: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau

Auf der Suche nach unsichtbaren Lecks

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Technik live und zum Mitmachen erleben – Anmeldung am Service-Bus EnergieTREFF(ER), per Mail und Telefon möglich

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben in diesem Jahr ein Aktionspaket geschnürt, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Die Thermografie-Aktion des kommunalen Energieversorgers startet am 23. Januar am Service-Bus EnergieTREFF(ER). „Thermografie macht sichtbar, wo Energie am Gebäude verloren geht, wie gut Fenster, Fassade und Dach gedämmt sind und wo dringend Handlungsbedarf besteht“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Dazu werden mit einer Infrarotkamera Bilder des Hauses aufgenommen. Das Aktionspaket enthält neben den Aufnahmen auch fachliche Erläuterungen und Tipps zum Beheben der Schwachstellen. „Es sei wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird. Die Stadtwerke Bernau verstehen sich als Energiedienstleister. Unsere Energieberatung unter der Dachmarke BernauPlus hilft unseren Kunden Energie zu sparen und sie effizient zu nutzen, das schont Klima und Geldbeutel“, beschreibt er das Engagement der Stadtwerke. Die Thermografie-Aktion kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Wissen Sie, wo Ihre Wärme bleibt?

: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

„Man kann sich die gesamte Außenhülle eines Gebäudes wie eine Isolierkanne vorstellen, drinnen warm, draußen kalt“, erklärt Welf Erös und fügt an: „In dieser Isolierhülle sind jedoch Löcher – in Form von Fenstern, Türen oder beim Übergang zum Dach. Dort sind mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung.“ Auch durch defekte Fensterdichtungen, schlecht gedämmte Scheiben oder Risse im Bauwerk kann Wärme entweichen. Die Thermografie-Aufnahmen machen diese Lücken in der Außenhülle von Gebäuden sichtbar.

Technik zum Anfassen

Wie eine Thermografie funktioniert zeigen die Energieberater der Stadtwerke Bernau live und zum Mitmachen am Service-Bus EnergieTREFF(ER). Vom 23. Januar bis 1. Februar steht das mobile Kundenzentrum dienstags in Panketal vor dem Rathaus und donnerstags in Schönow vor dem Rewe. Von 15 bis 19 Uhr können sich alle Interessenten zur Aktion, Ablauf und Durchführung der Thermografie persönlich beraten lassen. Mit dabei haben die Energieberater die Wärmebildkamera. „Schauen Sie bei uns vorbei und lassen Sie untersuchen, wo Ihr Körper, also Ihre Isolierhülle, die meiste Wärme verliert“, macht Welf Erös neugierig und fügt an: „Weil der Spaß nicht zu kurz kommen darf, erwartet Sie passend zur Jahreszeit das Spiel „Der heiße Draht“ mit kleinen „heißen“ Gewinnen zum Aufwärmen.“

Die Thermografie-Aktion richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtwerke-bernau.de, unter der Telefonnummer 0151 140 26 231 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Viele Unsicherheitsfaktoren haben Auswirkungen auf Betriebsergebnisse

Weltmarktpreise sowie Witterungs- und Klimafaktoren bleiben für die Barnimer Landwirte die größten Unsicherheitsfaktoren. Das geht aus dem Erntebericht für das vergangene Jahr hervor. Demnach hatten diese Faktoren direkten Einfluss auf die Einkommenssituation der knapp 250 Landwirtschaftsbetriebe im Landkreis.

Vor allem mit dem Wetter hatten die Barnimer Landwirte 2017 zu kämpfen. So wurde der Landkreis Ende April beispielsweise von starken Nachtfrösten bis minus 7 Grad heimgesucht. In dessen Folge erfroren die in Vollblüte stehenden Obstkulturen. Insbesondere bei Süßkirschen und Äpfel kam es dadurch zu Ernteausfällen bis zu 90 Prozent.

Im Juni/Juli gab es dann langanhaltende Starkregen, die zu Überflutungen in wesentlichen Teilen Brandenburgs führten. Im Barnim waren die Auswirkungen aufgrund der lehmigen Sandböden nicht gravierend, dennoch hatten auch hier Landwirte Ausfälle zu verzeichnen. Von der Landesregierung wurden diese Ereignisse als „besonders widrige Witterungsverhältnisse nach EU-Richtlinien“ eingestuft. Landwirte sollen nun über einen Fonds Hilfen bei der Bewältigung der Schäden erhalten. Gegenwärtig läuft dazu das entsprechende Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Stark schwankende Weltmarktpreise

Die Globalisierung mit den weiterhin niedrigen Erzeugerpreisen wirkt einerseits direkt auf die Erlöse in den landwirtschaftlichen Unternehmen und anderseits nachfolgend auch auf das Anbauspektrum der einzelnen Getreidearten.

Die bereits in den Vorjahren festgestellte Erhöhung des Anbauumfanges beim anspruchsvollen Winterweizen hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Es wurden insgesamt um 500 Hektar mehr angebaut. Das ist eine annähernde Verdoppelung dieser ertragreichen Kultur gegenüber dem Anbaujahr 2013.

Der Winterweizen ist damit auch in unserem Landkreis zur Hauptgetreideart avanciert und hat den Winterroggen als vorherrschende Getreideart abgelöst. Die erneute Anbauausweitung ging zu Lasten der Triticale und des Haferanbaus.

Die in den letzten vier Jahren festzustellende Erhöhung des Maisanbaus hat sich nicht mehr fortgesetzt. Der Anbauumfang hat sich 2017 nach vorübergehender Verringerung um 700 Hektar im Anbaujahr 2016, wieder um 585 Hektar erhöht und damit annähernd die Größe des Jahres 2015 erreicht. Daraus ableitend ist für den Landkreis Barnim keine Ausweitung des Maisanbaus als besorgniserregende Monokultur abzuleiten. Auch ein wesentlicher Anstieg bei der Errichtung von Biogasanlagen mit nachfolgend verstärktem Maisanbau in diesen Gebieten ist in naher Zukunft nicht geplant.

Lange Erntezeiten sorgen für Ausfälle

Im milden Winter 2016/17 sind die Kulturen wiederum von langen Kältephasen, ohne eine schützende Schneedecke verschont geblieben und hatten damit eigentlich gute Startbedingungen. Auswinterungsschäden sind nur in geringem Umfang aufgetreten und die Düngungs- und Bestellarbeiten konnten noch zu günstigen Terminen abgeschlossen werden. Die Frühjahrswitterung war lange Zeit von kühlen Temperaturen geprägt und der Vegetationsbeginn setzte erst zu einem späten Zeitpunkt ein.

Insgesamt war das Frühjahr 2017 für die wärmeliebenden gärtnerischen Kulturen zu kalt. Die Getreidekulturen und der Winterraps hatten im Frühsommer normale Wachstumsbedingungen.

Die Ursachen für den nun schon im zweiten Jahr deutlich gesunkenen Ertrag bei Winterraps können wir nicht nur bei der Witterung suchen, hier wirkt sich das seit der Herbstbestellung 2015 bestehende Beizverbot des Saatgutes weiterhin stark negativ aus. Es führte bereits nach der Aussaat zu Auflaufschäden in größerem Umfang, so dass die optimale Bestanddichte für einen Ertrag wie er in den Jahren 2013 – 2015 erreicht wurde, nicht gesichert werden konnte.

Die Sommerkulturen Mais, Sonnenblumen und Kartoffeln, die erst im April/Mai in den Boden gebracht wurden, hatten ebenso mit Auflaufschwierigkeiten zu kämpfen. In der Folge konnten sie sich jedoch gut entwickeln.

Bei den Ackerfutterkulturen Klee, Luzerne und deren Gemische sowie auf dem Grünland hat sich die niederschlagsreiche Sommerwitterung auf unseren Sandböden positiv ausgewirkt, so dass sich die Bestände vom Grünmasseertrag ausreichend entwickeln konnten. Aufgrund der ständigen Niederschläge bereitete es den Unternehmen aber Schwierigkeiten, qualitativ gutes Heu für die Winterfütterung zu einzufahren.

Im Ökologischen Landbau lagen die erzielten Erträge wiederum um 30 bis 50 Prozent unter denen die im konventionellen Anbau erzielt wurden.

Die Getreidemahd startete in diesem Jahr am 5. Juli und damit ebenso zeitig wie im Jahr zuvor. Die Qualität der geernteten Druschfrüchte war in diesem Jahr nur für die zuerst geerntete Wintergerste als gut zu bezeichnen. Alle anderen Getreidearten litten unter der anhaltenden Feuchtigkeit und der langen Erntedauer, wobei ein Großteil der geernteten Bestände nur noch Futterqualität erreichten.

Im Obstbau wurden in diesem Jahr unterdurchschnittliche Erträge realisiert. Der bisher in einem solchen Ausmaß nicht gekannte Spätfrost und der kalte Frühlingsbeginn im April war für die Wärme liebenden Obst- und Gartenbaukulturen nicht zuträglich und führte zum teilweisen Totalausfall bei Kern- und Steinobst.

Auch der Anbau von Erdbeeren litt in unserem Landkreis unter den Witterungsbedingungen und brachte den Produzenten eine normale Erntemenge. Im Gegensatz dazu hat die Spargelernte früh begonnen und hat gute bis sehr gute Erträge gebracht. Damit konnte eine höhere Tonnage dieses Edelgemüses für den heimischen Markt bereitgestellt werden.

 

Quelle: KV barnim

Stadtwerke Bernau: Winter mit Rekordzahlen

Winter mit Rekordzahlen

Mehr als 12.000 Besucher und 71 Schulklassen nutzen Eishalle der Stadtwerke Bernau

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Eisbahn ist abgetaut, die Lichter sind aus und der Weihnachtsmann ist vom Gaskessel herabgestiegen: Das Winterprogramm der Stadtwerke Bernau hat die Menschen in Bernau durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet, nun ist alles abgebaut. „Die Resonanz auf unsere Winterprojekte war besser denn je. Besonders gut angenommen wurde die Eisbahn“, zieht Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, eine positive Bilanz. Von Ende November bis Anfang Januar haben die „Stadtwerke on Ice“ genau 12.624 Besucher gezählt – rund 54 Prozent mehr als im Vorjahr. „Als kommunales Unternehmen tun wir gerne etwas für die Lebensqualität der Menschen in Bernau und der Region“, betont Bärbel Köhler.

 

Freizeitspaß für Schulen, Vereine und jedermannBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Zum neunten Mal in Folge hatten die Stadtwerke Bernau ihre Fahrzeug- und Werkzeughalle geräumt, um sie in eine 300 Quadratmeter große Schlittschuhbahn zu verwandeln. Die Monteure der Stadtwerke, die normalerweise für große Heizungsanlagen zuständig sind, wurden zu Eismachern. Das Konzept des Betriebs hat sich bewährt: Während die Eishalle abends gerne von örtlichen Vereinen reserviert wird und am Nachmittag der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, kann sie morgens von Schulen gebucht werden. 71 Klassen aus 23 unterschiedlichen Schulen haben in dieser Saison von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Am Eisstock-Cup am 6. Dezember nahmen 18 Teams teil, so viele wie noch nie.

 

Weihnachtsbeleuchtung 320 Stunden in Betrieb

Zudem haben sich die Stadtwerke Bernau bereits das dritte Mal um die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt gekümmert. Fünf Wochen lang leuchteten 150.000 Lichtpunkte – alle auf der Basis energiesparender LED-Technik – und erfreuten die Menschen rund 320 Stunden mit ihrem Glanz. „In der Eishalle kann man im nächsten Winter zum zehnten Mal seine Runden drehen. Zu diesem Anlass wird es sogar ein besonderes Programm geben“, verspricht Bärbel Köhler.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Einladung zum Machbarschaftstag in Eberswalde

Machbarschaftstag

Was wollen wir in Eberswalde gemeinsam bewegen?

 

Kulturhaus Heidekrug 2.0 Joachimsthal – „angesagter Kulturclub“

Kulturhaus Heidekrug 2.0 Joachimsthal – „angesagter Kulturclub“

Jahresrückblick 2017 / Ausblick 2018

In seinem siebten, gar nicht verflixten Veranstaltungsjahr konnte der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. zu fünfundsechzig Kulturveranstaltungen insgesamt mehr als 2.700 Besucher im Joachimsthaler Heidekrugsaal und im Skulpturengarten begrüßen. Für ein ausschließlich ehrenamtlich betriebenes Kulturhaus ist das enorm. Doch es hat sich für die Vereinsaktiven gelohnt, ihre Freizeit dem ambitionierten Unternehmen zu widmen. Das Publikum ist dafür sehr dankbar. In einem Beitrag von rbb24 wurde der Heidekrug als „angesagter Kulturclub“ bezeichnet und das ist er auch – weit über Joachimsthal hinaus.
Im kommunalen Kino gab es ein abwechslungsreiches zweites Kinojahr mit insgesamt 45 sehenswerten Filmen. Der Freitagabend hat sich als Kinoabend herumgesprochen; es hat sich ein Stammpublikum aus der ganzen Region zusammengefunden. Höhepunkt war die Vorführung von Toni Erdmann im Februar mit mehr als 100 Zuschauern. Gelegentliche Dokumentarfilme wie „ Rabbi Wolff“, „Parchim International“, „Zwischen den Stühlen“ und „I Am Not Your Negro“ wurden ebenfalls interessiert angenommen.

Ferienkino-Veranstaltungen

Eine gute Tradition sind auch die Ferienkino-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub der Stadt Joachimsthal, die von insgesamt 210 Kinder besucht wurden. Dazu kam noch das Kinderkino an Nikolaus mit den Grüffelo-Filmen, zu dem 150 Kinder aus den Kindergärten in den Heidekrug kamen. In den Sommerferien bestand ein Drittel des fast hundertköpfigen Publikums aus Feriengästen, deren Urlaub in Joachimsthal auf diese Weise bereichert wurde.
Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub wurde im Oktober ein Workshop „Digitale Fotografie“ durchgeführt, bei dem 15 begeisterte Teilnehmer im Heidekrug und davor auf Motivsuche gingen.
Publikumsmagnet waren wie schon in den Vorjahren die Gastspiele der Uckermärkischen Bühnen Schwedt – seien es die Stücke aus dem Ekel-Alfred-Zyklus oder die Kinderproduktionen. Zu den Vorstellungen von „Der Sittenstrolch“ im März, „Die Bombe“ im November und „Peter Pan“ am ersten Advent war der Saal rappelvoll.
Seit dem ersten Veranstaltungsjahr gehören die beliebten Konzerte des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde zum Programm des Heidekrugs. Das Konzert „Die Welt der Musicals“ im Mai begeisterte etwa 40 Zuschauer. Das traditionelle Weihnachtskonzert – diesmal am dritten Advent, weil der vierte auf den Heiligabend fiel – war wie in den Jahren zuvor bereits Wochen im Voraus ausverkauft.

Konzerte

Weitere Konzerte gab es mit KRISPIN im März, Attila & Friends im September und zum Musikfest MUSAIK im Mai mit Harry‘s Freilach und den Polkaholix. Die Resonanz war gut, hätte aber für alle Bands noch besser sein können.
Die traditionelle Outdoor-Aktivität war 2017 das Überqueren eines künstlichen Tals – ein Pilotprojekt des Kletterwaldes Schorfheide, das allen Beteiligten viel abverlangt und gerade deswegen Spaß gemacht hat.
Ein weiterer Höhepunkt des Jahres waren TENGU DAIKO – die Japan-Trommler aus Hamburg im Skulpturengarten am 30. Juli mit mehr als 180 Zuschauern. Die großen Trommeln waren in ganz Joachimsthal zu hören. Ebenfalls in den Skulpturengarten kam im August zum dritten Mal die Magirus-Deutz-Feuerwehr des Wanderkinos – diesmal mit Filmen von Charlie Chaplin und Buster Keaton.
Im September wurde im Rahmen des Programms „Queeres Brandenburg“ ein Themenwochenende „Queeres Joachimsthal“ durchgeführt. Am 22.09. wurde der Film „Looping“ von Leonie Krippendorf gezeigt, mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin. Am 23.09. gastierte das Theater „oliv“ aus Mannheim mit seinem Lebensbild des Ludwigshafener Transsexuellen Liddy Bacroff in Joachimsthal.

Daumenkino

Unvergesslich wird allen, die es miterlebt haben, Volker Gerlings Daumenkino bleiben – ein weiterer Höhepunkt des Veranstaltungsjahres 2017.
Für 2018 sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant. Das Kommunale Kino startet nach der Winterpause am 2. März mit dem neuen Dokumentarfilm „Inschallah“ von Judith Keil und Antje Kruska, der bei den Duisburger Filmfestspielen 2017 den Publikumspreis gewann. Der Film begleitet einen Neuköllner Imam durch seinen Alltag. Sofern es dem Verein gelingt, Fördermittel zu akquirieren, werden die Regisseurinnen zum Gespräch nach Joachimsthal kommen.
Am 24. März tritt Gerhard Schöne mit seinem Programm „Ich pack in meinen Koffer“ im Heidekrug auf.
Am 15. April, einem Sonntagnachmittag, wird es ein weiteres Musicalkonzert mit dem Brandenburgischen Konzertorchester geben. Auch das traditionelle Weihnachtskonzert am Vierten Advent, der 2018 auf den 23.12. fällt, ist bereits geplant. Theatergastspiele sind ebenfalls in Vorbereitung.

„Outdoor“-Wochenende im April

Für das jährliche „Outdoor“-Wochenende im April steht schon die Fotoshow „Siddhartha Highway“ mit Misha Schoeneberg am 20. April fest und für MUSAIK, das Joachimsthaler Musikfest am 25. Mai „Vorwärtsfolk“ mit FloBêr. Das Wanderkino wird am 23. August wieder mit Stummfilm mit Livemusik in den Skulpturengarten kommen.
Für September ist eine „Lange Nacht der Lausitz“ in Vorbereitung mit den Dokumentarfilmen „Erinnerung an eine Landschaft“ von Kurt Tetzlaff (1984) und „Träume der Lausitz“ von Bernhard Sallmann (2009).
Sofern dafür Fördermittel zur Verfügung stehen, ist auch eine Neuauflage von „Queeres Joachimsthal“ angedacht.
Das Organisieren und Durchführen so vieler Veranstaltungen macht Spaß, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Wie in den Vorjahren gilt deshalb auch dieses Jahr wieder: Es werden kulturinteressierte Menschen aus Joachimsthal und Umgebung gesucht, die die eine oder andere Aufgabe übernehmen und sich mit eigenen Ideen einbringen wollen. Eine Mail an info@heidekrug.org genügt. Oder sprechen Sie die Vereinsmitglieder bei den Veranstaltungen an. Sie können den Saal auch für eigene Veranstaltungen oder Feierlichkeiten mieten.

Spenden

Außerdem wird weiterhin um Spenden gebeten. Zum einen musste für die Sanierung im Rahmen der LEADER-Förderung für den aufzubringenden Eigenanteil ein Kredit in Höhe von 50.000 Euro aufgenommen werden, für den eine monatliche Rate fällig wird. Zum anderen reichen die Eintrittsgelder und die geringfügige Förderung der Kulturprojekte kaum für die Bezahlung der Künstler und der Unkosten. Die Vereinsmitglieder selbst arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
Spenden können auf das Konto des Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. bei der Sparkasse Barnim Eberswalde eingezahlt werden (IBAN: DE68 1705 2000 3000 0555 91, BIC: WELADED1GZE). Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite unter www.heidekrug.org. Dort findet sich auch das aktuelle Programm mit ausführlichen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen.

 

Quelle Kulturhaus Heidekrug Foto: Ulrike Hahn
Foto: Barnim-plus.de

Absichtserklärung zur möglichen Übernahme der Schleusen am Finowkanal

Absichtserklärung beschlossen

 

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Eberswalde hat auf ihrer Abschlusssitzung in diesem Jahr, am 14. Dezember 2017, die Absichtserklärung zur möglichen Übernahme der Schleusen am Finowkanal mit großer Mehrheit beschlossen. „Damit senden wir ein ganz wichtiges Signal an den Bund und sind einen wichtigen Schritt weiter“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der als Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal zugleich als Verhandlungsführer der Anrainerkommunen fungiert.

Seit drei Jahren wird über die mögliche Übernahme des Finowkanals in kommunale Hand verhandelt. Dabei wurden in der Foto: Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de / der FinowkanalVergangenheit die verschiedenen Varianten von der kompletten Übernahme des Kanals bis zur Übernahme der Schleusen besprochen. Mit der Erklärung bekunden die Mitglieder der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal als auch der Bund die Absicht der Übertragung der Schleusen an einen zu gründenden Zweckverband. „Das Thema ist sehr komplex und für alle Beteiligten eine große Herausforderung, vor allem, weil der Blick in die Zukunft, die finanziellen Auswirkungen für die Kommunen so schwer zu definieren sind. Umso mehr danke ich den Stadtverordneten der Stadt Eberswalde für ihr Vertrauen, das sie gestern mit einem positiven Votum gegeben haben“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski. Aus seiner Sicht war es wichtig, dass der Dezernatsleiter Entwicklung Nebenwasserstraßen, Wassertourismus in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans Bärthel an der Versammlung teilnahm und Fragen der Stadtverordneten beantwortete sowie weitere Zusammenhänge erklären konnte.

Nachdem die Stadt Eberswalde der Absichtserklärung zugestimmt hat, stehen die Votierungen der weiteren KAG-Mitgliedskommunen noch an. Als weitere Schritte stehen anschließend ein umfangreicher Workshop mit den Stadtverordneten Eberswaldes zum Finowkanal an sowie die Arbeit an einer Umsetzungsstrategie bevor.

 

 

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Eberswalde

Spendenkonto für Sanierungen der Kathedrale in Gorzów

Spendenkonto eingerichtet

Sanierung

Für die Sanierungen der Kathedrale in Gorzów werden Spenden gesammelt, ein Spendenkonto ist eingerichtet.

Seit 16 Jahren ist die polnische Stadt Gorzów Wielkopolski Partnerstadt von Eberswalde. Die Partnerschaft wird seit jeher durch Vereinsaktivitäten und durch die Verwaltungen gepflegt. Am 1. Juli 2017 kam es während des Festgottesdienstes im Rahmen der 760-Jahrfeierlichkeiten der Stadt Gorzów zu einem Brand im Kirchturm der Kathedrale St. Maria. Die Kathedrale ist das Symbol der Stadt, erstmals erwähnt wurde sie bereits im Jahr 1297. Aufgrund des großen Brandes wurden alle Feierlichkeiten abgesagt, bis in den Sonntagnachmittag hinein zogen sich die Löscharbeiten. Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski stattete im November der Partnerstadt einen Besuch ab und konnte sich ein Bild von den Schäden machen. Gorzóws Stadtpräsident Jacek Wójcicki berichtete, dass Kirchturm und Kirchenschiff zwar gerettet werden konnten, jedoch so stark beschädigt wurden, dass eine Nutzung der Kirche seitdem nicht mehr möglich ist. Die Kosten der Sanierung werden auf mindestens 20 Millionen Zloty geschätzt und da es sich um ein Gebäude der Kirche handelt, sind keine Fördermittel einsetzbar. „Der Stadtpräsident berichtete mir, dass Hilfe nötig ist. Er hat sich sehr über die finanzielle Unterstützung des BSV Eberswalde in Höhe von 400 Euro gefreut. Ich hoffe, dass wir in Eberswalde noch mehr Geld sammeln können, um unserer Partnerstadt zu helfen“, so Friedhelm Boginski.

 

Spendenkonto

Die Stadt hat aus diesem Grunde ein Spendenkonto eingerichtet:

 

Sparkasse Barnim

IBAN: DE97170520002510010002

BIC: WELADED1GZE

Verwendungszweck: Spende für Kathedrale in Gorzow

 

Quelle: Stadt Eberswalde

enkeltaugliche Landwirtschaft mitgestalten

Eine enkeltaugliche Landwirtschaft aktiv in Eberswalde mitgestalten

Woran mangelt es, um die regionale Lebensmittelproduktion anzukurbeln? Welche Investitionen sind nötig, um diese Lücken im Eberswalder Raum zu füllen? – Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) lädt zusammen mit der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg und dem Hebewerk am 18. Januar 2017 Bürger*innen ein, sich für eine ökologische und regionale Lebensmittelversorgung vor Ort aktiv einzubringen.
Aktien als Schlüssel zur Unterstützung lokaler Landwirtschaft und Gastronomie im Raum Eberswalde – wie soll das gehen? Um diese Frage zu beantworten, hat das Hebewerk e.V. zusammen mit der HNEE Timo Kap-hengst, freiberuflicher Berater und Sprecher des Ernährungsrates Berlin, eingeladen. Er stellt die Idee der Re-gionalwert Arbeitsgemeinschaft (AG) Berlin-Brandenburg vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Bürgerkapi-tal die Agrar- und Ernährungswende voranzubringen. „Vor über 10 Jahren ist die Idee in Freiburg entstanden und dort wie auch mittlerweile in München, Hamburg und im Rheinland umgesetzt worden“, berichtet Timo Kaphengst. Durch die Aktien, die von Bürger*innen getragen werden, denen eine ökologische und regionale Lebensmittelversorgung wichtig ist, wird in junge Betriebe – von der Landwirtschaft bis zur Gastronomie – inves-tiert. „Dadurch können Betriebe gestärkt, Kooperationen gefördert und ein Regionalverbund für gesunde Le-bensmittel geschaffen werden“, zählt der Sprecher des Ernährungsrates Berlin auf.
Erstmals soll nun eine AG in Brandenburg und Berlin etabliert werden. Initiator*innen aus Unternehmen, Wis-senschaft, Öko-Verbänden sowie engagierte Einzelpersonen bereiten derzeit eine Gründung für das Frühjahr 2018 vor. „Wir wollen das Projekt vorstellen, weil es vor allem Bürger*innen von hier ermöglicht, aktiv Entwick-lungsprozesse auf regionaler Ebene anzuschieben und sich mit Expert*innen auszutauschen“, ergänzt Prof. Dr. Heike Walk, Dozentin an der HNEE, die gemeinsam mit dem Hebewerk e.V. die Veranstaltung namens „Ge-sprächskreis Transformation“ ins Leben gerufen hat. Der Verein ist bereits seit Oktober dieses Jahres in Sa-chen solidarische Landwirtschaft aktiv und unterstützt das Eberswalder Projekt „Transition Thrive“*. Zwei Ver-treterinnen dieses Klimaschutz-Projektes werden ebenfalls vor Ort sein und sich an einer Diskussionsrunde beteiligen.
Der Gesprächskreis Transformation findet am 18.01.2018 um 19 Uhr im Café des Bürgerbildungszentrum (Amadeu-Antonio-Haus), Puschkinstr. 13, 16225 Eberswalde statt und ist für alle Besucher*innen kostenlos.
Weitere Informationen: www.regionalwert-berlin.de

 

Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde