Theater, Theater: Kleists Kohlhaas zum Saisonstart

Theater, Theater: Kleists Kohlhaas zum Saisonstart

 

Die Gastspielsaison 2018 startet am 20. April 2018 mit einer Doppelbearbeitung von Kleists Kohlhaas.

Anatomie eines Aufstands vom Kanaltheater wird wieder aufgenommen und Grotest Maru inszenieren Michael Kohlhaas als open Air Stationentheater zwischen Museum Eberswalde und Maria Magdalenen Kirche.

Der Startpunkt ist gut gewählt: die Doppelproduktion soll die Aufmerksamkeit auch auf die noch laufende Ausstellung zur Reformation richten. Entsprechend ist der Eintritt in die Sonderausstellung ab 17 Uhr im Eberswalder Museum frei.

Bei der Inszenierung von Grotest Maru folgt die Theatergruppe dem Weg von Michael Kohlhaas, dessen Geschichte ihn von einer Privatperson, einem Unternehmer zu einer öffentlichen Person werden lässt, der die Macht, die Mächtigen im Namen eines Ideals herausfordert. Seine Hingabe an die Familie verwandelt sich in einen wütenden Angriff auf alle und alles, das

Foto_Andreas_Kermann

seiner Vorstellung von Gerechtigkeit entgegensteht. Grotest Maru setzt Kleists Kohlhaas als inspirierendes und zugängliches Stationentheater zwischen Museum und Maria Magdalenen Kirche um.

Machen Sie sich mit auf den Weg – und auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: „Wie lang ist Widerstand gerecht?“

Bei der Inszenierung des Kanaltheaters will Kohlhaas nur sein Recht. Als all seine vernünftigen Bemühungen scheitern, entfesselt er einen Sturm der Rechtlosen gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Als Anführer der Rechtlosen wird aus dem tugendhaften Vorbild der „entsetzlichste“ Mensch seiner Zeit. Von seinen Anhängern verehrt, wird er zum gejagten der Staatsgewalt.

Ein Interview basiertes Stück über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit, das Gewaltmonopol des Staates und das Recht auf Widerstand.

Theater, Theater ist der Name der Gastspielsaison des Eberswalder Kulturamtes unter anderem in Kooperation mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die insgesamt vier Stücke in Eberswalde aufführen werden. Die Eberswalderinnen und Eberswalder können sich auf „Max und Moritz“, „Die Räuber“, „Tschick“ und „Fisch zu viert“ freuen. „Aber auch die anderen Theateraufführungen während des gesamten Jahres versprechen Facettenreichtum“, so Eberswaldes Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher. Mehr als 20 Theateraufführungen sind in diesem Jahr in der Stadt zu erleben. „Eberswalde hat zwar kein großes Theaterhaus, dafür aber vielfältige Angebote der darstellenden Kunst. Auch in diesem Jahr können sich die Eberswalderinnen und Eberswalder auf einen Mix aus Familientheater, Improvisationstheater und klassischem Theater freuen. Vor allem wollen wir das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio stärker als Theaterort in den Fokus rücken. Ein Spielzeitheft über alle Theaterangebote 2018 wird in Kürze erscheinen“, so der Kulturamtsleiter.

Ein Großteil des Theaterprogramms wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

 

Das Programm am 20. April 2018

17 Uhr: Reformationsausstellung im Museum Eberswalde (Eintritt frei)

18 Uhr: Michael Kohlhaas, Innenhof Museum Eberswalde (Eintritt frei)

20 Uhr: Kohlhaas – Anatomie eines Aufstands. Halle 33 Kranbau, Zugang über Boltstraße. (Eintritt 15€ / ermäßigt10€)

Kompetenzzentrum für Wald und Holz soll nach Eberswalde

Gemeinsame Pressemitteilung

 

Kompetenzzentrum Wald und Holz soll nach Eberswalde

 

Berlin / Eberswalde – Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Kompetenzzentrum für Wald und Holz soll seinen Standort in Eberswalde bekommen. Das forderte Forstminister Jörg Vogelsänger. Unterstützung bekommt er nun aus der Region.

 

„Eberswalde ist der perfekte Standort für das Kompetenzzentrum Wald und Holz. Wir haben mit dem Wald-Campus und der HNEE die fachliche und wissenschaftliche Kompetenz vor Ort, eine hervorragende Infrastruktur auch im Bereich der Mobilität und eine motivierte Hochschule, die sich ständig weiterentwickeln möchte“, erklärt der Wahlkreisabgeordnete Stefan Zierke (SPD).

 

Auch der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat für den Barnim, Daniel Kurth (SPD), unterstützt das Vorhaben: „Wir sind uns einig, dass wir mehr Behörden und Institute in Ostdeutschland ansiedeln wollen. Eberswalde ist auch durch die Insolvenz des Bahnwerkes vom Strukturwandel betroffen. Deswegen unterstützen wir die Stadt. Das Kompetenzzentrum ist bestens geeignet, vor Ort mehr Wissenschaft und Wertschöpfung zu schaffen.“

 

Präsident Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson freut sich über die prominente Unterstützung: „Wir, und da spreche ich für die geballte Forst und Holzkompetenz in Eberswalde, wollen das Zentrum in Eberswalde und hätten auch geeignete Flächen dafür. Mit dem Thünen-Institut für Waldökologie, dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und nicht zuletzt der Hochschule für nachhaltigen Entwicklung Eberswalde mit ihren Fachbereichen für Wald und Umwelt und Holzingenieurwesen sind exzellente Einrichtungen mit hoher Reputation in Lehre und Forschung vorhanden. Der Standort Eberswalde bietet mit seinem hochaktuellen Fachwissen, leistungsstarken Partnern und seiner unschlagbare Lage mit der Nähe zu Berlin die besten Voraussetzungen.“

 

 

Quelle: gemeinsame Pressemeldung von Stefan Zierke, Daniel Kurth und Prof. Wilhelm-Günther Vahrson

 

 

Auszeichnung als Partner

Auszeichnung als Partner

 

Die 14 Kindertagesstätten der Stadt Eberswalde haben alle ihr eigenes Profil: ob Waldkindergarten, Sportkita, Sprach- oder Theaterkindertagesstätte, die Bandbreite an Ausrichtungen ist groß. Drei der Kitas sind so genannte Entdecker- oder Forscherkitas. Die Kita „Villa Kunterbunt“, das „Haus der kleinen Forscher“ und die Kita „Spielhaus“ haben in einem aufwendigen Verfahren die Zertifizierung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ erreicht und setzen den Fokus ihrer Bildungsarbeit auf das Forschen und Entdecken, auf die Naturwissenschaften. „Die Stadt Eberswalde ist Partner der ersten Stunde und hier sind bereits drei Kitas zertifiziert. Für die gesamte Partnerschaft wird die Stadt nun ausgezeichnet“, so Jörn Klitzing, Geschäftsstellenleiter der  IHK-Ostbrandenburg in Eberswalde.

Partnerurkunde

Stellvertretend nahmen Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König und Anke Bessel, die Leiterin des Sachgebietes für Bildung die

Foto: Erzieherinnen auf einer Weiterbildung zum Thema Experimentieren mit Kindern. (Stadt Eberswalde)

Partnerurkunde entgegen. „Diese Auszeichnung gilt vor allem den Erzieherinnen und Erziehern, die sich immer wieder fortbilden, um den Kindern unserer Einrichtungen Naturwissenschaften auf eine interessante Art und Weise und mit Spaß zu vermitteln“, so der Dezernent. Vor  mehr als fünf Jahren wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Eberswalde und IHK Ostbrandenburg unterschrieben, die die Kooperation mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zum Inhalt hat. Die Kooperation bietet allen pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit der Weiterbildung in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Hierbei wird vor allem das Ziel verfolgt,  die Mädchen und Jungen spielerisch für naturwissenschaftliche und technische Phänomene zu begeistern und den natürlichen Forscherdrang entwicklungsangemessen zu begleiten. „Nach mehr als fünf Jahren können wir positiv auf das erreichte Ziel positiv schauen. Die Kita „Spielhaus“ konnte bereits viermal ausgezeichnet werden, die Kita „Villa Kunterbunt“ dreimal und eine der jüngsten Einrichtungen, die Kita „Haus der kleinen Forscher“ erhielt 2016 die Zertifizierung. „Aber darüber hinaus beschäftigen sich alle unsere Kindertagesstätten im Bildungsbereich Naturwissenschaften und Mathematik mit  naturwissenschaftlichen Phänomen“, so Anke Bessel. „Das Engagement zeigt, welch hohen Stellenwert die frühkindliche Bildungsarbeit in der Stadt Eberswalde hat“, so Prof. Dr. Jan König.

Seit dem Jahr 2010 konnte die IHK Ostbrandenburg insgesamt 82 Einrichtungen auszeichnen. In Ostbrandenburg beteiligen sich etwa 75 Prozent der Kitas an der Bildungsinitiative.

Quelle: Stadt Eberswalde

 

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim am 22. April 2018

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim

am 22. April 2018

Alles zur Landratswahl

 

Am 22.  April sind im Landkreis Barnim rund 155.730 Menschen aufgerufen, ihren Landrat für die nächsten 8 Jahre zu wählen. Es ist die zweite Direktwahl im Barnim.

 

Für die Wahlberechtigten öffnen am Wahlsonntag 198 Wahllokale im Barnim. Etwa 1.450 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden im Kreis die Abstimmung begleiten und später die abgegebenen Stimmen auszählen. Zur gesonderten Ermittlung der Briefwahlergebnisse wurden 9 Briefwahlvorstände gegründet.

 

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Nickel, Othmar

Geburtsjahr 1961, Schuldirektor, Bernau bei Berlin

2          Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kurth, Daniel

Geburtsjahr 1973, Mitglied des Landtages Brandenburg, Eberswalde

3          BVB / FREIE WÄHLER – Gemeinsam für Barnim! (BVB / FREIE WÄHLER)

Weller, Sven

Geburtsjahr 1974, Konstruktionsmechaniker, Schorfheide

4             Bürgerfraktion Barnim

Matthies, Mark

Geburtsjahr 1974, Diplom-Verwaltungswirt, Ahrensfelde

5          BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE/B 90)  

                Dr. Luthardt, Michael

Geburtsjahr 1957, Diplom-Forstingenieur, Chorin

 

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landratswahl:

 

Vor der Wahl und Am Wahltag

Wann ist Landratswahl?

Wahltag ist Sonntag, der 22. April 2018.

Die Wahllokale haben von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Wo kann ich meine Stimme abgeben?

Die Stimme kann in dem Wahllokal abgegeben werden, das auf der Wahlbenachrichtigung angegeben ist. Wer einen Wahlschein hat, kann seine Stimme auch in einem anderen Wahllokal abgeben. Für die Landratswahl ist dies grundsätzlich in jedem Wahllokal des Landkreises möglich.

 

Was bringe ich ins Wahllokal mit?

Die Wahlbenachrichtigung und auf jeden Fall den Personalausweis oder den Reisepass. Für den Fall, dass am 6. Mai 2018 eine Stichwahl stattfindet, wird dem Wähler die Wahlbenachrichtigung zurückgegeben, sie muss dann erneut vorgelegt werden.

 

Wie viele Stimmen habe ich?

Bei der Wahl des Landrates hat man eine Stimme. Die Stimmabgabe erfolgt durch eindeutige Markierung im vorgegebenen Kreis auf dem Stimmzettel für den ausgewählten Kandidaten. In der Regel geschieht dies durch Ankreuzen.

 

Worauf muss ich achten, damit meine Stimme gültig ist?

Auf die eindeutige Markierung kommt es an. Ist bei der Landratswahl mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht worden, so ist keine Stimme gültig. Sie werden dann als eine ungültige Stimme gezählt. Außerdem werden Kreuze, die nicht hinreichend deutlich einem Kandidaten zuzuordnen sind, als ungültig gewertet. Stimmen können auch durch Anmerkungen, Kommentare oder Zusätze auf dem Stimmzettel ungültig werden.

 

Briefwahl

Ab wann ist die Briefwahl möglich?

Die Briefwahl ist bereits möglich.

 

Wie lange sind Briefwahlunterlagen erhältlich?

Die Anträge können bis zum 20. April 2018, 18:00 Uhr, gestellt werden. Kann das Wahllokal wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht aufgesucht werden, ist die Antragstellung noch am Wahltag bis 15:00 Uhr möglich.

 

Wer darf die Möglichkeit der Briefwahl nutzen?

Alle Wahlberechtigten haben das Recht, ihre Stimme per Brief abzugeben. Die Briefwahl eröffnet auch gerade den Wahlberechtigten, die am Tage der Wahl nicht im Wahllokal wählen können, etwa weil sie verreist oder anderweitig verhindert sind, eine Möglichkeit zu wählen.

 

Wie funktioniert die Briefwahl?

Für die Briefwahl muss ein Antrag gestellt werden. Dieser sollte möglichst frühzeitig bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtbehörde gestellt werden. Die Anschrift der Behörde befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung.

 

Besonders einfach ist die Antragstellung mit dem Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

 

Die Antragstellung ist mündlich (durch direkte Vorsprache) oder schriftlich, aber auch elektronisch per Telefax oder E-Mail möglich. Anstelle der Unterschrift muss der per E-Mail übersandte Antrag das Geburtsdatum des Antragstellers enthalten. Bei vielen Gemeinden oder Städten kann man die Unterlagen auch online anfordern. Eine Antragstellung per Telefon ist nicht zulässig.

 

Wer den Antrag persönlich bei seiner Gemeinde- oder Stadtbehörde stellt, kann bereits dort an Ort und Stelle wählen – auch schon vor dem 22. April 2018.

 

Muss ich den Antrag auf Briefwahl persönlich stellen?

Das ist nicht zwingend nötig. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Die bevollmächtigte Person kann die Briefwahlunterlagen dann auch bei der Gemeinde- oder Stadtbehörde abholen.

 

Was gehört zu meinen Briefwahlunterlagen?

Für die Briefwahl erhält die Wählerin/der Wähler einen Wahlschein, den Stimmzettel, einen amtlichen Wahlumschlag, einen amtlichen Wahlbriefumschlag und eine Anleitung, wie die Stimmabgabe per Briefwahl vorzunehmen ist.

 

Bis wann müssen die Unterlagen wieder bei der Wahlbehörde sein?

Wichtig ist, dass die Briefwählerin/der Briefwähler den Wahlbrief rechtzeitig zur Post gibt oder bei der auf dem äußeren Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abgibt. Der Wahlbrief muss dort spätestens am Wahlsonntag bis 18:00 Uhr vorliegen, da um 18:00 Uhr die Wahlzeit endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Deshalb sollte der Wahlbrief spätestens am 19. April 2018 abgeschickt werden. Wer seinen Wahlbrief später abschickt, trägt als Briefwähler/in das Risiko, dass sein Wahlbrief die Wahlbehörde nicht rechtzeitig erreicht und seine Stimme nicht mehr berücksichtigt werden kann.

 

Wer – aus welchem Grund auch immer – am Wahltag doch nicht mehr verhindert ist, kann mit den Briefwahlunterlagen (einschließlich Stimmzettel) auch selbst eine Urnenwahl in einem Wahllokal durchführen.

 

Nach der Wahl

Wann ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen?

Der Kreiswahlleiter rechnet damit, gegen 20:00 Uhr des Wahltages die ersten vorläufigen Ergebnisse bekannt geben zu können. Die Zahlen werden gleichzeitig im Paul-Wunderlich-Haus und im Internet bekannt gegeben.

 

Wer hat gewonnen?

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wichtig dabei ist: Die Stimmenzahl muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten des Landkreises Barnim entsprechen. Das entspricht etwa 23.360 Stimmen.

Erreicht das niemand, findet am 6. Mai 2018 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt. In der Stichwahl gewählt ist dann der Kandidat, der die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Auch hier gilt das 15 Prozent-Quorum.

Wird diese Mindeststimmenzahl auch in der Stichwahl verfehlt, erfolgt die Wahl des Landrates/der Landrätin nach einer dann durchzuführenden erneuten Ausschreibung durch den Kreistag.

 

Wann beginnt der Gewählte seine Arbeit?

Der Gewählte ist Beamter auf Zeit. Das Beamtenverhältnis des direkt gewählten Landrates beginnt grundsätzlich mit Beginn des Tages nach Annahme der Wahl.

 

Der neue Landrat muss einen Diensteid leisten.

Kreiswahlbüro

Das Kreiswahlbüro ist unter den Telefonnummern 03334 214-1750 bzw. 03334 214-1260 zu erreichen.

 

Am 22. April 2018 beziehungsweise bei einer eventuell notwendig werdenden Stichwahl am  6. Mai 2018 ist das Büro ab 8:00 Uhr besetzt.

 

Internet

Alle genannten Infos finden Sie auch im Internet unter www.barnim.de/landratswahl.

 

 

Warum wählen Die bürgerinnen und Bürger Eine Landrätin/Einen Landrat?

 

Die Landrätin/der Landrat ist Repräsentant/in und Ansprechpartner/in, Verwaltungschef/in und Politiker/in.

 

Repräsentant/in des Landkreises und Ansprechpartner/in für ihre/seine Bürgerinnen und Bürger

Das Amt der Landrätin/des Landrates ist ein wichtiges kommunalpolitisches Amt. Die Landrätin/der Landrat ist die/der erste Repräsentant/in unseres Landkreises und hat durch ihre/seine Stellung als Leiter/in der Kreisverwaltung großen und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Landkreises.

 

Wirtschaft und Unternehmen, Vereine und Initiativen, Parteien und Organisationen – mit allen muss die Landrätin/der Landrat im ständigen Austausch und Gespräch bleiben. Sie/er nimmt Probleme und Anregungen auf und wirkt mit, wenn es ganz konkret um die Lösung geht.

Die Landrätin/der Landrat ist aber auch direkte/r Ansprechpartner/in für die Sorgen und Nöte der Menschen, sei es in einer regelmäßigen Bürgersprechstunde oder per Brief.

 

Chef/in der Verwaltung

Die Landrätin/der Landrat ist Leiter/in einer Verwaltung von derzeit rund 800 Beschäftigten, die für den Vollzug von Staatsaufgaben, wie beispielsweise Baugenehmigungen, Immissions-schutz, Umwelt- und Naturschutz, Katastrophenschutz, Führerscheinangelegenheiten, Kfz-Zulassungswesen und Grundsicherung, zuständig ist. Hinzu kommen viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiseigenen Gesellschaften.

Die Kreisverwaltung Barnim arbeitet mit den Verwaltungen in den Städten, Ämtern und Gemeinden zusammen. Gemeinsam bemühen sie sich täglich, schnell und effizient Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Hierbei geht es zum einen um Pflichtaufgaben, die sich aus den Gesetzen ergeben. Zum anderen erbringt der Landkreis in Abhängigkeit seines Handlungsspielraumes aber auch zahlreiche freiwillige Leistungen.

Neben dem „Tagesgeschäft“ werden im Landratsamt Visionen und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet. Dort analysiert die Landrätin/der Landrat vorhandene Potenziale, sorgt für den effizienten Einsatz von Fördermitteln und strukturiert das Zusammenwirken der beteiligten Verwaltungen.

Die Landrätin/der Landrat hat Einfluss auf die künftige Entwicklung des Landkreises.

 

Die Wahrnehmung des Amtes ist verbunden mit Weichenstellungen bei so wichtigen Kreisaufgaben wie zum Beispiel den weiterführenden Schulen, den Krankenhäusern, dem Öffentlichen Personennahverkehr, der Jugendhilfe, der Abfallbeseitigung, dem Kreisstraßenbau und vielem mehr.

 

Akteur/in der Politik

Die Landrätin/der Landrat zeichnet für die Leitlinien der kommunalen Entwicklung verantwortlich.

 

Die Abgeordneten des Kreistages Barnim und die Vertreter der Kommunen sind dabei die wichtigsten politischen Partner der Landrätin/des Landrates. In den Sitzungen des Kreistages beschließen sie über die Entscheidungsvorlagen der Verwaltung und bringen eigene Beschlussanträge ein.

Zu Beginn jeder Sitzung des Kreistages legt sie/er Rechenschaft über die Tätigkeit der Verwaltung ab. Sie/Er gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Themen der zukünftigen Entwicklung und nimmt zu Fragen Stellung.

Um mehrheitliche Zustimmung zu Beschlussanträgen aus Verwaltung oder Politik muss oftmals hart gerungen werden. Hier nimmt die Landrätin/der Landrat nicht selten die Funktion einer Moderatorin/eines Moderators ein. Mit den politischen Vertretern im Land und Bund sowie in den Kommunen arbeitet sie/er zum Wohle des Landkreises vertrauensvoll zusammen.

 

 

DIE ZUKUNFT DES LANDKREISES AKTIV MITBESTIMEN!

 

Mit der aktiven Teilnahme an der Wahl bestimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Landkreises mit.

 

Die Wahlbeteiligung spiegelt also auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung des Landkreises wider.

 

Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Quelle: KV-Barnim
Heute (18.1.) trafen sich ca. 350 Unterstützer der Bürgerinitiative --Hände weg vom Liepnitzwald-- in Ützdorf. Danach ging es in den Liepnitzwald. Am ersten Halt gab es neben lecker Würstchen und Glühwein auch die ersten Informati0nen. Vorgestellt wurde die Unterschriftenliste, die in ausgewählten Stellen in Wandlitz ausliegen wird. Mit dabei die Landtagsabgeordnete Britta Müller, die Bürgermeisterin von Wandlitz Dr. Jana Radant und viele andere. Worum geht es? Hier der Standpunkt der Bürgerinitiative Standpunkt und Historie "Der Liepnitzwald, um den es unserer Bürgerinitiative geht, ist ein alter Buchen- und Buchenmischwald zwischen Berlin und der Schorfheide. Mittendrin befindet sich ein eiszeitlich geprägter großer Klarwasserbinnensee, der Liepnitzsee bei Wandlitz. Das für WEG vorgesehene Gebiet gehört zum Naturpark Barnim, ist Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet. Der Teil, der ohne die Folgen zu erahnen, als Zone 3 eingestuft wurde, weil er auch eine Lärmschutz- und Feinstaubfilterfunktion wegen der ihn durchschneidenden Autobahn A11 in Richtung der Seen (Liepnitzsee, Obersee, Hellsee, Bogensee, Krumme Lanke) hat, der soll mit 422 Hektar mit dem in Aufstellung befindlichen Regionalplan Uckermark-Barnims zum Windeignungsgebiet werden. Es soll also ein Wald gefällt werden, um ökologische Windenergie erzeugen zu können. Dieser Widerspruch in sich selbst ist unser Antrieb: Wir müssen diesen Irrsinn verhindern." Quelle: http://pro-liepnitzwald.de Heute nun wurde eine Unterschriftenliste ins Leben gerufen, die für größere Mindestabstände von Windrädern sowie keine Windräder im Wald steht. Die Forderung an die Landesregierung Brandenburg sind: Änderung der Bauordnung und höhenabhängige Abstände v0n Windkraftanlagen zu beschließen. Die Abstände sollen das 10-fache der Gesamthöhe der WKA zu jeglicher Wohnbebauung betragen. Den aktuellen Windkrafterlass Brandenburgs zu ändern und Waldgebiete komplett v0n der Bebauung mit WKA auszuschließen Wo die Listen ausliegen kann in Kürze auf der Web-Seite der Bürgerinitiative nachgelesen werden

Schutz des Liepnitzwaldes

Pressemitteilung

Linke Stadtfraktion Bernau beantragt Schutz des Liepnitzwaldes

Der Liepnitzwald ist in seiner Gesamtheit eine vielbesuchte Erholungsstätte und als solche auch für die Bernauer, Barnimer und Berliner zu erhalten. Deshalb sieht ein Antrag der Linksfraktion im Bernauer Stadtparlament vor, den Bernauer Teil des Liepnitzwaldes nach § 12 des Landeswaldgesetzes Brandenburg als Erholungswald unter Schutz stellen zu lassen.

Alle in diesem Gesetz vorgesehenen Voraussetzungen träfen für den Liepnitzwald voll zu, so die Einreicher. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden, einen entsprechenden Antrag an das zuständige Mitglied der Landesregierung zu richten.

Berlin hat für seinen Teil dieses Waldes den Schutzstatus bereits festgelegt und sorgt nun dafür, dass dieser Wald zum Zwecke der Erholung besonders zu pflegen, zu schützen und zu gestalten ist.

Bisher wurden Wälder in Brandenburg nur „von Amtswegen“ zu Erholungswäldern erklärt. Mit dieser Vorlage soll zum ersten Mal auf Antrag einer Kommune ein Waldgebiet unter Schutz gestellt werden, was laut Landeswaldgesetz ebenso möglich ist.

Frühlingskonzert der Wandlitzer Chöre

Frühlingskonzert der Wandlitzer Chöre

Mit dem jetzt wiederkehrenden Frühjahr beginnt auch die Zeit der Unternehmungen und zahlreichen Veranstaltungen. Ein schöner Tipp, um beschwingt in den Frühling zu starten, ist mit Sicherheit das Benefizkonzert der Wandlitzer Chöre am Samstag, dem 21. April. Sechs Wandlitzer Chöre – Shanty Chor Wandlitz, Frauenchor Lanke, „Cantare“ Schönwalde, „Jubilate“ Wandlitz, Volkschor Stolzenhagen und „Wa-Canto“ des Wandlitzer Gymnasiums – laden dazu in die Kulturbühne „Goldener Löwe“ in Wandlitz-Dorf ein. Bekannte und weniger bekannte Frühlingslieder zum Zuhören und Mitsingen stehen auf dem Programm. Bereits ab 14 Uhr beginnt ein fröhlicher Nachmittag mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Um 15 Uhr startet dann das Konzert. Der Eintritt ist frei. Aber die Chöre freuen sich über eine Spende. Denn die ist eingeplant für den Verein Carpe Diem, der schwerst- und chronisch kranken Kindern und ihren Familien hilft.

Großes Anglerfest für die ganze Familie im Strandbad Wandlitzsee

Großes Anglerfest für die ganze Familie im Strandbad Wandlitzsee

 

Erstmalig veranstalten die Angelvereine der Gemeinde ein großes gemeinsames Angelfest für die ganze Familie auf dem

Quelle: Stadt Wandlitz

Gelände des Strandbades Wandlitzsee. Termin ist Samstag, der 21. April. Bereits ab 8 Uhr beginnt der Tag mit einem Hegefischen der Angelvereine auf dem Wandlitzsee. Ab 10 Uhr öffnen sich dann die Türen des Strandbades für alle kleinen und großen Angelfreunde und die, die vielleicht nur einmal „schnuppern“ möchten. Geboten werden u.a. Angelzielwurf, Angellehrstunde, Fliegenfisch-Köder-Herstellung, Infomobil des Landesangelverbandes, Fischkunde am Pool, Stiefelweitwurf, Ruderbootfahren, Hüpfburgen, Wazzerball, Negerkusswurfmaschine, Glücksrad u.a.m.

Kulinarisch werden Kaffee, Kuchen, Eis, Gegrilltes und natürlich leckere Fischspezialitäten geboten. Die Angelvereine hoffen auf gutes Wetter für diesen tollen Tag und natürlich ganz viele Besucher. Insgesamt gibt es in der Gemeinde Wandlitz zwölf Angelvereine mit 945 Mitgliedern.

 

 

 

 

Blockheizkraftwerk Bernau Friedenstal Wiederaufbau der Gebäudehülle fast abgeschlossen

Halbzeit auf der BHKW-Baustelle

Wiederaufbau der Gebäudehülle fast abgeschlossen –

Start des Innenausbaus – Ersatzversorgung auch im zweiten Winter ohne Probleme –

Inbetriebnahme im Herbst

 

Aktueller Stand der Gebäudehülle des BHKW in Bernau Friedenstal. Foto Stadtwerke

BERNAU BEI BERLIN. Zwei Winter lang haben die Stadtwerke Bernau mit einer Ersatzlösung die Haushalte rund um die Angarastraße versorgt. Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik im Unternehmen, zieht Bilanz: „Die Heizperiode neigt sich dem Ende zu. Die Versorgung hat einwandfrei funktioniert.“ Hintergrund ist, dass im November 2016 das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Stadtwerke in Bernau Friedenstal vollständig ausbrannte und kurzfristig eine Übergangslösung zur Wärmeversorgung geschaffen wurde. „Die Ursache war eine technische Fehlfunktion in einem der beiden BHKW-Module“, informiert Jürgen Alscher. Nach den Löscharbeiten war der Totalschaden offensichtlich. Die rund 700 angeschlossenen Haushalte werden seit dem Brandtag mit einer provisorischen Ersatzlösung über mobile Heizcontainer versorgt. Damit ist bald Schluss: Die Arbeiten am Wiederaufbau kommen gut voran. Nachdem Gelände und Gebäude von Polizei und Versicherung offiziell freigegeben waren, begannen die Stadtwerke im Oktober vergangenen Jahres mit dem Wiederaufbau des Gebäudes. Anfang 2018 wurde der neue Dachstuhl errichtet. „Wir nutzen das Ereignis als Chance und haben Technik und den Bau optimiert: Auf die Dachschräge werden wir später eine PV-Anlage montieren“, berichtet Jürgen Alscher.

 

Chance nutzen
Auch im Inneren werden etliche Innovationen umgesetzt, erläutert der Technik-Chef: „Leistungsstärker und noch effizienter

Zustand der BHKW-Module direkt nach dem Brand im November 2016. Foto:Stadtwerke

sind die neuen BHKW-Module ausgelegt, auch die Feuerungsleistung der Gaskessel ist deutlich erhöht.“ Hinzu kommt ein Wärmespeicher für eine energetische Optimierung. Weil Bernau ein starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hat, investieren die Stadtwerke langfristig in die eigene Erzeugungstechnik. „Unsere Infrastruktur ist die Basis für Lebens- und Wohnqualität in der Stadt. Diese machen wir jetzt bereit für die Zukunft“, betont Jürgen Alscher.

 

Neue Wärme ab Sommer

Laut Plan werden die neuen Gasbrennwertkessel voraussichtlich im Sommer angeschlossen. Sie ersetzen die provisorische Wärmeversorgung aus den mobilen Heizcontainern. Im Anschluss werden die BHKW-Module installiert und in Betrieb genommen. Mit Beginn der nächsten Heizperiode werden die Bauarbeiten am BHKW abgeschlossen sein und die Friedenstaler wieder komplett über die Heizzentrale der Stadtwerke versorgt.

 

 

 

Eingeschränkter Betrieb Wertstoffhöfe in Wandlitz und Werneuchen 20.4.18

Eingeschränkter Betrieb

Aus betrieblichen Gründen bleiben die Wertstoffhöfe in Wandlitz und Werneuchen am Freitag, 20. April geschlossen.

Der Recyclinghof in Bernau schließt bereits um 13:00 Uhr und der Hof in Eberswalde um 14:00 Uhr.

Ab Samstag gelten auf allen Höfen die regulären Öffnungszeiten.

 

Seit 1. April gelten folgende Sommeröffnungszeiten:

Recyclinghof Bernau

Mo-Fr              08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di             09:00 bis 18:00 Uhr

Mi                    geschlossen

Do, Fr             08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Althüttendorf

Mo, Do            10:00 bis 18:00 Uhr

Sa*                  08:00 bis 16:00 Uhr

*nur jeden 1. Sa im Monat

 

Wertstoffhof Wandlitz

Mo, Fr             10:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Werneuchen

Di, Mi, Fr         10:00 bis 18:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen zu den Entsorgungsstellen im Landkreis Barnim stehen unter www.kw-bdg-barnim.de zur Verfügung.

 

BDG | 11.04.2018

 

**********************************************************************

 

 

Quelle: kreiswerke-barnim.de