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BERNAU: Lok reist als Favorit ins Ruhrgebiet

Lok reist als Favorit ins Ruhrgebiet zu Citybasket Recklinghausen

Der SSV Lok Bernau tritt am Samstag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei Citybasket Recklinghausen an. Die Bernauer Korbjäger reisen nach einem gelungenen Saisonstart als Favorit ins Ruhrgebiet, wo die Recklinghäuser erst einen Saisonsieg einfahren konnten. Mit an Bord bei der Lok ist am Samstag erstmals in dieser Saison auch Nico Adamczak.

 

Nach dem Heimsieg gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag hat sich der SSV Lok Bernau wieder in das Spitzentrio der ProB Nord eingereiht.

Credits: Ricardo Steinicke

Credits: Ricardo Steinicke

Ganz oben in der Tabelle stehen punktgleich mit jeweils drei Siegen und einer Niederlage die Mannschaften aus Iserlohn, Itzehoe und Bernau. Ganz anders verlief der Saisonstart beim Gastgeber für das kommende Auswärtsspiel. Citybasket Recklinghausen musste erst vor einer Woche einen herben 93:58 Dämpfer im Revierderby gegen die AstroStars Bochum hinnehmen. Am Ende stand für die Recklinghäuser die dritte Saisonniederlage zu Buche, mit der man nicht nur die eigenen Fans, sondern auch sich selbst, enttäuschte.

 

Beim ersten von drei Auswärtsspielen im Ruhrgebiet in dieser Saison treffen die Bernauer in den Reihen von Citybasket Recklinghausen auf ein bekanntes Gesicht aus der Regionalliga. Chris Isles war letzte Saison Topscorer der White Devils Cottbus und zieht nun im Recklinghäuser Angriff seine Kreise. Auch bei Citybasket ist der US-Amerikaner mit knapp 15 Punkten und sieben Assists pro Spiel ein entscheidender Faktor auf dem Feld. An der Seitenlinie hat man im Sommer mit Maik Berger einen jungen Trainer nach Recklinghausen geholt, der die ProB aus seiner aktiven Zeit noch sehr gut kennt. Der 32-Jährige kam als Spieler auf 138 Zweitliga-Partien für Herten (ProB) und Schalke 04 (ProA), aber auch auf Kurzeinsätze in der Bundesliga für Bayer Leverkusen. Nach drei Jahren als Trainer beim BSV Wulfen in der Regionalliga hat Berger nun bei Citybasket Recklinghausen das Amt übernommen. Neben Chris Isles setzt er auf die Dienste von drei weiteren Importspielern. Der 2,07 Meter große Flügelspieler Dalton Patten (USA) markiert im Schnitt elf Zähler. Dabei trifft er bemerkenswert sehr effektiv fast 60 Prozent seiner Versuche. Ebenfalls aus den USA kommt Dallis Johnson (13 Punkte pro Spiel), der unter den Brettern für Ordnung sorgt. Der athletische Flügelspieler ist zwar nur 1,98 Meter groß, sammelt aber rund sieben Rebounds pro Spiel und führt damit das Ranking seines Teams an. Der 31-jährige Kroate Fahri Breca gibt dem ansonsten mit vielen jüngeren Spielern besetzen Team die nötige Erfahrung im Spielaufbau. Eines der Talente ist zum Beispiel der 18 Jahre alte Oliver Pahnke (3,5 Punkte und 1,5 Assists), der von Trainer Maik Berger regelmäßig eingesetzt wird.

 

„Recklinghausen hat viele erfahrene Spieler und auch starke Talente aus der Region im Kader. Getragen wir die Mannschaft momentan noch von den Importspielern. Genau deshalb dürfen und werden wir sie aber auch nicht unterschätzen. Wir wollen unsere Stärken ausspielen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, sagt Lok-Headcoach René Schilling. „Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende, wird sich Citybasket in eigener Halle ganz anders präsentierten.“ Diese Vorahnung zieht der Bernauer Trainer unter anderem aus dem Gastspiel der Recklinghäuser in Itzehoe, wo sie trotz großem Halbzeitrückstand in der zweiten Hälfte Moral zeigten und den Eagles bis zum Schluss Paroli boten.

 

Das Spiel beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Vestischen Arena (Campus Blumenthal 5, 45665 Recklinghausen).

 

Quelle: Ricardo Steinicke

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