D / Warendorf 3.Platz

Mit dem Voltipferd durch halb Europa

Diana Harwardt, Peter Künne und Team auf Europatour

Brandenburger Akrobaten in Europa mit ihrem Pferd erfolgreich unterwegs

Diana Harwardt und Peter Künne erfolgreich international unterwegs in Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Deutschland

 

 

Auch in diesem Jahr sind die voltigierenden Junioren des Reitvereins Integration aus Bernau bei Berlin wieder durch halb Europa unterwegs. Zusammen mit Longinus, dem 12 jährigen Oldenburger Lancado-Sohn turnten sich die Jugendlichen Diana Harwardt und Peter Künne (beide 16) durch die verschiedenen Hauptstädte Europas. Stetig an ihrer Seite, Teamchefin, Voltigiertrainerin und Mutter von Diana, Andrea Harwardt.

Dabei ist  immer auch  Hendrik Falk. Er ist der Pferdefachmann, Longenführer, Mentaltrainer der Jugendlichen und Fahrer bei den tausenden Kilometern.

Komplettiert wird das Team von Irmgard Harwardt, Oma von Diana, die für das leibliche Wohl von Mensch und Pferd zuständig ist. Sie ist die gute Seele und immer dabei. Zuständig für die logistischen Spezialaufgaben sind Peters Eltern, Katrin und Michael Künne.

Longinus, Hendrik, Diana und Andrea können schon auf reichhaltig Erfahrungen zurückgreifen. Sind sie doch im letzten Jahr, wenn auch mit anderem Voltigierpartner für Diana, Europameister im Doppelvoltigieren geworden.

 

In diesem Jahr voltigiert nun Peter an Dianas Seite. Und das mit Erfolg. Peter ist sehr zielstrebig, fleißig, nervenstark und immer wieder begeistert von den hervorragenden Trainingsbedingungen des Bernauer Voltigierteam.

Peter voltigiert in Blankenfelde in einer L- Gruppe, hatte aber in der Vergangenheit immer wieder Verletzungspech.

Die Anfrage aus Bernau kam im November 2016 sehr überraschend. Aber Peter erkannte seine große Chance und griff zu.

Viel Zeit, sich aneinander zu gewöhnen hatten Diana und Peter nicht. War aber auch nicht notwendig, sie verstanden sich auf Anhieb.

 

Das diesjährige Kürthema entstand  aufgrund der bewegten Weltpolitischen Situation. Die Trikots, welche die Weltkontinente darstellen, wurden im Team entworfen, mit viel Liebe gestaltet und in Baden Württemberg bei Ute Bächer angefertigt. Zur Titelmusik „we are  the World we are the Children“ und Zitaten von Michelle Obama, Angelina Jolie als UN-Botschafterin und Emma Watson, verkörpern die Voltigierer die kinderfeindlichen Krisen der globalisierten Welt .

 

Im März mussten die Beiden bei der Regionalsichtung vor den Augen der Bundestrainerin zeigen was sie konnten. Diese war mit der Darbietung zufrieden und schickte das Team wieder in die Welt um sich auf internationaler Bühne zu beweisen.

 

Los ging es in Portogruaro nahe Venedig/Italien. 1400km von zu Hause entfernt in 2 Etappen mit Zwischenstopp in der Olympiareitanlage München und pferdefreundlichen Nachtfahrten. Das intensive viermonatige schwere  Wintertraining, unter der pädagogischen Regie von Andrea Harwardt, wurde gleich beim ersten internationalen Start in Venedig  mit dem Kürsieg und  Gesamtzweiten Platz belohnt. Das  konnte  man als sehr gelungenen Auftakt bezeichnen.

Das nächste Ziel waren die Niederlande und das Sportzentrum Ermelo. Sehr dicht an den Intentionen der Bundestrainerin wurde sogar noch an den Prüfungstagen die Kür verfeinert und umgestellt, um Peter mit Hebefiguren noch mehr auf das internationale Niveau weiter zu entwickeln. Das gesamte Team freute sich über einen Gesamt dritten Platz und dem spezifischen Urteil der Bundestrainerin „Ihr entwickelt Euch gut, und Hendrik – das Pferd war super“.

Zwei Wochen später ging es zum Preis der Besten nach Warendorf. Auch hier begeisterte das gesamte Team durch das  beständige Abliefern von Hochleistung und stetig steigenden Noten. Der ehemalige Weltcupsieger Daniel Kaiser sagte dazu: „keiner hat damit gerechnet dass dieses Team nach dem  der EM-Sieg und der überraschenden Trennung, nun mit neuem Partners gleich so international erfolgreich ist und Dritter beim Preis der Besten würde – sehr außergewöhnlich  und lobenswert“.

Eine Woche später ging es zum Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaft nach Ebreichsdorf vor den Toren von Wien in Österreich.

Unter der beeindruckenden Kulisse der wahrscheinlich größten Pferdesportanlage  Europas musste sich das Team der Weltelite aus Österreich und weiteren 8 Nationen  stellen. Auch hier brillierten Voltigierer, Pferd, Longenführer und Team durch Professionalität und Nervenstärke und platzierten sich in einem Starterfeld von 12 Juniorenpaaren auf Platz 2, sogar vor den späteren Weltmeistern 2017.
Weiter ging die Reise.

Von Bernau ging es dann zwei Wochen später  zum CVI nach  Bern  in die Schweiz. Die Zollbestimmungen machte diese Reise zur intensivsten hinsichtlich Organisation und Kosten. Im Reigen der vielen Nationen gelang es wieder gleich beim ersten Durchlauf sich unter den besten Zwei Paaren zu profilieren.

Anfang Juli stand dann das internationale Turnier in Krumke an. Wenige Startplätze hatte die Bundestrainerin  hier vergeben.
Ein sehr liebevolles Turnier jedoch diesmal mit 4 Tage Regen. Mit einer beeindruckenden Performance sorgte das Team aus Berlin Brandenburg wieder für einen notentechnisch gesteigerten 2.Platz im Gesamtklassement.

Daraufhin folgte der erste Start in dieser Saison vor heimischen Publikum, die Landesmeisterschaft in Berlin Brandenburg in der Olympiareitanlage Berlin. Die Trainer sagen dazu „die heimischen Starts in Deutschland sind die Schwersten“. Doch die methodische Professionalität schafft die Konstanz.  Vor jeder Prüfung gibt es ganz klare ritualähnliche Abläufe mit dem Focus „das Beste fürs Pferd und die Turner“.
Diana und Peter können sich momentan blind aufeinander verlassen. Hendrik steuert Longinus wie immer sicher durch die Prüfung. Dazu letzte Instruktionen von Trainerin Andrea Harwardt. So kam es zu einem deutlichen Sieg und dem Landesmeistertitel im Doppel-Voltigieren. Als Fleißbonus gab es dann für Diana den Meistertitel im Einzelvoltigieren noch oben drauf.

Nun ist auch Peter in den internationalen Voltigierzirkeln zu Hause und dank der hervorragenden Plätze, Teil des Bundeskader.
Es folgt die Deutsche Juniorenmeisterschaft Anfang September in Aachen.

 

Quelle: Johannes Wallbrecht

Service-Bus EnergieTREFF(ER) auf Tour

Die Stadtwerke fahren vor

Jetzt kann es losgehen! Ab dem 18. Juli ist der Service-Bus EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau auf Tour. Mit an Bord ist ein staatlich geprüfter Energieberater.

 

BERNAU BEI BERLIN. Welf Erös geht noch mal die Fächer im neuen Service-Bus EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau durch: Sind alle Infoflyer an ihrem Platz und genügend Kugelschreiber vorhanden? Der staatlich geprüfte Energieberater wird mit dem Bus in den kommenden Monaten im Landkreis Barnim vor Ort sein und die Menschen zu Energiethemen beraten. Den Anfang macht er am 18. Juli von 10 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Panketal. „Wir freuen uns, dass unser EnergieTREFF(ER) jetzt regelmäßig unterwegs ist und die Bürger unsere Angebote rund um Energie besser kennenlernen“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin und Vertriebsleiterin der Stadtwerke Bernau, und führt weiter aus: „Die Energiewelt wird immer komplexer. Wir stehen den Bürgern dabei zur Seite und sind Ansprechpartner für den ganzen Barnim bei Tarifen und Dienstleistungen, die etwa beim Energiesparen helfen.“

Tourenplan

Der Tourenplan für den EnergieTREFF(ER) im Barnim ist jetzt fertig. Der Service-Bus steht zunächst immer dienstags in Panketal. Ab dem 3. August können sich die Bürger jeweils am ersten Donnerstag im Monat von 9 bis 13 Uhr am Wochenmarkt in Biesenthal informieren und beraten lassen. Freitags steht der Bus am Rewe im Ortsteil Schönow von 9 bis 13 Uhr, das erste Mal am 4. August. Den aktuellen Tourenplan gibt es auch immer online unter www.stadtwerke-bernau.de/service.

 

BernauPlus: Energieservice aus einer Hand

Mit dem neuen Angebot zeigen die Stadtwerke Nähe zu den Bürgern der Region und stellen sich sowie ihre Dienstleistungen auch außerhalb des Kerngebiets vor. „Mit dem EnergieTREFF(ER) bringen wir unser Beratungsservice auf die Straße und direkt zu den Bürgern“, erläutert Bettina Römisch den Kerngedanken. Unter der Dachmarke BernauPlus beraten die Stadtwerke schon heute zu Energieverbrauch, stellen Energieverbrauchs­ausweise aus oder helfen bei Thermografieaufnahmen als Basis für eine zielgerichtete Gebäudesanierung.

 

Heizung tauschen, Förderung kassieren

Ab August 2017 können Hausbesitzer und Wohnungseigentümer sich außerdem in der Aktion „Heizungstausch“ zu Technik, Einsatzgebieten und Fördermöglichkeiten für die Heizungsmodernisierung informieren. In einem persönlichen Gespräch erörtert ein ausgebildeter Energieberater gemeinsam mit den Bewohnern die Möglichkeiten und erarbeitet eine individuelle Empfehlung.

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

Aktuell: 650 Jahre Rüdnitz

Der feine Festumzug ist durch, nun wird auf dem Festplatz weitergefeiert, mit Buden, Ständen, Tanz, Kinderüberraschungen, und am Ende des Abends ein Höhenfeuerwerk.

Wer Zeit hat – nix wie hin

 

Hier ein paar Bilder vom Umzug

Tempo 30 vor Schulen und Seniorenheimen

Tempo 30 wird jetzt zur Regel vor Schulen und Seniorenheimen

Gute Nachrichte für Kinder, Eltern und ältere Menschen: Auf Straßen vor sozialen Einrichtungen in Brandenburg gilt demnächst generell Tempo 30. Die entsprechende Verwaltungsvorschrift wurde kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nun müssen die Straßenverkehrsbehörden die Änderung umsetzen, die die bisherige Ausnahme einer Geschwindigkeitsbeschränkung zur Regel macht. Umgekehrt ist künftig jede Abweichung von Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen besonders zu begründen. „Damit sind die Nutzer von Kitas, Schulen, Seniorenheimen oder Krankenhäusern besser vor Gefahren und möglichen Unfällen geschützt“, ist die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark überzeugt. „Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer müssen vor Risiken wirksam bewahrt werden.“

Das Land Brandenburg hatte sich in der Verkehrsministerkonferenz für die Neuregelung eingesetzt, um den Kommunen die Ausweisung von Tempolimits ohne konkreten Gefahrenbezug zu erleichtern. Vor allem vor Kitas und Schulen haben sich Eltern an vielen Orten die Beschränkung gewünscht. In Brandenburg verunglückten voriges Jahr laut Unfallstatistik fast 500 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren im Straßenverkehr. Überwiegend ereigneten sich die Unfälle auf dem Weg der Kinder zur Schule oder von dort nach Hause. „Die Unfallzahlen müssen sinken“, so Britta Stark. „Ich hoffe, dass das Tempolimit durch ausreichende Geschwindigkeitskontrollen unterstützt wird.“ Die unteren Straßenverkehrsbehörden sind verpflichtet, die Neuregelung möglichst zeitnah umzusetzen. Zum kommenden Schuljahr, ab September, kann also Tempo 30 flächendeckend eingeführt sein.

Quelle: Britta Stark MdL, Foto: Stefan Schmiedel

Eselwanderung für Familien

…über die Felder und durch die Wälder der Gemeinde Wandlitz

„Esel weigern sich, die Distel Unkraut zu nennen!“

Der Sommer ist angekommen im Naturpark Barnim! Die Sonne lacht fast jeden Tag. Menschen, Tiere und Pflanzen erfreuen sich des Lebens und das Wasser in unseren zahlreichen Badeseen ist klar und erfrischend. Die Kinder freuen sich jetzt besonders, denn die großen Ferien fangen am 20. Juli an…
Die Sommerferien 2017 möchten wir mit Ihnen und Ihren Kindern feiern, bei einem entspannten Ausflug mit den lieben, handzahmen Eseln von Animal-Trekking durch den blühenden Naturpark Barnim.
Fünf Esel und deren menschliche Begleiter werden unsere Gruppe auf einer Entdeckungstour im wunderschönen Sommerwald Richtung Liepnitzsee begleiten. Verschnaufpausen wird es genügend geben und die Strecke ist auch für kurze Kinderbeine gut zu schaffen.
In der Mittagspause wird am See eine leckere Brotzeit für alle Teilnehmer serviert. Die Dauer der Esel-Tour ist ein wenig flexibel denn wir dürfen nicht vergessen: Die Esel bestimmen das Tempo!

 

 

Treffpunkt & Anmeldung
Samstag, 26.08.2017, 11:00 Uhr am Bhf. Wandlitz. Der Startzeitpunkt ist mit der Ankunft der Heidekrautbahn abgestimmt.
Dauer: 3 Stunden
Teilnahmegebühr: 24,95 € für Erwachsene, 9,95 € für Kinder
Bitte wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen!
Eine Anmeldung bei der Touristinformation Wandlitz ist erforderlich.
Anmeldungen und weitere Informationen unter:
Tourist-Information Wandlitz
Bahnhofsplatz 2 16348 Wandlitz
Telefon: 03 33 97 / 67 27 7
Email: info@barnim-tourismus.de
www.barnim-tourismus.de

Wanderweg hinter dem Zoo Eberswalde ab sofort gesperrt

 

Der Wanderweg hinter dem Zoo Eberswalde wird von der Herthateichbrücke, entlang des Herthafließ und entlang der Schwärze bis auf weiteres gesperrt. Aufgrund von Biberschäden könnten Buchen auf den Weg fallen, deshalb ist der Wanderweg nicht mehr nutzbar. Nach Informationen von Stadtförster Mattes Krüger ist der Wanderweg um den Eberswalder Zoo nicht von der Sperrung betroffen. Der zum Teil parallel verlaufende und auf der Karte rot markierte Weg ist ab sofort gesperrt.

Quelle, Foto: Stadt Eberswalde

Saisonbeginn am Finowkanalabschnitt „Langer Trödel“

Saisonbeginn am Finowkanalabschnitt „Langer Trödel“ zwischen Zerpenschleuse und Liebenwalde

Schlamm und Todholz beräumt / Tauchtiefe bei 1,20 Meter

Der diesjährige Saisonstart am Langen Trödel fiel auf den Pfingstsonnabend und wurde in Liebenwalde mit einem großen Hafenfest gefeiert. Jetzt können Sportbootfahrer den 10 Kilometer langen westlichen Teilabschnitt des Finowkanals zwischen Zerpenschleuse und Liebenwalde wieder befahren. Nach  umfangreichen Entschlammungs- und Todholzberäumungsarbeiten ist das Befahren für Boote  wieder durchgängig mit einer Tauchtiefe bis maximal 1,20 Meter möglich.

Mit Eröffnung des Langen Trödels werden auch wieder die Schleuse Zerpenschleuse und die Klapp- beziehungsweise Hubbücken L 100 und Forststraße in Zerpenschleuse sowie L 21 in Liebenwalde im Auftrag des Landkreises Barnim, der Gemeinde Wandlitz und der Stadt Liebenwalde in Betrieb genommen. Den Betrieb bis Saisonende am 27. Oktober sichert die Firma SDL ab, die auch den Stadthafen in Liebenwalde betreibt.

Die Öffnungszeiten der Brücke in Liebenwalde wurden auf Wunsch der Wassertouristen um zusätzliche Zeiten morgens und abends erweitert (Öffnungszeiten unter www.win-brandenburg.de)

 

Der Lange Trödel ist ein Teilprojekt der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN AG), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein durchgängig schiffbares länderübergreifendes Wasserstraßenrevier mit einer Gesamtlänge von rund 340 Kilometern zu schaffen. Nach seiner kompletten Fertigstellung wird das Gebiet von der Oberen-Havel-Wasserstraße  bis zur Mecklenburger Seenplatte reichen. Zu den Partnern in der WIN AG zählen neben den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin auch die Städte und Gemeinden Eberswalde, Neuruppin, Oranienburg, Templin, Liebenwalde, Wandlitz und Fehrbellin.

 

Die Arbeiten zum Ausbau des Langen Trödel im Auftrag des Wasser- und Bodenverbandes „Schnelle Havel“ waren im vergangenen Jahr beendet worden. Dabei entstanden in Zerpenschleuse unter anderem eine Schleusenanlage, eine Klapp- und eine Hubbrücke, Anlegestellen, eine Slipanlage sowie Einstiegshilfen für Wassersportler. Liebenwalde erhielt ebenfalls eine Klappbrücke. Im Juni 2016 wurde die Wasserstraße dann nach 92 Jahren Dornröschenschlaf wieder eröffnet.

Flyer mit den Öffnungszeiten kann hier Flyer05-2017_4s runter geladen werden

pressestelle@kvbarnim.de

Landeshilfe für Äpfel an Schulen

Britta Stark (MdL) informiert:

 

Schulen können mit Landeshilfe Äpfel an Kinder ausgeben

 

Barnim: Grund- und Förderschulen in der Region können sich ab sofort um Unterstützung bewerben, um im Herbst erstmals Obst an Schülerinnen und Schüler zu verteilen. Das Land Brandenburg hat dazu jetzt ein eigenes Programm aufgelegt. „Im September oder Oktober können Äpfel an Kinder im Barnim ausgegeben werden“, teilte die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark mit. Geplant ist, das Programm 2018 fortzusetzen. Der Landtag hatte die Regierung in Potsdam gebeten, ein eigenes Schulobst-Programm zu beginnen. „Das Apfel-Programm ist ein Schritt hin zu gesünderer und besserer Ernährung für die Schülerinnen und Schüler in Brandenburg“, sagte Britta Stark.

 

Pro Schule ist ein Höchstbetrag von 500 Euro vorgesehen. Insgesamt stehen in diesem Jahr 100.000 Euro für die Verteilung von Äpfeln zur Verfügung. Die Schulen sollen selbst für den Einkauf sorgen und dabei vor allem regionale Produkte nutzen. „Wichtig ist, dass das Obst aus der Nähe kommt und auf Nachhaltigkeit geachtet wird“, so Britta Stark. „Kinder brauchen Vitamine und eine ausgewogene Ernährung. Die Schulen sind nun aufgerufen, sich bis Ende Juni um die Landeshilfen zu bewerben.“

 

Hintergrund:

Die Bewerbungsfrist für das Brandenburger Schulobstprogramm 2017 läuft ab sofort bis zum 30. Juni. Beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gibt es dazu online Informationen

(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Informationen%20des%20LELF.pdf)

Sowie die Antragsunterlagen für Schulen

(http://lelf.brandenburg.de/media_fast/4055/Anmeldung_Schulobst_2017.pdf)