BERNAU -Brand im Blockheizkraftwerk – Der Morgen danach

Wir waren heute gegen 09.00 Uhr nochmal an der Brand- jetzt Baustelle und haben den Arbeitern über die Finger geschaut. Feuerwehr ist abgezogen, also keine Brandgefahr mehr. Die Arbeiter sind mit kalten, klammen Fingern dabei die Anschlüsse herzustellen. Vieles ist schon geschafft. Es könnte, wenn alles gut läuft, um den Mittag herum wieder warm werden, dank allen die die Nacht durchgearbeitet haben. Und wieder haben wir einige Fotos mitgebracht:

Hier zuerst die Pressemitteilung der Stadtwerke:

 

Nach Brand: Aufbau der Notversorgung mit Wärme läuft auf Hochtouren

Brandursache noch unklar – Dank an Einsatzkräfte – mobile Heizzentralen kamen in der Nacht – Mitarbeiter arbeiten rund um die Uhr

 

BERNAU BEI BERLIN. Nach dem gestrigen Brand im Blockheizkraftwerk Angarastraße richten die Stadtwerke Bernau den Blick nach vorne: „Mein Dank gilt zuallererst den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr“, erklärt Geschäftsführerin Bärbel Köhler am Tag danach.  Die Wehren aus dem gesamten Stadtgebiet sowie Panketal, Biesenthal, Ahrensfelde, Wandlitz und eine Spezialabteilung aus Eberswalde waren bis Mitternacht mit den letzten Löscharbeiten beschäftigt. Durch den Brand des Blockheizkraftwerks waren etwa 700 Haushalte die Nacht über von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Die Stadtwerke Bernau haben einen Krisenstab eingerichtet, dessen höchste Priorität zunächst die Ersatzversorgung der betroffenen Haushalte ist: „Wir konnten zwei mobile Heizzentralen in Containern kurzfristig aus Berlin beschaffen, diese kamen noch in der Nacht in Bernau an“, informiert Bärbel Köhler. Die Mitarbeiter und die beteiligten Firmen arbeiten rund um die Uhr um die Notversorgung aufzubauen. „Die rohrtechnische Einbindung muss dazu angepasst werden, für das Aufstellen der Container musste der Untergrund vorbereitet werden. Deshalb läuft die Versorgung noch nicht“, erläutert Bärbel Köhler. Bis zum Nachmittag werden die mobilen Heizzentralen voraussichtlich in Betrieb gehen. Bis zum frühen Abend werden die 700 Wohneinheiten über die mobile Lösung wieder versorgt sein.

Noch können die Stadtwerke den Schaden des Brandes nicht beziffern. „Wir gehen von einem Totalschaden aus“, sagt Bärbel Köhler.  Erst nach Freigabe der Brandstelle durch Feuerwehr und Polizei kann mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen werden. Die Stadtwerke stehen in engem Kontakt mit Behörden und Rathaus.

 

Die Stadt Bernau hat einen Aufwärmraum eingerichtet: In der Kindertagesstätte Friedenstaler Spatzen können Menschen den Tag verbringen. In der kleinen Turnhalle an der Zepernicker Chaussee gibt es außerdem Duschmöglichkeiten. Für Betroffene hat die Stadt Bernau zusätzlich eine Hotline eingerichtet unter 03338/365133.

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