Das Eberswalder Stadtmodell befindet sich in zentraler Lage der Stadt und dient der allgemeinen Information von Bürgern und Gästen der Stadt. Es ist barrierefrei zugänglich und lässt sich ertasten. Das Modell soll alle Bevölkerungsgruppen zum Kennenlernen der Stadt, speziell der Stadtentwicklung einladen. Die Modellinhalte: Dargestellt wird die historische Altstadt von Eberswalde in den Grenzen der ehemaligen Stadtmauern und in bestimmten Bereichen darüber hinaus (z.B. Finowkanal, Synagogen-Standort…). Zeitlich wird Eberswalde um 1938 gezeigt, um das städtebauliche Bild vor den Zerstörungen der Progromnacht und dem 2. Weltkrieg in Erinnerung zu rufen. Die Modellentwicklung erfolgte in zwei Detaillierungsgraden. Einzelgebäude sind als Massenmodell mit Dachformen herausgearbeitet. Stadtbildprägende Gebäude sind entsprechend ihrer Funktion und besonderen Wirkung im Stadtraum detaillierter gefertigt worden. Dabei wurden Strukturen herausgearbeitet, die das Gebäude besonders auszeichnen (z.B. Kirche, Synagoge, Rathaus…). Wichtige Orte und topografische Elemente sind besonders gekennzeichnet worden. Das Modell hat einen Maßstab von 1:500 und eine ovale, der Altstadt angepasste Form und ist ein Bronzeguss. Die Oberfläche des Sockels ist von einer Original-Eiche (Rinde) abgenommen worden und symbolisiert den vielfältigen Bezug zum Holz, z. B. - Eberswalde - Stadtname - Forsttradition - auf Holzpfählen gegründet - Waldreichtum - Hochschule für nachhaltige Entwicklung - „Eberswalder Baumstamm“ - Gebäck Die Modellentstehung: In einem Beteiligungsworkshop wurde die grundlegende Zielausrichtungen erarbeitet und festgelegt. Durch die Einbindung von Zeitzeugen und des Vereins für Heimatkunde wurden Materialrecherchen und -sammlung, Erstellung eines digitalen Modells Beauftragung einer Gießerei mit der Erstellung eines Gussmodells Gießprozess und Nachbearbeitung Fundament und Aufstellung Gesamtkosten: 63.105,00 € davon für den Guss des Modells 39.024,00 € Das gesamte Vorhaben konnte über die Städtebauförderung finanziert werden. Der Eigenanteil der Stadt betrug 21.035,00 €.

Erfolgreiches 1. Eberswalder EnergieForum

Erfolgreiches 1. Eberswalder EnergieForum

Gelungener Start im Bürgerbildungszentrum

Durch die Stadtverordnetenversammlung wurde am 29. Juni 2017 die Gründung eines „Eberswalder EnergieForum“ als Diskussionsforum und Impulsgeber für energiewirtschaftliche und -politische Themen beschlossen.
Zudem soll es regionalen und überregionalen Akteuren als Netzwerk-Plattform dienen. „In der Komplexität der Energiewirtschaft insgesamt, erwarte ich spannende Veranstaltungen“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski im Vorfeld der Veranstaltung.
Rund 30 interessierte Gäste, darunter auch viele Stadtverordnete, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Ehrenamtler, folgten nun am Dienstag, dem 16. Januar 2018, der Einladung zum 1. EnergieForum zum Thema „Verknüpfung von Energie- und Kreislaufwirtschaft bei den Kreiswerken Barnim“. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Bürgermeisterin und Baudezernentin der Stadt, Anne Fellner, stellte Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim und der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG), Aufbau, Auftrag und Betätigungsfelder der Kreiswerke Barnim detailliert vor.
Dies seien unter anderem der Ausbau der Akzeptanz für erneuerbare Energien „vor der eigenen Haustür“. Dabei würden nach einer Infratest-Studie 67% der Bevölkerung erneuerbare Energien grundsätzlich befürworten, 77% stünden positiv zu Solarparks, 61% zu Windenergieanlagen und 36% zu Biomasseanlagen. Die Akzeptanz von Kohlekraftwerken läge in der Bevölkerung hingegen nur bei acht Prozent, die von Atomkraftwerken
sogar nur unter drei Prozent.

Verknüpfung der Energie- und Kreislaufwirtschaf

Eine Verknüpfung der Energie- und Kreislaufwirtschaft in Eberswalde könne sich zukünftig durch eine Reihe von Projekten darstellen, wie etwa
• bei der Übernahme des Stromnetzes „in eigene Hände“
• beim Öffentlichen Personennahverkehr
• bei Wärmeprojekten der Nah- und Fernwärme
• bei der Stadt- und Straßenbeleuchtung sowie bei
• Solar- und Windenergie-Projekte
• zu energetische Themen im Zusammenhang mit kommunalem Wohnungsbau
• und bei der Nutzung von Wasserkraft und Klärschlammverwertung.
„Viele dieser Projekte sind in der Vorbereitungs-, Start- oder Probephase“, erklärte Christian Mehnert bei seinem Vortrag.
Im Anschluss wurden Fragen zur E-Mobilität und deren Lade-Infrastruktur, zum „BARsharing“ und zur Bürgerbeteiligung diskutiert. Eine solche Beteiligung könne Mehnert sich möglicherweise über die Gründung einer „Bürgergenossenschaft“ zur Beteiligung an den Projekten der BDG vorstellen.
Auch zur Nutzung von Wasserkraft und zur zukünftigen Gestaltung des Forums wurde thematisiert. Zum letzten Punkt standen praktische Fragen im Vordergrund: wie etwa könne man Themen für weitere Foren einreichen, wie Ansprechpartner finden, in welcher Weise beim EnergieForum mitarbeiten oder Netzwerke aufbauen und pflegen. Hierzu wurden erste Informationen abgeglichen.
„Ich freue mich sehr über die rundweg positive Resonanz auf das 1. EnergieForum Viele Menschen wollen gemeinsam an der Umsetzung von Klimaschutz- und Energiesparzielen für Eberswalde und die Region arbeiten – das ist ein großes Plus für unsere Zukunft“, resümierte Anne Fellner die Veranstaltung.

 

Quelle: Pressestelle Eberswalde

Lobetaler Bio auf der Grünen Woche

Lobetaler Bio auf der Grünen Woche

Schon Tradition hat die Teilnahme der Hoffnungstaler Werkstätten mit dem Unternehmen Lobetaler Bio auf der Internationalen Grünen Woche Berlin. Dort werden die Milcherzeugnisse wie Joghurt, Sahne, Quark und Ayran auch in diesem Jahr auf der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse zu finden sein. Der Stand von Lobetaler Bio befindet sich in Halle 21a (Brandenburg-Halle), Stand 134. Tickets kosten: Tageskarte 15 Euro, Familienkarte 31 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Messe ist vom 19. Januar bis 28. Januar geöffnet.

Lobetaler Bio ist ein Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH mit Sitz in Biesenthal. Hier arbeiten Fachkräfte und Menschen, die eine geistige oder psychische Behinderung mitbringen, Hand in Hand. Die Lobetaler Bio-Molkerei integriert so soziale Verantwortung und wirtschaftliches Handeln. Die Molkerei verarbeitet im Jahr rund zwei Millionen Liter Biomilch. Etwa die Hälfte geben Kühe aus der Landwirtschaft der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Lobetaler Bio wurde 2014 mit dem Nachhaltigkeitspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

Träger der Hoffnungstaler Werkstätten ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Sie verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Unser Foto:
Blick auf den Stand von Lobetaler Bio bei der Grünen Woche 2017.

 

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Bewährungsprobe bei den Rostock Seawolves

Bewährungsprobe bei den Rostock SeawolvesBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Eins steht fest, es wird es schweres Auswärtsspiel an diesem Wochenende für LOK BERNAU werden. Da wäre zum einem der heimstarke und ambitionierte Gastgeber aus Rostock, der bei seinen Heimspielen auf die Unterstützung von fast 3.000 Zuschauern pro Partie zählen kann. Zum anderen plagen die Bernauer weitere Verletzungssorgen auf der Point Guard Position.

Jonas Mattisseck im Hinspiel gegen Rostock Fotograf: Barnim+, Lutz Weigelt

Die Verletzung ihres etatmäßigen Aufbauspielers Bennet Hundt schienen die Hussitenstädter in den letzten Wochen beinahe besser als erwartet wegzustecken und starteten mit zwei Siegen in das neue Jahr. Dies lag vor allem auch daran, dass Back-up Badu Buck und Shooting Guard Kory Brown erfolgreich in die Bresche sprangen. Doch nun drohen auch Buck und Brown aufgrund leichter Blessuren am Samstag in Rostock auszufallen. Einzig verbleibender Point Guard im LOK-Kader wäre damit, der am vergangenen Dienstag 18 Jahre alt gewordene Jonas Mattisseck. Seinen Geburtstag feierte der Doppellizenzspieler übrigens in Istanbul, wo er am Mittwochabend mit ALBA BERLIN im EuroCup gegen Darüssafaka antrat. Um die angespannte Situation im Spielaufbau zu lindern, könnte auch der erst 16-jährige Malte Delow aus der ALBA-Jugend sein ProB Debüt am Wochenende geben. Unabhängig davon muss das LOK-Team nun aber noch enger zusammenzurücken, um die verletzungsbedingten Ausfälle im Kollektiv aufzufangen.

Die Aufgabe, die sich an der Warnow stellt, ist nämlich eine der schwierigsten der bisherigen Saison. Die Rostock Seawolves sind das wohl am professionellsten aufgestellte Team der Liga und planen mittelfristig sogar den Sprung in die erste Liga. Bereits in der drittklassigen ProB besuchen im Schnitt fast 3.000 Fans die Heimspiele der Seawolves. Der Kader der Gastgeber besteht ausnahmslos aus Vollprofis. Nachdem die Mecklenburger in der Hinrunde den eigenen Ansprüchen noch etwas hinterherhinkten, reagierte der aktuell Tabellensechste in der Weihnachtspause und verpflichte mit dem Kroaten Dino Butorac und dem Deutschen Frieder Diestelhorst zwei erstliga-erfahrene Akteure. Die Topscorer der Seawolves sind bisher die beiden US-Amerikaner Brandon Lockhart (13,6 PpS, 4,9 ApS, 4,9 RpS) und Jordan Talbert (12,3 PpS, 8,3 RpS), die bereits vor zwei Jahren bei den Nördlingen Giants gemeinsam auf Korbjagt gingen. Übertroffen werden Point Guard Lockhart und Power Forward Talbert bei der Punkteausbeute lediglich vom Berliner Bill Borekambi, der in durchschnittlich nur 21 Minuten Spielzeit starke 14,3 PpS auflegt. Weitere offensive Stützen des Rostocker Spiels sind, die vor allem als Distanzschützen agierenden Spieler, Chris Frazier (9,6 PpS, 34,1% 3er) und Darian Cardenas Ruda (9,1 PpS, 33,3% 3er). Alles in allem stellen die Rostock Seawolves ein ausgesprochen ausgeglichenes und erfahrenes Team. Die Erfahrung der Spieler und das gut strukturierte Setplay von Trainer Ralf Rehberger äußeren sich unter anderem auch in der geringsten Turnover-Quote der Liga. Mit nur 12,1 Ballverlusten verlieren die Seawolves den Ball fast fünf einmal seltener als die LOK, die mit 16,9 Ballverlusten pro Partie die Liga in dieser unrühmlichen Statistik anführt.

Dieser Problematik ist sich Headcoach René Schilling selbstverständlich bewusst und nennt die wichtigsten Faktoren für einen dennoch erfolgreichen Ostsee-Trip: „Beim Spiel in Rostock wird es für uns besonders darauf ankommen unsere Fehlerquote zu kontrollieren, da Rostock die Liga bei den Ballgewinnen anführt und wir die Liga bei den Ballverlusten. Ansonsten freue ich mich auf ein Spiel vor einem großen Publikum, bei dem der Druck gewinnen zu müssen, eher bei den Gastgebern liegt als bei uns.“ Das Spiel findet am Samstag, den 20. Januar um 19.30 Uhr, in der StadtHalle Rostock (Südring 90, 18059 Rostock) statt.


Quelle: Lok Bernau
: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau

Auf der Suche nach unsichtbaren Lecks

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Technik live und zum Mitmachen erleben – Anmeldung am Service-Bus EnergieTREFF(ER), per Mail und Telefon möglich

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben in diesem Jahr ein Aktionspaket geschnürt, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Die Thermografie-Aktion des kommunalen Energieversorgers startet am 23. Januar am Service-Bus EnergieTREFF(ER). „Thermografie macht sichtbar, wo Energie am Gebäude verloren geht, wie gut Fenster, Fassade und Dach gedämmt sind und wo dringend Handlungsbedarf besteht“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Dazu werden mit einer Infrarotkamera Bilder des Hauses aufgenommen. Das Aktionspaket enthält neben den Aufnahmen auch fachliche Erläuterungen und Tipps zum Beheben der Schwachstellen. „Es sei wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird. Die Stadtwerke Bernau verstehen sich als Energiedienstleister. Unsere Energieberatung unter der Dachmarke BernauPlus hilft unseren Kunden Energie zu sparen und sie effizient zu nutzen, das schont Klima und Geldbeutel“, beschreibt er das Engagement der Stadtwerke. Die Thermografie-Aktion kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Wissen Sie, wo Ihre Wärme bleibt?

: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

„Man kann sich die gesamte Außenhülle eines Gebäudes wie eine Isolierkanne vorstellen, drinnen warm, draußen kalt“, erklärt Welf Erös und fügt an: „In dieser Isolierhülle sind jedoch Löcher – in Form von Fenstern, Türen oder beim Übergang zum Dach. Dort sind mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung.“ Auch durch defekte Fensterdichtungen, schlecht gedämmte Scheiben oder Risse im Bauwerk kann Wärme entweichen. Die Thermografie-Aufnahmen machen diese Lücken in der Außenhülle von Gebäuden sichtbar.

Technik zum Anfassen

Wie eine Thermografie funktioniert zeigen die Energieberater der Stadtwerke Bernau live und zum Mitmachen am Service-Bus EnergieTREFF(ER). Vom 23. Januar bis 1. Februar steht das mobile Kundenzentrum dienstags in Panketal vor dem Rathaus und donnerstags in Schönow vor dem Rewe. Von 15 bis 19 Uhr können sich alle Interessenten zur Aktion, Ablauf und Durchführung der Thermografie persönlich beraten lassen. Mit dabei haben die Energieberater die Wärmebildkamera. „Schauen Sie bei uns vorbei und lassen Sie untersuchen, wo Ihr Körper, also Ihre Isolierhülle, die meiste Wärme verliert“, macht Welf Erös neugierig und fügt an: „Weil der Spaß nicht zu kurz kommen darf, erwartet Sie passend zur Jahreszeit das Spiel „Der heiße Draht“ mit kleinen „heißen“ Gewinnen zum Aufwärmen.“

Die Thermografie-Aktion richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtwerke-bernau.de, unter der Telefonnummer 0151 140 26 231 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Viele Unsicherheitsfaktoren haben Auswirkungen auf Betriebsergebnisse

Weltmarktpreise sowie Witterungs- und Klimafaktoren bleiben für die Barnimer Landwirte die größten Unsicherheitsfaktoren. Das geht aus dem Erntebericht für das vergangene Jahr hervor. Demnach hatten diese Faktoren direkten Einfluss auf die Einkommenssituation der knapp 250 Landwirtschaftsbetriebe im Landkreis.

Vor allem mit dem Wetter hatten die Barnimer Landwirte 2017 zu kämpfen. So wurde der Landkreis Ende April beispielsweise von starken Nachtfrösten bis minus 7 Grad heimgesucht. In dessen Folge erfroren die in Vollblüte stehenden Obstkulturen. Insbesondere bei Süßkirschen und Äpfel kam es dadurch zu Ernteausfällen bis zu 90 Prozent.

Im Juni/Juli gab es dann langanhaltende Starkregen, die zu Überflutungen in wesentlichen Teilen Brandenburgs führten. Im Barnim waren die Auswirkungen aufgrund der lehmigen Sandböden nicht gravierend, dennoch hatten auch hier Landwirte Ausfälle zu verzeichnen. Von der Landesregierung wurden diese Ereignisse als „besonders widrige Witterungsverhältnisse nach EU-Richtlinien“ eingestuft. Landwirte sollen nun über einen Fonds Hilfen bei der Bewältigung der Schäden erhalten. Gegenwärtig läuft dazu das entsprechende Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Stark schwankende Weltmarktpreise

Die Globalisierung mit den weiterhin niedrigen Erzeugerpreisen wirkt einerseits direkt auf die Erlöse in den landwirtschaftlichen Unternehmen und anderseits nachfolgend auch auf das Anbauspektrum der einzelnen Getreidearten.

Die bereits in den Vorjahren festgestellte Erhöhung des Anbauumfanges beim anspruchsvollen Winterweizen hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Es wurden insgesamt um 500 Hektar mehr angebaut. Das ist eine annähernde Verdoppelung dieser ertragreichen Kultur gegenüber dem Anbaujahr 2013.

Der Winterweizen ist damit auch in unserem Landkreis zur Hauptgetreideart avanciert und hat den Winterroggen als vorherrschende Getreideart abgelöst. Die erneute Anbauausweitung ging zu Lasten der Triticale und des Haferanbaus.

Die in den letzten vier Jahren festzustellende Erhöhung des Maisanbaus hat sich nicht mehr fortgesetzt. Der Anbauumfang hat sich 2017 nach vorübergehender Verringerung um 700 Hektar im Anbaujahr 2016, wieder um 585 Hektar erhöht und damit annähernd die Größe des Jahres 2015 erreicht. Daraus ableitend ist für den Landkreis Barnim keine Ausweitung des Maisanbaus als besorgniserregende Monokultur abzuleiten. Auch ein wesentlicher Anstieg bei der Errichtung von Biogasanlagen mit nachfolgend verstärktem Maisanbau in diesen Gebieten ist in naher Zukunft nicht geplant.

Lange Erntezeiten sorgen für Ausfälle

Im milden Winter 2016/17 sind die Kulturen wiederum von langen Kältephasen, ohne eine schützende Schneedecke verschont geblieben und hatten damit eigentlich gute Startbedingungen. Auswinterungsschäden sind nur in geringem Umfang aufgetreten und die Düngungs- und Bestellarbeiten konnten noch zu günstigen Terminen abgeschlossen werden. Die Frühjahrswitterung war lange Zeit von kühlen Temperaturen geprägt und der Vegetationsbeginn setzte erst zu einem späten Zeitpunkt ein.

Insgesamt war das Frühjahr 2017 für die wärmeliebenden gärtnerischen Kulturen zu kalt. Die Getreidekulturen und der Winterraps hatten im Frühsommer normale Wachstumsbedingungen.

Die Ursachen für den nun schon im zweiten Jahr deutlich gesunkenen Ertrag bei Winterraps können wir nicht nur bei der Witterung suchen, hier wirkt sich das seit der Herbstbestellung 2015 bestehende Beizverbot des Saatgutes weiterhin stark negativ aus. Es führte bereits nach der Aussaat zu Auflaufschäden in größerem Umfang, so dass die optimale Bestanddichte für einen Ertrag wie er in den Jahren 2013 – 2015 erreicht wurde, nicht gesichert werden konnte.

Die Sommerkulturen Mais, Sonnenblumen und Kartoffeln, die erst im April/Mai in den Boden gebracht wurden, hatten ebenso mit Auflaufschwierigkeiten zu kämpfen. In der Folge konnten sie sich jedoch gut entwickeln.

Bei den Ackerfutterkulturen Klee, Luzerne und deren Gemische sowie auf dem Grünland hat sich die niederschlagsreiche Sommerwitterung auf unseren Sandböden positiv ausgewirkt, so dass sich die Bestände vom Grünmasseertrag ausreichend entwickeln konnten. Aufgrund der ständigen Niederschläge bereitete es den Unternehmen aber Schwierigkeiten, qualitativ gutes Heu für die Winterfütterung zu einzufahren.

Im Ökologischen Landbau lagen die erzielten Erträge wiederum um 30 bis 50 Prozent unter denen die im konventionellen Anbau erzielt wurden.

Die Getreidemahd startete in diesem Jahr am 5. Juli und damit ebenso zeitig wie im Jahr zuvor. Die Qualität der geernteten Druschfrüchte war in diesem Jahr nur für die zuerst geerntete Wintergerste als gut zu bezeichnen. Alle anderen Getreidearten litten unter der anhaltenden Feuchtigkeit und der langen Erntedauer, wobei ein Großteil der geernteten Bestände nur noch Futterqualität erreichten.

Im Obstbau wurden in diesem Jahr unterdurchschnittliche Erträge realisiert. Der bisher in einem solchen Ausmaß nicht gekannte Spätfrost und der kalte Frühlingsbeginn im April war für die Wärme liebenden Obst- und Gartenbaukulturen nicht zuträglich und führte zum teilweisen Totalausfall bei Kern- und Steinobst.

Auch der Anbau von Erdbeeren litt in unserem Landkreis unter den Witterungsbedingungen und brachte den Produzenten eine normale Erntemenge. Im Gegensatz dazu hat die Spargelernte früh begonnen und hat gute bis sehr gute Erträge gebracht. Damit konnte eine höhere Tonnage dieses Edelgemüses für den heimischen Markt bereitgestellt werden.

 

Quelle: KV barnim

Stadtwerke Bernau: Winter mit Rekordzahlen

Winter mit Rekordzahlen

Mehr als 12.000 Besucher und 71 Schulklassen nutzen Eishalle der Stadtwerke Bernau

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Eisbahn ist abgetaut, die Lichter sind aus und der Weihnachtsmann ist vom Gaskessel herabgestiegen: Das Winterprogramm der Stadtwerke Bernau hat die Menschen in Bernau durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet, nun ist alles abgebaut. „Die Resonanz auf unsere Winterprojekte war besser denn je. Besonders gut angenommen wurde die Eisbahn“, zieht Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, eine positive Bilanz. Von Ende November bis Anfang Januar haben die „Stadtwerke on Ice“ genau 12.624 Besucher gezählt – rund 54 Prozent mehr als im Vorjahr. „Als kommunales Unternehmen tun wir gerne etwas für die Lebensqualität der Menschen in Bernau und der Region“, betont Bärbel Köhler.

 

Freizeitspaß für Schulen, Vereine und jedermannBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Zum neunten Mal in Folge hatten die Stadtwerke Bernau ihre Fahrzeug- und Werkzeughalle geräumt, um sie in eine 300 Quadratmeter große Schlittschuhbahn zu verwandeln. Die Monteure der Stadtwerke, die normalerweise für große Heizungsanlagen zuständig sind, wurden zu Eismachern. Das Konzept des Betriebs hat sich bewährt: Während die Eishalle abends gerne von örtlichen Vereinen reserviert wird und am Nachmittag der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, kann sie morgens von Schulen gebucht werden. 71 Klassen aus 23 unterschiedlichen Schulen haben in dieser Saison von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Am Eisstock-Cup am 6. Dezember nahmen 18 Teams teil, so viele wie noch nie.

 

Weihnachtsbeleuchtung 320 Stunden in Betrieb

Zudem haben sich die Stadtwerke Bernau bereits das dritte Mal um die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt gekümmert. Fünf Wochen lang leuchteten 150.000 Lichtpunkte – alle auf der Basis energiesparender LED-Technik – und erfreuten die Menschen rund 320 Stunden mit ihrem Glanz. „In der Eishalle kann man im nächsten Winter zum zehnten Mal seine Runden drehen. Zu diesem Anlass wird es sogar ein besonderes Programm geben“, verspricht Bärbel Köhler.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Einladung zum Machbarschaftstag in Eberswalde

Machbarschaftstag

Was wollen wir in Eberswalde gemeinsam bewegen?

 

Kulturhaus Heidekrug 2.0 Joachimsthal – „angesagter Kulturclub“

Kulturhaus Heidekrug 2.0 Joachimsthal – „angesagter Kulturclub“

Jahresrückblick 2017 / Ausblick 2018

In seinem siebten, gar nicht verflixten Veranstaltungsjahr konnte der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. zu fünfundsechzig Kulturveranstaltungen insgesamt mehr als 2.700 Besucher im Joachimsthaler Heidekrugsaal und im Skulpturengarten begrüßen. Für ein ausschließlich ehrenamtlich betriebenes Kulturhaus ist das enorm. Doch es hat sich für die Vereinsaktiven gelohnt, ihre Freizeit dem ambitionierten Unternehmen zu widmen. Das Publikum ist dafür sehr dankbar. In einem Beitrag von rbb24 wurde der Heidekrug als „angesagter Kulturclub“ bezeichnet und das ist er auch – weit über Joachimsthal hinaus.
Im kommunalen Kino gab es ein abwechslungsreiches zweites Kinojahr mit insgesamt 45 sehenswerten Filmen. Der Freitagabend hat sich als Kinoabend herumgesprochen; es hat sich ein Stammpublikum aus der ganzen Region zusammengefunden. Höhepunkt war die Vorführung von Toni Erdmann im Februar mit mehr als 100 Zuschauern. Gelegentliche Dokumentarfilme wie „ Rabbi Wolff“, „Parchim International“, „Zwischen den Stühlen“ und „I Am Not Your Negro“ wurden ebenfalls interessiert angenommen.

Ferienkino-Veranstaltungen

Eine gute Tradition sind auch die Ferienkino-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub der Stadt Joachimsthal, die von insgesamt 210 Kinder besucht wurden. Dazu kam noch das Kinderkino an Nikolaus mit den Grüffelo-Filmen, zu dem 150 Kinder aus den Kindergärten in den Heidekrug kamen. In den Sommerferien bestand ein Drittel des fast hundertköpfigen Publikums aus Feriengästen, deren Urlaub in Joachimsthal auf diese Weise bereichert wurde.
Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub wurde im Oktober ein Workshop „Digitale Fotografie“ durchgeführt, bei dem 15 begeisterte Teilnehmer im Heidekrug und davor auf Motivsuche gingen.
Publikumsmagnet waren wie schon in den Vorjahren die Gastspiele der Uckermärkischen Bühnen Schwedt – seien es die Stücke aus dem Ekel-Alfred-Zyklus oder die Kinderproduktionen. Zu den Vorstellungen von „Der Sittenstrolch“ im März, „Die Bombe“ im November und „Peter Pan“ am ersten Advent war der Saal rappelvoll.
Seit dem ersten Veranstaltungsjahr gehören die beliebten Konzerte des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde zum Programm des Heidekrugs. Das Konzert „Die Welt der Musicals“ im Mai begeisterte etwa 40 Zuschauer. Das traditionelle Weihnachtskonzert – diesmal am dritten Advent, weil der vierte auf den Heiligabend fiel – war wie in den Jahren zuvor bereits Wochen im Voraus ausverkauft.

Konzerte

Weitere Konzerte gab es mit KRISPIN im März, Attila & Friends im September und zum Musikfest MUSAIK im Mai mit Harry‘s Freilach und den Polkaholix. Die Resonanz war gut, hätte aber für alle Bands noch besser sein können.
Die traditionelle Outdoor-Aktivität war 2017 das Überqueren eines künstlichen Tals – ein Pilotprojekt des Kletterwaldes Schorfheide, das allen Beteiligten viel abverlangt und gerade deswegen Spaß gemacht hat.
Ein weiterer Höhepunkt des Jahres waren TENGU DAIKO – die Japan-Trommler aus Hamburg im Skulpturengarten am 30. Juli mit mehr als 180 Zuschauern. Die großen Trommeln waren in ganz Joachimsthal zu hören. Ebenfalls in den Skulpturengarten kam im August zum dritten Mal die Magirus-Deutz-Feuerwehr des Wanderkinos – diesmal mit Filmen von Charlie Chaplin und Buster Keaton.
Im September wurde im Rahmen des Programms „Queeres Brandenburg“ ein Themenwochenende „Queeres Joachimsthal“ durchgeführt. Am 22.09. wurde der Film „Looping“ von Leonie Krippendorf gezeigt, mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin. Am 23.09. gastierte das Theater „oliv“ aus Mannheim mit seinem Lebensbild des Ludwigshafener Transsexuellen Liddy Bacroff in Joachimsthal.

Daumenkino

Unvergesslich wird allen, die es miterlebt haben, Volker Gerlings Daumenkino bleiben – ein weiterer Höhepunkt des Veranstaltungsjahres 2017.
Für 2018 sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant. Das Kommunale Kino startet nach der Winterpause am 2. März mit dem neuen Dokumentarfilm „Inschallah“ von Judith Keil und Antje Kruska, der bei den Duisburger Filmfestspielen 2017 den Publikumspreis gewann. Der Film begleitet einen Neuköllner Imam durch seinen Alltag. Sofern es dem Verein gelingt, Fördermittel zu akquirieren, werden die Regisseurinnen zum Gespräch nach Joachimsthal kommen.
Am 24. März tritt Gerhard Schöne mit seinem Programm „Ich pack in meinen Koffer“ im Heidekrug auf.
Am 15. April, einem Sonntagnachmittag, wird es ein weiteres Musicalkonzert mit dem Brandenburgischen Konzertorchester geben. Auch das traditionelle Weihnachtskonzert am Vierten Advent, der 2018 auf den 23.12. fällt, ist bereits geplant. Theatergastspiele sind ebenfalls in Vorbereitung.

„Outdoor“-Wochenende im April

Für das jährliche „Outdoor“-Wochenende im April steht schon die Fotoshow „Siddhartha Highway“ mit Misha Schoeneberg am 20. April fest und für MUSAIK, das Joachimsthaler Musikfest am 25. Mai „Vorwärtsfolk“ mit FloBêr. Das Wanderkino wird am 23. August wieder mit Stummfilm mit Livemusik in den Skulpturengarten kommen.
Für September ist eine „Lange Nacht der Lausitz“ in Vorbereitung mit den Dokumentarfilmen „Erinnerung an eine Landschaft“ von Kurt Tetzlaff (1984) und „Träume der Lausitz“ von Bernhard Sallmann (2009).
Sofern dafür Fördermittel zur Verfügung stehen, ist auch eine Neuauflage von „Queeres Joachimsthal“ angedacht.
Das Organisieren und Durchführen so vieler Veranstaltungen macht Spaß, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Wie in den Vorjahren gilt deshalb auch dieses Jahr wieder: Es werden kulturinteressierte Menschen aus Joachimsthal und Umgebung gesucht, die die eine oder andere Aufgabe übernehmen und sich mit eigenen Ideen einbringen wollen. Eine Mail an info@heidekrug.org genügt. Oder sprechen Sie die Vereinsmitglieder bei den Veranstaltungen an. Sie können den Saal auch für eigene Veranstaltungen oder Feierlichkeiten mieten.

Spenden

Außerdem wird weiterhin um Spenden gebeten. Zum einen musste für die Sanierung im Rahmen der LEADER-Förderung für den aufzubringenden Eigenanteil ein Kredit in Höhe von 50.000 Euro aufgenommen werden, für den eine monatliche Rate fällig wird. Zum anderen reichen die Eintrittsgelder und die geringfügige Förderung der Kulturprojekte kaum für die Bezahlung der Künstler und der Unkosten. Die Vereinsmitglieder selbst arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
Spenden können auf das Konto des Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. bei der Sparkasse Barnim Eberswalde eingezahlt werden (IBAN: DE68 1705 2000 3000 0555 91, BIC: WELADED1GZE). Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite unter www.heidekrug.org. Dort findet sich auch das aktuelle Programm mit ausführlichen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen.

 

Quelle Kulturhaus Heidekrug Foto: Ulrike Hahn