Besichtigung des MdI Bunkers Nahe Freudenberg

Für Heute und Morgen hatten wir ja die vorerst letzten Führungen durch den MdI-Bunker gemeldet. Da wollten wir natürlich dabei sein. Die Zufahrt war sehr gut ausgeschildert. Man brauchte am Ende nur den Autos folgen die den Wegrand säumten. Die Besichtigung war sehr gut vorbereitet. Selbst deftiges Essen und was zu Trinken gab es nach/vor der Führung. Mit sehr viel Sachverstand wurde die Führung vorbereitet. Unterlagen waren angebracht. So konnte sich der Besucher ein Bild von der Gesamtanlage machen. Auch Vergleiche zur BRD konnten gezogen werden. Karten von den Bunkern nahe Bonn waren vorhanden. Fast eine Stunde ging es mit Erklärung dann durch unterirdischen Gänge. Immer wieder unterbrochen von Erklärungen oder Antworten auf die Fragen. Über 200 Meter lang ist schon der Zugang zum Bunker. Das Alter, die Nichtpflege sieht man ihm an. Fast alles was nicht Niet und Nagelfest ist wurde weggetragen, die Tapeten fallen von den Wänden, noch vorhandene Möbel, technische Einrichtungen haben eine dicke Schicht Schimmel angesetzt.

Da es vorgesehen ist, in den oberirdischen Häusern Flüchtlinge unterzubringen, hat der neue Besitzer ab Januar 2016 das Betreten der Bunkeranlagen verboten. Wer also nochmals den Bunker besichtigen will

 

Morgen am 11.10. ist letztmalig Gelegenheit dazu.

Zum MdI-Bunker: Innerhalb der Ortschaft 16259 Freudenberg, Landkreis Märkisch-Oderland, ist die Zufahrt ausgeschildert. (Ins Navi bitte 16259 oder Beiersdorf-Freudenberg eingeben.)

Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir haben ein paar Fotos mitgebracht, die natürlich das Erleben unter der Erde nicht ausdrücken können. DAS kann man nur selbst erleben

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