Außenstelle des Schulamtes in Eberswalde muss kommen.

 SPD Abgeordnete Britta Müller fordert: Verabredungen sollten eingehalten werden. Eine Außenstelle des Schulamtes in Eberswalde muss kommen.

Es war ein öffentliches Versprechen: Nachdem Eberswalde gegenüber Frankfurt (Oder) bei der Standortvergabe der Schulämter den Kürzeren zog, sollte eine Außenstelle in Eberwalde für die enge Verknüpfung zwischen Verwaltung und Schulaufsicht in den beiden großen Landkreisen Barnim und Uckermark sorgen. Doch im neuen Gesetzesentwurf des Schulministerium ist dieser Standort nicht vorgesehen. „Ein Fahrweg von bis zu 2,5 Stunden bis zum nächsten Schulamt ist eine Zumutung für alle, die für und in den Schulen tätig sind. Dies entspricht nicht dem Gedanken der Stärkung der regional verankerten Schulämter, die eine Schulaufsicht vor Ort garantieren sollen“, so Britta Müller, SPD-Landtagsabgeordnete.

Sowohl der Landkreistag wie auch der Städte- und Gemeindebund in Brandenburg fordern die Wiederherstellung eines fünften Standortes am Standort Eberswalde. Nur so seien „die bestehenden raumstrukturellen Besonderheiten angemessen berücksichtigt, sowie Eltern, Schüler, Landkreise als regionale Partner in die Prozesse eingebunden“, so die Begründung im Schreiben des Landkreistages an das Ministerium. Ebenso sei die Ortsnähe und Ortskenntnisse der Schulaufsicht zu den Schulen und Trägern dringend nötig. Die Rückkehr zu lediglich vier regionalen staatlichen Schulämtern sei noch „keine geeignete und effektive Regionalstruktur“, wird im Schreiben deutlich. „Diese Argumente vertrete ich ebenfalls“, so Britta Müller, „es gibt keinen Grund die Verabredung nicht einzuhalten. Die Außenstelle in Eberswalde wird benötigt“, bekräftigt die SPD-Abgeordnete ihre Forderung aus dem Frühjahr.

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