Buchhandlung „Schatzinsel“ spendet

die Buchhandlung „Schatzinsel“ spendet 110€ an die Lobetaler Agentur Ehrenamt Bernau.

 

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Blind Date mit Gewinn – Schatzinsel spendet Verkaufserlös an Lobetal

 

Nicht immer ist ein Blind Date erfolgreich, doch bei der Spendenaktion “Blind Date mit einem Buch“ der Bernauer Buchhandlung „Schatzinsel“ konnte einfach nichts schief gehen! Sylvia Pyrlik, Inhaberin der „Schatzinsel“ hatte alles besten geplant. Sorgfältig ausgewählte und liebevoll verpackte Bücher standen bereit. Und die Kunden haben sich gerne darauf eingelassen. Ein kleines Abenteuer für drei Euro, da hielt sich das Risiko in engen Grenzen. Rund 40 mal wurde das „Blind Date“ „geBucht“ und am Ende der Aktion konnte Lutz Reimann,  Koordinator der Lobetaler Agentur Ehrenamt,  110 Euro entgegennehmen. „Das Geld können wir gut gebrauchen.“ sagt Lutz Reimann dankbar, und weiter  „Vor allem der „Lesezauber Bernau“ und die Fahrradwerkstatt „INTEGRATION mobil“ werden davon profitieren.“

Für die Buchhandlung Schatzinsel ist soziales Engagement nichts neues. Zweimal jährlich führen Sylvia Pyrlik und ihr Team solche Aktionern durch.

 

Lutz Reimann und Sylvia Pyrlik

Hohe Qualität der Arbeit sichert große Erfolge

Hohe Qualität der Arbeit sichert große Erfolge

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal erreicht positives Ergebnis bei Rezertifizierung des Qualitätsmanagementsystems und neue Trägerzulassung

jährlich Überprüfungen

Seit mehr als zehn Jahren werden am Diakonischen Bildungszentrum Lobetal jährlich Überprüfungen des Qualitätsmanagementsystems durchgeführt. Auditoren des Zertifizierungsinstituts Certqua besichtigen dabei die verschiedenen Bildungsstandorte und führen Interviews mit der Leitung sowie Mitarbeitenden des Diakonischen Bildungszentrums. Auch in diesem Jahr hat in Lobetal die Rezertifizierung des Qualitätsmanagementsystems stattgefunden. – Mit großem Erfolg. Und dieser ist bei Weitem nicht selbstverständlich! Denn verbunden mit der Rezertifizierung war die Umstellung auf die neue Norm ISO9001-2015 – Eine Herausforderung, deren Annahme schließlich mit einem mehr als positiven Ergebnis belohnt wurde. Ebenso wie das Hinarbeiten auf die neue Trägerzulassung nach AZAV. Die erreichten Ergebnisse der Überprüfung sichern der Lobetaler Bildungseinrichtung die Möglichkeit, vor allem in der Altenpflegeausbildung sowie in der Fort- und Weiterbildung „Maßnahmen anzubieten, die von den Arbeitsagenturen gefördert werden“, erklärt der Qualitätsbeauftragte des Diakonischen Bildungszentrums Dr. Heinz Marbes. Gleichzeitig könne für die praktische Ausbildung an der Beruflichen Schule im Rahmen des EU-Programmes Erasmus+ für Auslandsaufenthalte von Schülerinnen und Schülern auf finanzielle Mittel der EU zurückgegriffen werden.

erfolgreichen Rezertifizierung

„Mit der erfolgreichen Rezertifizierung ist uns wieder ein Riesenschritt gelungen“, freut sich der Leiter des Diakonischen Bildungszentrums Dr. Johannes Plümpe. „Nach Aussage des Auditors gab es bislang kein Unternehmen, das die Zertifizierung nach neuer Norm ohne Beanstandungen erreicht hat! Dies ist nicht nur ein punktueller Erfolg, sondern zeigt, dass unsere Arbeit – bei allen Entwicklungsaufgaben, die sich uns weiterhin stellen – insgesamt von einer hohen Qualität geprägt ist. Für diese beachtenswerte Leistung spreche ich allen Mitarbeitenden unserer Einrichtung meine hohe Anerkennung aus!“

Beeindruckt zeigte sich der Auditor auch von dem Ergebnis der Sanierungsarbeiten, die vor allem während der Sommerferien im Gebäude der Beruflichen stattfanden. „Er stellte fest, dass hier ein erheblicher Aufwand betrieben wurde, um die Schule zu modernisieren“, berichtet Dr. Heinz Marbes zufrieden. Alle Klassenräume sind nun mit digitalen Medien ausgestattet, und wenn die Schülerinnen und Schüler in den Pausen vom Lernstress ausruhen oder gemeinsam essen wollen, bietet sich dazu Gelegenheit in der neu eingerichteten Lounge.

 

Foto:
Schülerinnen und Schüler arbeiten im Unterricht vor der neuen Schülerlounge

 

Quelle: Lobetal

 

Die Distel in Bernau

Die Distel war in Bernau in der ausverkauften Stadthalle zu Gast. Ein wundervoller Abend für die Anwesenden. Es wurde viel gelacht und auch nachgedacht. Ein schöner Abend dank Lossi und den Betreibern der Stadthalle – und natürlich den drei Spielern von der Distel.

Weihnachtsmarkt Ladeburg in Bildern

Auch dieses Jahr fand wieder der feine kleine Weihnachtsmarkt in Ladeburg statt. Dank an die Organisatoren, es hatt alles geklappt und auch an die Aussteller, Mitwirkenden. Auch die Stadtwerke seien nicht vergessen. Wir haben ein paar Fotos mitgebracht. Wer es dieses Jahr nicht geschafft hat – wir sehen uns in  2018

Mehr als 5.000 Lichtpunkte auf dem Weihnachtsmarkt in Ladeburg

Mehr als 5.000 Lichtpunkte

Stadtwerke Bernau sorgen auf dem Weihnachtsmarkt in Ladeburg für festliche Beleuchtung

 

BERNAU BEI BERLIN. Advent, Advent, nicht nur ein Lichtlein brennt! 5.000 Stück sind es am Weihnachtsbaum, der auf dem Kirchplatz in Ladeburg festliche Stimmung verbreitet. Das Einschalten der Weihnachtsbaumbeleuchtung, die von den Stadtwerken Bernau gesponsert wird, übernahm auf dem Weihnachtsmarkt am Sonntag der Weihnachtsmann, Ortsbeiratsmitglied Daniel Sauer und Christian Örtwig, Assistent der Geschäftsführung der Stadtwerke Bernau (v. l.). „Als kommunales Unternehmen kümmern wir uns auch um die Lebensqualität in Bernau und den Ortsteilen. Deshalb unterstützen wir gerne bei der Beleuchtung auf dem Ladeburger Weihnachtsmarkt“, erklärte Christian Örtwig. Bis zum 6. Januar bleibt der Baum auf dem Kirchplatz beleuchtet. Die Lichterketten und Sterne mit insgesamt rund 5.000 Lichtpunkten arbeiten mit moderner LED-Technik: „LEDs sparen im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung rund 80 Prozent Energie und sind ideal für den Einsatz draußen“, betonte er.


Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

B. Stark fordert 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn

Stark fordert 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn

 

Eine Entlastung für die vom Schienenersatzverkehr auf der Linie der S2 besonders betroffenen Pendler hat jetzt SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark angemahnt.

In einem Schreiben an Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Susanne Henkel, schlägt sie die Einrichtung eines 10-Minuten-Taktes bei der S2 ab Bernau zumindest an den Tagen vor, an denen aufgrund der Bauarbeiten ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden muss. „Augenblicklich ist es oft so, dass die Busse ankommen und oben gerade die S-Bahn abfährt“, fasst Britta Stark den Unmut vieler Pendler zusammen. „Wenn im Jahr 2018 weiter gebaut und im Streckenverlauf der S2 ein Ersatzverkehr mit Bussen gefahren wird, muss es doch machbar sein, zumindest auf dem Streckenabschnitt von Bernau bis zu dem Bahnhof, an dem die Fahrgäste auf den SEV umsteigen müssen, einen 10-Minuten-Takt einzurichten.“

Britta Stark appelliert in diesem Zusammenhang auch noch einmal an alle Nutzer öffentlicher Nahverkehrsmittel: „Bitte ergreifen Sie auch die Chance und äußern Sie sich zum Entwurf des Landesnahverkehrsplanes 2018. Für unsere Region müssen wir gemeinsam für einen dauerhaften 10-Minuten-Takt der S-Bahn-Linie 2 kämpfen!“

 

Noch bis Montag, den 4.12.2017 können Hinweise gegeben und Einwände geltend gemacht werden Der Entwurf des Nahverkehrsplans ist im Internet hier:

 

einsehbar. Interessierte können ihre Stellungnahme an LNVP@mil.brandenburg.de schicken

 

Quelle: Britta Stark, MdL

Stadtwerke Bernau setzen Bernaus Innenstadt in Szene

Lichterglanz bis DreikönigBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Stadtwerke Bernau setzen Bernaus Innenstadt vom 1. Advent bis zum 6. Januar in Szene – stimmungsvolle Beleuchtung erstmals bis zur Eisbahn

 

BERNAU BEI BERLIN. Auch wenn der Schnee noch auf sich warten lässt: Die Stadtwerke Bernau tauchen die Innenstadt ab dem 1. Advent in festliches Licht: An 35 Tagen sorgen 150.000 Lichtpunkte bis zum 6. Januar 2018 für zauberhaften Glanz. Bereits zum dritten Mal in Folge kümmert sich das kommunale Unternehmen im Rahmen des „Goldenen Advent“ um die Weihnachtsbeleuchtung in Form von Lichterketten, Stiefeln und Sternschnuppen. Alle Elemente arbeiten mit moderner LED-Technik: „LED sind besonders sparsam und ideal für den Einsatz draußen“, weiß Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Sie halten bis zu 20.000 Betriebsstunden und sparen bis zu 80 Prozent Energie gegenüber herkömmlicher Beleuchtung. Auf Effizienz setzen die Stadtwerke auch beim Aufbau: „Die Lichterketten verfügen über Elemente, die einfach mitwachsen können. So geht die Installation für den Goldenen Advent zügig und die Bäume werden geschont“, erklärt sie.

 

Wegweisende Sternschnuppen

In diesem Jahr ist neben dem Marktplatz, der Bürgermeister- und Brauerstraße sowie einem Teil der Berliner Straße auch die Klementstraße erleuchtet. „Die Sternschnuppen weisen den Weg aus Bernaus Innenstadt Richtung Stadtwerke-Eisbahn“, fügt Bärbel Köhler an. Dort können Schlittschuhfreunde sich wie jedes Jahr auf die Kufen schwingen und auf der Eisfläche ihre Runden drehen. Mehr zur Eisbahn und das Buchungstool für Schulklassen gibt es unter www.bernau-feiert.de.

 

Die Stadtwerke Bernau lassen Sternschnuppen in der Klementstraße erleuchten. Sie weisen den Weg zur Eisbahn auf dem Stadtwerke Gelände

 

Quelle: Stadtwerke Bernau

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Adventserlebnistag für Familien im BARNIM PANORAMA

Winterzeit – Märchenzeit.

Adventserlebnistag für Familien im BARNIM PANORAMA, Wandlitz

 

Winterzeit ist Märchenzeit! Wenn es draußen kalt und dunkel wird, rücken wir näher zusammen und wärmen uns mit Geschichten und kleinen Leckereien. Mit märchenhaften Lesungen und weihnachtlichen Dekoideen kann man sich beim Adventserlebnistag am 3. Dezember auf die besinnliche Zeit einstimmen.

 

ADVENTSERLEBNISTAG AM SONNTAG, DEN 3. DEZEMBER

10:30–11:30 UHR ADVENTSSONDERFÜHRUNG

Da kommt Gemütlichkeit auf! Die Sonderführung zum 1. Advent entführt Familien in Großmutters Stube. Beim Lesen von

Quelle: Gemeinde Wandlitz /BARNIM PANORAMA

Geschichten und Gedichten kann man den weihnachtlichen Zauber erleben! Dabei kann man den Klängen eines Polyphons lauschen und unsere historische Märchenpyramide entdecken! Anschließend laden wir zum Spielen mit altem Spielzeug ein. Die Sonderführung hält so manche Überraschung bereit und wird gemeinsam mit dem Naturpark Barnim durchgeführt.

Anmeldung erwünscht per Tel. (03 33 97) 68192-0 oder E-Mail: info@barnim-panorama.de.

12:00–16:00 UHR ADVENTSBASTELWERKSTATT

Gebastelt werden kleine Adventsgestecke, Windlichter, Tüten- und Fröbelsterne für das eigene Zuhause. Ob Groß oder Klein, hier kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Bastelwerkstatt wird vom Hort Wandlitz betreut. Für die Materialkosten wird um eine Spende gebeten.

14:00–17:00 UHR GESCHICHTEN FÜR KINDER

Zu jeder vollen Stunde locken fantasievolle Geschichten ins Baumhaus im Entdeckerpfad. Die Lesungen werden gemeinsam mit dem Förderverein der Bibliotheken angeboten und dauern jeweils 20 Minuten.

 

Ort: BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz, Breitscheidstr. 8–9, 16348 Wandlitz

Es gelten die Eintrittspreise des BARNIM PANORAMA.

Erwachsene: 6,00 €, Ermäßigt: 4,00 €, Kinder & Jugendliche von 6-16 Jahren: 2,50 €, Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei, Familien-Tageskarte: 14,00 €

 

Weitere Informationen und das aktuelle Angebot des BARNIM PANORAMA finden Sie im Internet unter www.barnim-panorama.de.

 

Tipp: Für noch mehr Winterspaß hat das BARNIM PANORAMA am Freitag, den 29.12. geöffnet. Geschlossen am 24.12., 25.12. und 31.12. sowie am 01.01.

BERNAU: Arbeiten an Fernwärmeleitung

Arbeiten an Fernwärmeleitung

Neubau auf Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft: finale Einbindung ins Wärmenetz der Stadtwerke Bernau erfordert Unterbrechung der Wärmeversorgung

 

BERNAU BEI BERLIN.

Damit es in den 53 neuen Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft warm werden kann, schließen die Stadtwerke Bernau das Gelände an ihr Fernwärmenetz an. Am Mittwoch, 29. November, führt das Unternehmen letzte Arbeiten an der Verbindung aus. Dafür ist nochmal eine Unterbrechung der Fernwärmeversorgung notwendig. Ab 7.30 Uhr werden an diesem Tag folgende Straßenzüge nicht mit Wärme für Heizung und Warmwasser versorgt: Anemonenstraße, Im Blumenhag, Karl-Marx-Straße, Oranienburger Straße, Schönower Chaussee, Weinbergstraße und Oranienburger Straße. Die Arbeiten sind bis spätestens 18 Uhr abgeschlossen. „Wir arbeiten so zügig wie machbar, damit die Haushalte schnellstmöglich wieder mit Wärme versorgt werden können“, betont Jürgen Alscher, Technischer Leiter bei den Stadtwerken Bernau. Über Aushänge in den Treppenhäusern der betroffenen Gebäude haben die Stadtwerke Bernau die Bürger informiert. Jürgen Alscher bittet sie um Verständnis für die Baumaßnahme.

Bereits Ende Oktober haben Arbeiten an der Kreuzung Schönower Chaussee Ecke Im Blumenhag für die Fernwärmeeinbindung des Neubaugebiets stattgefunden. „Mit dem zweiten Schritt der Einbindung am kommenden Mittwoch schließen wir die Leitungsarbeiten für den Wohnkomplex ab“, sagt Jürgen Alscher.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Brief an den Bürgermeister der Stadt Bernau

Wir veröffentlichen hier den ungekürzten Brief von Anwohnern des Lobetaler Gebietes -Einsame Kiefer-.

Das Bauvorhaben des Windrades ist zwar abgeschlossen und wahrscheinlich unumkehrbar, aber auch lief vieles im Vorfeld wohl nicht richtig, wie dieser Brief beweist. Was ist los in Bernau? Anwohner beschweren sich über nichtinformation im Vorfeld von Bauvorhaben. Was kann die Stadt da besser machen? Wie können Ein- und Anwohner in Entscheidungen einbezogen werden?

An den

Bürgermeister der Stadt Bernau

Herrn A. Stahl

Marktplatz 2

16321 Bernau bei Berlin

 

 

 

Betr.:   Entfernung der illegal errichteten Windanlage am Ladeburger Weg,

16321 Bernau Ortsteil Lobetal

 

 

  1. November 2017

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stahl,

 

Wir bitten Sie um Beseitigung der Belästigung in folgender Angelegenheit.

 

Im November 2016 wurde am Ladeburger Weg, 820 m von der Siedlung Einsame Kiefer am  Ortseingang von Lobetal entfernt, eine riesige Windkraftanlage (WKA) mit einer Gesamthöhe von gut 200 m er­stellt. Diese Aktion wurde weder in Rücksprache mit den Anwohnern der Sied­­­lung Einsame Kiefer, noch in Abstimmung mit der Gemeinde Lobetal durchgeführt. Das Windrad wurde am 26.11.2016 endgültig fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Wir Anwohner der Siedlung Einsame Kiefer leiden seit der Errichtung dieser riesigen WKA permanent unter Lärmbelästigungen, die die gesetzlich zulässige Höchstgrenze für Schall­­-Im­mis­sion von 35dB beträchtlich überschreiten. Für diese große WKA mit einer Leistung von 2400 kW ist nach TA-Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) eine Immissionsschutzprüfung erforderlich, die uns nicht be­kannt ist.

Zudem ist unser Wohn­ge­biet vom Schlagschatten der WKA betroffen. Zum Mindestabstand von Windrädern zu Wohngebieten gibt es den „Gemeinsamen Erlass des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz“ vom 16. Juni 2009. Darin werden unter Ab­schnitt II. Hinweise für die Regionalplanung, 2. Voraus­setzun­gen,  c) Abstand zur Siedlungs­nutzung, die Abstände der Windeignungsgebiete zu Wohnsied­lungen ganz klar mit mindestens 1000 Me­tern ange­ge­ben. Darin sind sowohl der Vorsorgegrundsatz als auch vor­handene Vorbela­stun­gen ganz deutlich hervorgehoben.

Der öffentlichen Diskussion über den Mindestabstand von Windrädern zu Wohngebieten fol­gend werden diese Mindestabstände ständig vergrößert statt verringert. Im Bundesland Bay­ern wird be­reits ein Mindestabstand L von 10xH vorgeschrieben (H Nabenhöhe des Wind­­rads plus ½ Rotordurchmesser, L Min­destabstand vom Windrad zur Wohnbebauung). Das würde für das o. g. Windrad am La­deburger Weg einen Abstand von 2000 m erforderlich machen!

Laut Mitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Branden­burg vom 18.01.2012 sind künftig Windanlagen in einem geringeren Abstand als 1000 m nur zulässig, wenn die Eigen­tü­mer einverstanden und regionalplanerische Voraussetzungen ge­geben sind“!

Tatsächlich sind in dieser Angelegenheit weder wir Anwohner, noch der Ortsvorstand der Ge­meinde Lo­be­tal jemals befragt, ge­schwei­ge denn um Zustimmung gebeten worden!

Bezüglich der zu gewährleistenden „regionalplanerische Voraussetzungen“ möchten wir da­rauf hinweisen, dass sich in der Gemein­de Lobetal die Hoffnungsthaler Stiftung befindet, in der viele be­hin­derte und kranke Menschen be­treut werden, die WHO-Grundsätzen zufolge beson­derer Pflege und Ruhe bedürfen. Allein dieser Umstand verbietet eine Errichtung eines riesigen Wind­rades, noch dazu in einem zu geringen Mindestabstand.

Außerdem möchten wir als Anwohner der Siedlung An der einsamen Kiefer – die 1997 unter der Voraussetzung eines Wohngebietes ohne Windräder errichtet ­wor­den war – darauf hin­wei­­­sen, dass wir durch die Errichtung der WKA von einem beträchtlichem Vermögensverlust be­troffen sind, den wir nicht hinzunehmen gewillt sind.

Schließlich sind einige Unstimmigkeiten in dieser Angelegenheit offenkundig.

Die Gemeinde Lobetal hat mit Datum vom 09.07.2015 eine Bebauungsfläche für ein neues Wohngebiet genehmigt bekommen, das noch dichter an das errichtete Windrad angren­zen würde, nämlich im Abstand von nur 750 m. Erst an demselben Tag wurde gemäß Amts­blatt 11/2015 die „Aufstellung des Bebauungsplanes Windeignungsgebiet Ladeburger Weg ein­schließlich Durchführung einer Umweltprüfung“ beschlossen. Wie kann die offizielle Bau­geneh­migung an demselben Tag erteilt worden sein? Wie wurde die erforderliche Umwelt­prüfung durch­geführt? Welche Behörde hat diese Genehmigung überhaupt erteilt? Wo kön­nen wir rechtskundig in diese Unterlagen Einsicht nehmen?

Völlig unverständlich ist schließlich die Tatsache, dass laut Amtsblatt der Stadt Bernau 27. Jahrg. vom 31. Juli 2017, Nr. 6, 2017 die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat, den „Bebau­ungs­plan Windeignungsgebiet Ladeburger Weg“, Ortsteil Lobetal und Ladeburg „wie­der aufzu­he­ben.“

Im Jahr 2016 hat die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal (HStL) zu dem geplanten Wohngebiet ein Schall-Gutachten und ein Schat­tenwurf-Gutachten in Auf­trag gegeben. Diese Gutachten liegen vor. Im Ergebnis wurden  beim Schallschutz zu hohe Schall-Immis­si­ons-Werte für das gesamte geplante neue Wohn­gebiet ausge­wiesen. Zulässig sind lediglich 35 dB für Are­ale, die ausschließlich als Wohn­gebiete genutzt werden. Ebenso zeigt der Schattenwurf-Plan, dass ein Großteil des neuen Wohngebietes ebenfalls in unzulässiger Weise betroffen wäre.

Das vorhandene Wohngebiet „An der einsamen Kiefer“ ist von den unzulässigen, d.h. zu ho­hen Immissionswerten in gleicher Weise betroffen.

Die Leitung der Hoffnungstaler Stiftung (HStL) hat verständlicherweise nach Zur-Kennt­nis­nahme der Erstel­lung des Windrades die Vorbereitungen für den  Bau der geplanten neuen Sied­­lung wieder eingestellt. Die geplan­te Ortsentwicklung Lobetals, nämlich eine ge­schlos­­­sene Bebauung für den gesamten Ort zu entwickeln, ist damit verhindert worden.

 

Aus den genannten Gründen fordern die Unterzeichner den Abbau der WKA am Lade­burger Weg, die gesetzwidrig und ohne Befragung bzw. Zustimmung der Anwohner errichtet wor­den ist.

Wir bitten Sie, die Beseitigung des beschriebenen Schadens umgehend zu veranlassen.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

Gez. Dr. habil. Klaus Lunkenheimer

Gez. Kurt Sommerfeld

Gez. Burkhard Wilcke