 24. Juli 2017, bis Sonntag, den 3. September 2017 können die Haltestellen „Steinfurter Allee“ und „Eiscafé“ in Lichterfelde nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen die Haltestelle „Lichterfelde, Bauernstube“ zu nutzen und die geänderten Abfahrtzeiten im Umleitungsfahrplan der Linie 864 zu beachten.

 

Quelle: Gemeinde Schorfheide

 

Tempo 30 vor Schulen und Seniorenheimen

Tempo 30 wird jetzt zur Regel vor Schulen und Seniorenheimen

Gute Nachrichte für Kinder, Eltern und ältere Menschen: Auf Straßen vor sozialen Einrichtungen in Brandenburg gilt demnächst generell Tempo 30. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift wurde kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nun müssen die Straßenverkehrsbehörden die Änderung umsetzen, die die bisherige Ausnahme einer Geschwindigkeitsbeschränkung zur Regel macht. Umgekehrt ist künftig jede Abweichung von Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen besonders zu begründen. „Damit sind die Nutzer von Kitas, Schulen, Seniorenheimen oder Krankenhäusern besser vor Gefahren und möglichen Unfällen geschützt“, ist die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark überzeugt. „Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer müssen vor Risiken wirksam bewahrt werden.“

Das Land Brandenburg hatte sich in der Verkehrsministerkonferenz für die Neuregelung eingesetzt, um den Kommunen die Ausweisung von Tempolimits ohne konkreten Gefahrenbezug zu erleichtern. Vor allem vor Kitas und Schulen haben sich Eltern an vielen Orten die Beschränkung gewünscht. In Brandenburg verunglückten voriges Jahr laut Unfallstatistik fast 500 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren im Straßenverkehr. Überwiegend ereigneten sich die Unfälle auf dem Weg der Kinder zur Schule oder von dort nach Hause. „Die Unfallzahlen müssen sinken“, so Britta Stark. „Ich hoffe, dass das Tempolimit durch ausreichende Geschwindigkeitskontrollen unterstützt wird.“ Die unteren Straßenverkehrsbehörden sind verpflichtet, die Neuregelung möglichst zeitnah umzusetzen. Zum kommenden Schuljahr, ab September, kann also Tempo 30 flächendeckend eingeführt sein.

Quelle: Britta Stark MdL, Foto: Stefan Schmiedel

Wanderweg hinter dem Zoo Eberswalde ab sofort gesperrt

 

Der Wanderweg hinter dem Zoo Eberswalde wird von der Herthateichbrücke, entlang des Herthafließ und entlang der Schwärze bis auf weiteres gesperrt. Aufgrund von Biberschäden könnten Buchen auf den Weg fallen, deshalb ist der Wanderweg nicht mehr nutzbar. Nach Informationen von Stadtförster Mattes Krüger ist der Wanderweg um den Eberswalder Zoo nicht von der Sperrung betroffen. Der zum Teil parallel verlaufende und auf der Karte rot markierte Weg ist ab sofort gesperrt.

Quelle, Foto: Stadt Eberswalde

Saisonbeginn am Finowkanalabschnitt „Langer Trödel“

Saisonbeginn am Finowkanalabschnitt „Langer Trödel“ zwischen Zerpenschleuse und Liebenwalde

Schlamm und Todholz beräumt / Tauchtiefe bei 1,20 Meter

Der diesjährige Saisonstart am Langen Trödel fiel auf den Pfingstsonnabend und wurde in Liebenwalde mit einem großen Hafenfest gefeiert. Jetzt können Sportbootfahrer den 10 Kilometer langen westlichen Teilabschnitt des Finowkanals zwischen Zerpenschleuse und Liebenwalde wieder befahren. Nach  umfangreichen Entschlammungs- und Todholzberäumungsarbeiten ist das Befahren für Boote  wieder durchgängig mit einer Tauchtiefe bis maximal 1,20 Meter möglich.

Mit Eröffnung des Langen Trödels werden auch wieder die Schleuse Zerpenschleuse und die Klapp- beziehungsweise Hubbücken L 100 und Forststraße in Zerpenschleuse sowie L 21 in Liebenwalde im Auftrag des Landkreises Barnim, der Gemeinde Wandlitz und der Stadt Liebenwalde in Betrieb genommen. Den Betrieb bis Saisonende am 27. Oktober sichert die Firma SDL ab, die auch den Stadthafen in Liebenwalde betreibt.

Die Öffnungszeiten der Brücke in Liebenwalde wurden auf Wunsch der Wassertouristen um zusätzliche Zeiten morgens und abends erweitert (Öffnungszeiten unter www.win-brandenburg.de)

 

Der Lange Trödel ist ein Teilprojekt der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN AG), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein durchgängig schiffbares länderübergreifendes Wasserstraßenrevier mit einer Gesamtlänge von rund 340 Kilometern zu schaffen. Nach seiner kompletten Fertigstellung wird das Gebiet von der Oberen-Havel-Wasserstraße  bis zur Mecklenburger Seenplatte reichen. Zu den Partnern in der WIN AG zählen neben den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin auch die Städte und Gemeinden Eberswalde, Neuruppin, Oranienburg, Templin, Liebenwalde, Wandlitz und Fehrbellin.

 

Die Arbeiten zum Ausbau des Langen Trödel im Auftrag des Wasser- und Bodenverbandes „Schnelle Havel“ waren im vergangenen Jahr beendet worden. Dabei entstanden in Zerpenschleuse unter anderem eine Schleusenanlage, eine Klapp- und eine Hubbrücke, Anlegestellen, eine Slipanlage sowie Einstiegshilfen für Wassersportler. Liebenwalde erhielt ebenfalls eine Klappbrücke. Im Juni 2016 wurde die Wasserstraße dann nach 92 Jahren Dornröschenschlaf wieder eröffnet.

Flyer mit den Öffnungszeiten kann hier Flyer05-2017_4s runter geladen werden

pressestelle@kvbarnim.de

Landeshilfe für Äpfel an Schulen

Britta Stark (MdL) informiert:

 

Schulen können mit Landeshilfe Äpfel an Kinder ausgeben

 

Barnim: Grund- und Förderschulen in der Region können sich ab sofort um Unterstützung bewerben, um im Herbst erstmals Obst an Schülerinnen und Schüler zu verteilen. Das Land Brandenburg hat dazu jetzt ein eigenes Programm aufgelegt. „Im September oder Oktober können Äpfel an Kinder im Barnim ausgegeben werden“, teilte die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark mit. Geplant ist, das Programm 2018 fortzusetzen. Der Landtag hatte die Regierung in Potsdam gebeten, ein eigenes Schulobst-Programm zu beginnen. „Das Apfel-Programm ist ein Schritt hin zu gesünderer und besserer Ernährung für die Schülerinnen und Schüler in Brandenburg“, sagte Britta Stark.

 

Pro Schule ist ein Höchstbetrag von 500 Euro vorgesehen. Insgesamt stehen in diesem Jahr 100.000 Euro für die Verteilung von Äpfeln zur Verfügung. Die Schulen sollen selbst für den Einkauf sorgen und dabei vor allem regionale Produkte nutzen. „Wichtig ist, dass das Obst aus der Nähe kommt und auf Nachhaltigkeit geachtet wird“, so Britta Stark. „Kinder brauchen Vitamine und eine ausgewogene Ernährung. Die Schulen sind nun aufgerufen, sich bis Ende Juni um die Landeshilfen zu bewerben.“

 

Hintergrund:

Die Bewerbungsfrist für das Brandenburger Schulobstprogramm 2017 läuft ab sofort bis zum 30. Juni. Beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gibt es dazu online Informationen

(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Informationen%20des%20LELF.pdf)

Sowie die Antragsunterlagen für Schulen

(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Anmeldung_Schulobst_2017.pdf)