Illegale Abfallentsorgung gestoppt

Das Bodenschutzamt ist Umweltsündern auf der Spur

Das Bodenschutzamt ist Umweltsündern auf der Spur

2017 konnten ingesamt 22 Fälle von illegaler Müllenstorgung aufgeklärt werden
Beinahe jeden Tag erreicht das Bodenschutzamt des Landkreises Barnim Anzeigen über illegale Müllablagerungen aus dem gesamten Kreisgebiet. „Vornehmlich handelt es sich hierbei um Sperrmüll“, weiß Amtsleiter Joachim Hoffmann zu berichten. „Es sind jedoch auch Ablagerungen von Hausmüll, meist in Säcke verpackt sowie Bauschutt zu verzeichnen.“ Darüber hinaus fänden sich auch gefährliche Abfälle wie beispielsweise Dachpappe oder Asbestplatten, so Hoffmann weiter.

Wie in solchen Fällen üblich, wird durch die untere Abfallwirtschaftsbehörde als zuständige Behörde versucht, verwertbare Spuren, wie zum Beispiel Adressen auf Briefen oder andere Hinweise zu sichern, die unter Umständen zum Verursacher führen könnten. Darüber hinaus wurde durch das Bodenschutzamt in Zusammenarbeit mit der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) eine Müllstreife initiiert. So gelang es beispielsweise, ein Abrissunternehmen ausfindig zu machen, das im Verdacht steht, für massive Bauschuttablagerungen im Jahr 2017 verantwortlich zu sein.

Insgesamt konnten im Jahr 2017

22 Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet werden. In 4 Fällen ist ein Verwarngeld verhängt worden. Ein Bußgeldbescheid wurde in 8 Fällen erlassen. Sechs Verfahren befinden sich noch in Bearbeitung. Es drohen Strafen bis zu 50.000 Euro.

Somit war auch aufgrund der umfangreichen präventiven Maßnahmen der Barnimer Kreisverwaltung in intensiver Zusammenarbeit mit der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft sowie der beauftragten Müllstreife des Landkreises eine positive Entwicklung der illegalen Ablagerungen landkreisweit zu verzeichnen.

Dennoch ist eine Sensibilisierung der Bürger enorm wichtig. Zeugen, die Beobachtungen zu illegalen Müllablagerungen gemacht haben oder aber Hinweise zu den Verursachern geben können, werden weiterhin gebeten sich bei der unteren Abfallwirtschaftsbehörde des Landkreises Barnim, rund um die Uhr, unter der Telefonnummer 03334 526 2066 zu melden.

Weitere Informationen hierzu sind auch im Internet unter www.kw-bdg-barnim.de abrufbar.

 

Quelle:  Landkreis Barnim

Ein guter Tag für Wassertourismus

Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) zum angekündigten Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg:

 

Ein guter Tag für Wassertourismus und Wirtschaft in der Region: Kannenburg bleibt keine Sackgasse

 

Hennigsdorf, 13.02.2018. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde verkündete in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstagabend, 13. Februar 2018, in Templin, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg beschlossen hat. Die Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN), die einen schnellen Neubau der im Dezember gesperrten Schleuse vehement gefordert hatte, begrüßt die positive Sachentscheidung sowie das unkonventionelle Vorgehen des Bundes. Für die zwei Jahre dauernde Bauzeit gilt es jedoch noch eine tragfähige Lösung für die von der Schleusensperrung betroffenen Unternehmen zu finden.

 

Schleuse Kannenburg bleibt keine Sackgasse: Ein guter Tag für den Wassertourismus

 

„Die Schleuse Kannenburg wird auch in Zukunft wieder das Tor zu den Templiner Gewässern sein und keine Sackgasse. Boote aus Templin können, sobald der Ersatzneubau steht, wieder über die Havel bis in die Mecklenburgische Seenplatte und nach Berlin fahren. Das ist ein guter Tag – nicht nur für Templin, sondern für den gesamten Wassertourismus in Brandenburg“, kommentiert Bodo Ihrke, Landrat des Landkreises Barnim und Vorsitzender der WIN-AG, die Zusage des Bundes, die baufällige Schleuse Kannenburg durch einen Neubau zu ersetzen.

 

Die WIN-AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reviere zu vernetzen und durch Investitionen in die wassertouristische Infrastruktur das attraktivste Wassertourismusrevier im europäischen Binnenland gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln. Das permanente Abkoppeln des Templiner Seengebiets würde diesem Ziel diametral entgegenstehen. Mit 7.000 Schleusungen pro Jahr gehört Kannenburg zu den stark frequentierten Schleusen der Oder-Havel-Wasserregion.

 

Positive Signalwirkung der Entscheidung

 

Nicht nur die positive Sachentscheidung, auch die Signalwirkung, dass der Bund seiner im Wassertourismuskonzept zugesagten Aufrechterhaltung des Schleusenbetriebs an stark frequentierten Wasserstraßen nun Haushaltsmittel folgen ließ, wird anerkannt. „Der Bund hat ‚Butter bei die Fische‘ gegeben und nicht lange gezögert. Das sendet ein positives Signal an alle, die in der Region auf den Wassertourismus bauen“, kommentiert Andreas Ernst, Geschäftsführer der Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH, die Entscheidung.

 

Unternehmen brauchen Planbarkeit: Bauzeit muss überbrückt werden

 

Dennoch meldet Wirtschaftsförderer Ernst auch Kritik an: „Unternehmen brauchen Planbarkeit. Durch die kurzfristige Sperrung wurde etlichen Unternehmern ohne Vorwarnung ein Großteil ihrer Geschäftsgrundlage entzogen. Die positive Perspektive, dass eine neue Schleuse Kannenburg kommt, hilft hier natürlich. Dennoch gilt es für die Unternehmen nun erst einmal die Bauzeit von rund zwei Jahren zu überbrücken. Eine schwierige Aufgabe, die sich durch eine langfristigere Planung von Ersatzinvestitionen anders hätte gestalten lassen.“ Umso zügiger gilt es nun, den Ersatzneubau in die Tat umzusetzen.

 

Der Wassertourismus ist mittlerweile eine wichtige Säule der regionalen Wertschöpfung. Mit einem jährlichen Bruttoumsatz von 200 Mio. € hat sich der Bootstourismus im Raum Brandenburg-Berlin zu einem bedeutenden touristischen Angebotssegment entwickelt.

 

Über WIN

 

Die Arbeitsgemeinschaft Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN-AG) ist eine kommunale Initiative der Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin, der Städte Eberswalde, Liebenwalde, Neuruppin, Oranienburg und Templin sowie der Gemeinden Wandlitz und Fehrbellin. Ziel der WIN-Initiative ist es, durch Investitionen in die wassertouristische Infrastruktur im Norden Brandenburgs eines der attraktivsten Wassertourismusreviere in Europa zu entwickeln und zugleich das führerscheinfreie Fahrgebiet in der Region zu erweitern.

 

Foto : Öffentliche Veranstaltung der Stadt Templin zur Kannenburger Schleuse vom 13.02.2018

v.l.n.r. Sebastian Dosch und Amtsvorstand Friedrich Peter Münch, beide WSA Eberswalde; Bürgermeister Detlef Tabbert; Fachbereichsleiterin Thekla Seifert, Stadt Templin

[Bildrechte: WIN-AG]

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

Menschen mit Behinderungen sollen besser integriert werden

Menschen mit Behinderungen sollen besser integriert werden

Landkreis Barnim und Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unterzeichnen Vereinbarung

Menschen mit Behinderungen wollen ganz normal leben. Das klingt einfach, ist es aber häufig nicht. Es gibt noch viele Barrieren im gemeinsamen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Dem Abbau dieser Barrieren hat sich auch die nunmehr sechste Zielvereinbarung zwischen der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und dem Landkreis Barnim verschrieben. Diese wurde nun von Silvia Ulonska, Dezernentin für Sozial- und Umweltangelegenheiten des Landkreises Barnim und Friederike Winter, Geschäftsführerin sowie Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unterzeichnet. „Das sechste Mal bedeutet die Fortsetzung einer guten Tradition, die auf viele sehr respektable Ergebnisse verweisen kann“, erklärte Silvia Ulonska bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

 

Erreicht wurde unter anderem:

 

  • Nach 12 Jahren wohnen viermal mehr Menschen mit Behinderungen trotz Unterstützungsbedarf weiter in der eigenen Häuslichkeit.
  • Drei neue Angebote in denen Menschen mit ganz unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gemeinsam wohnen können, werden erfolgreich erprobt.
  • Bestehende Verwaltungsverfahren werden vereinfacht, um bürokratische Hürden zu vermeiden oder abzubauen.
  • Vorurteile werden abgebaut, da Menschen mit Behinderungen im Alltag oft viel zu wenig zugetraut wird.
Zusammenarbeit ist wegweisend

Die Zusammenarbeit ist wegweisend für den gesamten Landkreis. Manchmal sogar darüber hinaus. Ziel der neuen Vereinbarung ist insbesondere die Verbesserung der vorhandenen Angebote. Geplant ist nun drei bestehende Angebote so umzuwandeln, dass nachbarschaftliches Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderungen dort möglich ist. Auch ein Angebot für Eltern mit Behinderung und ihre Kinder soll entwickelt werden. Für Menschen, die zu Hause wohnen, sollen darüber hinaus tagesstrukturierende Angebote entwickelt werden – auch als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen. Ein weitere Punkt ist die gemeinsame Evaluation, um die Wirksamkeit der alten und neuen Angebote zu überprüfen.

 

QUELLE: pressestelle@kvbarnim.de

Barnims Migrations- und Integrationsbeirat nimmt Arbeit auf

Barnims Migrations- und Integrationsbeirat nimmt Arbeit auf

Unterstützung durch Dr. Sylvia Setzkorn als neue Migrations- und Integrationsbeauftragte

Der neu gewählte Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim will an die Arbeit der vergangene Jahre anknüpfen und hat sich auch für die neue Wahlperiode viel vorgenommen. Das ist das Ergebnis der ersten inhaltlichen Sitzung nach der Wahl. Geplant sind unter anderem mehrere jährlich stattfindende Integrationsveranstaltungen. Dazu zählen etwa Kinder- und Zuckerfeste, Fußballturniere oder Familienkonzerte. Aber auch an der bundesweit organisierten Interkulturellen Woche wollen sich die Mitglieder mit eigenen Veranstaltungen beteiligen.

 

Um Geflüchtete zu unterstützen sind Besuche in den Flüchtlingsunterkünften des Landkreises angedacht. Auch die vielen Initiativen, die sich mit den Belangen von Migranten im Landkreis Barnim beschäftigen, sollen besser miteinander vernetzt werden.

Der Migrationsbeirat

Der Migrationsbeirat ist ein in der Satzung des Landkreises Barnim festgeschriebenes Gremium, durch das die Belange von im Landkreis lebenden Migranten gestärkt werden sollen. So nimmt er etwa Stellung, wenn Beschlüsse des Kreistages Auswirkungen auf die soziale Integration von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund haben. Er kann in diesem Zusammenhang dem Kreistag, seinen Ausschüssen oder dem Landrat Anregungen vortragen. Der Beirat ist für drei Jahre gewählt.

 

Unterstützt wird der eigenständige Beirat in seiner Arbeit durch die Beauftragte für Migration und Integration des Landkreises Barnim. Diese Aufgabe nimmt seit einigen Wochen Dr. Sylvia Setzkorn wahr. Sie tritt damit die Nachfolge von Marieta Böttger an.

 

Dr. Sylvia Setzkorn ist promovierte Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitete zuletzt als pädagogische Mitarbeiterin in der Kreisvolkshochschule Barnim. Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität Berlin. Sie studierte in Köln, Greifswald, Paris und Florenz und spricht neben Englisch auch fließend Französisch und Italienisch.

 

In ihrer jetzigen Funktion als Migrations- und Integrationsbeauftragte gehört es zu den Aufgaben von Dr. Sylvia Setzkorn Lösungsansätze für ein gutnachbarliches Zusammenleben unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen zu vermittelt und durch ihre Tätigkeit den Abbau der Diskriminierung von Migranten zu fördern. Sie ist  Ansprechpartnerin für Migranten, für ratsuchende Deutsche, Verbände, Vereine und Institutionen sowie Behörden.

 

Zum Tätigkeitsfeld gehören beispielsweise:

 

  • Beratung beim Umgang mit Behörden
  • Beratung und Unterstützung von Verbänden und Initiativen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Projekten u.a. zum Thema Integration und Antidiskriminierung
  • Organisation von Veranstaltungen zur Migrationsthematik
  • Unterstützung der Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Projekte zur Förderung interkultureller Öffnung und Verständigung
  • Vernetzung der Angebotsstrukturen

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

System zur Warnung der Bevölkerung

Neues System zur Warnung der Bevölkerung geht in Dienst

Smartphone-App „NINA“ ermöglicht schnellen Empfang von Warnung bei Gefahrensituationen

11. Februar ist Tag des Notrufs

Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt, verletzte Personen nach Unglücksfällen oder Brände. Geraten Menschen in Not, finden sie unter der Notrufnummer 112 schnell und zielgerichtet Hilfe und Unterstützung. 2009 wurde eine von fünf Brandenburger Notrufleitstellen in Eberwalde in Betrieb genommen. Diese versorgt rund 520.000 Bürger in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark.

Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr

„Das Aufgabenspektrum der Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr hat sich in den vergangenen Jahren hierbei stark verändert“, erklärt Sven Kobelt, Leiter der Regionalleitstelle Nordost. So stehe neben der Entgegennahme von Notrufen und der Alarmierung der erforderlichen Einsatzkräfte, heute auch die schnelle und großflächige Warnung der Bevölkerung vor möglichen Gefahren im Mittelpunkt der täglichen Arbeit. „Ob freigesetzte Schadstoffe bei Bränden, Evakuierungen zur Entschärfung von Weltkriegsmunition oder eine akute Wetterlage stellen Situationen dar, in denen eine frühzeitige Warnung der Bevölkerung vor weiterem Schaden bewahren kann“, so Kobelt.

terroristischer Anschläge

Gerade vor dem Hintergrund einer Vielzahl terroristischer Anschläge in den vergangenen Jahren, rückt die Einrichtung funktionierender Warnsysteme für die Bevölkerung wieder verstärkt in den Fokus. Hierbei wird heute konsequent die Einbindung digitaler Endgeräte (Smartphones) angestrebt, da diese als moderne Kommunikationszentralen Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens gefunden haben.

Warn-App „NINA“

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (Warn-App „NINA“), können Nutzer nunmehr wichtige Warnmeldungen für die unterschiedlichsten Gefahrenlagen in ihrer Region erhalten. So vom Nutzer gewünscht können auch standortbezogene Warnungen empfangen werden, so dass zum Beispiel bei Reisen innerhalb der Bundesrepublik eine Information sichergestellt ist. Darüber hinaus integrieren die App Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie aktuelle Hochwasserinformationen.

Brandenburger Notrufleitstellen

Maßgeblich durch Förderung des Landes Brandenburg konnten zwischenzeitlich alle Brandenburger Notrufleitstellen mit einem Warnsystem ausgestattet werden. Auch die Leitstelle in Eberswalde verfügt damit nun über die Möglichkeit Warnmeldungen abzusetzen. Hierzu ist zunächst die Installation der Warn-App NINA erforderlich, die kostenfrei aus den bekannten App-Stores abgerufen werden kann. Nach Einstellung des regionalen Bereiches, für den Warnmeldungen empfangen werden sollen, ist die App betriebsbereit.

App testen

Wer seine App in Hinblick auf eine korrekt erfolgte  Einstellung testen möchte, sollte sich den 28.02.2018 (17:00 Uhr) vormerken. Mit zwei Testmeldungen, die durch die Leitstelle in Eberwalde ausgelöst werden, kann dann jeder selbst eine Warnmeldung empfangen.

 

Weitere Informationen zur Warn-App „NINA“ finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.de.

Seit Dezember 2008 erreichen EU-Bürger den Notruf aus allen Fest- und Mobilfunknetzen überall in der Europäischen Union gebührenfrei unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112. Somit ist auch bei Reisen ins europäische Ausland sichergestellt, dass in Notsituation die erforderliche Hilfe gerufen werden kann. Um hier weitere Aufklärungsarbeit zu leisten und die Notrufnummer 112 europaweit bekannt zu machen, wurde erstmals am 11. Februar 2009 der Europäische Tag des Notrufs 112 veranstaltet.

 

Quelle: Landkreis Barnim

Stadtwerke Bernau bauen Service aus

Jahresrechnung Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Stadtwerke Bernau bauen Service aus

Energiedienstleister stärkt seine digitalen Dienste für Kunden – erweiterte Erreichbarkeit am Telefon – Rechnung einfach im Internet erklärt – positive Bilanz nach QR-Code Aktion

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau bieten ihren Kunden jetzt ein Plus an Service rund um die Jahresrechnung für Energie: Das KundenCentrum der Stadtwerke ist im Februar telefonisch länger erreichbar. Unter der Telefonnummer (03338) 61 399 stehen die Service-Mitarbeiter mit Rat und Tat von Montag bis Freitag von 7.45 bis 18 Uhr bereit. „Wir wollen unsere Kunden gut betreuen und kompetent beraten“, erklärt Sven Anders, Leiter des KundenCentrums bei den Stadtwerken Bernau und berichtet: „Nach Versand der Rechnungen nehmen bei uns die Anfragen zu. Die Leute beschäftigen sich dann stärker mit ihrem Energietarif.“ Damit möglichst alle Kunden sofort Antwort erhalten, haben die Stadtwerke Bernau die Telefonzeiten erweitert. Die Mitarbeiter beantworten die häufigsten Fragen, führen Änderungen durch und informieren auch zu weiterführenden Anliegen.

 

Digital kommt an

Zusätzlich wartet der Bernauer Energiedienstleister mit zwei weiteren Neuerungen auf: „Unsere Rechnungen müssen gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Transparenz genügen. Sie wirken manchmal komplexer, als sie eigentlich sind“, erläutert der Leiter des Kundenservice. Deshalb haben die Stadtwerke Bernau auf ihrer Homepage unter der Service-Rubrik „Gut zu wissen“ eine Musterrechnung eingestellt, anhand derer Schritt für Schritt die Rechnungspositionen erläutert werden. Auch eine reine Online-Rechnung ist ab diesem Jahr möglich: im Kundenportal der Stadtwerke Bernau erhält jeder registrierte Nutzer die Möglichkeit, auf eine digitale Rechnung umzustellen. Wie gewohnt können alle Nutzer dort jederzeit ihren Tarif einsehen und verwalten, den Verbrauch prüfen, Zählerstände übermitteln oder die Vorjahresrechnung abrufen. „Wir bauen unsere Services vor allem digital verstärkt aus“, erläutert Sven Anders die Strategie hinter den neuen Angeboten.

Dass das Unternehmen damit richtig liegt, zeigen auch die Rückmeldungen zu den Ablesungen. Die Zahl der digital erfassten Stände hat sich gegenüber dem Vorjahr versiebenfacht. Erstmals konnten Kunden für das vergangene Jahr ihren Zählerstand über das Scannen eines QR-Codes an die Stadtwerke übermittelt.

Ausstellung: Landschaften und Stillleben in Bernau

Neue Ausstellung: „Landschaften und Stillleben“ von Ingrid Korthals

Seit heute ist im Ratssaal des Bernauer Rathauses eine Ausstellung von Ingrid Korthals zu sehen. Unter dem Titel „Landschaften und Stillleben“ werden Aquarelle und Pastelle der Bernauer Malerin gezeigt, die vom Zuspruch der Besucher bei

Foto:
Bildtitel – Ingrid Korthals, „Rot“, Pastell (ohne Jahr)
(Foto aus privatem Bestand I. Korthals)

der heutigen Vernissage überwältigt war.

 Die Ausstellung kann vom 30. Januar bis 6. April 2018 zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 17.30 Uhr, Freitag von 7 bis 13.30 Uhr) besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Sabine Oswald-Göritz vom Kulturamt weiß Folgendes über die Künstlerin zu berichten:

Ingrid Korthals ist dem Bernauer Publikum keine Unbekannte. Vierzig Jahre arbeitete sie als Grundschullehrerin, dreißig davon in Bernau, im Jahr 2000 trat sie in den Ruhestand. Das Ende ihrer Lehrertätigkeit  sollte allerdings noch lange nicht das Ende dafür sein, künstlerisches Handwerk und künstlerisches Verständnis an andere zu vermitteln. Sie führte den Kinder-Plastikzirkel der FRAKIMA-Werkstatt, den sie seit 1983 leitete, fort. Dazu übernahm sie 2001 die Leitung des Plastikzirkels für Erwachsene. Bis zum heutigen Tag ist sie der FRAKIMA-Werkstatt treu geblieben. Im Status des Lehrenden zu sein, schließt den Status des Lernenden nicht aus. So ließ sie sich professionell in die Breite der Maltechniken einführen, war Teilnehmerin verschiedener Malschulen und Workshops, unter anderem bei solch namhaften Künstlerinnen wie Rose Schulze/Panketal, Christine Hielscher/Falkenberg bei Bad Freienwalde und Heidrun Rueda/Biesenthal. Wertvolle Anregungen erhielt sie ebenso in Workshops bei ihrer Werkstattkollegin aus der FRAKIMA, Roswitha Hindemith. In ihrer aktuellen Ausstellung im Ratssaal stellt sie Aquarelle und Pastelle aus. Es sind Landschaften und Stillleben. Neben ihrer großen Passion, dem plastischen Gestalten in Ton, ist der Umgang mit Aquarellfarben und Pastellkreide ihre zweite große Leidenschaft.

 

Quelle; Stadt Bernau bei Berlin 

Crashkurs zur Erstellung der ersten eigenen Website

Hallo liebe Eberswalder und Barnimer,

viele von euch sind ja aktuell dabei, eine Selbstständigkeit aufzubauen. Um dabei bei der passenden Zielgruppe überhaupt bekannt zu werden, ist heutzutage eine gut auffindbare und schön gestaltete Website überaus wichtig. Website-Erstellung ist natürlich von vielen nicht gerade die große Stärke – logisch, denn der Fokus der Selbstständigkeit liegt meistens ganz woanders.

Deshalb möchte ich gern allen Interessierten eine umfassende Einstiegshilfe geben und biete einen

Crashkurs zur Erstellung der ersten eigenen Website – ohne Vorkenntnisse im Webdesign (Zweitägig)

Dein Vorteil: Du gehst am Ende mit deiner eigenen Website nach Hause und kannst diese jederzeit erweitern und selbst warten. Der Kurs umfasst folgende Aspekte:

Termin 1 (Theorie, könnte in Form eines Webinars erfolgen)

– Grundlagen Internet
– Auswahl Webspace und Domain + Schritt-für-Schritt Bestellung
– Grundlagen Sicherheitstechniken
– Grundlagen Rechtssicherheit (Impressum etc.)
– Grundlagen WordPress
– Was brauchst du für den Praxistermin (Laptop, Texte etc.)

Termin 2 (Praxis)

– Grundeinstellungen
– Erste Seite erstellen
– System genauer kennenlernen / Erweiterungen
– Möglichkeiten zur Gestaltung
– Weitere Seiten erstellen
– Wartung der Seite (Updates, Aktualisierungen)
– Indexierung am Beispiel Google
Als Basissystem ist das Content-Management-System „WordPress“ vorgesehen, da es kostenlos zur Verfügung steht und leicht zu bedienen ist.

Der Kurs ist für jeden geeignet, der einen PC bedienen kann. Am Ende gehen alle Teilnehmer mit einer ersten, kleinen Website nach Hause und sind in der Lage, diese regelmäßig zu erweitern und die Wartung zu übernehmen. Außerdem stehe ich in der Anfangsphase allen Teilnehmern auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail für jegliche Fragen und Probleme zur Verfügung.

Kosten: Kostenfrei auf Spendenbasis (Empfehlung: 50-100€) inkl. Skript
Wo: Hebewerk, Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde
Wann: 28.01.18 (Theorie 10-13 Uhr) + 04.02.18 (Praxis 10-16 Uhr)

Bitte schickt mir bis Donnerstag, 25.01.2018 eine E-Mail, damit ich euch eine Anmeldebestätigung zukommen lassen kann.

Falls jetzt schon Fragen aufkommen, schreibt mir eine E-Mail!

Polizei

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Verkehrsunfallkommission will Unfallschwere weiter reduzieren

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim hat im vergangenen Jahr insgesamt 14 Todesopfer gefordert. Das sind zehn Menschen mehr als noch 2016. Allein sechs Verkehrsunfälle mit Todesfolge sind auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. „Wir werten diese Unfälle ortsbezogen aus und versuchen so herauszufinden, wo sich Unfälle häufen, worauf sie zurückzuführen sind und welche Maßnahmen als geeignet erscheinen, um Unfälle zu vermeiden“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Verkehrsunfallkommission.

Trotz dieser kontinuierlichen Arbeit ist auch die Zahl der schweren Verkehrsunfälle in 2017 gestiegen. Bei den Verletzten ist mit fast 14 Prozent der höchste Anstieg seit Jahren zu verzeichnen. Besonders auffällig sind dabei die schweren Baumunfälle, Radverkehrsunfälle und die Verkehrsunfälle mit Senioren (ab 65 Jahren).

weniger Unfälle mit Kindern

Erfreulich ist hingegen, dass es im vergangenen Jahr erneut wieder weniger Unfälle mit Kindern (0 bis 14 Jahre) gegeben hat. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim hat im Rahmen des Projektes „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ sehr viele Schulwege und das direkte Umfeld an den Barnimer Schulen untersucht. An diesem Projekt haben bisher über 600 Schüler mitgewirkt und auf Problemstellen hingewiesen.

(Weiterführende Informationen unter www.barnim.de/ruecksicht)

Entwicklung bei den Motorradunfällen

Die Entwicklung bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die erfassten Unfallzahlen sind die niedrigsten seit Jahren. Auch die Schwere ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt.

Ungeachtetdessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L 291/L 29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile und Kurventafeln den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet.  Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden

Die Verkehrsunfallkommission Barnim folgt bei ihrer Arbeit dem Leitbild der Vision Zero (Vision Null). Der Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden, dass es keine Verkehrstoten mehr gibt und Unfallfolgen minimiert werden. „Neben der Straße ist für uns der Faktor Mensch von besonderer Bedeutung. Schließlich können die Fahrzeugführer den wirksamsten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und zwar durch Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit“, klärt Marcel Kerlikofsky auf.

Ganz konkret diskutieren die Mitglieder der Verkehrsunfallkommission derzeit wie Baumunfälle und die daraus resultierenden Unfallfolgen künftig besser vermieden werden können. „Eine generelle Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, so wie es der Landstraßenerlass für Alleestrecken vorgibt, soll es weiterhin nicht geben“, macht Kerlikofsky jedoch deutlich. Vielmehr setze man etwa auf Schutzplanken, wie sie jetzt als Folge einer Untersuchung der Unfälle entlang der B 158 aufgestellt werden.

Geschwindigkeitsbeschränkung

Auf der Kreisstraße zwischen Tempelfelde und Albertshof wird es zudem zukünftig eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h und teilweise ein Überholverbot geben. Die Straßenverkehrsbehörde hat nach dem Beschluss der Verkehrsunfallkommission die Anordnung vorzubereiten.

Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen

Besonders kritisch werden von den Experten auch Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen diskutiert. Das Straßenumfeld sollte so ausgebildet sein, dass ein Abkommen von der Fahrbahn nicht zu schweren Unfallfolgen führt. Ist eine solche Gestaltung nicht möglich, sind Schutzplanken erforderlich. „Beim Pflanzen neuer Bäume in Fahrbahnnähe muss uns bewusst sein, dass diese zu gefährlichen Hindernissen heranwachsen. Sinnvoller wäre es Baumpflanzungen entlang von Radwegen zu fördern, hier spenden sie dem Radler sogar Schatten“, erklärt Kerlikofsky weiter.

Handlungsbedarf  beim Radverkehr

Generell sieht der Leiter Verkehrsunfallkommission beim Thema Radverkehr noch Handlungsbedarf: „Der Radverkehr nimmt beträchtlich zu. Die Verkehrssicherheit ist aufgrund der mangelhaften Infrastruktur jedoch nicht gewährleistet. Das wirkt sich besonders stark auf die schwächeren und unsicheren Radfahrer aus.“ Ohne entsprechende Maßnahmen befürchte Kerlikofsky daher weiterhin steigende Unfallzahlen. Als Schwerpunkte hat er in diesem Zusammenhang die Stadt Bernau und der Gemeinde Wandlitz ausgemacht.

Wie es funktionieren kann, zeigt indes die Stadt Eberswalde. Dort ereigneten sich 2017 nur 53 Radverkehrsunfälle. Das sind immerhin 15,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Stadt Eberswalde hat ein aktuelles Radnutzungskonzept und ist in diesem Bereich wesentlich besser aufgestellt. Aus dem Radnutzungskonzept werden Schritt für Schritt Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für die Radfahrenden umgesetzt.

Verkehrsunfälle mit Beteiligung Senioren (+ 65 Jahre)

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten Senioren wird auch für das Jahr 2017 ansteigen. In 58 Prozent der Fälle waren die Senioren Hauptverursacher und dieser Anteil ist im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend. Anders ist es mit der Unfallschwere, diese nimmt weiterhin zu. Nach der Unfallschwere gehören neben den Kindern und Jugendlichen die Senioren zu den besonders gefährdeten Personenkreisen.

„Im Jahr 2000 wurden auf den Straßen Brandenburgs 1544 Verkehrsunfälle registriert, bei denen Personen beteiligt waren, die 65 Jahre und älter waren. Diese Zahl haben wir nun innerhalb eines Jahres allein im Landkreis Barnim erreicht. Deshalb sollten wir unsere Verkehrssicherheitsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmer ausrichten oder noch besser bereits bei den Verkehrsplanungen berücksichtigen“, ist sich Marcel Kerlikofsky sicher. Zudem sei es wichtig, die Kraftfahrer noch intensiver über altersspezifische Verhaltensweisen von Kindern und älteren Menschen aufzuklären und sie verstärkt anzuhalten, ihrer Verantwortung gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern nachzukommen.

 

Quelle: kvbarnim