Oster- und Sommeröffnungszeiten der Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfe

Oster- und Sommeröffnungszeiten

Ab 1. April gelten auf den Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfen die Sommeröffnungszeiten

 

Mit dem sonne- und kraftbringenden Frühling werden erfahrungsgemäß in vielen Haushalten Frühjahrsputzaktivitäten entfaltet. Zudem werden die Tage wieder länger. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wertstoff- und Recyclinghöfe der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH stellen sich auf den höheren Entsorgungsbedarf ein und verlängern ab dem 1. April ihre Öffnungszeiten, die dann bis zum 31. Oktober 2018 gelten.

 

Am Ostersamstag, 31. März, haben die Wertstoff- und Recyclinghöfe in Bernau, Eberswalde und Wandlitz in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

 

Ab 1. April gelten folgende Sommeröffnungszeiten:

Recyclinghof Bernau

Mo-Fr              08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di             09:00 bis 18:00 Uhr

Mi                    geschlossen

Do, Fr             08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Althüttendorf

Mo, Do            10:00 bis 18:00 Uhr

Sa*                  08:00 bis 16:00 Uhr

*nur jeden 1. Sa im Monat

 

Wertstoffhof Wandlitz

Mo, Fr             10:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Werneuchen

Di, Mi, Fr         10:00 bis 18:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen zu den Entsorgungsstellen im Landkreis Barnim stehen unter www.kw-bdg-barnim.de zur Verfügung.

 

Quelle: BDG | 23.03.2018

 

 

Verbrauchermesse 2018 in Eberswalde

Die 7. Regionale Verbrauchermesse hat heute noch geöffnet

Wir waren gestern auf der Verbrauchermesse in Eberswalde. Viele Besucher tummelten sich an den Ständen. „Wir kommen jedes Jahr hierher uns gefallen die Angebote“ so ein Besucher. Für Stimmung, Unterhaltung, gute Laune wird gesorgt. Es gibt  vielfältige Angebot an Ausstellern. Wer also Zeit und Lust hat, geht heute in die Stadthalle „Hufeisenfabrik“ Am alten Walzwerk 1 in Eberswalde zur

 
Verbrauchermesse 2018 mit Antenne Brandenburg, Märkische Oderzeitung, Moderation: Clown Kaily & Catering: Gaumenfreude

Eberswalde: Verkehrssicherheit für alle

Verkehrssicherheit für alle

 sichere Straßen- und Verkehrssituation

Die Stadt Eberswalde strebt eine sichere Straßen- und Verkehrssituation an, um den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer, vor allem auch denen der schwächeren Verkehrsteilnehmer gerecht zu werden. Immer wieder werden hinsichtlich der Schaffung eines sicheren Radwegenetzes Anfragen von Einwohnerinnen und Einwohnern sowie politischen Vertretern an die Verwaltung heran getragen. Vor allem am Beispiel der Heegermühler Straße werden die angestrebten oder bereits vorhandenen Radverkehrswege in Teilen in Frage gestellt.

Führungsform des Radverkehrs

Die  Bestimmung der Führungsform des Radverkehrs hat in einer grundlegenden Untersuchung als strategische, gesamtstädtische Planung  und unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrssicherheit  zu erfolgen. Dies erfolgte in Eberswalde mit dem im Jahr 2015 beschlossenen Radnutzungskonzept unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit. „So verschieden wie die Straßen- und Verkehrssituationen innerhalb einer Stadt sind, so unterschiedlich können auch die gewählten Radverkehrs-Führungsformen für die jeweilige Straße sein“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner. Es ist möglich, verschiedene Führungsformen anzuwenden, es kommt auf die sichere Art der Verknüpfung an.

Schutzstreifen existieren

In Eberswalde existieren seit vielen Jahren Schutzstreifen, die unfallfrei funktionieren. Aber noch ist das Eberswalder Radverkehrsnetz nicht komplett, die kontinuierliche Umsetzung ermöglicht aber die Beseitigung von noch vorhandenen Problembereichen.

Schutzstreifen in der Heegermühler Straße

Hinsichtlich des Schutzstreifens in der Heegermühler Straße gibt es viele Nachfragen. „Ein Zurück zu einstigen Führungsformen kann es hier nicht geben, da sich die Anforderungen an Rad- und Gehwege geändert haben, der notwendige Platz an vielen Stellen nicht vorhanden ist. Zum Schutzstreifen gibt es hier nicht wirklich eine Alternative“, so die Baudezernentin. Auch ist der durch eine Bürgerinitiative angestrebte Wunsch, die Schutzstreifen von der Fahrbahn durch ein Bürgerbegehren entfernen zu lassen, unzulässig. „Bei der Anordnung über die Entfernung eines Schutzstreifens für Radfahrer handelt es sich um eine behördliche Maßnahme, die dem Aufgabenkreis der Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung zuzuordnen ist. Laut Kommunalverfassung ist dagegen ein Bürgerbegehren nicht möglich“, so Robby Segebarth, der Wahlleiter der Stadt Eberswalde.

Kritik wird ernst genommen

Nichtsdestotrotz werden die Sorgen und Kritiken der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen. „Gemeinsam mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen, in dessen Zuständigkeit die Heegermühler Straße liegt, haben wir ein Verkehrsaudit vereinbart. Dies soll unter anderem aufzeigen, wo es Schwachstellen gibt, was verbessert werden kann“, so Eberswaldes Baudezernentin. Jedoch liegt das Ergebnis des Audits noch nicht vor, weshalb genau diese Punkte noch nicht endgültig analysiert werden konnten“, so die Dezernentin.

In der Vergangenheit fanden bereits Gespräche mit den verschiedensten Interessensvertretern zum Thema statt und auch zukünftig steht die Verwaltung als Ansprechpartner beiseite.

Zudem wird es am 6. Juni 2018 eine Landesradverkehrskonferenz in Eberswalde geben. Unter dem Thema „Kommunikation und Information“ diskutieren Städte und Interessensvertreter auf Einladung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung sowie der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Brandenburg.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Waldgebiet Eberswalde Oberheide freigegeben

Freigabe der Oberheide

 

Freigabe des Waldgebietes Oberheide: damit ist nun auch das zweite der ursprünglich drei gesperrten Waldgebiete wieder freigegeben und der Stadtwald ist nun fast wieder für die Öffentlichkeit nutzbar.

Ursprünglich war eine Sperrung der Waldgebiete „Macherslust“, „Die Höllen“ und „Oberheide“ bis zum 30. April 2018 vorgesehen. Grundlage hierfür war eine Allgemeinverfügung des Landesbetriebs Forst Brandenburg als untere Forstbehörde.

Herbststurm „Xavier“

Nötig wurde sie aufgrund des Herbststurms „Xavier“ der am 5. Oktober 2017 sehr deutliche Spuren der Verwüstung im Eberswalder Stadtwald hinterlassen hatte. Die Schadmengen beliefen sich insgesamt auf mehr als 6000 Festmeter Holz. Die Stadt Eberswalde als Waldbesitzer hatte direkt nach dem Sturm zum Schutz der Waldbesucher die Allgemeinverfügung beantragt.

Waldgebiete geräumt

Der Stadtförster, sein Team und die zusätzlich hinzugezogenen Kräfte haben in den letzten fünf Monaten ununterbrochen die Waldgebiete geräumt. „Die Freigabe der Oberförsterei bedeutet aber nicht, dass wir alle Aufräumarbeiten im Wald erledigt haben, nichtsdestotrotz sind wir auf einem Stand, wo die Sperrung nicht mehr nötig ist“, so Stadtförster Mattes Krüger. Er bittet die Bewohner dennoch um Vorsicht, denn Holztransporte und ähnliches finden nach wie vor im Waldgebiet zwischen Lutherplatz und Waldcampus statt.

Waldgebiet „Die Höllen“

Das Waldgebiet „Die Höllen“ ist nach wie vor gesperrt. Hier werden der Stadtförster und sein Team erst tätig, wenn alle Arbeiten in der „Oberheide“ abgeschlossen sind.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Lutz Weigelt, Hellsee, Barnim-plus.de, Wanderung um den herbstlichen Hellsee

Naturkundliche Winterwanderung im Biesenthaler Becken

Naturkundliche Winterwanderung im Biesenthaler Becken

am Sonntag, den 25. Februar 2018

Zu einer naturkundlichen Winterwanderung lädt der NABU Barnim am Sonntag, den 25. Februar 2018 ein.
Die circa dreistündige Wanderung führt vom Hellsee zum Plötzensee und entlang des Hellmühler Fließ zurück zur Hellmühle. Die Teilnehmer lernen die abwechslungreiche Landschaft des Biesenthaler Beckens kennen und erhalten Anregungen zur Naturbeobachtung im Winter.

Treffpunkt

ist um 10.00 Uhr an der Ulli-Schmidt Hütte neben der Hellmühle (Zufahrt von Lanke über Hellmühler Weg).

NABU Barnim

Sicherung und Sanierung der ehemaligen Dachpappenfabrik beginnt

Sicherung und Sanierung der ehemaligen Dachpappenfabrik beginnt

Altlastensanierung

Lang erwartete Altlastensanierung an einem Altstandort beginnt: Das Gelände der ehemaligen Dachpappenfabrik Büsscher & Hoffmann Eberswalde liegt zentral neben dem Bahnhof der Stadt. Es handelt sich um eine ca. 15.000 Quadratmeter große Fläche mit bedeutenden großflächigen Altablagerungen. Durch die Altablagerungen kann es zur Belastung des Grundwassers kommen. „Nach langjährigen Untersuchungen und Abstimmungen mit den zuständigen Behörden wurde nun festgelegt, die Altlast am bestehenden Standort zu sichern und damit die Gefährdung des Grundwassers zu verhindern. Eine komplette Entfernung der Altlasten hätte etwa 37 Millionen Euro gekostet und war aus finanziellen Gründen bisher nicht realisierbar“, erklärt Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner zu den Gründen des langen Prüfprozesses. Unter anderem wurde eine alternative Variante erarbeitet, die die Grundwasserbelastung verhindert und den Altstandort sichert, aber in einem realisierbaren Rahmen.

Planung für die Sicherung der Altlastenfläche

Im Jahr 2017 wurde durch die Stadt die Planung für die Sicherung der Altlastenfläche beauftragt und durchgeführt. Mit dieser Planungsunterlage wurden beim Land Fördermittel beantragt. Im Januar 2018 erhielt die Stadt vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung den Fördermittelbescheid in Höhe von ca. 1.378.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Die ersten Arbeiten

Die ersten Arbeiten auf dem Gelände wie der Abriss der Gebäude, die Fällung und Rodung der Bäume und des Aufwuchses wurden im Januar dieses Jahres öffentlich ausgeschrieben und der Auftrag erteilt. „Diese Arbeiten haben am
12. Februar 2018 begonnen und sollen bis etwa Ende März 2018 fertiggestellt sein“, informiert Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler. Den Auftrag hat die Firma Veolia Umweltservice Nord GmbH aus Rostock erhalten. „Beim Abriss der Gebäude können Lärm- und Staubbelästigungen auftreten, die jedoch so gering wie möglich gehalten werden. Dazu haben wir im Vorfeld genaue Absprachen getroffen“, so die Tiefbauamtsleiterin.
Die eigentliche Zufahrt zum Gelände erfolgt von der Schöpfurter Straße aus über den Luisenplatz. „Meinem Team ist es aber gelungen, eine Fläche von der Deutschen Bahn zu mieten und damit eine Zufahrtsmöglichkeit von der Heegermühler Straße aus zu schaffen. Außer der Anfahrt für die Baustelleneinrichtung und die Baumfällungen werden somit alle Transporte von der Heegermühler Straße über eine Baustraße auf dem Gelände der Deutschen Bahn und nicht durch das Wohngebiet gehen. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Belästigungen der Anwohner des Wohngebiets durch Baustellentransporte“, ist die Baudezernentin froh.
Nach Beendigung der ersten Arbeiten sollen Anfang April 2018 die eigentlichen Arbeiten zur Abdichtung und Sicherung des Geländes erfolgen. Die Leistungen sind bereits öffentlich ausgeschrieben. Der Auftrag soll im März durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.
Bei diesen Arbeiten wird die gesamte Fläche mit einer Kunststoffdichtbahn, die mit einer ca. 85 Zentimeter starken Bodenschicht und einer Rasenansaat versehen wird, abgedeckt. Im Vorfeld wird auf dem Gelände eine unterirdische Entwässerungsleitung sowie an geeigneter Stelle eine Versickerungseinrichtung hergestellt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Oktober 2018 beendet werden.

Altlasten verbleiben im Boden

„Da die Altlasten im Boden verbleiben, ist eine zukünftige Nutzung nicht möglich. Die Fläche wird zu eine eingezäunten Wildkräuterwiese entwickelt, die dann einen wichtigen ökologischen Beitrag leisten wird. Bäume und Sträucher werden nicht gepflanzt werden können, da die Wurzeln die Kunststoffdichtbahn beschädigen könnten“, so Anne Fellner.
Die gesamte Sicherungs- und Sanierungsmaßnahme wird etwa 1.738.000 Euro kosten, die Eigenmittel der Stadt werden etwa 360.000 Euro ausmachen.

Quelle: Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Eberswalde

Illegale Abfallentsorgung gestoppt

Das Bodenschutzamt ist Umweltsündern auf der Spur

Das Bodenschutzamt ist Umweltsündern auf der Spur

2017 konnten ingesamt 22 Fälle von illegaler Müllenstorgung aufgeklärt werden
Beinahe jeden Tag erreicht das Bodenschutzamt des Landkreises Barnim Anzeigen über illegale Müllablagerungen aus dem gesamten Kreisgebiet. „Vornehmlich handelt es sich hierbei um Sperrmüll“, weiß Amtsleiter Joachim Hoffmann zu berichten. „Es sind jedoch auch Ablagerungen von Hausmüll, meist in Säcke verpackt sowie Bauschutt zu verzeichnen.“ Darüber hinaus fänden sich auch gefährliche Abfälle wie beispielsweise Dachpappe oder Asbestplatten, so Hoffmann weiter.

Wie in solchen Fällen üblich, wird durch die untere Abfallwirtschaftsbehörde als zuständige Behörde versucht, verwertbare Spuren, wie zum Beispiel Adressen auf Briefen oder andere Hinweise zu sichern, die unter Umständen zum Verursacher führen könnten. Darüber hinaus wurde durch das Bodenschutzamt in Zusammenarbeit mit der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) eine Müllstreife initiiert. So gelang es beispielsweise, ein Abrissunternehmen ausfindig zu machen, das im Verdacht steht, für massive Bauschuttablagerungen im Jahr 2017 verantwortlich zu sein.

Insgesamt konnten im Jahr 2017

22 Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet werden. In 4 Fällen ist ein Verwarngeld verhängt worden. Ein Bußgeldbescheid wurde in 8 Fällen erlassen. Sechs Verfahren befinden sich noch in Bearbeitung. Es drohen Strafen bis zu 50.000 Euro.

Somit war auch aufgrund der umfangreichen präventiven Maßnahmen der Barnimer Kreisverwaltung in intensiver Zusammenarbeit mit der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft sowie der beauftragten Müllstreife des Landkreises eine positive Entwicklung der illegalen Ablagerungen landkreisweit zu verzeichnen.

Dennoch ist eine Sensibilisierung der Bürger enorm wichtig. Zeugen, die Beobachtungen zu illegalen Müllablagerungen gemacht haben oder aber Hinweise zu den Verursachern geben können, werden weiterhin gebeten sich bei der unteren Abfallwirtschaftsbehörde des Landkreises Barnim, rund um die Uhr, unter der Telefonnummer 03334 526 2066 zu melden.

Weitere Informationen hierzu sind auch im Internet unter www.kw-bdg-barnim.de abrufbar.

 

Quelle:  Landkreis Barnim

Ein guter Tag für Wassertourismus

Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) zum angekündigten Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg:

 

Ein guter Tag für Wassertourismus und Wirtschaft in der Region: Kannenburg bleibt keine Sackgasse

 

Hennigsdorf, 13.02.2018. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde verkündete in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstagabend, 13. Februar 2018, in Templin, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg beschlossen hat. Die Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN), die einen schnellen Neubau der im Dezember gesperrten Schleuse vehement gefordert hatte, begrüßt die positive Sachentscheidung sowie das unkonventionelle Vorgehen des Bundes. Für die zwei Jahre dauernde Bauzeit gilt es jedoch noch eine tragfähige Lösung für die von der Schleusensperrung betroffenen Unternehmen zu finden.

 

Schleuse Kannenburg bleibt keine Sackgasse: Ein guter Tag für den Wassertourismus

 

„Die Schleuse Kannenburg wird auch in Zukunft wieder das Tor zu den Templiner Gewässern sein und keine Sackgasse. Boote aus Templin können, sobald der Ersatzneubau steht, wieder über die Havel bis in die Mecklenburgische Seenplatte und nach Berlin fahren. Das ist ein guter Tag – nicht nur für Templin, sondern für den gesamten Wassertourismus in Brandenburg“, kommentiert Bodo Ihrke, Landrat des Landkreises Barnim und Vorsitzender der WIN-AG, die Zusage des Bundes, die baufällige Schleuse Kannenburg durch einen Neubau zu ersetzen.

 

Die WIN-AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reviere zu vernetzen und durch Investitionen in die wassertouristische Infrastruktur das attraktivste Wassertourismusrevier im europäischen Binnenland gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln. Das permanente Abkoppeln des Templiner Seengebiets würde diesem Ziel diametral entgegenstehen. Mit 7.000 Schleusungen pro Jahr gehört Kannenburg zu den stark frequentierten Schleusen der Oder-Havel-Wasserregion.

 

Positive Signalwirkung der Entscheidung

 

Nicht nur die positive Sachentscheidung, auch die Signalwirkung, dass der Bund seiner im Wassertourismuskonzept zugesagten Aufrechterhaltung des Schleusenbetriebs an stark frequentierten Wasserstraßen nun Haushaltsmittel folgen ließ, wird anerkannt. „Der Bund hat ‚Butter bei die Fische‘ gegeben und nicht lange gezögert. Das sendet ein positives Signal an alle, die in der Region auf den Wassertourismus bauen“, kommentiert Andreas Ernst, Geschäftsführer der Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH, die Entscheidung.

 

Unternehmen brauchen Planbarkeit: Bauzeit muss überbrückt werden

 

Dennoch meldet Wirtschaftsförderer Ernst auch Kritik an: „Unternehmen brauchen Planbarkeit. Durch die kurzfristige Sperrung wurde etlichen Unternehmern ohne Vorwarnung ein Großteil ihrer Geschäftsgrundlage entzogen. Die positive Perspektive, dass eine neue Schleuse Kannenburg kommt, hilft hier natürlich. Dennoch gilt es für die Unternehmen nun erst einmal die Bauzeit von rund zwei Jahren zu überbrücken. Eine schwierige Aufgabe, die sich durch eine langfristigere Planung von Ersatzinvestitionen anders hätte gestalten lassen.“ Umso zügiger gilt es nun, den Ersatzneubau in die Tat umzusetzen.

 

Der Wassertourismus ist mittlerweile eine wichtige Säule der regionalen Wertschöpfung. Mit einem jährlichen Bruttoumsatz von 200 Mio. € hat sich der Bootstourismus im Raum Brandenburg-Berlin zu einem bedeutenden touristischen Angebotssegment entwickelt.

 

Über WIN

 

Die Arbeitsgemeinschaft Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN-AG) ist eine kommunale Initiative der Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin, der Städte Eberswalde, Liebenwalde, Neuruppin, Oranienburg und Templin sowie der Gemeinden Wandlitz und Fehrbellin. Ziel der WIN-Initiative ist es, durch Investitionen in die wassertouristische Infrastruktur im Norden Brandenburgs eines der attraktivsten Wassertourismusreviere in Europa zu entwickeln und zugleich das führerscheinfreie Fahrgebiet in der Region zu erweitern.

 

Foto : Öffentliche Veranstaltung der Stadt Templin zur Kannenburger Schleuse vom 13.02.2018

v.l.n.r. Sebastian Dosch und Amtsvorstand Friedrich Peter Münch, beide WSA Eberswalde; Bürgermeister Detlef Tabbert; Fachbereichsleiterin Thekla Seifert, Stadt Templin

[Bildrechte: WIN-AG]

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg will attrakivistes Wassersportrevier werden

Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg will attrakivistes Wassersportrevier werden

„WIN“ auf der „boot“-Messe in Düsseldorf

Das ehrgeizige Ziel, das attraktivste Wassersportrevier Europas zu werden, rückt für die Wassertourismusinitiative Nordbrandnburg (WIN) in immer greifbarere Nähe. Das machten die Organisatoren am Rande der „boot“-Messe in Düsseldorf deutlich. „Der Neubau der Schleuse Friedensthal ist besiegelt“, sagte Egmont Hamelow, Leiter der WIN-Delegation und stellvertretender Landrat des Landkreises Oberhavel. „Mit diesem zentralen Lückenschluss in Oranienburg sind wir unserem Ziel wieder ein Stück näher gekommen.“

Absichtserklärung

Bereits Ende 2017 hatten die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt und die Stadt Oranienburg eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Demnach wird sich der Bund beim Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Schleuse zur Hälfte an den Planungs- und Baukosten beteiligen.

Auswertung einer Befragung

Optimistisch stimmt die Beteiligten auch die Auswertung einer Befragung unter Bootsurlaubern aus dem vergangenen Jahr, deren Ergebnisse nun vorliegen. Demnach ist der Charteranteil zwischen 2009 und 2017 um 50 Prozent gestiegen. Zudem werden die Bootsurlauber immer jünger. Familien werden damit als Zielgruppe immer wichtiger. Auch das noch junge Angebotssegment Flöße und Bungalowboote sowie die zunehmende Digitalisierung werden das Nachfrageverhalten erheblich verändern.

Darauf lässt sich aufbauen

Ein besonders erfreuliches Ergebnis der Befragung ist, dass 98 Prozent der 850 befragten Urlauber angaben, in den kommenden Jahren wieder auf brandenburgischen Gewässern Urlaub machen zu wollen. „Darauf lässt sich aufbauen“, so Hamelow weiter.

 

Die Ergebnisse der Befragung werden am 21. März 2018 zur jährlichen Wassertourismus-Konferenz der IHK Potsdam ausführlich vorgestellt.

 

Mehr Informationen zum Thema Wassertourismus in Nordbrandenburg gibt es im Internet unter: www.win-brandenburg.de

 

Quelle : Landkreis Barnim

Landkeis Barnim fördert Kinder- und Jugend(freizeit)einrichtungen

 

Landkeis Barnim fördert Kinder- und Jugend(freizeit)einrichtungen

Prioritätenliste für 2018 auf den Weg gebracht

Kinder- und Jugend(freizeit)einrichtungen im Landkreis Barnim bekommen finanzielle Hilfe aus der Kreisverwaltung. So hat es der Kreistag bereits vor einiger Zeit beschlossen. „Ziel ist es, die Bedingungen in diesen Einrichtungen so optimal wie möglich zu gestalten“, erklärt Barnims Sozialdezernentin Silvia Ulonska. Die Prioritätenliste für dieses Jahr liegt nun vor.

Werneuchen

In der Stadt Werneuchen wird auf diese Weise der Bau eines Multifunktionsgebäudes mit Mehrgenerationenansatz gefördert. Rund 80.000 Euro sind dafür vorgesehen. In Tempelfelde werden in der Kita „Wichtelhaus“ Baumängel beseitigt. Zudem werden die Küche modernisiert und Bodenbelags- und Schallschutzmaßnahmen durchgeführt. Dafür erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 25.000 Euro.

Freie Montessorischule Barnim

Insgesamt 60.000 Euro erhält der Verein „Freie Montessorischule Barnim“. Der Verein will damit in der Kita der Montessorischule in Eberswalde nach einem Schimmelbefall das Dach erneuern. Zudem soll für den Hort ein zweiter Rettungsweg errichtet werden.

Vergabe der Mittel

Die Vergabe der Mittel erfolgt auf Antrag und auf Grundlage einer Richtlinie, in der neben den Kriterien auch das formale Verfahren für die Zuwendungen geregelt ist. So ist etwa festgeschrieben, dass nur Einrichtungen zu fördern sind, die nach dem Sozialgesetzbuch als bedarfsgerecht eingestuft werden. Diese Einstufung ist auch um Kindertagesstättenbedarfs- und Schulentwicklungsplan des Landkreises festgeschrieben. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Quelle. Landkreis Barnim