Projekt zur Schulwegssicherheit

Straßenverkehsbehörde wird für Projekt zur Schulwegssicherheit ausgezeichnet

Preis „Der Rote Ritter“ unter Schirmherrschaft von Verkehrsminister Alexander Dobrindt

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim ist für ein Projekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kindern ausgezeichnet worden. Den Präventionspreis „Der Rote Ritter“, dessen Schirmherrschaft Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist, bekamen die Barnimer für ihr Vorhaben „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Projekt so viel Aufmerksamkeit erhalten und hoffen natürlich darauf, dass auch andere Landkreises ähnliche Projekte auf den Weg bringen“, sagt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer.

Ins Leben gerufen hatte die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises die Initiative vor zwei Jahren gemeinsam mit dem Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg, der Kreisverkehrswacht Barnim und dem Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation aus Wuppertal. Hintergrund waren damals die steigenden Unfallzahlen im Landkreis. „Ziel war es, Gefahrenstellen im Straßenverkehr aufzuzeigen und zu 161221-roter-ritter-berlinreduzieren, Eltern und Kinder im Landkreis für sichere Schulwege zu sensibilisieren und rücksichtsvolles und achtsames Handeln im Verkehr zu erreichen“, fasst Kerlikofsky die Ausrichtung des Projektes zusammen und kann bereits erste Erfolge melden. So ging die Zahl der Unfälle mit Kindern und Jugendlichen seit dem Start des Projektes bereits zurück.

„Das ,verkehrssichere Kind‘ gibt es nicht, vielmehr kann die Sicherheit für Kinder auf ihren Verkehrswegen nur dann verbessert werden, wenn der Verkehrsraum und Verkehrsfluss kindersicherer organisiert und gestaltet wird“, erklärt Kerlikofsky den Projektansatz.

Dazu werden im Klassenraum der Kenntnisstand zu den Verkehrsregeln ermittelt, und es erfolgen eine Schülerbefragung zum Schulweg. Beim Schülerfragebogen sollten die Kinder Fragen zu ihrem Schulweg beantworten. Die Schüler sollen aus Ihrer Sicht auf mögliche Gefährdungen und Schwierigkeiten hinweisen. Zudem werden die Kinder zwischen 10 und 12 Jahren in die Überprüfung des Schulumfeldes eingebunden. Dabei sollen sie auf mögliche Problemstellen aufmerksam machen. Darüber hinaus werden die Schüler für mögliche Risiken in ihrem Schulumfeld sensibilisiert. Auszubildende der Kreisverwaltung und Sachbearbeiter der unteren Straßenverkehrsbehörde überprüfen darüber hinaus das Schulumfeld. Querungsmöglichkeiten, Problemstellen und weiteren im Schulumfeld werden mit Hilfe der App „Schulwegcheck“ erfasst. Die Daten sind auf www.schulwegcheck.de einsehbar. Anschließend werden die Daten nach Schulen in der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim aufbereitet, ausgewertet und mit Empfehlungen zur Umsetzung an die örtlichen Ordnungsbehörden übermittelt.

Der erste Aktionstag zu diesem Projekt fand bereits im September 2014 an der Bruno-H.-Bürgelschule in Eberswalde statt. Seit dem konnte das Projekt an 26 Schulen mit 565 Schülern der Klassenstufe 5 und 6 (Zielgruppe 10 bis 12 Jahre) durchgeführt werden.

 

Quelle: KVBarnim

 

pressestelle@kvbarnim.de

Polizei

Unfallzahlen im Barnim gehen kontinuierlich zurück

Arbeit der Barnimer Verkehrsunfallkommission trägt Früchte

Der Langzeittrend zeigt: Die Unfallzahlen im Landkreis Barnim gehen kontinuierlich zurück. Seit 2011 stagniert diese Entwicklung jedoch – obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Unfallhäufungsstellen entschärft werden konnten. „Der Fokus unserer Arbeit liegt auf der Vermeidung schwerer Verkehrsunfälle, bei denen Menschen zu Schaden oder gar ums Leben kommen“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Verkehrsunfallkommission Barnim und erläutert, dass man vor allem in diesem Bereich einen Anstieg um 8,5 Prozent zu verzeichnen habe.

Dass der Ansatz, die Unfallhäufungsstellen zu entschärfen, dafür richtig ist, belegt ebenfalls ein Blick in die Statistik. Die Verkehrsunfälle an den Unfallhäufungsstellen (UHS) ging in diesem Jahr um 17 Prozent zurück. Insgesamt acht dieser Stellen konnten soweit entschärfen, dass diese nicht weiter beobachtet werden müssen. In der aktuellen Liste führt die Verkehrsunfallkommission des Landkreises Barnim nun noch neun Unfallhäufungsstellen. „Dennoch müssen wir an dieser Stelle weiterarbeiten“, so Kerlikofsky weiter.

Denn auch im vergangenen Jahr verloren vier Menschen auf Barnimer Straßen ihr Leben. Ursächlich hierfür war in zwei Fällen Alkohol und einmal der Konsum von Betäubungsmitteln. Beim vierten Fall hatte ein Pkw-Fahrer auf der L 200 einen Radfahrer nicht rechtzeitig erkannt, und es kam zur Kollision.

Positive Entwicklung bei Baumunfällen

Eine positive Entwicklung gab es bei der Zahl der Baumunfälle. Besonders auffällige Strecken wie etwa zwischen Buckow und Altenhof oder zwischen Althüttendorf und Joachimsthal wurden entschärft. Dabei wurden die Kurvenverläufe verdeutlicht, Messstellen festgelegt und teilweise durch eine Oberflächenbehandlung die Griffigkeit der Fahrbahn verbessert.

Für die B 158 (Seefeld – Werneuchen – Tiefensee) wurde zudem der Beschluss gefasst, dass in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Ost die Unfallkonzentrationen ermittelt werden. In den entsprechenden Bereichen soll das Straßenumfeld dann so ausgebildet werden, dass ein Abkommen von der Fahrbahn nicht zu schweren Unfallfolgen führt (Prinzip des Fehler verzeihenden Straßenumfeldes). Ist eine solche Gestaltung nicht möglich, sind Fahrzeugrückhaltesysteme (Schutzplanken) erforderlich. Dieses Prinzip soll auch für andere Unfallhäufungsstellen übernommen werden.

Beim Pflanzen neuer Bäume in Fahrbahnnähe ist darüber hinaus zu berücksichtigen, dass diese zu gefährlichen Hindernissen heranwachsen. Bäume sollen deshalb nur in Bereichen gepflanzt werden, die von abkommenden Fahrzeugen nicht erreicht werden können (z. B. hinter Fahrzeug-Rückhaltesystemen oder auf Einschnittböschungen).

Als einen Unfallschwerpunkt für Motorradfahrer hat die Verkehrsunfallkommission bereits vor einiger Zeit die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg ausgemacht. Dort finden ständige Geschwindigkeitskontrollen statt. Nun wird es zudem einen Verkehrsversuch an der Unfallhäufungsstelle auf der L 29 (Ortsausgang Liepe in Fahrtrichtung Oderberg) geben. Hierzu sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zum Reduzieren der Geschwindigkeiten und zum Erhöhen der Aufmerksamkeit. Die Maßnahme wird Anfang des Jahres beim zuständigen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung beantragt.

Großen Nachholbedarf sehen die Experten nach wie vor in Sachen Sicherheit für Radfahrer. „Während der Radverkehr beträchtlich zunimmt, sehe ich erhebliche Defizite bei der Verkehrssicherheit durch mangelhafte Infrastruktur“, erklärt Marcel Kerlikofsky. Für den Februar ist deshalb eine Sonderveranstaltung zum Radverkehrsunfallgeschehen geplant. Die Verkehrsunfallkommission lädt die Gemeinden, Straßenverkehrsbehörden und weitere Träger der Verkehrssicherheit zum Runden Tisch der Verkehrssicherheit ein. Dabei soll es unter anderem um die Themen

  • Radwegebenutzungpflicht – Handlungsstrategien für Kommunen
  • Hauptunfallursachen bei den Radfahrenden
  • Unfallprävention/Entschärfung von Unfallstellen
  • Planung und Bau von Radwegen mit alternativen Führungen für den Radverkehr (Markierungslösungen, Radfahr- und Schutzstreifen)
  • Gestaltung von Radverkehrsanlagen an Knotenpunkten

gehen.

Senioren als Unfallverursacher

Mit Sorge ist der seit einigen Jahren anhaltende Trend zu betrachten, wonach immer mehr Senioren (ab 65 Jahre) in Verkehrsunfälle verwickelt werden. Bis Ende November ereigneten sich im Landkreis Barnim bereits 1065 Verkehrsunfälle mit Senioren. In mehr als zwei Drittel der Fälle waren die Senioren auch Hauptverursacher. Die Verkehrsunfallkommission wird diese Unfallgeschehen genauer analysieren und etwaige Präventionsmaßnahmen daran ausrichten.

 

Quelle:  KVBarnim

Auswirkungen für Bahnfahrer durch den Bau des Karower Kreuzes

Pressemitteilung
Zierke informiert über Auswirkungen für Bahnfahrer durch den Bau des Karower Kreuzes

 

Berlin / Uckermark – Ab dem 9. Februar 2017 wird es durch den Neubau des Karower Kreuzes für über ein Jahr zu Behinderungen auf der Regionalbahnstrecke zwischen Bernau und Gesundbrunnen kommen. Stefan Zierke nimmt dies zum Anlass, sich bei der Deutschen Bahn nach dem aktuellen Stand zu erkundigen und darüber zu informieren.
„Nachdem ich die ersten Hinweise zum geplanten Bau des Karower Kreuzes vernahm, erkundigte ich mich umgehend bei der Deutschen Bahn nach den Auswirkungen für die Bahnfahrenden. Auf dem Streckenabschnitt Berlin-Angermünde-Stralsund pendeln täglich Tausende zur Arbeit und zurück. Im Sommer ist sie Hauptstrecke für Urlauber an die Ostsee und dementsprechend sehr stark frequentiert“, unterstreicht Zierke die Wichtigkeit der Bahnstrecke für die Region.
„Aufgrund der Baumaßnahmen am Karower Kreuz werden zwischen Februar 2017 und April 2018 Züge aus Richtung Eberswalde, Prenzlau, Stralsund (RE3) über Lichtenberg und Gesundbrunnen bis zum Berliner Hauptbahnhof umgeleitet. Der Umweg über Lichtenberg ergibt nach Angaben der Deutschen Bahn eine Fahrzeitverlängerung von 15 bis 20 Minuten. Im Berliner Hauptbahnhof wird die Linie geteilt. Das bedeutet, dass die Weiterreise auf dem Südast der Linie erst nach Umstieg erfolgen kann. Die Abfahrtzeiten ab Berlin Hauptbahnhof in Richtung Süden ändern sich nach jetziger Planung nicht. Aus Richtung Norden ist dann aber mit entsprechenden Wartezeiten im Hauptbahnhof Berlin zu rechnen. Für den Weg nach Norden ist geplant, dass die Züge entsprechend 15 bis 20 Minuten früher ab Berlin Hauptbahnhof abfahren und dann ab Bernau die regulären Ankunfts- und Abfahrtzeiten gelten“, erläutert Zierke die von ihm eingeholten Informationen.
„Die S-Bahnlinien sind während der Sperrung am Karower Kreuz erfreulicherweise befahrbar. Allerdings kann es aufgrund von bautechnologischen Gründen auch bei den S-Bahnen zu kleineren Sperrzeiten kommen“, fasst Zierke die Situation für die S-Bahnverkehre zusammen.
„Für die Nutzer der Regionalbahnlinien wird die Sperrung jedoch eine harte Prüfung werden. Pro Tag kann sich ein zeitlicher Mehraufwand für Pendler von bis zu 40 Minuten ergeben“, so Zierke.
Hintergrund:
Mit der Baumaßnahme ab Februar 2017 erfolgen ein zweigleisiger Ausbau zwischen Blankenburg und Karow, ein Ersatzneubau von Brücken, die Erneuerung des Oberbaus und die sicherungstechnische Einbindung des Stellwerkes Karow an das bestehende elektronische Stellwerk. Dadurch wird eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 120 km/h auf 160 km/h an dieser Stelle erreicht. In die Baumaßnahmen sind Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner mitinbegriffen. Die Arbeiten dienen unter anderem der Vorbereitung für einen künftigen Haltepunkt am Karower Kreuz.

 

Quelle:

Deutscher Bundestag Stefan Zierke, MdB

Silvesterfeuerwerk vom FINOWER WASSERTURM

Der Förderverein Finower Wasserturm lädt ein.

Für höhentaugliche INTERESSIERTE!

Es besteht die Möglichkeit das Silvesterfeuerwerk auf 44 m Höhe zu genießen.

In Absprache mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Finower Wasserturm und sein Umfeld e.V Heiko Schult,  kann am 31.12.2016 vom FINOWER WASSERTURM das Silvesterfeuerwerk über dem Finowtal und seinem romantischen Umland betrachtet werden.

Bitte beachtet, dass aus Sicherheitsgründen nur 25 – 30 Personen Zugang gewährt werden kann. Anmeldungen sind ab sofort ausschließlich per Mail möglich. Hierzu sendet bitte eine E-Mail mit der Anzahl der benötigten Plätze an Finower-Wasserturm@gmx.de

 

Der Einlass wird ab 23:30 bis 23:45 Uhr sein. Es gilt der reguläre Eintrittspreis von 3 Euro für Erwachsende und 1 Euro für Kinder.

Stark alkoholisierte Personen erhalten keinen Eintritt.

Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass das Abbrennen von Feuerwerk auf den Aussichtsplattform aus nicht gestattet ist.

Siehe auch unter Aktivitäten unter www.wasserturm-finow.de

 

Der Vorstand Finower Wasserturm und sein Umfeld

Outdoor Foto-Workshop im Naturpark Barnim

Outdoor Foto-Workshop im Naturpark Barnim
Deine Kamera macht nicht was Du möchtest? Deine Fotos sehen anders aus als Du sie dir vorgestellt hast? Du traust Dich nicht ohne

c-thomas_rathay

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Vollautomatik zu fotografieren?
Wir zeigen Dir wie Du Licht und Schatten nutzen kannst, wie Du die gewünschten Motive erkennst und was Du mit deiner Kamera tun musst, um beeindruckende Fotos zu machen.
Dieser Fotoworkshop richtet sich an alle, die ab sofort mehr machen wollen, als mit der Vollautomatik zu „knipsen“. Zukünftig kannst Du traumhafte Fotos von genialen Motiven erstellen und dabei selbst beeinflussen, was die Kamera macht. Theorie und Praxis gehen Hand in Hand.

c-thomas_rathay

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Thomas Rathay (http://das-abenteuer-fotografie.de) Fotograf, Fotojournalist und draußen zuhause, vermittelt ambitionierten Hobbyfotografen das richtige Handling und die Technik der Outdoor-Fotografie.
In kleinen Gruppen von maximal zehn Teilnehmern ist ein individuelles Coaching gewährleistet. Thomas ist ausgebildeter Fotograf, fotografiert für Outdoor-, Bike- und Wandermagazine. Außerdem führt er bereits seit Jahren Outdoor Foto-Workshops in Deutschland, Schweden und Südtirol durch. Gerne aber kommt er immer wieder in seine Heimat, den Naturpark Barnim, zurück, um die oft versteckte Schönheit der Landschaft dort abzulichten.

c-thomas_rathay

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Weitere Informationen www.barnim-tourismus.de
Am 5. / 6. und 7. Mai 2017 findet ein jeweils ganztägiger Foto-Workshop am Liepnitzsee und der ihn umgebenden Landschaft statt.
Kosten: pro Person € 159.-
Ein einfaches Mittagessen und die Fähre zum Großen Werder im Liepnitzsee sind inklusive. Mitzubringen sind die (digitale!) Kamera mit genügend Speicherplatz und Ersatzakku, Objektiv(e), evtl. ein leichtes Stativ und ganz viel Neugier.
Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich!
Treffpunkt: täglich 10.00 Uhr am Hotel Jägerheim in 16348 Wandlitz, Ortsteil Ützdorf
Dauer: 10.00 – ca. 20.00 Uhr
Anmeldungen unter:
Tourist-Information Wandlitz
Bahnhofsplatz 2 16348 Wandlitz
Telefon: 03 33 97 / 67 27 7
Email: info@barnim-tourismus.de
www.barnim-tourismus.de

 

Quelle: Tourismusverein Naturpark Barnim e.V.

Barnimer Kreisverwaltung pflanzt gleich mehrere Friedenslinden

Barnimer Kreisverwaltung pflanzt gleich mehrere Friedenslinden

Bäume kommen in Wandlitz, Zepernick und Eberswalde in den Boden

Den Anfang machte die „Friedens-Linde“ in Oderberg zum Tag des Baumes am 25. April 2016. Nun setzte der Landkreis Barnim Pflanzungen an

Pflanzung Friedenslinde Potsdamer Allee Eberswalde / Quelle: Pressestelle KvBarnim

Pflanzung Friedenslinde Potsdamer Allee Eberswalde / Quelle: Pressestelle KvBarnim

Pflanzung Friedenslinde Potsdamer Allee Eberswalde / Quelle: Pressestelle KvBarnim

Pflanzung ÜWH-Zepernick-Am-Anger / Quelle: Pressestelle KvBarnim

Übergangswohnheimen in Eberswalde, Zepernick und Wandlitz fort. So pflanzten Sozialdezernentin Silvia Ulonska und die Leiterin der Naturschutzbehörde Solveig Opfermann gemeinsam mit den Bewohnern weitere Bäume der Art „Tilia cordata“, dem Baum des Jahres 2016, am Haus der Toleranz und am Wohnverbund in der Potsdamer Allee in Eberswalde. „Wir möchten die Wohnheime um ein Stück Natur mit Symbolcharakter bereichern“, erklärte Solveig Opfermann.

 

Auch im südlichen Barnim kam die Aktion gut an. Sowohl im Wohnheim in Wandlitz als auch an den zwei Wohnheimen in Zepernick packten die Geflüchteten unter Anleitung der Pflanzfirma tatkräftig mit an.

 

Die Bäume werden nun noch zwei weitere Jahre von einer Fachfirma gepflegt, um dann auch dauerhaft ihren Symbolcharakter zu behalten. „Frieden für die Menschen, in den Ländern und in den Wohnheimen ist die Botschaft des Baumes“, sagte Silvia Ulonska nach der Pflanzung. Um dieses auch weiter zu bekräftigen, werden demnächst alle Friedens-Linden mit einem entsprechenden Erinnerungsschild versehen. Im Frühjahr sollen dann weitere Pflanzungen in Bernau und Lobetal erfolgen.

 

Die Finanzierung der Friedens-Linden erfolgt aus dem Ersatzpflanzungsfonds des Landkreises, der sich nach der Barnimer Baumschutzverordnung aus dem finanziellen Ersatz bei Baumfällungen speist.

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

Barnimer Gesundheitsamt beginnt mit Schuleingangsuntersuchungen

Bis April müssen Vorschulkinder beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst vorgestellt werden

Das Barnimer Gesundheitsamt beginnt wieder mit den alljährlichen Schuleingangsuntersuchungen. Alle schulpflichtigen Kinder müssen aus diesem Grund in Vorbereitung auf das kommende Schuljahr zwischen Dezember 2016 und April 2017 beim zuständigen Amtsarzt vorgestellt werden. Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. September 2016 sechs Jahre alt werden.

Ziel ist die Feststellung der Schulfähigkeit aus medizinischer Sicht. Dabei werden sowohl die körperliche Entwicklung, aber auch motorische und sprachliche Fähigkeiten beurteilt. Zudem prüfen die Ärztinnen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes die visuelle und die auditiven Wahrnehmung sowie die sozial-emotionalen Reife. Die Ärztinnen sprechen im Anschluss eine Empfehlung zur Einschulung oder Rückstellung aus. Die endgültige Entscheidung treffen jedoch die Schulleiter zusammen mit den Eltern.

Im Schuljahr 2015/2016 wurden insgesamt 1808 Kinder untersucht. Eine Empfehlung zur Rückstellung aus medizinischer Sicht wurde dabei für insgesamt 92 Kinder ausgesprochen. Dem gegenüber stehen 18 Empfehlungen für eine vorzeitige Einschulung von Kindern, die erst nach dem 30.  September 2016 6 Jahre alt geworden sind.

Zur wiederholten Einschulungsuntersuchung wurden 209 Kinder vorgestellt. Diiese Kinder wurden im Schuljahr 2014/15 aus medizinischer und pädagogischer Sicht vom Schulbesuch zurückgestellt. Wesentliche Gründe für Schulrückstellungsempfehlung waren Defizite in der Sprachentwicklung sowie in der emotional-sozialen Reife. Anders als in den vergangenen Jahren werden Kinder, die im vergangenen Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, nicht ein zweites Mal durch das Gesundheitsamt untersucht.

 

Quelle: KVBarnim

1. Barnimer Dorfkirchen-Adventskalender

Wir möchten  auf  den  1. Barnimer Dorfkirchen-Adventskalender 2016 hinzuweisen. Das ist der kulturelle Adventskalender im Barnim! Es öffnen sich an jedem Tag vom 1. bis 23. Dezember die Kirchentüren im Barnim, am 24.12. um 20 Uhr gibt es dann das Einläuten der Weihnacht im Barnim.

Geboten werden Lesungen, gemeinsames Weihnachtsliedersingen, Konzerte, Theater und vieles andere mehr. Der 1. Barnimer Dorfkirchen-Adventskalender ist für  alle Bürgerinnen und Bürger offen.

 

Hier alle Termine des 1. Barnimer Dorfkirchen-Adventskalenders

1. Biesenthaler Kriminacht

Einladung zur 1. Biesenthaler Kriminacht – die dunkle Seite von Berlin und Brandenburg

 

Der Verein „Kultur im Bahnhof“ lädt ein – unter dem Motto „Psychothrill und Krimispannung“ erwartet die Zuhörer am Samstag, dem 26. November 2016 um 20:00 Uhr ein aufregender Abend im Kulturbahnhof Biesenthal. Das Schriftstellerehepaar Jutta Maria Herrmann und Thomas Nommensen lesen aus ihren aktuellen Romanen „Schuld bist du“ und „Wintertod“.

 

Die beiden Krimiromane:

„Schuld bist du!“ – Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

„Wintertod“

Ein früher Wintereinbruch überzieht die Hauptstadt mit eisigem Frost, da wird auf einem verwilderten Friedhof in Berlin-Buch eine Leiche gefunden. Hauptkommissar Arne Larsen nimmt zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, doch die Spuren sind alles andere als eindeutig. War es Mord, oder sollte ein Suizid vertuscht werden? Und wie sind die Hinweise auf ein angeblich geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR zu werten?
Gleichzeitig spielen sich seltsame Dinge an einer Berliner Grundschule ab: Ein Mädchen kritzelt mehrfach «Hilfe» in sein Aufsatzheft, und eine Lehrerin fürchtet ihre Schüler. Aber wie hängt das alles mit der toten Frau zusammen?
Gerade als Larsen und Aslan sich auf der richtigen Fährte glauben, machen sie einen weiteren grausigen Fund.

 

Das Autorenehepaar:

 

Foto: Sarah Koska

Foto: Sarah Koska

Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Film- und Theaterwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich kopfüber in die Musikerszene und ins Nachtleben. Als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin, Veranstalterin von Punkkonzerten hat sie recht unterschiedliche Berufserfahrungen gesammelt. Heute arbeitet sie in der Politikredaktion einer Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem anderen Autor des Abends, Thomas Nommensen, in Panketal. Ihr viel beachtetes Thriller-Debüt „Hotline“ ist im Herbst 2014 im Knaur Verlag erschienen. Der zweite Thriller „Schuld bist du“ erschien im Juni 2016.

 

 

 

 

 Foto: Sarah Koska

Foto: Sarah Koska

Thomas Nommensen wurde in Schleswig-Holstein geboren. Noch vor dem Fall der Mauer zog er nach Berlin und arbeite dort als Musiker, Toningenieur, Dozent und Software-Entwickler. 2009 begann er mit dem Schreiben. Seine Krimis und Triller wurden u.a. mit dem renommierten Agatha-Christie-Preis und dem Freiburger Krimipreis ausgezeichnet. 2014 erschien “Ein dunkler Sommer”, sein erster Krimi um den hochsensiblen und eigenwilligen Hauptkommissar Arne Larsen im Rowohlt Verlag. Im September 2016 folgte der zweite Band “Wintertod”. Neben seinen Romanen hat Thomas Nommensen auch zahlreiche Kurzkrimis und – thriller veröffentlicht.

Kultur im Bahnhof e. V., Bahnhofsplatz 1, 16359 Biesenthal

Eintritt 5€, ermäßigt 4€

Reservierungen: isabel.garcia1@gmx.de

 

Volkshochschulverband ehrt engagierte Dozentinnen

Rund 70 Weiterbildner/innen beim Kursleitertag in Potsdam:
Volkshochschulverband ehrt engagierte Dozentinnen

Quelle: Brandenburgische Volkshochschulverband (BVV) Foto: von links Karin Treffler (Kursleiterin), Dr. Christine Schäfer (Leiterin der Kreisvolkshochschule Barnim)

Quelle: Brandenburgische Volkshochschulverband (BVV)
Foto: von links Karin Treffler (Kursleiterin), Dr. Christine Schäfer (Leiterin der Kreisvolkshochschule Barnim)

Potsdam, 15.11.2016 Mit Ingrid Meier und Karin Treffler aus Brandenburg a. d. H. und dem Barnim würdigte der Brandenburgische Volkshochschulverband anlässlich seines Kursleitertags zwei Dozentinnen aus den Bereichen Integration und Alphabetisierung. Er dankte damit symbolisch den über 2.000 Weiterbildnerinnen seiner 20 Mitglieds-Volkshochschulen im Land Brandenburg.
Für ihr besonderes Engagement in der Weiterbildung hat der Brandenburgische Volkshochschulverband (BVV) anlässlich seines Kursleitertags 2016 zwei Dozentinnen geehrt: Ingrid Meier aus der Volkshochschule in Brandenburg a. d. H. betreute weit über die eigentlichen Kursangebote hinaus Flüchtlinge und half ihnen, sich im Alltag zurechtzufinden.
Ihre persönliche Freizeit setzte auch Karin Treffler ein, um Teilnehmer/innen von Alphabetisierungs- und Grundbildungskursen an der Kreisvolkshochschule Barnim individuell zu fördern.
„Die vom Verband Ausgezeichneten stehen für mehr als 2.000 Kursleiterinnen und Kursleiter, die das Rückgrat der 20 Mitglieds-Volkshochschulen des Landesverbands bilden“, würdigte Verbandsvorsitzende Carola Christen von der Volkshochschule Frankfurt (Oder) die Arbeit der Weiterbildner: „Dank ihres Engagements konnten die Volkshochschulen gesellschaftlich wichtige Weiterbildungsangebote wie zur Integration von Menschen mit ausländischer Herkunft oder zur Alphabetisierung erheblich ausbauen.“
Am Kursleitertag des Volkshochschulverbands waren am vergangenen Sonnabend rund 70 Teilnehmer/innen aus den Volkshochschulen des Landes Brandenburg und anderen Weiterbildungseinrichtungen im Bildungsforum Potsdam zusammengekommen. „Mit dem Fachaustausch will der Brandenburgische Volkshochschulverband einen Beitrag zur Qualität der Weiterbildung im Land leisten“, beschreibt Carola Christen das Ziel der Veranstaltung.
Wertvolle Impulse steuerte der Deutsche Volkshochschul-Verband zur Erweiterung der Lernwelten durch die Verbindung persönlicher Weiterbildungsangebote mit digitalen Medien bei. Workshops zu vielfältigen Themen von interkulturellen Kompetenzen über methodisches und technisches Handwerkszeug bis hin zur Verbindung von Lernen und Bewegung regten zu lebhaften Diskussionen und zum Ausprobieren an.