Barnimer Veterinäramt wanrt vor Ausbruch der Vogelgrippe

Wie wir alle in den Nachrichten gehört haben, wurde in Deutschland im Bereich des Bodensees als auch in Polen bei wildlebendem Wassergeflügel der hochkrankmachende Geflügelpesterreger H5N8 nachgwiesen. Bei dem Nachweis in Polen sind es nur ca. 20 km bis zur Grenze von Mecklenburg Vorpommern.

Zahlreiche Tiere wurden verendet vorgefunden. Aus diesem Grund die Bitte an alle Geflügelhalter, dringend auf die Einhaltung der Vorschriften der Geflügelpestverordnung zu Achten.

„Wer Geflügel nicht ausschließlich in Ställen hält, hat sicherzustellen, dass die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind“, erklärt Amtstierarzt Dr. Volker Mielke. „Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen könnte, muss für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden und die Nutzung von Oberflächengewässern, die für Wildvögel zugänglich sind, sollte ebenfalls unterbunden werden“, so Mielke weiter.

Sollten bei einer Bestandsgröße von 100 Tieren, bei  mind. 3 Tieren zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme kommen, so muss unverzüglich der Tierarzt informiert werden. Dieser wird dann das Vorliegen einer Infektion mit dem aviären Influenzavirus durch geeignete Untersuchungen prüfen.

Nähere Informationen erteilt das Veterinäramt des Landkreises Barnim unter 03334 214-1600.

 

Quelle:KV Barnim

 

Weitere Beiträge:

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.