Herrentag – Alkohol und Fahrrad sind auch keine Lösung

Autorenlesung im Kulturbahnhof Biesenthal

Autorenlesung im Kulturbahnhof Biesenthal 20 Mai 20 Uhr

 

Der Verein „Kultur im Bahnhof e. V.“ lädt im Rahmen seines Kulturprogramms herzlich zu einer Lesung nach Biesenthal ein.

Henry, Verfasser des Romans „Ein gewisser Brahms“ liest diesmal aus neuen Texten

„tiefgründig, skurril und manchmal bestürzend.“ Der Autor gewährt in seiner Lesung Einblicke in ein außergewöhnliches Buch, das drei erstklassige Stories in einem Band vereint:

„Jesus besucht die telefonistische Republik“-ist er wirklich Jesus? Dem Erzähler kommen Zweifel. Und er blickt auf unsere Zeit zurück mit all ihren Fehlentwicklungen und verheerenden Folgen…

„Die Dichterpest“ – Wer schreibt, lebt gefährlich! Der Autor versucht, sich der Seuche zu entziehen und wird zur Partybeute einer geschiedenen Polizistin in einem von irren Ideologen gekaperten Staat…

„Schweizer Hund mit Brille“ – Die Schweiz als erstes Land der Welt mit einer demokratisch gewählten Hunderegierung! Droht nun der Leinenzwang für Menschen?“

Wie sich diese ungewöhnlichen Geschichten entwickeln, können Sie am 20. Mai um 20 Uhr im Kulturbahnhof Biesenthal hören.

Kultur im Bahnhof e. V., Bahnhofsplatz 1, 16359 Biesenthal

Eintritt 5€, ermäßigt 4€

Quelle und Kartenreservierung: info@bahnhof-biesenthal.de

Warum müssen Pendler aus Biesenthal warten?

Pendler aus Biesenthal müssen warten

Umfangreiche Baumaßnahmen der Bahn AG und fehlende Fahrzeuge von Bombardier führen zu Verzögerungen und Ausfällen bei den RE-Linien zwischen Eberswalde und Berlin.

Die Biesenthaler Pendler sind sauer. Seit Anfang Februar diesen Jahres fallen ungewöhnlich viele Züge nach und von Berlin aus, verspäten sich oder sind verkürzt. Die SPD-Abgeordnete Britta Müller fragte in einer kleinen Anfrage nach den Gründen für die massiven Einschränkungen in diesem Streckenabschnitt. Auch die Landesregierung spricht in ihrer Antwort von einer „Ausnahmesituation“ auf den Linien RE 3 und RB 24. Vorwiegend zwei Gründe nennt das Ministerium für Infrastruktur: Umfangreiche Baumaßnahmen der Bahn AG und fehlende Fahrzeuge von Bombardier.

Gleisbauarbeiten

Zwischen Berlin-Blankenburg und Berlin-Karow wird ein zweites Fernbahngleis gebaut. Seit dem 9. Februar bis zum 1. April 2018 ist der komplette Zugverkehr auf dem Abschnitt gesperrt, betroffen ist auch die Regionallinie RE 3. Auf dem 3,1 km langen Teilstück wird an den Gleisen, Signalen und Brücken gearbeitet. Allein 13 Brücken werden zwischen Berlin-Buch und Bernau neu gebaut. Der RE 3 muss also eine Umleitung fahren und benötigt 25 Minuten mehr, der bisherige Takt und der Fahrplan musste angepasst werden. „Der Ausbau der Strecke ist wichtig und sorgt langfristig für eine schnellere Verbindung. Die Landesregierung hat mir in ihrer Antwort mitgeteilt, dass bisher in der Regel die Streckensperrungen am Wochenende stattfanden. Ich hoffe sehr, dass dies auch bei den zukünftigen Baumaßnahmen umsetzbar ist, damit die Pendler so wenig wie möglich an Einschränkungen haben.“ kommentiert Britta Müller die Antwort auf die kleine Anfrage.

fehlende Fahrzeuge

Neben den Bauarbeiten seien fehlende und mangelhafte Fahrzeuge des Herstellers Bombardier ein Grund für die Verzögerungen, so die Erläuterung der Landesregierung. Bombardier Transportation hat die bestellten Doppelstocktriebzüge bislang nicht ausliefern können. Zwischen dem Hersteller und dem Eisenbahnbundesamt seien noch zulassungstechnische Fragen zu klären. Die neuen Züge fehlen und es gibt keine ausreichenden Fahrzeugkapazitäten, um die verlängerte Strecke des RE 3 zu bewältigen. Auf der Linie des RB 24 gibt es wiederum Mängel bei den Neufahrzeugen „Talent 2“ von Bombardier, so dass die Strecke mit verkürzten und vollen Zügen fahren muss.

„Insgesamt macht mich die Antwort der Landesregierung nicht glücklich, denn es wird weitere Einschränkungen für die Biesenthaler geben. Es ärgert mich aber besonders, dass diese teilweise an verspäteten Auslieferungen von Neufahrzeugen und den Mängeln bei Neufahrzeugen liegen. Das führt zu unnötigen Unannehmlichkeiten.“ so Britta Müller verärgert.

Mitmachen

Die nächste Gelegenheit, sich zum öffentlichen Nahverkehr zu äußern und sich konstruktiv zu beteiligen wird es am 16. Juni in Angermünde geben. „Die Veranstaltung ist ein Regionaldialog zum Nahverkehrsplan für Nordostbrandenburg. Am Ende soll sich das Angebot für die Fahrgäste verbessern. Dazu sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich einzubringen.“ so die Landtagsabgeordnete für den Barnim weiter.

Erarbeitung des Landesnahverkehrsplans (LNVP)
Zeit: Freitag, 16. Juni 2017 von 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Ratssaal Stadt Angermünde
Markt 24
16278 Angermünde

Anmeldung bis 22. Mai 2017 unter lnvp.mil@mil.brandenburg.de

 

Quelle: Britta Müller Mitglied des Landtages Brandenburg

Besuch im Jugendzentrum „Kulti“ in Biesenthal

Bundestagsabgeordneter Stefan Zierke besucht Jugendzentrum „Kulti“ in Biesenthal

 

Bei seinem Besuch im Amtsbereich Biesenthal – Barnim zeigte sich Bundestagsabgeordneter Stefan Zierke sehr beeindruckt von der erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit in Biesenthal. Stefan Zierke besuchte mit dem Amtsdirektor André Nedlin und dem Bürgermeister der Stadt Biesenthal Carsten Bruch das Kulti.

Renate Schwieger  Amtsjugendkoordinatorin informierte über die Kinder- und Jugendarbeit im Amtsbereich. Ralf Klinghammer Bereichsleiter der Kinder-und Jugendhilfe  und Sebastian Henning Jugendförderer informierten über die vielfältigen Angebote für die Kinder und Jugendlichen im Kulti.

Martin Wulff Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal machte deutlich, dass durch das Engagement der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal ein präventiver Beitrag mit den Angeboten der offenen Jugendarbeit in der Gesellschaft geleistet wird.

Die Kinder und Jugendlichen und Sebastian Henning führten die Besucher durch den Kulti, dabei konnte Stefan Zierke die Playstation und VR Brille selbst ausprobieren.

Die Mediennutzung im Jugendkulturzentrum „KULTI“ Biesenthal geht auf die Wünsche und Interessen der Kinder und Jugendlichen ein, dennoch haben wir zusammen entschieden die Mediennutzung aktiv zu begleiten und die Playstation oder den Computer auch mal aus zu lassen. Spielzeiten werden dem Alter und den Umständen (z.B. Wetter) entsprechend angepasst, falls es nötig ist auch begrenzt.

Die Playstation VR Brille probieren wir in der Regel zusammen aus, Kinder können dies mit Begleitung eines Mitarbeitenden eine bestimmte Zeit spielen. Auch Lehrer(innen), Eltern und andere interessierte Menschen sind eingeladen, die neue Technik mit uns zu erkunden.

Wir als Jugendinformations- und Medienzentrum (JIM) legen großen Wert auf den bewussten Umgang mit Smartphone, Spielkonsole und Co.  Dennoch werden körperliche Aktivitäten wie Skaten, Ballspiele und Fitness bei uns großer Bedeutung zugemessen, es ist geplant diese Aktivitäten mit den Medien zu verbinden, in Form von kleinen Lehr- oder auch Actionvideos.

Das Jugendkulturzentrum „KULTI“ Biesenthal ist spezialisiert auf Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber bietet mit seinen offenen Angeboten eine große Vielfalt an Freizeitaktivitäten an. Ein großes Highlight ist die neu eröffnete Skater – Anlage die zahlreich von den Kindern und Jugendlichen genutzt wird.

Stefan Zierke (MdB), Ralf Klinghammer, Bereichsleiter Suchthilfe/Kinder- und Jugendhilfe
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, und Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Martin Wulff im Gespräch mit den Jugendlichen

 

 

Quelle: Hoffnungstaler  Stiftung Lobetal Foto: Lutz Weigelt

 

Kinder- und Jugendhaus CREATIMUS Neueröffnung in Rüdnitz

Nach langer Umbauphase seit Mitte des Jahres 2016 kann die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung der Gemeinde Rüdnitz am 13. Mai 2017, mit neuen Möglichkeiten und Angeboten aufwarten. Die Neueröffnung wird gleichzeitig ein Tag der offenen Tür sein, an dem sich Eltern, Kinder, Jugendliche sowie Interessierte die Einrichtung ansehen und mehr über die Arbeit in Dieser erfahren können. Beginnen wird der Tag der offenen Tür um 14:00 Uhr und sich dann bis in den Abend hineinziehen. Umrahmt wird das Programm durch Livemusik regionaler Bands. Das Kinder- und Jugendhaus CREATIMUS ist eine Feste Instanz in der Gemeinde Rüdnitz. Es blickt auf eine langjährige Geschichte zurück und ist seit dem 01.09.2012 in Trägerschaft der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Schon davor war das Haus ein fester Anlaufpunkt und Teil der Tagesstruktur der jungen Menschen der näheren Umgebung. Die Angebote in der Einrichtung, richten sich stets nach den Wünschen der BesucherInnen. So kommt es nun, dass am Tag der offenen Tür viele neue Angebote vorgestellt werden, und in der darauffolgenden Woche beginnen werden. Unter anderem wird es eine Musik AG geben, bei denen den Interessierten auf eine spielerische Art und Weise die ersten Grundlagen der Instrumente vermittelt werden, sowie Garten AG angeboten werden, bei der die Kinder lernen sollen, dass Obst und Gemüse nicht nur im Supermarktregal wachsen. Als letzte Neuerung bei den Angeboten ist noch ein Zumba Kurs für Kinder und auch interessierte Eltern zu erwähnen. Sollte dieser kurze Einblick in die Arbeit im CREATIMUS ihr Interesse geweckt haben, können sie uns jederzeit gern Montag bis Freitag in der Zeit von 15:00 – 19:00 Uhr besuchen, oder sie Feiern mit uns die Neueröffnung am 13.05.2017 ab 14.00 Uhr!

Das Team des CREATIMUS freut sich auf sie!

 

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Kinder- und Jugendhaus CREATIMUS

Dorfstr. 1

16321 Rüdnitz

Tel.: 03338/ 769135

Young Rebels begrüßen Erweiterungspläne für Waldsportanlage

Eberswalde. Der Andrang bei dem von der Eberswalder Stadtverwaltung initiierten Workshop zur zukünftigen Entwicklung der Waldsportanlage zu einem Sportpark war seitens aller Altersgruppen groß. So folgten auch die Mitglieder des Eberswalder BMX- und Skate-Vereins „Young Rebels e.V.“ der Einladung in den „Club am Wald“, um den Gestaltungsprozess aktiv zu begleiten und eigene Ideen in die Planung einzubringen.

Den jungen Vereinsmitgliedern ist es dabei wichtig, dass die Anlage all ihren Nutzern, vom Schulsport über den Vereinssport bis zum generationsübergreifenden Individualsport, die besten Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bietet. Um eine möglichst breite Zielgruppe ansprechen zu können, muss der Sportpark auch ihren unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen. Aus Sicht des Vereins kann dies nur mit der vorgeschlagenen Zusatzvariante gewährleistet werden, die auch eine BMX- und Skateranlage beinhaltet.

Der Vereinsvorsitzende Florian Schirmer erklärt dazu folgendes:

„Gerade Kindern und Jugendlichen fehlt es in der Stadt Eberswalde an Orten, wo sie sich im Freien treffen und sportlich ausprobieren können. Ohne weitere finanzielle Hindernisse kann ein attraktiver Waldsportpark mit vielfältigen Möglichkeiten eine große Chance sein. Zu diesen Möglichkeiten gehört aus unserer Sicht beispielsweise auch eine Skater- und BMX-Anlage, die den heutigen Anforderungen des Sports gerecht wird. Dieser hat sich in der Vergangenheit rasant entwickelt und wird auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Dass das so ist, zeigt uns auch das gestiegene Interesse von Jugendlichen, welches uns am „Club am Wald“ bereits jetzt an gewisse Kapazitätsgrenzen bringt. Die Anlage bietet dort zwar gerade für die Jüngeren die Möglichkeit, sich in diesen Sportarten auszuprobieren, ohne auf die wichtige Bindung an den Jugendclub verzichten zu müssen. Mit zunehmenden Alter suchen sie dann aber auch andere Herausforderungen, was dort nur bedingt umsetzbar ist. Deshalb braucht es eine neue Skateranlage, die zugleich auch eine Entlastung für Anwohner mit sich bringen würde.“

Auch die Mitglieder des Vereins „Young Rebels“ wollen ihren Eigenanteil zur Jugendarbeit der Stadt Eberswalde leisten. Der Verein kann sich deshalb vorstellen, sein Angebot noch weiter auszubauen und mit der Ausrichtung von Sportevents direkt an der Entwicklung der Sportstätte mitzuwirken und Interessiere für den Sport zu gewinnen.

Ihr Ansprechpartner:

Florian Schirmer
0173/4346595
Florian_schirmer@gmx.de

 

Quelle: St. Schiedel

4. Besuchertag der Hoffnungstaler Werkstätten!

Gestern hatten die Hoffnungstaler Werkstätten in 16359 Biesenthal, Sydower Feld, Familien und interessierte Gäste eingeladen bei einem erlebnisreichen Tage, sowohl die Lobetaler Bio-Molkerei, das Pflanzen-Center als auch die Hauptwerkstatt kennenlernen. Viele Gäste konnten trotz des nicht optimalen Wetters begrüßt werden. Viele probierten Molkereiprodukte um dann ins Pflanzen-Center und in die Hauptwerkstatt zu gehen. Auf dem Rückweg waren viele bepackt mit Stauden, Blumen, Lobetaler Bio-Joghurt oder frischem Gemüse. Ein gelungener Tag!

 

Hoffnungstaler Werkstätten laden ein zum 4. Besuchertag

 

Herzlich willkommen zum 4. Besuchertag der Hoffnungstaler Werkstätten!

Am Samstag, den 22. April wird dazu  in der Zeit von 9 bis 16  Uhr wieder eingeladen.

Familien und interessierte Gäste werden hier während eines erlebnisreichen Tages sowohl die Lobetaler Bio-Molkerei, das Pflanzen-Center als auch die Hauptwerkstatt kennenlernen.

Stände und Mitmach-Angebote

Vor dem Eingang zur Bio-Molkerei warten bereits vom Morgen an verschiedene Stände und Mitmach-Angebote auf Jung und Alt. So kann man u.a. Vogelhäuschen aus Weidengeflecht herstellen, der Imker ist vor Ort und es gibt Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Ein Höhepunkt sind die beliebten Führungen direkt in die Molkerei mit Besichtigung der Joghurt-Abfüllanlage. Normalerweise den Besuchern vorbehalten, hat man an diesem Tag dazu stündlich Gelegenheit. Der Bereichsleiter der Bio Molkerei, Reinhard Manger, wird anschaulich erzählen, wie der Lobetaler Bio-Joghurt hergestellt wird, der inzwischen weit über Brandenburg hinaus bekannt und beliebt ist. Als Rohstoff wird überwiegend Milch aus eigener Lobetaler Milchviehwirtschaft verwendet. „Wir beginnen unsere Joghurtproduktion immer von hell auf dunkel, also von Vanille bis zur schwarzen Johannisbeere“, so Reinhard Manger. Im Hofladen der Bio-Molkerei wird zudem Gemüse der Saison aus der Bio-Gärtnerei angeboten, es gibt Brot und Brötchen sowie Sonderangebote verschiedener Joghurtprodukte.  Wer möchte, kann auch gern an einer Joghurt- und Käseverkostung teilnehmen. Auf Feinschmecker warten leckere Überraschungen.

Treckerfahrten

laden die Besucher schließlich zu einer Rundfahrt durch die Baumschule ein. Auch im Pflanzen-Center finden Führungen statt. Fachlichen Rat zu Pflanzen und Gehölzen wird Andreas Pachali, Bereichsleiter der Barnimer Baumschulen, geben. Zur Saisoneröffnung wartet auf die Gäste dabei eine große Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen sowie Obst- und Ziergehölzen, die sicher auch im eigenen Garten ein neues Zuhause finden könnten.

 

Ein Shuttle-Verkehr ist ebenfalls eingerichtet. Hier kann man sich bis in die  Hauptwerkstatt  der Hoffnungstaler Werkstätten bringen lassen und dort einen Einblick über die Arbeit verschaffen. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, sich sowohl im  Bereich der industriellen Fertigung umzuschauen, als auch hinsichtlich verschiedener Bildungsangebote zu  informieren.  (mes)

 

 

Ort der Veranstaltung: 16359 Biesenthal, Sydower Feld 1,5 Min. vom Bhf.

 

 

FOTO: Hier in der Bio-Molkerei wird der leckere Lobetaler Bio-Joghurt produziert. Sorgfältig verpackt, gehen die fertigen Joghurt-Becher von  der Abfüllanlage direkt auf die Reise in Einkaufs-Center und Bio-Läden.

Rettungshundeprüfung bei der BRH Rettungshundestaffel Barnim

Rettungshundeprüfung

(Werneuchen) Am 15. & 16. April veranstaltete die BRH Rettungshundestaffel Barnim eine Rettungshundeprüfung für angehende Rettungshundeteams und bereits geprüfte Teams, die ihre Prüfung alljährlich wiederholen müssen. Unter den Augen vom Leistungsrichter-Obmann des Bundesverbandes Rettungshunde, Volker Marx, sowie Leistungsrichter-Anwärter Gabriel Fibinger und Leistungsrichterin Sandra Hoffmeier mussten die Teams ihre Fähigkeiten in der Flächensuche unter Beweis stellen. Die Hundeführer sollten mit ihrem Hund ein unbekanntes Waldgebiet unter Anwendung der  korrekten Einsatztaktik nach vermeintlich vermissten Menschen absuchen. Die Rettungshunde mussten jeden Fund durch eine Anzeige ihrem Hundeführer melden.

18 Teams bestanden die Püfung

Zu den zahlreichen Teams aus Barnim nahmen weiterhin ein Team der BRH Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein sowie 4 Teams der BRH Rettungshundestaffel Vier-Tore teil. Insgesamt konnten 18 Teams die Prüfung erfolgreich bestehen. Besondere Freude bereitet der Barnimer Staffel, dass sie nun zu ihren bereits geprüften Teams eine hohe Anzahl an neu-geprüften Teams zum Einsatz zur Verfügung hat.

Aktuell bietet die BRH Rettungshundestaffel Barnim geprüfte Rettungshunde für die Suche nach vermissten Menschen in der Flächensuche, dem Mantrailing, der Wasserortung und der Trümmersuche an. Wer die ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchte oder  weitere Informationen zur Rettungshundearbeit sucht, kann sich direkt melden unter der  Telefonnummer: 0152 032 80 189, oder eine E-Mail schreiben an: info@rettungshunde-barnim.de

Weitere Infos zur Rettungshundearbeit gibt es unter www.rettungshunde-barnim.de

Quelle: BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V

Zur Rettungshundestaffel des BRH Barnim:

Der BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V. betreibt die ehrenamtliche Suche nach vermissten Menschen und steht der Polizei für Sucheinsätze, kostenfrei 24h am Tag und ganzjährig zur Verfügung. Neben zertifizierten Zugführern stehen weiterhin geprüfte Hunde für die Flächensuche, der Trümmersuche, dem Mantrailing und der Wasserortung für Behörden bereit. Bisher wurden mehr als 160 Einsätze durch die Staffel bewältigt und mehrere Menschenleben gerettet seit dem Jahre 2011.

BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V.

 

Quelle: BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V.

 

Humanitärer Hilfsgütertransport an der ukrainischen Grenze gestoppt

Ukraine-Hilfe Lobetal in Bernau

Die Ukraine-Hilfe Lobetal in Bernau bei Berlin leistet seit über 23 Jahren umfangreiche humanitäre Hilfe für notleidende Menschen in der Ukraine. Allein 2016 wurden mehr als 350 Tonnen Hilfsgüter gesammelt, sortiert, verladen und  mit Lkws vor Ort gefahren. Diese Arbeit findet in der Bundesrepublik und darüber hinaus Anerkennung und Unterstützung. Die Leiterin der Hilfsaktion, Elisabeth Kunze, wurde 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Leider stößt dieses humanitäre Engagement immer wieder auf bürokratische Hemmnisse durch Behörden der Ukraine. Ein trauriger Rekord ist in diesen Tagen, kurz vor Ostern, zu verzeichnen und droht, die Motivation der Helfer schwer zu erschüttern:

Hilfsgütertransport der Ukraine-Hilfe Lobetal  gestoppt

Nach einer Sondergenehmigung auf der Hinfahrt wurde der humanitäre Hilfsgütertransport der Ukraine-Hilfe Lobetal ein zweites Mal gestoppt und steht jetzt wieder an der Grenze zu Polen in Krakovets/Ukraine fest. Es muss eine Strafe von 700 € entrichtet werden, oder der Lkw bleibt auf dem Zollhof stehen bis das Verfahren ausgetragen und die Strafforderung auf gerichtlichem Wege abgewehrt wurde.

Die humanitäre Hilfe (die Höhe des Wertes der Hilfsgüter übersteigt bei weitem die Höhe der Strafe, die Hilfsgüter wurden unentgeltlich für bedürftige Einrichtungen und Menschen übergeben) durfte der Lkw zwischenzeitlich in die Stadt Ternopil bringen. Aber nun darf er nicht mehr nach Hause fahren.

Foto: Privat

Die Strafe wurde willkürlich, widerrechtlich bei einer Tour im März verhängt. Da der Fahrer davon nicht einmal informiert wurde, keine Kopie vom Protokoll, das er für eine einfache Aktennotiz hielt, bekam, konnte er sich nicht sofort mit den Beamten auseinandersetzen und die Einspruchsfrist verstrich ungenutzt.

Wie wir erst jetzt bei dieser Fahrt in der vorigen Woche erfuhren, wurde dem Fahrer unterstellt, ohne Fahrerkarte in der Ukraine unterwegs zu sein. Da humanitäre, nicht kommerzielle Hilfsgütertransporte sowohl in der EU und als auch in der Ukraine von den Vorschriften zur Lenkzeit befreit sind, ist dieser Vorwurf gegenstandslos. Der ehrenamtliche Fahrer war mit humanitären Hilfsgütern in den Südosten des Landes unterwegs. Für ihn war nicht erkennbar, dass die Beamten ihm etwas vorwarfen, schon gar nicht der Grund, und auch nicht, dass diese Geschichte mit einer Geldstrafe verbunden werden könnte. Es wurde weder der Versuch unternommen, ihm etwas zu erklären, noch ein Dolmetscher zugezogen. Darauf hätte er ein Recht gehabt.

Nun steht die Strafe im Computer – keiner sieht sich in der Lage, sie zu annullieren oder wenigstens auszusetzen.

 

Dieser Zwischenfall kostet sehr viel Kraft und Nerven, Geduld, Zeit und Geld.
Auf der Hinfahrt stand der Lkw drei Tage und drei Nächte an der Grenze, bis er eine einmalige Sondergenehmigung erhielt, nach Ternopil zu fahren, um die humanitäre Hilfe zu übergeben. Er kam durch diese große Verzögerung zum Wochenende dort an – und musste deshalb weitere zweieinhalb Tage auf die Entladung warten. Jetzt, auf der Rückfahrt, steht er schon wieder seit zwei Tagen an der Grenze fest – mit der alten Begründung. Es ist eine Strafe auf dieses Fahrzeug (das im vergangenen Jahr mehr als 250 Tonnen Hilfsgüter als unentgeltliche Spende in die Ukraine gebracht hat) im Computer eingetragen. So darf es die Grenze nicht passieren.

All dies schmälert die Ressourcen, die wir viel lieber für die Hilfe und Unterstützung bedürftiger Menschen in der Ukraine einsetzen möchten.

Eine solche unberechenbare Aktion zerschlägt viel Vertrauen, das nur mühsam nachwachsen wird.

 

Quelle: Ukraine-Hilfe Lobetal