Crashkurs zur Erstellung der ersten eigenen Website

Hallo liebe Eberswalder und Barnimer,

viele von euch sind ja aktuell dabei, eine Selbstständigkeit aufzubauen. Um dabei bei der passenden Zielgruppe überhaupt bekannt zu werden, ist heutzutage eine gut auffindbare und schön gestaltete Website überaus wichtig. Website-Erstellung ist natürlich von vielen nicht gerade die große Stärke – logisch, denn der Fokus der Selbstständigkeit liegt meistens ganz woanders.

Deshalb möchte ich gern allen Interessierten eine umfassende Einstiegshilfe geben und biete einen

Crashkurs zur Erstellung der ersten eigenen Website – ohne Vorkenntnisse im Webdesign (Zweitägig)

Dein Vorteil: Du gehst am Ende mit deiner eigenen Website nach Hause und kannst diese jederzeit erweitern und selbst warten. Der Kurs umfasst folgende Aspekte:

Termin 1 (Theorie, könnte in Form eines Webinars erfolgen)

– Grundlagen Internet
– Auswahl Webspace und Domain + Schritt-für-Schritt Bestellung
– Grundlagen Sicherheitstechniken
– Grundlagen Rechtssicherheit (Impressum etc.)
– Grundlagen WordPress
– Was brauchst du für den Praxistermin (Laptop, Texte etc.)

Termin 2 (Praxis)

– Grundeinstellungen
– Erste Seite erstellen
– System genauer kennenlernen / Erweiterungen
– Möglichkeiten zur Gestaltung
– Weitere Seiten erstellen
– Wartung der Seite (Updates, Aktualisierungen)
– Indexierung am Beispiel Google
Als Basissystem ist das Content-Management-System „WordPress“ vorgesehen, da es kostenlos zur Verfügung steht und leicht zu bedienen ist.

Der Kurs ist für jeden geeignet, der einen PC bedienen kann. Am Ende gehen alle Teilnehmer mit einer ersten, kleinen Website nach Hause und sind in der Lage, diese regelmäßig zu erweitern und die Wartung zu übernehmen. Außerdem stehe ich in der Anfangsphase allen Teilnehmern auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail für jegliche Fragen und Probleme zur Verfügung.

Kosten: Kostenfrei auf Spendenbasis (Empfehlung: 50-100€) inkl. Skript
Wo: Hebewerk, Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde
Wann: 28.01.18 (Theorie 10-13 Uhr) + 04.02.18 (Praxis 10-16 Uhr)

Bitte schickt mir bis Donnerstag, 25.01.2018 eine E-Mail, damit ich euch eine Anmeldebestätigung zukommen lassen kann.

Falls jetzt schon Fragen aufkommen, schreibt mir eine E-Mail!

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht

Landratswahlen stehen im April 2018 an

Seit 2010 werden die Landräte in Brandenburg von der Bevölkerung direkt gewählt. Für die Durchführung der Wahl der neuen Landrätin bzw. des neuen Landrates des Landkreises Barnim am 22. April 2018 sowie für eine eventuell notwendig werdende Stichwahl am 6. Mai 2018 sucht die Stadt Eberswalde Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die sich in einem der 35 zu bildendenden Wahllokale engagieren wollen.
Alle an der Übernahme eines Wahlehrenamtes interessierten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich im Wahlbüro der Stadtverwaltung zu melden:
per E-Mail: wahlbuero@eberswalde.de
per Telefon: 03334/64157 oder per Telefax: 03334/64159
oder persönlich bzw. postalisch: Breite Straße 41-44 (Rathaus)

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Mitglieder der Wahlvorstände werden im Vorfeld als Wahlvorsteherinnen bzw. Wahlvorsteher und als deren Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter geschult und am Wahlsonntag in ihre Aufgaben eingewiesen. Wünsche der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer hinsichtlich ihres Einsatzortes und der Funktion werden so weit wie möglich berücksichtigt.

Für ihre Tätigkeit am Wahlsonntag erhalten die Mitglieder der Wahlvorstände ein Erfrischungsgeld. Dieses beträgt gemäß der Brandenburgischen Kommunalverfassung für die Wahlvorsteherinnen und Wahlvorsteher 20 Euro und für alle weiteren Wahlvorstandsmitglieder 15 Euro.

Das Eberswalder Stadtmodell befindet sich in zentraler Lage der Stadt und dient der allgemeinen Information von Bürgern und Gästen der Stadt. Es ist barrierefrei zugänglich und lässt sich ertasten. Das Modell soll alle Bevölkerungsgruppen zum Kennenlernen der Stadt, speziell der Stadtentwicklung einladen. Die Modellinhalte: Dargestellt wird die historische Altstadt von Eberswalde in den Grenzen der ehemaligen Stadtmauern und in bestimmten Bereichen darüber hinaus (z.B. Finowkanal, Synagogen-Standort…). Zeitlich wird Eberswalde um 1938 gezeigt, um das städtebauliche Bild vor den Zerstörungen der Progromnacht und dem 2. Weltkrieg in Erinnerung zu rufen. Die Modellentwicklung erfolgte in zwei Detaillierungsgraden. Einzelgebäude sind als Massenmodell mit Dachformen herausgearbeitet. Stadtbildprägende Gebäude sind entsprechend ihrer Funktion und besonderen Wirkung im Stadtraum detaillierter gefertigt worden. Dabei wurden Strukturen herausgearbeitet, die das Gebäude besonders auszeichnen (z.B. Kirche, Synagoge, Rathaus…). Wichtige Orte und topografische Elemente sind besonders gekennzeichnet worden. Das Modell hat einen Maßstab von 1:500 und eine ovale, der Altstadt angepasste Form und ist ein Bronzeguss. Die Oberfläche des Sockels ist von einer Original-Eiche (Rinde) abgenommen worden und symbolisiert den vielfältigen Bezug zum Holz, z. B. - Eberswalde - Stadtname - Forsttradition - auf Holzpfählen gegründet - Waldreichtum - Hochschule für nachhaltige Entwicklung - „Eberswalder Baumstamm“ - Gebäck Die Modellentstehung: In einem Beteiligungsworkshop wurde die grundlegende Zielausrichtungen erarbeitet und festgelegt. Durch die Einbindung von Zeitzeugen und des Vereins für Heimatkunde wurden Materialrecherchen und -sammlung, Erstellung eines digitalen Modells Beauftragung einer Gießerei mit der Erstellung eines Gussmodells Gießprozess und Nachbearbeitung Fundament und Aufstellung Gesamtkosten: 63.105,00 € davon für den Guss des Modells 39.024,00 € Das gesamte Vorhaben konnte über die Städtebauförderung finanziert werden. Der Eigenanteil der Stadt betrug 21.035,00 €.

Erfolgreiches 1. Eberswalder EnergieForum

Erfolgreiches 1. Eberswalder EnergieForum

Gelungener Start im Bürgerbildungszentrum

Durch die Stadtverordnetenversammlung wurde am 29. Juni 2017 die Gründung eines „Eberswalder EnergieForum“ als Diskussionsforum und Impulsgeber für energiewirtschaftliche und -politische Themen beschlossen.
Zudem soll es regionalen und überregionalen Akteuren als Netzwerk-Plattform dienen. „In der Komplexität der Energiewirtschaft insgesamt, erwarte ich spannende Veranstaltungen“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski im Vorfeld der Veranstaltung.
Rund 30 interessierte Gäste, darunter auch viele Stadtverordnete, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Ehrenamtler, folgten nun am Dienstag, dem 16. Januar 2018, der Einladung zum 1. EnergieForum zum Thema „Verknüpfung von Energie- und Kreislaufwirtschaft bei den Kreiswerken Barnim“. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Bürgermeisterin und Baudezernentin der Stadt, Anne Fellner, stellte Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim und der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG), Aufbau, Auftrag und Betätigungsfelder der Kreiswerke Barnim detailliert vor.
Dies seien unter anderem der Ausbau der Akzeptanz für erneuerbare Energien „vor der eigenen Haustür“. Dabei würden nach einer Infratest-Studie 67% der Bevölkerung erneuerbare Energien grundsätzlich befürworten, 77% stünden positiv zu Solarparks, 61% zu Windenergieanlagen und 36% zu Biomasseanlagen. Die Akzeptanz von Kohlekraftwerken läge in der Bevölkerung hingegen nur bei acht Prozent, die von Atomkraftwerken
sogar nur unter drei Prozent.

Verknüpfung der Energie- und Kreislaufwirtschaf

Eine Verknüpfung der Energie- und Kreislaufwirtschaft in Eberswalde könne sich zukünftig durch eine Reihe von Projekten darstellen, wie etwa
• bei der Übernahme des Stromnetzes „in eigene Hände“
• beim Öffentlichen Personennahverkehr
• bei Wärmeprojekten der Nah- und Fernwärme
• bei der Stadt- und Straßenbeleuchtung sowie bei
• Solar- und Windenergie-Projekte
• zu energetische Themen im Zusammenhang mit kommunalem Wohnungsbau
• und bei der Nutzung von Wasserkraft und Klärschlammverwertung.
„Viele dieser Projekte sind in der Vorbereitungs-, Start- oder Probephase“, erklärte Christian Mehnert bei seinem Vortrag.
Im Anschluss wurden Fragen zur E-Mobilität und deren Lade-Infrastruktur, zum „BARsharing“ und zur Bürgerbeteiligung diskutiert. Eine solche Beteiligung könne Mehnert sich möglicherweise über die Gründung einer „Bürgergenossenschaft“ zur Beteiligung an den Projekten der BDG vorstellen.
Auch zur Nutzung von Wasserkraft und zur zukünftigen Gestaltung des Forums wurde thematisiert. Zum letzten Punkt standen praktische Fragen im Vordergrund: wie etwa könne man Themen für weitere Foren einreichen, wie Ansprechpartner finden, in welcher Weise beim EnergieForum mitarbeiten oder Netzwerke aufbauen und pflegen. Hierzu wurden erste Informationen abgeglichen.
„Ich freue mich sehr über die rundweg positive Resonanz auf das 1. EnergieForum Viele Menschen wollen gemeinsam an der Umsetzung von Klimaschutz- und Energiesparzielen für Eberswalde und die Region arbeiten – das ist ein großes Plus für unsere Zukunft“, resümierte Anne Fellner die Veranstaltung.

 

Quelle: Pressestelle Eberswalde

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Viele Unsicherheitsfaktoren haben Auswirkungen auf Betriebsergebnisse

Weltmarktpreise sowie Witterungs- und Klimafaktoren bleiben für die Barnimer Landwirte die größten Unsicherheitsfaktoren. Das geht aus dem Erntebericht für das vergangene Jahr hervor. Demnach hatten diese Faktoren direkten Einfluss auf die Einkommenssituation der knapp 250 Landwirtschaftsbetriebe im Landkreis.

Vor allem mit dem Wetter hatten die Barnimer Landwirte 2017 zu kämpfen. So wurde der Landkreis Ende April beispielsweise von starken Nachtfrösten bis minus 7 Grad heimgesucht. In dessen Folge erfroren die in Vollblüte stehenden Obstkulturen. Insbesondere bei Süßkirschen und Äpfel kam es dadurch zu Ernteausfällen bis zu 90 Prozent.

Im Juni/Juli gab es dann langanhaltende Starkregen, die zu Überflutungen in wesentlichen Teilen Brandenburgs führten. Im Barnim waren die Auswirkungen aufgrund der lehmigen Sandböden nicht gravierend, dennoch hatten auch hier Landwirte Ausfälle zu verzeichnen. Von der Landesregierung wurden diese Ereignisse als „besonders widrige Witterungsverhältnisse nach EU-Richtlinien“ eingestuft. Landwirte sollen nun über einen Fonds Hilfen bei der Bewältigung der Schäden erhalten. Gegenwärtig läuft dazu das entsprechende Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Stark schwankende Weltmarktpreise

Die Globalisierung mit den weiterhin niedrigen Erzeugerpreisen wirkt einerseits direkt auf die Erlöse in den landwirtschaftlichen Unternehmen und anderseits nachfolgend auch auf das Anbauspektrum der einzelnen Getreidearten.

Die bereits in den Vorjahren festgestellte Erhöhung des Anbauumfanges beim anspruchsvollen Winterweizen hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Es wurden insgesamt um 500 Hektar mehr angebaut. Das ist eine annähernde Verdoppelung dieser ertragreichen Kultur gegenüber dem Anbaujahr 2013.

Der Winterweizen ist damit auch in unserem Landkreis zur Hauptgetreideart avanciert und hat den Winterroggen als vorherrschende Getreideart abgelöst. Die erneute Anbauausweitung ging zu Lasten der Triticale und des Haferanbaus.

Die in den letzten vier Jahren festzustellende Erhöhung des Maisanbaus hat sich nicht mehr fortgesetzt. Der Anbauumfang hat sich 2017 nach vorübergehender Verringerung um 700 Hektar im Anbaujahr 2016, wieder um 585 Hektar erhöht und damit annähernd die Größe des Jahres 2015 erreicht. Daraus ableitend ist für den Landkreis Barnim keine Ausweitung des Maisanbaus als besorgniserregende Monokultur abzuleiten. Auch ein wesentlicher Anstieg bei der Errichtung von Biogasanlagen mit nachfolgend verstärktem Maisanbau in diesen Gebieten ist in naher Zukunft nicht geplant.

Lange Erntezeiten sorgen für Ausfälle

Im milden Winter 2016/17 sind die Kulturen wiederum von langen Kältephasen, ohne eine schützende Schneedecke verschont geblieben und hatten damit eigentlich gute Startbedingungen. Auswinterungsschäden sind nur in geringem Umfang aufgetreten und die Düngungs- und Bestellarbeiten konnten noch zu günstigen Terminen abgeschlossen werden. Die Frühjahrswitterung war lange Zeit von kühlen Temperaturen geprägt und der Vegetationsbeginn setzte erst zu einem späten Zeitpunkt ein.

Insgesamt war das Frühjahr 2017 für die wärmeliebenden gärtnerischen Kulturen zu kalt. Die Getreidekulturen und der Winterraps hatten im Frühsommer normale Wachstumsbedingungen.

Die Ursachen für den nun schon im zweiten Jahr deutlich gesunkenen Ertrag bei Winterraps können wir nicht nur bei der Witterung suchen, hier wirkt sich das seit der Herbstbestellung 2015 bestehende Beizverbot des Saatgutes weiterhin stark negativ aus. Es führte bereits nach der Aussaat zu Auflaufschäden in größerem Umfang, so dass die optimale Bestanddichte für einen Ertrag wie er in den Jahren 2013 – 2015 erreicht wurde, nicht gesichert werden konnte.

Die Sommerkulturen Mais, Sonnenblumen und Kartoffeln, die erst im April/Mai in den Boden gebracht wurden, hatten ebenso mit Auflaufschwierigkeiten zu kämpfen. In der Folge konnten sie sich jedoch gut entwickeln.

Bei den Ackerfutterkulturen Klee, Luzerne und deren Gemische sowie auf dem Grünland hat sich die niederschlagsreiche Sommerwitterung auf unseren Sandböden positiv ausgewirkt, so dass sich die Bestände vom Grünmasseertrag ausreichend entwickeln konnten. Aufgrund der ständigen Niederschläge bereitete es den Unternehmen aber Schwierigkeiten, qualitativ gutes Heu für die Winterfütterung zu einzufahren.

Im Ökologischen Landbau lagen die erzielten Erträge wiederum um 30 bis 50 Prozent unter denen die im konventionellen Anbau erzielt wurden.

Die Getreidemahd startete in diesem Jahr am 5. Juli und damit ebenso zeitig wie im Jahr zuvor. Die Qualität der geernteten Druschfrüchte war in diesem Jahr nur für die zuerst geerntete Wintergerste als gut zu bezeichnen. Alle anderen Getreidearten litten unter der anhaltenden Feuchtigkeit und der langen Erntedauer, wobei ein Großteil der geernteten Bestände nur noch Futterqualität erreichten.

Im Obstbau wurden in diesem Jahr unterdurchschnittliche Erträge realisiert. Der bisher in einem solchen Ausmaß nicht gekannte Spätfrost und der kalte Frühlingsbeginn im April war für die Wärme liebenden Obst- und Gartenbaukulturen nicht zuträglich und führte zum teilweisen Totalausfall bei Kern- und Steinobst.

Auch der Anbau von Erdbeeren litt in unserem Landkreis unter den Witterungsbedingungen und brachte den Produzenten eine normale Erntemenge. Im Gegensatz dazu hat die Spargelernte früh begonnen und hat gute bis sehr gute Erträge gebracht. Damit konnte eine höhere Tonnage dieses Edelgemüses für den heimischen Markt bereitgestellt werden.

 

Quelle: KV barnim

Einladung zum Machbarschaftstag in Eberswalde

Machbarschaftstag

Was wollen wir in Eberswalde gemeinsam bewegen?

 

Foto: Barnim-plus.de

Absichtserklärung zur möglichen Übernahme der Schleusen am Finowkanal

Absichtserklärung beschlossen

 

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Eberswalde hat auf ihrer Abschlusssitzung in diesem Jahr, am 14. Dezember 2017, die Absichtserklärung zur möglichen Übernahme der Schleusen am Finowkanal mit großer Mehrheit beschlossen. „Damit senden wir ein ganz wichtiges Signal an den Bund und sind einen wichtigen Schritt weiter“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der als Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal zugleich als Verhandlungsführer der Anrainerkommunen fungiert.

Seit drei Jahren wird über die mögliche Übernahme des Finowkanals in kommunale Hand verhandelt. Dabei wurden in der Foto: Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de / der FinowkanalVergangenheit die verschiedenen Varianten von der kompletten Übernahme des Kanals bis zur Übernahme der Schleusen besprochen. Mit der Erklärung bekunden die Mitglieder der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal als auch der Bund die Absicht der Übertragung der Schleusen an einen zu gründenden Zweckverband. „Das Thema ist sehr komplex und für alle Beteiligten eine große Herausforderung, vor allem, weil der Blick in die Zukunft, die finanziellen Auswirkungen für die Kommunen so schwer zu definieren sind. Umso mehr danke ich den Stadtverordneten der Stadt Eberswalde für ihr Vertrauen, das sie gestern mit einem positiven Votum gegeben haben“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski. Aus seiner Sicht war es wichtig, dass der Dezernatsleiter Entwicklung Nebenwasserstraßen, Wassertourismus in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans Bärthel an der Versammlung teilnahm und Fragen der Stadtverordneten beantwortete sowie weitere Zusammenhänge erklären konnte.

Nachdem die Stadt Eberswalde der Absichtserklärung zugestimmt hat, stehen die Votierungen der weiteren KAG-Mitgliedskommunen noch an. Als weitere Schritte stehen anschließend ein umfangreicher Workshop mit den Stadtverordneten Eberswaldes zum Finowkanal an sowie die Arbeit an einer Umsetzungsstrategie bevor.

 

 

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Eberswalde

Spendenkonto für Sanierungen der Kathedrale in Gorzów

Spendenkonto eingerichtet

Sanierung

Für die Sanierungen der Kathedrale in Gorzów werden Spenden gesammelt, ein Spendenkonto ist eingerichtet.

Seit 16 Jahren ist die polnische Stadt Gorzów Wielkopolski Partnerstadt von Eberswalde. Die Partnerschaft wird seit jeher durch Vereinsaktivitäten und durch die Verwaltungen gepflegt. Am 1. Juli 2017 kam es während des Festgottesdienstes im Rahmen der 760-Jahrfeierlichkeiten der Stadt Gorzów zu einem Brand im Kirchturm der Kathedrale St. Maria. Die Kathedrale ist das Symbol der Stadt, erstmals erwähnt wurde sie bereits im Jahr 1297. Aufgrund des großen Brandes wurden alle Feierlichkeiten abgesagt, bis in den Sonntagnachmittag hinein zogen sich die Löscharbeiten. Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski stattete im November der Partnerstadt einen Besuch ab und konnte sich ein Bild von den Schäden machen. Gorzóws Stadtpräsident Jacek Wójcicki berichtete, dass Kirchturm und Kirchenschiff zwar gerettet werden konnten, jedoch so stark beschädigt wurden, dass eine Nutzung der Kirche seitdem nicht mehr möglich ist. Die Kosten der Sanierung werden auf mindestens 20 Millionen Zloty geschätzt und da es sich um ein Gebäude der Kirche handelt, sind keine Fördermittel einsetzbar. „Der Stadtpräsident berichtete mir, dass Hilfe nötig ist. Er hat sich sehr über die finanzielle Unterstützung des BSV Eberswalde in Höhe von 400 Euro gefreut. Ich hoffe, dass wir in Eberswalde noch mehr Geld sammeln können, um unserer Partnerstadt zu helfen“, so Friedhelm Boginski.

 

Spendenkonto

Die Stadt hat aus diesem Grunde ein Spendenkonto eingerichtet:

 

Sparkasse Barnim

IBAN: DE97170520002510010002

BIC: WELADED1GZE

Verwendungszweck: Spende für Kathedrale in Gorzow

 

Quelle: Stadt Eberswalde

enkeltaugliche Landwirtschaft mitgestalten

Eine enkeltaugliche Landwirtschaft aktiv in Eberswalde mitgestalten

Woran mangelt es, um die regionale Lebensmittelproduktion anzukurbeln? Welche Investitionen sind nötig, um diese Lücken im Eberswalder Raum zu füllen? – Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) lädt zusammen mit der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg und dem Hebewerk am 18. Januar 2017 Bürger*innen ein, sich für eine ökologische und regionale Lebensmittelversorgung vor Ort aktiv einzubringen.
Aktien als Schlüssel zur Unterstützung lokaler Landwirtschaft und Gastronomie im Raum Eberswalde – wie soll das gehen? Um diese Frage zu beantworten, hat das Hebewerk e.V. zusammen mit der HNEE Timo Kap-hengst, freiberuflicher Berater und Sprecher des Ernährungsrates Berlin, eingeladen. Er stellt die Idee der Re-gionalwert Arbeitsgemeinschaft (AG) Berlin-Brandenburg vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Bürgerkapi-tal die Agrar- und Ernährungswende voranzubringen. „Vor über 10 Jahren ist die Idee in Freiburg entstanden und dort wie auch mittlerweile in München, Hamburg und im Rheinland umgesetzt worden“, berichtet Timo Kaphengst. Durch die Aktien, die von Bürger*innen getragen werden, denen eine ökologische und regionale Lebensmittelversorgung wichtig ist, wird in junge Betriebe – von der Landwirtschaft bis zur Gastronomie – inves-tiert. „Dadurch können Betriebe gestärkt, Kooperationen gefördert und ein Regionalverbund für gesunde Le-bensmittel geschaffen werden“, zählt der Sprecher des Ernährungsrates Berlin auf.
Erstmals soll nun eine AG in Brandenburg und Berlin etabliert werden. Initiator*innen aus Unternehmen, Wis-senschaft, Öko-Verbänden sowie engagierte Einzelpersonen bereiten derzeit eine Gründung für das Frühjahr 2018 vor. „Wir wollen das Projekt vorstellen, weil es vor allem Bürger*innen von hier ermöglicht, aktiv Entwick-lungsprozesse auf regionaler Ebene anzuschieben und sich mit Expert*innen auszutauschen“, ergänzt Prof. Dr. Heike Walk, Dozentin an der HNEE, die gemeinsam mit dem Hebewerk e.V. die Veranstaltung namens „Ge-sprächskreis Transformation“ ins Leben gerufen hat. Der Verein ist bereits seit Oktober dieses Jahres in Sa-chen solidarische Landwirtschaft aktiv und unterstützt das Eberswalder Projekt „Transition Thrive“*. Zwei Ver-treterinnen dieses Klimaschutz-Projektes werden ebenfalls vor Ort sein und sich an einer Diskussionsrunde beteiligen.
Der Gesprächskreis Transformation findet am 18.01.2018 um 19 Uhr im Café des Bürgerbildungszentrum (Amadeu-Antonio-Haus), Puschkinstr. 13, 16225 Eberswalde statt und ist für alle Besucher*innen kostenlos.
Weitere Informationen: www.regionalwert-berlin.de

 

Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde