Crashkurs zur Erstellung der ersten eigenen Website

Hallo liebe Eberswalder und Barnimer,

viele von euch sind ja aktuell dabei, eine Selbstständigkeit aufzubauen. Um dabei bei der passenden Zielgruppe überhaupt bekannt zu werden, ist heutzutage eine gut auffindbare und schön gestaltete Website überaus wichtig. Website-Erstellung ist natürlich von vielen nicht gerade die große Stärke – logisch, denn der Fokus der Selbstständigkeit liegt meistens ganz woanders.

Deshalb möchte ich gern allen Interessierten eine umfassende Einstiegshilfe geben und biete einen

Crashkurs zur Erstellung der ersten eigenen Website – ohne Vorkenntnisse im Webdesign (Zweitägig)

Dein Vorteil: Du gehst am Ende mit deiner eigenen Website nach Hause und kannst diese jederzeit erweitern und selbst warten. Der Kurs umfasst folgende Aspekte:

Termin 1 (Theorie, könnte in Form eines Webinars erfolgen)

– Grundlagen Internet
– Auswahl Webspace und Domain + Schritt-für-Schritt Bestellung
– Grundlagen Sicherheitstechniken
– Grundlagen Rechtssicherheit (Impressum etc.)
– Grundlagen WordPress
– Was brauchst du für den Praxistermin (Laptop, Texte etc.)

Termin 2 (Praxis)

– Grundeinstellungen
– Erste Seite erstellen
– System genauer kennenlernen / Erweiterungen
– Möglichkeiten zur Gestaltung
– Weitere Seiten erstellen
– Wartung der Seite (Updates, Aktualisierungen)
– Indexierung am Beispiel Google
Als Basissystem ist das Content-Management-System „WordPress“ vorgesehen, da es kostenlos zur Verfügung steht und leicht zu bedienen ist.

Der Kurs ist für jeden geeignet, der einen PC bedienen kann. Am Ende gehen alle Teilnehmer mit einer ersten, kleinen Website nach Hause und sind in der Lage, diese regelmäßig zu erweitern und die Wartung zu übernehmen. Außerdem stehe ich in der Anfangsphase allen Teilnehmern auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail für jegliche Fragen und Probleme zur Verfügung.

Kosten: Kostenfrei auf Spendenbasis (Empfehlung: 50-100€) inkl. Skript
Wo: Hebewerk, Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde
Wann: 28.01.18 (Theorie 10-13 Uhr) + 04.02.18 (Praxis 10-16 Uhr)

Bitte schickt mir bis Donnerstag, 25.01.2018 eine E-Mail, damit ich euch eine Anmeldebestätigung zukommen lassen kann.

Falls jetzt schon Fragen aufkommen, schreibt mir eine E-Mail!

Polizei

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Verkehrsunfallkommission will Unfallschwere weiter reduzieren

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim hat im vergangenen Jahr insgesamt 14 Todesopfer gefordert. Das sind zehn Menschen mehr als noch 2016. Allein sechs Verkehrsunfälle mit Todesfolge sind auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. „Wir werten diese Unfälle ortsbezogen aus und versuchen so herauszufinden, wo sich Unfälle häufen, worauf sie zurückzuführen sind und welche Maßnahmen als geeignet erscheinen, um Unfälle zu vermeiden“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Verkehrsunfallkommission.

Trotz dieser kontinuierlichen Arbeit ist auch die Zahl der schweren Verkehrsunfälle in 2017 gestiegen. Bei den Verletzten ist mit fast 14 Prozent der höchste Anstieg seit Jahren zu verzeichnen. Besonders auffällig sind dabei die schweren Baumunfälle, Radverkehrsunfälle und die Verkehrsunfälle mit Senioren (ab 65 Jahren).

weniger Unfälle mit Kindern

Erfreulich ist hingegen, dass es im vergangenen Jahr erneut wieder weniger Unfälle mit Kindern (0 bis 14 Jahre) gegeben hat. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim hat im Rahmen des Projektes „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ sehr viele Schulwege und das direkte Umfeld an den Barnimer Schulen untersucht. An diesem Projekt haben bisher über 600 Schüler mitgewirkt und auf Problemstellen hingewiesen.

(Weiterführende Informationen unter www.barnim.de/ruecksicht)

Entwicklung bei den Motorradunfällen

Die Entwicklung bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die erfassten Unfallzahlen sind die niedrigsten seit Jahren. Auch die Schwere ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt.

Ungeachtetdessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L 291/L 29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile und Kurventafeln den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet.  Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden

Die Verkehrsunfallkommission Barnim folgt bei ihrer Arbeit dem Leitbild der Vision Zero (Vision Null). Der Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden, dass es keine Verkehrstoten mehr gibt und Unfallfolgen minimiert werden. „Neben der Straße ist für uns der Faktor Mensch von besonderer Bedeutung. Schließlich können die Fahrzeugführer den wirksamsten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und zwar durch Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit“, klärt Marcel Kerlikofsky auf.

Ganz konkret diskutieren die Mitglieder der Verkehrsunfallkommission derzeit wie Baumunfälle und die daraus resultierenden Unfallfolgen künftig besser vermieden werden können. „Eine generelle Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, so wie es der Landstraßenerlass für Alleestrecken vorgibt, soll es weiterhin nicht geben“, macht Kerlikofsky jedoch deutlich. Vielmehr setze man etwa auf Schutzplanken, wie sie jetzt als Folge einer Untersuchung der Unfälle entlang der B 158 aufgestellt werden.

Geschwindigkeitsbeschränkung

Auf der Kreisstraße zwischen Tempelfelde und Albertshof wird es zudem zukünftig eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h und teilweise ein Überholverbot geben. Die Straßenverkehrsbehörde hat nach dem Beschluss der Verkehrsunfallkommission die Anordnung vorzubereiten.

Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen

Besonders kritisch werden von den Experten auch Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen diskutiert. Das Straßenumfeld sollte so ausgebildet sein, dass ein Abkommen von der Fahrbahn nicht zu schweren Unfallfolgen führt. Ist eine solche Gestaltung nicht möglich, sind Schutzplanken erforderlich. „Beim Pflanzen neuer Bäume in Fahrbahnnähe muss uns bewusst sein, dass diese zu gefährlichen Hindernissen heranwachsen. Sinnvoller wäre es Baumpflanzungen entlang von Radwegen zu fördern, hier spenden sie dem Radler sogar Schatten“, erklärt Kerlikofsky weiter.

Handlungsbedarf  beim Radverkehr

Generell sieht der Leiter Verkehrsunfallkommission beim Thema Radverkehr noch Handlungsbedarf: „Der Radverkehr nimmt beträchtlich zu. Die Verkehrssicherheit ist aufgrund der mangelhaften Infrastruktur jedoch nicht gewährleistet. Das wirkt sich besonders stark auf die schwächeren und unsicheren Radfahrer aus.“ Ohne entsprechende Maßnahmen befürchte Kerlikofsky daher weiterhin steigende Unfallzahlen. Als Schwerpunkte hat er in diesem Zusammenhang die Stadt Bernau und der Gemeinde Wandlitz ausgemacht.

Wie es funktionieren kann, zeigt indes die Stadt Eberswalde. Dort ereigneten sich 2017 nur 53 Radverkehrsunfälle. Das sind immerhin 15,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Stadt Eberswalde hat ein aktuelles Radnutzungskonzept und ist in diesem Bereich wesentlich besser aufgestellt. Aus dem Radnutzungskonzept werden Schritt für Schritt Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für die Radfahrenden umgesetzt.

Verkehrsunfälle mit Beteiligung Senioren (+ 65 Jahre)

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten Senioren wird auch für das Jahr 2017 ansteigen. In 58 Prozent der Fälle waren die Senioren Hauptverursacher und dieser Anteil ist im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend. Anders ist es mit der Unfallschwere, diese nimmt weiterhin zu. Nach der Unfallschwere gehören neben den Kindern und Jugendlichen die Senioren zu den besonders gefährdeten Personenkreisen.

„Im Jahr 2000 wurden auf den Straßen Brandenburgs 1544 Verkehrsunfälle registriert, bei denen Personen beteiligt waren, die 65 Jahre und älter waren. Diese Zahl haben wir nun innerhalb eines Jahres allein im Landkreis Barnim erreicht. Deshalb sollten wir unsere Verkehrssicherheitsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmer ausrichten oder noch besser bereits bei den Verkehrsplanungen berücksichtigen“, ist sich Marcel Kerlikofsky sicher. Zudem sei es wichtig, die Kraftfahrer noch intensiver über altersspezifische Verhaltensweisen von Kindern und älteren Menschen aufzuklären und sie verstärkt anzuhalten, ihrer Verantwortung gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern nachzukommen.

 

Quelle: kvbarnim

 

LOK BERNAU startet mit Sonntagsspiel ins neue Jahr

LOK BERNAU startet mit Sonntagsspiel ins neue Jahr

 

Am Sonntag, den 7. Januar um 17 Uhr begrüßen die Bernauer Korbjäger den Tabellenzehnten SC Rist Wedel in der Erich-Wünsch-Halle. Im Hinspiel unterlag die LOK den Schleswig-Holsteinern auswärts mit 71:79 und wird sich als Neujahrsresolution die Revanche auf die Fahnen schreiben.


Nach dem Sieg gegen die Hussitenstädter im Oktober 2017 setzte es für die Gäste aus Wedel eine herbe Niederlagenserie von ganzen sieben Pleiten in Folge, die sie erst im letzten Spiel des abgelaufenen Jahres mit einem Auswärtssieg gegen Essen brechen konnten. Ein Grundstein für die Kehrtwende war unteranderem die Nachverpflichtung des US-Flügelspielers William Darley, der Mitte Dezember vom ProA-Ligisten Hamburg Towers nach Wedel wechselte und in Essen gleich elf Punkte, sieben Rebounds und drei Assists zum Sieg beisteuerte. Neben dem 2,03 Meter großen Darley baut der spanische Headcoach Felix Banorbe wie bereits im Hinspiel auf das Trio Nino Celebic, Aurimas Adomaitis und Vincent Kittmann. Der serbische Aufbauspieler Nino Celebic gilt als pfeilschnell und agiert mit viel Spielwitz. Im bisherigen Saisonverlauf steht er durchschnittlich knapp 30 Minuten auf dem Feld und ist mit 18,2 Punkten, 4,2 Assists und 3,3 Rebounds der wichtigste Akteur im Wedeler Spiel. Statistisch gesehen zweiteffektivster Spieler des SC Rist Wedel ist der litauische Big Men Aurimas Adomaitis. Der kräftige 2,05 Meter Mann aus dem Baltikum zeichnet für 11,1 Punkte und 7,7 Rebounds in nur 22 Minuten Einsatzzeit pro Spiel verantwortlich. Dritteffektivster Akteur ist der erfahrene deutsche Flügelspieler Vincent Kittmann, der 9,3 Punkte und 5,9 Rebounds erzielt. Neben diesen drei Optionen und der Neuverpflichtung William Darley dürfen die Bernauer aber auch den erfahrenen Guard Steffen Kiese, sowie die beiden Nachwuchshoffnungen Marius Behr und Osaro Jürgen Rich Igbineweka, die beide auch mit einer Doppellizenz für den ProA-Ligisten Hamburg Towers ausgestattet sind, nicht außer Acht lassen. Auffällig im Spiel der Gäste sind die häufig kleinen Aufstellungen von Trainer Banobre, die den Ball gut bewegen und mit knapp 27 Dreiern pro Spiel die meisten Würfe der Liga jenseits der 6,75 Meter Marke nehmen. Defensiv wechseln die Schleswig-Holsteiner häufig einer Mann-Mann-Verteidigung und einer Zonenverteidigung und stellen den Gegner damit immer wieder vor neue Herausforderungen.

Headcoach René Schilling nennt die Schlüssel zu einem erfolgreichen Jahresauftakt: „Defensiv heißt es für uns aufmerksam in der Transition-Verteidigung zu sein und die Werfer gut zu verteidigen. Außerdem müssen wir Lösungen finden wie wir mit unseren Großen gegen die eher kleinen Aufstellungen der Rister verteidigen. Offensiv müssen wir gute Lösungen gegen die wechselnde Verteidigung der Gäste finden und wir sollten versuchen unseren Vorteil am Brett auszuspielen.“

Fraglich ist unterdessen der Einsatz von Point Guard und ALBA-Doppellizenzspieler Bennet Hundt, der sich am Montag beim Training mit den ALBA-Profis auf Gran Canaria eine Fußverletzung zuzog. Weitere Erkenntnisse wird die genaue Untersuchung in Berlin ergeben.

Simon Schönhoff

Planfeststellungsverfahren für Radweg zwischen Wullwinkel und Biesenthal abgeschlossen

Das Planfeststellungsverfahren für den Radweg zwischen Wullwinkel und Biesenthal

ist abgeschlossen –  Meilenstein geschafft

Biesenthal. Nach mehr als fünf Jahren Planung ist der Planfeststellungsbeschluss zum Radweg entlang der L200 zwischen Wullwinkel und Biesenthal endlich da. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um im Frühjahr 2018 mit der Ausführungsplanung und dem Bau zu beginnen, so Britta Müller.

Die SPD-Abgeordnete hatte mehrfach per Brief an die Infrastrukturministerin und per mündlicher Anfrage im Landtag auf die Dringlichkeit des Radweges aufmerksam gemacht. Der Radweg zwischen Biesenthal und Bernau ist auf der Höhe Wullwinkel auf einer Länge von 2 km unterbrochen, die Radfahrer müssen den sicheren Weg verlassen und auf die vielbefahrene Landstraße L200 ausweichen. Im Juni 2016 wurde ein Radfahrer auf diesem Straßenabschnitt durch einen Unfall getötet. Besonders gefährlich ist die Situation auch für die Kinder, die den Weg als Schulweg nutzen müssen. Sowohl die lokale Agenda Biesenthal wie auch der ADFC haben sich mit Fahrraddemos für den schnellen Bau der Strecke eingesetzt.

Der Lückenschluss bei Wullwinkel verzögerte sich seit 2012 aufgrund verschiedener baurechtlicher Eingaben immer wieder. Zuletzt musste ein Ersatzhabitat für Zauneidechsen geschaffen werden, um die seltenen Tiere aus dem Baufeld abzufangen. Auch ein privater Anlieger hatte noch 2017 gegen den Bau Einwände vorgebracht.

Britta Müller kommentiert:
„Es gab bereits genug Verzögerung. Der Radweg ist dringend erforderlich. Nicht ohne Grund bin ich bei den Fahrraddemos mitgefahren. Ich hoffe sehr, dass nun im Frühjahr 2018 endlich mit dem Bau begonnen werden kann.“

 

Britta Müller
Mitglied des Landtages Brandenburg

Bürgerbüro: Prenzlauer Chaussee 155, 16348 Wandlitz

Ausstellung in der Galerie Andererseits

Ausstellung in der Galerie Andererseits

 

Ana Furelos (2.v.l.) mit den Künstlern bei der Vernissage

„Es ist besser, wenn nicht nur das einzelne Kunstwerk bewundert wird, sondern etwas vom Wesen des Künstlers selbst dargestellt wird.“ Dieser Satz von Margit Schötschel trifft es im Kern. Die freischaffende Biesenthaler Künstlerin und Bildhauerin arbeitete viele Jahre mit behinderten Menschen. Und sie leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der so genannten „Außenseiterkunst“. In der Galerie Andererseits, an der Brauerstraße 9 in Bernau, fand vor kurzem die Vernissage „Veränderungen vorbehalten. Das Porträt. Aus dem Urgund der Seele“ statt. An den Wänden Bilder, Malereien und Plastiken, die von Menschen mit geistiger Behinderung geschaffen wurden. Es sind kreative und künstlerische Werke, die die Seele des Menschen widerspiegeln. Eigentlich bewirken das Bilder eines Künstlers im Normalfall natürlich auch. Doch in diesem Fall ist es anders und daher ganz besonders. Was sehen sie, wie sehen sie es? Was haben sie gespürt, was bewegte sie? Menschen, die anders sind und deren Inneres den meisten oft verschlossen bleibt. Was für ein einzigartiges Erlebnis also, ihnen durchs Schlüsselloch der Kunst, sozusagen auf den Grund ihrer Seele blicken zu können. Die Ursprünge gehen auf die Initiative Margit Schötschels zurück. Sie hatte im Jahr 1967 die Leitung eines Laienzirkels für plastisches Gestalten/Bildhauerei in der damaligen Kreisstadt Bernau übernommen. In jener Zeit nahm sie auch Kontakt mit der Hoffnungstaler Stifung Lobetal und ihren Bewohnern auf. Und sie begann künstlerisch mit ihnen zu arbeiten. Sie stellte ihnen Themen, mit denen sie sich auf ihre Weise künstlerisch auseinandersetzten. So hatte die Arbeit anfangs meist zwar einen eher schulischen Charakter, doch war das wohl dem damaligen Begriff der  „Arbeit mit Behinderten“ geschuldet.  Der Zirkel entwickelte sich zur „Kreativen Werkstatt“, deren Wirken bald über die Anstalt hinaus bekannt wurde. Margit Schötschel leitete die Kreativwerkstatt bis zum Jahr 1992. Die Kreative Werkstatt kann indess bereits auf eine 50jährige Tradition freier künstlerischer Arbeit zurückblicken. Menschen, die im Alltag Hilfe und Unterstützung benötigen, können sich hier frei entfalten und ohne Assistenz all ihre Schätze der Fantasie zeigen. Der Film „Gewitter im Gehirn“, 1994 von dem Schweizer Edgar Hagen gedreht, gab während der Ausstellungseröffnung Einblicke in die Arbeit unter Leitung von Margit Schötschel. Und das um so mehr, da die Künstlerin leider in diesem Jahr verstorben ist. Mit großer Freude nahmen die Künstler Regina Hofmann, Heinz Schöps, Helmut Nast, Horst Eitner und Detlev von Dossow Blumen von Ana Furelos entgegen, welche derzeit die Kreative Werkstatt in Vertretung von Susann Päthke leitet. Die Ausstellung ist der zweite Teil innerhalb des Jubiläums 50 Jahre Kreative Werkstatt Lobetal. Sie ist noch bis zum 31. März 2018 samstags von 11 bis 17 Uhr sowie sonngtags von 12 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung zu besichtigen

 

Quelle: stiftung Lobetal

BERNAU: Weihnachtswünsche erfüllen

Weihnachtswünsche erfüllen

Stiftung Sankt Georgen-Hospital zu Bernau unterstützt bedürftige Kinder

 

 

Über einen 25-Euro-Geschenkgutschein von der Stiftung Sankt Georgen-Hospital zu Bernau zum Weihnachtsfest können sich in diesem Jahr bedürftige Kinder in Bernau freuen. Erstmals reicht die älteste Stiftung im Land Brandenburg solche Gutscheine aus, um damit Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen, die in sozial schwachen Haushalten leben.

 

Die Stiftung hat bereits in den vergangenen Jahren hilfebedürftigen alten Bernauern finanzielle Zuschüsse zur Weihnachtszeit ausreichen können. Dass diese Aktion nun auch auf Kinder ausgeweitet werden konnte, geht auf eine Idee des Bernauer Bürgermeisters André Stahl zurück. Er ist in seiner Funktion als Bürgermeister gleichzeitig Kurator der Stiftung und stellt gemeinsam mit dem Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde von St. Marien zu Bernau, Thomas Gericke, den Stiftungsvorstand dar. Dank großzügiger Unterstützung der Familie Michels (Betreiber der Brandenburgklinik), der Investorengruppe Breschke (PankeBogen), des Supermarktchefs René Schneider (REWE Markt in Schönow), der Bernauer MEDIMAX-Filiale und dem Spielzeugladen Zwerg Nase konnte diese Idee jetzt verwirklicht werden.

 

„Wir freuen uns gemeinsam mit den diesjährigen Partner, bis zu 823 Kindern zum Weihnachtsfest eine Freude machen zu können. Gleichzeitig möchten wir in diesem Zusammenhang weitere Bernauer Unternehmen dazu ermuntern, ebenfalls an die Stiftung Sankt Georgen-Hospital zu Bernau zu spenden, um diese Aktion auch künftig fortführen zu können. Es gibt schließlich nichts Schöneres als leuchtende Kinderaugen zur Weihnachtszeit“, so André Stahl und Thomas Gericke. Spenden können unter Angabe des Spendenzwecks „Unterstützung von Kindern“ auf das Konto der Stiftung bei der Sparkasse Barnim (IBAN: DE20 1705 2000 3140 0638 30) vorgenommen werden. Spendenbescheinigungen werden selbstverständlich im Nachgang erteilt.

 

Über die Stiftung:

Die Stiftung Sankt Georgen-Hospital zu Bernau, deren ursprüngliche Stiftungsurkunde nicht mehr existiert, ist älteren Nachrichten zufolge im Jahr 1328 vom Tuchmachergewerk der Stadt Bernau gegründet worden und damit die älteste Stiftung im Land Brandenburg. Zweck der Stiftung ist heute die gemeinnützige und selbstlose Unterstützung bedürftiger Personen in Bernau und Umgebung sowie die Förderung des Denkmalschutzes. Die Stiftung Sankt Georgen-Hospital zu Bernau unterliegt damit den Vorgaben der Abgabenordnung, die die Hilfebedürftigkeit konkret bestimmt.

Stiftung Sankt Georgen-Hospital zu Bernau                                                                                        
Bürgermeister und Kurator André Stahl, Marktplatz 2, 16321 Bernau  bei Berlin
Pfarrer und Kurator Thomas Gericke, Kirchplatz 6, 16321 Bernau bei Berlin

Quelle: Pressestelle Stadt Bernau

Adventserlebnistag für Familien im BARNIM PANORAMA

Winterzeit – Märchenzeit.

Adventserlebnistag für Familien im BARNIM PANORAMA, Wandlitz

 

Winterzeit ist Märchenzeit! Wenn es draußen kalt und dunkel wird, rücken wir näher zusammen und wärmen uns mit Geschichten und kleinen Leckereien. Mit märchenhaften Lesungen und weihnachtlichen Dekoideen kann man sich beim Adventserlebnistag am 3. Dezember auf die besinnliche Zeit einstimmen.

 

ADVENTSERLEBNISTAG AM SONNTAG, DEN 3. DEZEMBER

10:30–11:30 UHR ADVENTSSONDERFÜHRUNG

Da kommt Gemütlichkeit auf! Die Sonderführung zum 1. Advent entführt Familien in Großmutters Stube. Beim Lesen von

Quelle: Gemeinde Wandlitz /BARNIM PANORAMA

Geschichten und Gedichten kann man den weihnachtlichen Zauber erleben! Dabei kann man den Klängen eines Polyphons lauschen und unsere historische Märchenpyramide entdecken! Anschließend laden wir zum Spielen mit altem Spielzeug ein. Die Sonderführung hält so manche Überraschung bereit und wird gemeinsam mit dem Naturpark Barnim durchgeführt.

Anmeldung erwünscht per Tel. (03 33 97) 68192-0 oder E-Mail: info@barnim-panorama.de.

12:00–16:00 UHR ADVENTSBASTELWERKSTATT

Gebastelt werden kleine Adventsgestecke, Windlichter, Tüten- und Fröbelsterne für das eigene Zuhause. Ob Groß oder Klein, hier kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Bastelwerkstatt wird vom Hort Wandlitz betreut. Für die Materialkosten wird um eine Spende gebeten.

14:00–17:00 UHR GESCHICHTEN FÜR KINDER

Zu jeder vollen Stunde locken fantasievolle Geschichten ins Baumhaus im Entdeckerpfad. Die Lesungen werden gemeinsam mit dem Förderverein der Bibliotheken angeboten und dauern jeweils 20 Minuten.

 

Ort: BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz, Breitscheidstr. 8–9, 16348 Wandlitz

Es gelten die Eintrittspreise des BARNIM PANORAMA.

Erwachsene: 6,00 €, Ermäßigt: 4,00 €, Kinder & Jugendliche von 6-16 Jahren: 2,50 €, Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei, Familien-Tageskarte: 14,00 €

 

Weitere Informationen und das aktuelle Angebot des BARNIM PANORAMA finden Sie im Internet unter www.barnim-panorama.de.

 

Tipp: Für noch mehr Winterspaß hat das BARNIM PANORAMA am Freitag, den 29.12. geöffnet. Geschlossen am 24.12., 25.12. und 31.12. sowie am 01.01.

Derby-Klassiker gegen RSV Eintracht Stahnsdorf

Vor zehn Wochen gab es im Rahmen der Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU bereits den ersten Akt des ewig jungen Derbys zwischen Bernau und Stahnsdorf zu sehen. Am kommenden Sonnabend folgt nun die Begegnung im regulären Ligabetrieb mit dem zweiten Brandenburger ProB-Ligisten. Tip-off ist um 19 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Die Erinnerungen an das Testspiel gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf dürften den Bernauer Fans noch gut im Gedächtnis sein. Gerade einmal zehn Wochen ist es nämlich her, dass man den RSV in der heimischen Erich-Wünsch-Halle mit 70:65 bezwingen konnte. Die junge Stahnsdorfer Mannschaft lieferte im Freundschaftsspiel am 16. September einen großen Kampf ab und führte über weite Strecken der Partie.  Doch Gegensatz zur LOK, die sich am damaligen Abend noch mit viel Sand im Getriebe präsentierte, missglückte dem RSV der Start in den Ligaspielbetrieb bisher. Aktuell belegen die Gäste den letzten Tabellenplatz der ProB Nord und konnten nur zwei von zehn Punktspielen für sich entscheiden. Damit steht die Mannschaft von Trainer Denis Toroman unter Druck zu punkten, um doch noch die Chance auf die rettenden Play-off Plätze zu wahren. Gerade mit der Gewissheit, dass die LOK im ersten Brandenburg-Derby Schwächen offenbarte, werden die Stahnsdorfer alles daran setzten die Punkte aus dem Norden in den Süden Berlins zu entführen.

 

Logo SSV Lok Bernau

Um dies zu verhindern gilt es die beiden überragenden US-Amerikaner des RSV zu kontrollieren. Der 23-jährige Center Josh Smith geht in seine zweite Saison mit dem RSV Eintracht Stahnsdorf und gehört erneut zu den besten Reboundern der Liga. In den ersten zehn Spielen verbuchte der 110 Kilo Koloss durchschnittlich 15,6 Punkte und 11,0 Rebounds. Zweite Säule des Stahnsdorfer Spieler ist Playmaker Michael Holton Jr., der aus ersten Österreichischen Liga nach Brandenburg wechselte. Das Basketballtalent liegt Holten Jr. dabei in den Genen. Sein Vater Michael Holten Sr. spielte in den 80er Jahren insgesamt sechs Saisons in der NBA und ist auch danach als Trainer und TV-Kommentar dem orangenen Leder treugeblieben. Der 26-jährige Sohn spielt im RSV-Dress mit 20 Punkten, 4,7 Rebounds, 3,5 Assists und einer herausragenden Dreierquote von 41,4 Prozent eine starke Saison. Weitere offensive Stützen des Teams sind

Foto: Barnim-plus; Lutz Weigelt

der Dreierschütze Julius Stahl (7,2 Punkte, 43% Dreierquote) und der erst seit zwei Spieltagen für den RSV aktive Luka Kamber, der bisher 6 Punkte pro Partie beisteuert. Zu erwähnen ist ebenso der erst 16-jährige Small Forward Oshane Drews, der mit guten Zug zum Korb bereits 6,8 Punkte pro Spiel erzielt.

Headcoach René Schilling erläutert die Schlüssel für ein erfolgreiches Heimspiel: „In der Defensive gilt es den Wirkungskreis der beiden Topscorer Holton und Smith einzugrenzen und beide zu schweren Würfen zu zwingen, ohne die restliche Mannschaft zu vergessen. Offensiv müssen wir mit mehr Energie und Disziplin als zuletzt in Quakenbrück agieren. Außerdem gilt es gute Lösungen gegen die wechselnden Verteidigungsarten des RSV zu finden und darüber hinaus eine Balance zwischen Innen- und Außenspiel zu entwickeln. Sollte uns das gelingen, werden wir unserer Favoritenrolle gerecht werden.“

 

Quelle: ssv-lok-bernau