Tierschutzverein Niederbarnim ausgezeichnet

 

Veterinäramt würdigt jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement

Der Barnimer Tierschutzpreis geht in diesem Jahr an den Tierschutzverein Niederbarnim. Der Verein betreibt seit mittlerweile 26 Jahren das Tierheim Ladeburg. „Der Verein leistet seit vielen Jahren in Ladeburg sehr gute Arbeit und hat sich den Preis in diesem Jahr redlich verdient“, sagte Barnims Sozialdezernentin Silvia Ulonska, die den Preis gemeinsam mit Amtstierarzt Dr. Volker Mielke übergab. Für viele Kommunen sei der Verein in Fragen des Tierschutzes ein wichtiger und zuverlässiger Partner.

 

Ins gleiche Horn stieß auch Dr. Volker Mielke, der auch die pädagogische Arbeit des Tierschutzvereins hervorhob. So würden etwa eine Hundeschule und eine Tierpension angeboten. Zudem gebe es Schulungen im art- und tierschutzgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Auch über eine tierschutzgerechte Jagd werde informiert.

 

Das Tierheim Ladeburg wurde als in Zentrum des Tierschutzes im Landkreis Barnim eingerichtet. Dort arbeiten mittlerweile fünf festangestellte Mitarbeiter. Das Heim umfasst eine Fläche von etwa 22 Hektar. Es ist damit das größte Tierheim Brandenburgs. Durchschnittlich 50 bis 70 Hunde, Katzen, Kaninchen und andere Tiere werden pro Monat aufgenommen und größtenteils auch wieder vermittelt. Über das Betreiben des Tierheimes werden weitere Dienstleistungen angeboten. So gibt es einen Tierbedarfsverkauf, einen Tierfrisiersalon, ein Tiertaxi und auch eine tierärztliche Versorgung. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein großzügig angelegter Hundeauslaufplatz mit Hundebadesee. Zusätzlich wurde ein Gnadenhof für Nutztiere eingerichtet. Auch ein Tierfriedhof ist vorhanden.

 

„Ich denke wir leisten hier eine vernünftige Arbeit, die wir von Jahr zu Jahr weiterentwickeln wollen“, bedankte sich der Vereinsvorsitzende Frank Henning für den Preis, der mit 300 Euro sowie einem Bild der Künstlerin Gudrun Sailer dotiert ist. Insgesamt wurden in diesem Jahr fünf Vorschläge für den Tierschutzpreis eingereicht – deutlich weniger als in den vergangenen Jahren.

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

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