Apfelbäuchen als Hoffnungssymbol

Apfelbäuchen als Hoffnungssymbol

Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule für Sozialwesen in Lobetal feiern 500 Jahre Reformation im Schulgarten

 

Dieser Anblick würde Martin Luther sicher gefallen haben: Engagierte Schülerinnen und Schüler einer evangelischen Bildungseinrichtung schwingen im Schulgarten Spaten und Gießkanne, um einem ganz besonderen Apfelbäumchen ein neues zu Hause zu geben.

Der Anlass:

500 Jahre Reformation. Zu einer Andacht versammelten sich deshalb Schüler, Lehrer und Gäste im Schulgarten neben dem Gartenhaus und ließen sich von den werdenden Sozialassistenten der Unterstufe, welche die Andacht vorbereitet hatten, daran erinnern, dass Martin Luther, der Legende nach, am 31. Oktober vor 500 Jahren seine Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt hatte, um so auf falsches Denken und Handeln in der katholischen Kirche aufmerksam zu machen. So sollte zum Beispiel aus den Ängsten der Menschen Profit geschlagen werden. Auf Plakaten stellten die Schülerinnen und Schüler dar, welche Ängste die Menschen vor 500 Jahren quälten, und was ihnen Hoffnung gab. Im Mittelpunkt stand dabei der bekannte (wenn auch als tatsächliches Luther-Zitat angezweifelte) Spruch des großen Reformators: Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, pflanzte ich heute noch ein Apfelbäumchen. „Auch heute haben die Menschen viele Ängste“, schlug Schülerin Sophie Krause den Bogen in die Gegenwart und stellte dabei die Frage: „Was ist euer Hoffnungsbaum?“ Familie, Freunde, der Fortschritt in der Technik, so lauteten einige der Antworten.

Als Zeichen der Hoffnung und in Erinnerung

an das Reformationsjubiläum pflanzten die angehenden Sozialassistenten schließlich einen Apfelbaum, der in der Stiftungseigenen Baumschule gezüchtet wurde. „Hoffnung und Halt ist Menschen auch der Glaube an Gott und das Wissen, dass er sie jeden Tag begleitet und beschützt“, erklärte Sophie Krause. Ihren Abschluss fand die Andacht in einem liebevoll arrangierten Apfel-Büffet mit Apfelsaft und Kuchen, den die Schülerinnen und Schüler selbst gebacken hatten.

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

 

 

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