Polizei

Barnimer Straßenverkehrsbehörde registrierte zahlreiche Raser

 

Aktion zum Beginn der Schulzeit mit kritischen Ergebnissen

Für viele Verkehrsteilnehmer sind der dichtere Verkehr und die zahlreichen Kinder auf Weg zur Schule vor allem in der Zeit nach den Ferien eine große Herausforderung. Um Autofahrer zu sensibilisieren, führte der Landkreis Barnim deshalb auch in diesem Jahr an besonders kritischen Punkten im gesamten Landkreis wieder Geschwindigkeitsmessungen durch. Das Ergebnis an einigen dieser Stellen ist durchaus alarmierend. „Wir haben an einigen Messpunkten leider eine deutliche Überschreitung der als unbedenklich geltenden Quoten feststellen müssen“, erklärte Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde, die Ergebnisse.

 

Insgesamt wurden an sieben Tagen Messungen an acht verschiedenen Schulstandorten auf dem Kreisgebiet durchgeführt. Unter anderem waren Messbeamte in Oderberg, Bernau, Wandlitz, Groß Schönebeck und Grüntal aktiv. Die Übersicht ist in der Anlage beigefügt.

 

Die höchste Überschreitung beging ein Autofahrer vor der Grundschule in Groß Schönebeck mit einer Geschwindigkeit von 66 km/h bei erlaubten 30 km/h. In Oderberg überschritt fast jedes vierte Fahrzeug die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Trotz regelmäßiger Präsenz der Messbeamten in Oderberg bleibt die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße auf einem zu hohen Niveau. Die Straßenverkehrsbehörde wird daher auch weiterhin verstärkt Verkehrsmessungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der dortigen Schulwege durchführen. Angepasster fuhren Autofahrer indes in Wandlitz, Biesenthal und Werneuchen. Dort wurden deutlich weniger Überschreitungen festgestellt.

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Quelle: pressestelle kvbarnim

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